Gibt es eine Benimmschule für Kinder?

13 Antworten

Es gibt nunmal bei Kindern verschiedene Charaktere!
Ihr lebt es ihm richtig vor, das ist sehr gut! Rülpsen und pupsen egal wo geht natürlich nicht. Auch nicht dazwischenreden. Einmal verwarnen und wenn er nicht reagiert... Rausschicken für 5 Minuten. Das muss allerdings konsequent, ohne Ausnahme gemacht werden.
Wenn seine Großeltern Mundgeruch haben... Der Junge ist acht Jahre alt, kein Erwachsener! Er ist halt ehrlich.
Das seine Lehrerin (Sport) so reagiert.... Lässt eher auf Defizite ihrerseits schließen! Ich würde genauso denken, würde es ihr aber nicht sagen, ich bin erwachsen!
Das gibt sich im laufe der Jahre.
Psychiatrie halte ich für maßlos übertrieben!!! Katastrophe!!!
Es muss doch nicht immer mit Kanonenkugeln auf Spatzen geschossen werden.
Dein Sohn ist völlig in Ordnung und mit der nötigen Konsequenz lernt er noch dazu.
Ich bin Mutter von zwei erwachsenen Kindern.

Das ist deine Aufgabe, ihm freundlich, aber bestimmt, beizubringen, was geht und was nicht geht... Eine Benimmschule kann das auch nicht besser als du, denn letztlich kommt es auf die Wiederholung an, und die hast du im Alltagsleben in der Hand...

Es gibt zu diesen Themen auch Büchlein, das könnte eine Hilfe sein, das Thema anzugehen, oder Rollenspiele, oder Spiele mit Playmobil, etc...

Ich kenne Kinder, die wissen mit 6 nicht, dass erwartet wird, dass man bei Tisch mit Besteck isst, dass man nicht direkt aus der Schüssel isst, dass man nicht angebissene Sachen zurück legt. ich denke, das ist ein Versäumnis der Eltern. Irgendwann ab 3 oder so bringt man den Kindern langsam Tischmanieren bei, und dann können sie es mit sechs...

Na wenn er solches Verhalten an den Tag legt, konsequenter sanktionieren und erklären warum man manche Dinge nicht tut. Wenn er es dann wieder tut, bestrafen.

Letzendlich sind das Benim- und Respekt-"Regeln" die jeder irgendwann mal lernen muss.

Ist eine Sache des Duchsetzungsvermögens. Reagiere sauer und emotional auf die Dinge die du abstellen willst.

Kritisieren ihn aber nicht pauschal sondern nur das entsprechende Verhalten. Also nicht sagen "Immer furzt du, das macht man nicht!" Besser: "Ich möchte nicht das du in aller Öffentlichkeit pupst, wenn du das Bedürfnis hast, gehe kurz raus und pups dort, verstanden? Das macht man nicht in aller Öffentlichkeit"

Böse und ernst guggen nicht vergessen. Wenn du nicht ernst dabei bist, nimmt er deine Ansagen auch nicht ernst.

Jaja Kinder sind sehr süß. Bis man merkt, dass man sie konsequent erziehen und auch mal schimpfen muss.

Naja das finde ich falsch. Denn den grundsätzlichen Ansatz des Kindes finde ich gut und fördernswert. Man soll tatsächlich immer seine Meinung sagen nur es gibt eben Grenzen die das Kind erst noch lernen muss. 

Ich finde das Verhalten des Kindes jedoch viel besser als dass der Leute die immer alles runterschlucken,nie mal offen ihre Meinung sagen und sich durch übertriebene Regeln viel auch das Leben einschränken 

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@FrageAntwo

Ja aber Kinder müssen lernen, wann sie ihre Meinung sagen dürfen und wann sie es nicht tun sollten, weil die damit vielleicht jemanden verletzten.

In eine sachlichen Diskussion seine Meinung zu sagen ist etwas anderes als eine Respektsperson zu kritisieren oder zu beleidigen.

Wo der Unterschied ist, muss man dann erklären.

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@FrageAntwo

Also ich möchte auch nicht das er mir willenlos gehorcht. Ich war lange alleinerziehend und ich bin Gott sehr dankbar das such mein kind nicht in sich zurück gezogen hat oder so. Er ist trotz allem selbstbewusst und ehrlich. Das lobe ich. Allerdings will ich nicht das andere kränkt. Aber ich zeige ihn ganz deutlich wenn er sich daneben benimmt. Er ist dann auch immer sehr traurig und bereut es. Er sieht seine fehler ein aber kurze zeit später wiederholt sich das problem 😔

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@VanesLavin

Wenn er den Fehler immer wieder macht, musst du die emotionale Wirkung der Konsequenz verstärken.

