Bei Gewitter und Blitz, elektronische Geräte ausschalten?

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10 Antworten

der blitz kann auch über das netz kommen und zerstört alle was im betrieb ist,sogar ausgeschaltete geräte,wenn eingesteckt,denn die paar mm schalterabstand sind ein klacks bei einer million volt.er kann sich auch über satschüssel den weg ins haus suchen,hab da schon die tollsten sachen gesehen

Also ich mach´s immer aus,auch alle Netzstecker etc. WENN der Blitz bei euch im Haus einschlägt,könnte es einen Kurzschluss verursachen und evtl. könnte der Fernsehn implodieren. Hab das mal gesehen,sowas geht auch einfach so wenn er zwar aus,aber eben nur mit der Fernbedienung ausgeschaltet und nicht ganz aus ist. (also im Stand-By modus.)

auch wenn er ganz aus ist kann er noch hin sein,es hilft nur stecker ziehen

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Angezogen wird da nichts.

Schlägt der Blitz in eine Stromleitung ein, liegen ganz kurz viele hundert bis tausend volt an den Steckdosen an.

Auf Sicherheit geprüfte Geräte (GS Zeichen) können diese Spannung isolieren, also selbst wenn man das gerät in der Hand hält passiert nichts.

Allerdings gehen empfindliche Geräte kaputt wenn die einen Blitzschlag über die Stromleitung bekommen. Ein Blitz kann hunderte Geräte auf diese Weise zerstören. Ob die geräte angeschlossen sind oder nichts ändert nichts daran dass der Blitz trifft, es reduziert nur die Schadenssumme!

Allerdings reicht ausschalten bei vielen geräten überhaupt nicht denn der Schalter trennt das gerät nicht mechanisch vom Strom. Das Netzteil des Gerätes wird nach wie vor vom Strom versorgt und bei einem Blitztreffer geht es kaputt.

Also besonders teure Geräte ausstöpseln um die vor Blitzschlägen auf der Stromleitung zu schützen.

habt ihr nen blitzableiter, wenn nicht, ist es ratsam, alles rauszuziehen, denn, wenn so ein blitz bei euch reinrauscht, könnte dein pc kaput gehen.

der blitzableiter hilft auch nur wenn er ihn trifft,und da gibts noch genügend überspannungsschäden,da waren alle geräte kaputt und sämtliche leitungen im haus.deshalb ist er keine pflicht,nicht mal die brandversicherung gibt ermäßigung

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Ja, ist theoretisch was dran wenn auch selten. Du könntest dir eine extra Steckdosenleiste mit hohem Überspannungsschutz (z.B. Belkin) für den PC etc. kaufen., um das Risiko für die Geräte zu verringern.

Ja, deine Mutter hat recht. Also halte dich daran, wenn du noch lange Freude an deinen Gerätschaften haben möchtest. ;)

Aber nur ausschalten alleine reicht NICHT. Die Netzstecker musste auch rausziehen. Ebenso Telefon/DSL-Verbindungen trennen.

Um Überspannung in die Leitungen zu induzieren, kann es schon reichen, wenn der Blitz 100 m weiter weg einschlägt, und diese Überspannungen killen gerne Elektronikgeräte.

naja wenn n blitz einschlägt oder so sind dann alle geräte die eingesteckt sind kaputt

Frag mal Deine Stromanbieter und Telefonnetzbetreiber. Alles was hier diskutiert wird, sind Ammenmärchen aus der Frühzeit. Früher (50er Jahre) durften wir als Kinder bei Gewitter keine silbernen Löffel in die Hand nehmen, nicht essen aber beten.

Von wegen Ammenmärchen. Bei fast jedem Gewitter entstehen irgendwo solche Überspannungsschäden.

http://www.hro-wetter.de/themenartikel/verhaltenbeigewittern.htm

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@Eichbaum1963

In Deutschland fahren irgendwo immer einige Autos täglich gegen Bäume. Deswegen lässt Du das Auto trotzdem nicht bei Vorhandensein von Bäumen in der Garage. Blitzschläge, die Schäden anrichten, sind selten. Aber wenn es Dich trifft, dann sind auch die Gerät hinüber, die nicht in der Steckdose stecken. Frag den Fachmann nach der Wahrscheinlichkeit und sammle deine Informationen nicht aus den zitierten Seiten, die nichts aussagen über die Häufigkeit derartiger Ereignisse .

