Beagle als erster Hund + Wohnung

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9 Antworten

Ein Beagle ist leider kein Anfängerhund, wenn er in falsche Hände gerät, kommt es schnell zu Problemen. Ein Garten ist kein Muß, da er nur einen zusätzlichen Aufenthaltsort bietet. Auslauf mußt Du dem Hund bieten, 3-4 X täglich Gassi mit 2 längeren Runden.Beim Vermieter sollte Hundehaltung schriftlich geklärt sein.

Wir haben 2 Beagles zu Hause. Beide geboren letzten April, sind Geschwister (beide w). Die eine ist ein Knuddelbär, dauernd will sie Liebe. Die andere eine Eigebrödlerin, sturköpfig, Blumenmaulwurf und der geborene Jagdhund - der typische Beagle.

Was ich damit sage will, klar gibt es bei Hunden auch verschiedene Charaktere. Aber ein Anfängerhund ist der Beagle sicherlich nicht, vor allem wenn man sich denkt das 9 von 10 Beagles typische Beagles sind.

Wenn ein Vogel, Katze, Hase oder wasauchimmer für ein "Beutetier" in der Nähe ist dass können beide sehrwohl auf "Jagdmodus" umschalten, und dann heißt Leinen festhalten! Ohne Leine gehen wir mit ihnen niemals spazieren, wenn ein Beagle einmal eine Spur oder ein Ziel hat dann heißts "search & destroy". Da hilft kein bitten, betteln, befehlen mehr, und nicht einmal die absolute Hunde-Notbremse (Komm her! Stangi! Leckerli! ;) )

PS: Unsere zwei lieben den Garten. Die machen am Tag soviele Kilometer, das glaubt man kaum. Beagles neigen zu Übergewicht, deswegen brauchen sie umsomehr Bewegung. Sie brauchen Zuneigung, Auslauf und (was beim ersten Hund sehr sehr schwer ist, weiß es aus Erfahrung) strenge Kontrolle. Welpenblick hin oder her, vorallem beim Beagle hart bleiben. Sie wissen wenn etwas nicht erlaubt ist bei wem sie wie weit gehen können und nutzen das schamlos aus. Trotzdem liebe ich die 2 über alles!

Es gibt kein Anfänger hunde. Das mal ganz klar gesagt. Alle Hunde müssen erzogen werden. Kampfhunde gibt es in den sinne auch nicht - alles nur eine erziehungssache. man kann auch z.b. ein dackel zum kampfhund erziehen. Wir haben selbst auch ein beagle - unser erster Hund. egal was manche schreiben das meiste ist nur hören-sagen. Geh am besten in ein Tierheim oder zu jemanden der ein beagle abzugeben hat und probiere es für 1 oder 2 stunden aus. jeder hund hat sein für und wieder. und bei jeden hund ist es erziehungssache. wenn manche sagen aber du musst 2 - 4 mal gassi, stimmt das auch nicht so. wenn der hund von dir nur gewohnt ist nur in der wohnung zu sein wird er sich auch schnell dran gewöhnen. wie gesagt, mach mit deinen Hund den du haben möchtest 1- 2 stunden gassi gehen um seine art oder schon erziehung kennen zu lernen.

Unser ist verschmust, und sehr kinderlieb

ich würde mir die rasse trotzdem kaufen. vielleicht kannst du ihn ja ein bisschen trainieren, wenn du ihn als welpe käufst. dann denke ich klappt das schon :) . aufjedenfall würde ich jetzt nicht nur auf die rasse verzichten, nur weil man dazu kein "anfänger" sein soll.

Das ist grob fahrlässig, was du da vorschlägst - man ist schnell überfordert, wenn man Anfänger ist und dann landet der Hund schneller im Tierheim als einem lieb ist - wäre nicht das erste Mal.

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@BlackCloud

Ein Welpe zu erziehen ist schon sehr schwer und bei Beagle sind Fehler sehr heikel!!