Das kann man z.B. durch einen Schreckimpuls erwirken.

Wenn er kurz nachdem du ihm ernsthaft erklärt hast was er falsch macht und warum, es wieder tut, darst du gerne mal lauter werden so dass er sich erschrickt.

Dieser Impuls ist für ihn unangenehm und ab diesem Zeitpunkt sollte er sein Handeln mit diesem unangenehmen Gefühl angeschriehen zu werden verbinden können.

Die Dosierung ist entscheidend.

Wichtig ist, Emotionen kontrolliert einzusetzen und nicht pauschal.

Auch darf man nicht nachtragend sein. Wenn es vorbei ist ist es vorbei. Wenn er danach heult, sage ihm dass dich sein Verhalten wütend macht. Entschuldige dich aber nicht dafür. Erkläre ihm warum du wütend auf ihn bist.

Wenn er einigermaßen intelligent ist, hat er dann kapiert was Mutti wütend macht und lernt wie er zukünftig verhindern kann, dass Mutti ihn anschreit.

Am wichtigsten ist eben immer nur genau das Verhalten (z.B. lautes pupsen in der Öffentlichkeit)  zu kritisieren, welches du abstellen willst und das sehr deutlich.

Pupsen zuhause ist was anderes. Ob es die Familie am Frühstückstisch akzeptiert auch. Freie Fahrt hat er draußen oder wenn er alleine in seinem Zimmer ist usw.

Es geht ja nicht darum, dass du bestimmte Dinge komplett verbieten möchtest, sondern nur in bestimmten Situationen und das sollte, nein MUSS, jeder Mensch der sich später in der Gesellschaft zurechtfinden muss, lernen.

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Es gibt ja das schöne Sprichwort: Kindermund tut Wahrheit kund.

Er kann sich warhscheinlich nicht vorstellen, das er damit Leute wirklich verletzt.

Es braucht da keine "Benimmschule" das schafft ihr auch. NACH so einer Situation müsst ihr ihm sagen das das jetzt nicht so toll war und warum. Aber NIE vor den Leuten. Das wird aber nicht von heute auf morgen klappen. Das braucht Zeit.

Ich würde sagen, er ist eben einfach direkt und ehrlich. Ich glaube mit Empathie und Erklärungen wird das auch erträglich.
Versuche ihm beizubringen, das er zwar alles denken kann, aber sich gewählter ausdrücken sollte.
Z.B. Sag ihm einfach mal, das er gern zuhause allein rülpsen und Pupsen darf, aber das es draußen ganz viele Leute gibt, die das nicht mögen. (Achte auch darauf, das wenn du ihm Rücksicht beibringen willst du auch Rücksicht nehmen musst, wenn dein sohn dich bitter dinge zu lassen die er nicht mag!)

Wegen der lehrerin: sie könnte ihm einfach antworten. Klar hätte er es freundlicher formulieren können, aber er war da eben neugierig. Vielleicht ist sie krank? Oder aber sie erklärt ihm (oder du, wenn sie es nicht mag) das man essen und sport gleich gern machen kann.

Eine "Benimmschule" finde ich persönlich wirklich schrecklich. Er weiß dann zwar, was er tun soll, um anderen zu gefallen, aber er weiß nicht warum er es tun soll und es ist auch wichtig, das er nicht versucht allen zu gefallen, sondern das er sich selbst mag, während er rücksichtsvoll ist. :)

Also benimmschule ist jetzt auch nicht das was ich wirklich will aber ich möchte halt professionelen rat bekommen. Ich bin konsequent. Wir haben sonst keinerlei probleme. Er geht pünktlich ins bett macht seine hausaufgaben. Wenn er etwas will und ich erkläre ihn das ich es momentan leider nicht kaufen kann macht er nie anstalten. Er ist wirklich so lieb aber eben so direkt. Wer ihn kennt weiss es das er es nicht böse meint aber bei fremden ist es immer so problematisch. Ich arbeite mit kunden. Alle 3 monate bekommen wir coaching wie man mit kunden besser umgeht. Ich bin mir sicher das ich ein sehr gutes beispiel für mein sohn bin. Auch die scheidung von seinem vater ging problemlos vor 6 jahren..

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