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@jorgang

Na, dein Vergleich mit den Autos spricht ja schon für sich Bände. Der humpelt nicht nur der kann schon gar nicht mehr laufen. :D

Natürlich sind Blitzschläge anfürsicht eher selten, aber wenn ich es mir so anschaue wie wenige Gewitter es bei uns im Ort gibt, so ist die Trefferquote doch relativ hoch.

Und vom Netz getrennte Geräte haben bei uns auch den Direkttreffer von 2006 überlebt.

Aber die Gefahr der induzierten Überspannung besteht im Umkreis von bis zu 1000 m um den Einschlagsort. Daher lohnt sich das Stecker ziehen mit Sicherheit.

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@Eichbaum1963

Du hast wohl noch nie die Überspannungsableiter im Versorgungsnetz gesehen. Genau die sorgen dafür, dass diese Überspannungen nicht in die Haushalte kommen. Für die höheren (Mittel- und Hoch-) Spannungen habe ich ein Link gefunden: http://www.tridelta.de/tridelta-ueberspannungsableiter-gmbh-referenzen-de.html. Von den entsprechenden Niederspannungsableitern habe ich so schnell kein Bild gefunden. Schau mal auf die Freileitungen, da findest Du immer wieder Teile an Masten oder Dachständern, die wie ein Isolator aussehen, an einer Seite ist die Phase angeschlossen, an der anderen Seite der Nullleiter bzw. Erde. Dies sind die Überspannungsableiter.

Generell passiert es bei Gewittern, dass solche Überspannungsableiter mal vollkommen durchschlagen und dann einen Kurzschluss machen. Dann muss eben auch nachts jemand raus ins Feld und den rausschneiden. Repariert wird dann meist gleich am folgenden Tag. Glaubs mir, ich komme aus der Branche.

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@jorgang

Nennt sich Trennfunkenstrecke, ja kenn ich. Und bei Hochspannungsleitungen laufen meist oben die Erdungsseile entlang.

Und das die Netzversorger in ihren Netzen Überspannungsschutz verbaut haben, ist klar.

Aber wenn ein Blitz in der Nähe einschlägt, so verursacht dieser u. U. Überspannung im Niederspannungsnetz, welches zum Verbraucher führt - und eben diese kann Geräte zerstören. Um dies zu verhindern, brauchs schon einen sehr guten Überspannungsschutz in der Hausinstallation.

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@Eichbaum1963

Das sind Metalloxidvaristoren. Ich bin zwar inzwischen im Ruhestand, aber wir sind immer davon ausgegangen, dass wir einen hervorragenden Schutz unseres Niederspannungsnetzes hatte. Gegen den direkten Blitzeinschlag, wo die Blitze aus der Steckdose in den Raum schlagen und der Putz von den Wänden fällt, hilft sowieso nichts. Ist vielleicht auch eine Frage der Weltanschauung, wie viel Schutz man braucht. Den schlimmsten Fall übernimmt die Hausratversicherung oder im Fall des Computers die des Netzanbieters.

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@jorgang

Ja, mein letzter Kommentar (Trennfunkenstrecke) bezog sich auf den vorherigen Kommentar von dir (Mittel- und Hochspannung...). Haben sich überschnitten. ;)

Dass das andere ein Metalloxidvaristor ist steht da ja auch. ;)

Müsste ich mal irgendwo danach schauen, weil bei uns kommt der Saft schon lange von unten.

Ich meine irgendwo sogar mal gelesen zu haben, dass wer bei Gewitter die Stecker nicht zieht, kein Geld von der Versicherung erhält - aber ist lange her.

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Ja es ist etwas Wahres dran, hab ich in einer Dokumentation gesehen. Mach was deine Mutter sagt.

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