Beim rausfahren gegen Auto gestoßen das im Wendehammer parkte!

Originalbild - (Recht, Versicherung, Kosten)

15 Antworten

Du hast zunächst nicht nur durch den Unfall einen Bock geschossen sondern auch dadurch das Du den Unfall Deiner Versicherung noch nicht gemeldet hast. Lies Dir das Kleingedruckte in Deinem Versicherungsvertrag mal durch. Da steht mit Sicherheit drin das der Versicherungsnehmer einen möglichen Versicherungsschaden unverzüglich zu melden hat. Das hat übrigens nichts damit zu tun wann und wie sich der Geschädigte bei Deiner Versicherung meldet, die Probleme die er dadurch bekommt sind dann nämlich seine Probleme. Also nun aber flott.

Das Du den Unfall verschuldet hast ist Dir ja hier nun hinreichend erklärt worden § 10 StVO.

Übrigens wäre der Halter des gegnerischen Fahrzeuges zu ermitteln, denn es wäre ja möglich, dass es ein Firmenfahrzeug ist, welches als Leasing Fahrzeug natürlich Vollkasko versichert ist, der Fahrer gegenüber der Firma angegeben hat, dass der Unfallgegner nicht bekannt ist und jetzt bei Dir noch mal Geld verdienen möchte. Das wäre Versicherungsbetrug an der Vollkasko wegen Falschmeldung. Grundsätzlich sind die Daten des Fahrzeugscheines auszutauschen. Der Ablauf dieser Geschichte und die Meldung bei Dir nach vier Wochen machen mich sehr misstrauisch, denn keine Firma beauftragt den Fahrer eines Fahrzeuges mit der Abwicklung, sofern es sich nicht um den Firmeninhaber handelt.

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Hier ist Dein Ansatzpunkt, denn in diesem Fall könnte sich der Fahrer es gar nicht mehr erlauben, dass jetzt noch Deine Versicherung eingreift...es ist eine schwache Hoffnung, aber der einzige Weg, der Dich zwar nicht von der Zahlungsverpflichtung löst, jedoch letztendlich schon von der Zahlung, denn die hast Du gegenüber dem zu erstatten, der in Vorleistung gegangen ist. Sollte dies die Vollkasko des Gegners sein, wäre ich gespannt, wie die darauf reagieren, wenn es plötzlich einen Unfallgegner und einen Zeugen gibt, der zuvor behauptet hat, dass er nicht weiß, wer den Unfall verursacht hat. Der normale Ablauf wäre, dass beide Versicherungen informiert werden, ein Gutachter kommt, oder ein KV erstellt wird, dann der Schaden erstattet. Das dauert eigentlich selten länger, als 14 Tage

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@Strangebird

Wenn Du sowas schreibst, dann schreibe doch mal dazu, was daran nicht stimmt, denn offensichtlich verstehst Du lediglich den Inhalt nicht. Mit "das stimmt nicht" haben wir noch nie einem Mandanten helfen können....lach

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Die Problematik verstehe ich nicht so ganz, denn Dein Fahrzeug sollte wohl versichert sein, also kümmert sich die Versicherung um die Schuldfrage. Grundsätzlich ist ein falsch geparktes Fahrzeug nicht "vogelfrei", wäre ja noch schöner, wenn jeder mein falsch geparktes Fahrzeug beschädigen dürfte, jedoch neigen die Gerichte dazu, dem Fahrer, der das Fahrzeug ins absolute Halteverbot gestellt hat eine Teilschuld zu geben, die etwa bei 30 Prozent liegt.Wurde der Schaden denn der Versicherung nicht gemeldet? Es ist vier Wochen her und besteht Meldepflicht. Die Art des Fahrzeuges und die Art der Finanzierung spielen für die rechtliche Beurteilung keine Rolle

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Ja es ist einen Monat her, Der Mann sagte mir das er sich melden wird, und das hat er nach einen Monat getan. Besteht die Meldepflicht an meine Versicherung auch ? Ich bin recht unerfahren, so wie jeder es wahr.

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Da der Fahrer übrigens im Auto saß, was ich leider gerade überlesen habe, ist davon auszugehen, dass er in diesem Fall keine Teilschuld bekäme, denn er könnte behaupten, dass der Motor lief...das wäre weder parken, noch halten, wenn er das Fahrzeug nicht verlassen hat. Die Meldepflicht geht aus Deinen Versicherungsunterlagen hervor. Du solltest Dich mit der Schadenshotline in Verbindung setzen und den Fall dort umgehend schildern, denn dafür hast Du diese Versicherung

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Eine Sache habe ich hier noch gar nicht gelesen, denn keiner hat den Tatbestand angesprochen, dass Du rückwärts gefahren bist. Höchste Gerichte bestätigen immer wieder, dass der rückwärts Fahrende ohnehin die Hauptschuld bekommt. Unterm Strich bleibt da einfach nichts mehr über, was ein Gericht dazu veranlassen könnte, eine Teilschuld zuzuweisen. Fakten: Der Platz war ausreichend, das Fahrzeug hat nicht geparkt in Sinne der StVO, Du bist rückwärts gefahren, ohne Einweiser und ohne ausreichende Verkehrsbeobachtung...das wird nichts, selbst wenn ein Richter einen sehr guten Tag hat.

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