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@Honeybee1409

Das stimmt schon, Honeybee, aber Beagle gelten als extrem schwer erziebar und verzeihen keine Fehler. Ich kenne 2 hier im Ort, einer schon recht alt und dick und trotzdem, er hört null, der andere gehört einem, der schon viele Hunde hatte und mit jedem Hund in Hundeschule, aber der ist mit diesem Hund restlos überfordert. Hier klappt nichts, was bei den anderen kein Thema war. In der Hundeschule gibt es nur Theater mit ihm. Kann niemals von der Leine genommen werden, ist nie abrufbar und wenn Hasen oder so in der Nähe sind, wäre er weg und er heult, das ist auch ein typisches Beagleverhalten, was richtig nervig werden kann bei einigen Exemplaren.

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@Monasophie17

Es kommt aber immer auf den Charakter des Hundes an,

ich habe Jahre lang mit einem meiner (Malinois)Hündin und einer Frau mit einem Beagle in der gleichen Gruppe trainiert - so ein toller Hund! Von den beiden konnten wir uns eine Scheibe abschneiden! Als sie sich dann zu einem zweiten Beagle entschieden hat und mit mir und meiner Chi-Hündin zusammen in der Welpengruppe und Junghundgruppe war, konnte ich vor staunen und schwärmen gar nicht mehr aufhören!

Vor ein paar Tagen habe ich sie wieder gertoffen, mit beiden Hunden - ein Traum! Zwei super tolle Hunde, mit einer völlig zufriedenen und nicht überforderten Besitzerin! ...

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mit "bisschen trainieren ist" es nicht getan beim beagle....wenn man keine erfahrung hat,sollte man sich gleich mit hunden ueberfordern -die sturkoepfig, eigensinnig und miteinem grossen jagdtieb ausgestattet sind.das tut doch auch den hunden nicht gut!

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das stimmt, ein Beagle ist kein Anfängerhund. Also schlag dir den lieber aus dem Kopf. Übrigens sollte die Anschaffung eines Hundes wirklich 10000% überlegt sein. Wohnsituation hin oder her. Auch die Zeit an sich, deine Abwesenheitszeiten, finanz. Mittel- das muss passen

Ich bin dafür, dass du dir das aus dem Kopf schlägst. Es gibt genug Hundeerfahrene, die Probleme mit dem Beagle, seinem unglaublichen Jagdtrieb und Sturkopf haben. Und so einer bei Anfängern, die noch gar nicht wissen, was es heißt einen Hund im Haus zu haben, würde euch ziemlich überfordern. Beagle verstehen schnell wo eure Erziehungslücken sind und können das auch schon mal ausnutzen. Du wirst später froh sein, keinen Beagle als Ersthund genommen zu haben, glaub mir ;) Vielleicht gehst du erst einmal ins Tierheim und findest da einen erwachsenen Hund, der evtl. schon etwas Grundgehorsam kennt. Welpen sind nähmlich nicht für Anfänger geeignet. Stubenrein, alleine bleiben, Sozialisierung, Grundgehorsam, ... muss alles komplett beigebracht werden. Hundeschule ist unbedingt zu empfehlen !!!

beagel haben einen sturkopp

der beagle ist wirklich kein anfängerhund!

Gibt es denn einen "Anfängerhund"? Nein!

Jeder Hund kann "schwierig" werden, wenn man ihn nicht richtig erzieht und ihm nicht genügend Auslauf bietet!

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@Honeybee1409

Jagdhunde sind generell nicht für Anfänger geeignet, weil sie oft ihren eigenen Kopf haben, das sind z.B. Beagle, Terrier und auch etwas Dackel. Gut für Anfänger geeignet sind Hunde, die sehr lerngierig sind und menschenbezogen. Natürlich musst du für alle Hunderassen eine gewisse Vorerfahrung mitbringen (Informieren vor dem Hundekauf). Aber ich denke du wirst mir zustimmen, dass ein Labrador als Hund für Anfänger besser geeignet ist, als ein Kangal.

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@Hunde4ever

Aber auch ein lerngieriger Hund kann schnell überfordern, wenn er nich gefordert wird!

Für mich gibt es keine Anfängerrassen. Wenn man mit dem Hund eine gute Hundeschule besucht und sich mit ihm beschäftigt und auf ihn eingeht, dann wird man keine Probleme mit ihm haben. Weder mit einem Beagle noch mit einem Kangal!

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