Autobatterie schneller laden mit höherer Spannung?

6 Antworten

Bist Du Dir sicher, selbst Deine Frage gelesen zu haben? Ich glaube kaum.

Hier steht so viel Falsches, auch in den Antworten, die ich gelesen habe, dass es einen schütteln kann.

Fakt ist: wenn Du eine Batterie mit 4 A Ladestrom lädst, was soll dann die Spannung als "Information"? Die sagt dir nur den Ladezustand, hat aber mit dem augenblicklich fließenden Strom nur indirekt (eben über den Ladezustand) was zu tun. Wie kann diese also mal 14V oder mal unglaubliche 15V sein bei einem Blei-Akku, der genau mit 4A geladen wird? O.k., er darf ja kaputt gehen, hätte ich beinahe vergessen.

Es dürfte wohl der größte Blödsinn sein, eine Batterie mit einer konstanten Spannung "laden" zu wollen. Willst du die Temperatur dann verändern oder wie soll sich ein Batteriezustand ändern, wenn die Spannung konstant ist?

Gott sie Dank hat die Batterie etwas "schlechtes", nämlich einen messbaren Innenwiderstand, kann ich da nur sagen. Sonst würde diese Aufgabe wohl der Lichtbogen übernehmen müssen...

Warum hören dann deine Gedanken schon bei 15V auf und nicht bei 1000V oder mehr? Um Plausibilität zu überprüfen, wäre das genauso zulässig - und würde dir viel deutlicher vor Augen führen, dass da irgend etwas an deinen Überlegungen nicht so ganz hinhaut...

Nochmal zum Mitdenken:

Annahme: 1 Batterie(-Anordnung) von 6 Zellen in Reihe geschaltet, Pb-Batterie, also NENNspannung von 12V (reiner Phantasiewert, der physikalisch einer tiefen Entladung entsprechen würde)

Nennkapazität 100Ah bezogen auf welchen Abnahmestrom? C5? C10? C20?

(Bitte "nachgoogeln", dann verstehst du das Thema besser - und auch die Preisunterschiede am Markt für unterschiedliche Einsatzfälle von Batterien)

Du möchtest diese mit 4A Ladestrom (das wäre dann entsprechend C25, was total unüblich ist) laden? O.k., machen wir das mal gedanklich.

Das Datenblatt des Herstellers würde dir dazu sagen, dass du die Nennkapazität ohne Gasung vielleicht tatsächlich erreichst, aber dazu eben nicht 25h laden musst, sondern wegen des Wirkungsgrades des chemischen Prozesses in der Batterie eben z.B. 33h lang.

Die Spannung misst du zur Prozessüberwachung ja mit, aber diese stellt sich doch nach Ladezustand und Temperatur ein!!!! Das ist doch keine Größe, die du im entferntesten sinnvoll vorgeben kannst. Das kommt mir so vor, wie die Annahme, wie viele Schokoriegel du essen musst, um soviel Energie zu haben, auf Anhieb 100m hoch zu springen - verstehst du JETZT meinen Unmut, dir ungefiltert zu antworten? Das ist der gleiche Level! Du fragst hier sinnbildlich nur, wie schnell du wie viele Riegel essen musst, reflektierst aber nicht im geringsten, dass es von Anfang an irgendwie nicht so ganz plausibel ist..... und vielleicht auch von anderen Dingen abhängig, wie der Muskelkraft, der Erdbeschleunigung, etc...

Ach ja: ohne Gasung hörst du natürlich spätestens bei 13,7V auf, zu laden - bei der Bleibatterie bei 20Grad, versteht sich.

Deine fiktive Leistung kannst du in die Heizung stecken, wenn der Strom konstant bleiben soll - soll er doch??? Irgendwas irgendwie zu multiplizieren ändert oder beeinflusst die Physik wohl kaum. Ein wenig Wissen hilft dagegen sehr.

Naja, unsere Politiker sind ja auch ähnlich....

Bei denen soll ja auch ein Elektro-Auto mit sagen wir mal VW-Optimismus 25kWh auf 100km (gerade auf der Hannover-Messe so gesehen, aber glauben wir das ruhig mal so naiv und blöd) mindestens 500km weit fahren können. Und dann an der elektrischen Parkuhr (Batterietausch wie früher im Mittelalter der Pferdetausch ist ja nicht angesagt) am liebsten in ernst gemeinten maximal 15 Minuten geladen werden können.

Da sieht man mal, wie wenig Leute bereit sind, nachzudenken über so viel..... (der Zensur zum Opfer gefallenes zusammengesetztes Wort).

Also müssen wir  - bei idealer Batterie, die wir ja längst erfunden haben, wie überhaupt sich bei manchen parteilich-dümmlichen Äußerungen sich die heile Welt gebastelt wird - mit 500kW laden. Toll, mein Nachbar auch, und dessen Nachbar...

Also, lieber Fragesteller, kann ich Dir Deine merkwürdig sinnlose Fragestellung gar nicht übel nehmen, wenn unsere prominenten Staatslenker mit so einem ausgemachten dummen Müll daher kommen - und es nicht mal merken wollen und keiner darüber fällt, nicht mal in den Nachrichten, weder bei irgendeiner anderen politischen Partei noch sonst wo.

Wir bauen jetzt also einen für den Laien bedienbaren Ladeanschluss für 500kW Leistung - die Spannungsebene noch gedanklich frei wählbar. Das ist dann sehr realistisch und völlig ungefährlich zu bedienen - und die Kupferdiebe freuen sich oder meinetwegen Alu-Diebe, wenn sie armdicke Ladekabel von 50kg-100kg Gewicht massenweise einsammeln können auf der Straße.

So weit zu Zahlenspielen, die Du wenigstens anstellst - wenn auch nicht ganz richtig. Die andern machen sich nicht mal erst Gedanken dazu.

Also: Nicht böse sein, es ist wirklich nicht so einfach, und die Schlussfolgerungen von Dir dazu sind leider völlig falsch.

 


 

Die Kapazität (100 Ah) des Akkus interessiert hier so wenig wie der übliche Ladestrom (4 A). Bei erhöhter Ladespannung dürfte sich die Ladezeit geringfügig verkürzen, das würde ich meinem Akku aber nicht zumuten.

keine gute idee.. wenn die spannung zu hoch ist, kocht die säure im Inneren. die batterie gast! das kann bei nicht wartungsfreien Batterien, wenn die Stopfen nicht aufgedreht werden, schlimmstenfalls dazu führen, dass die batterie explodiert...

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lg, Anna

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