Auf hundesuche, Shiba inu, Husky,usw?

6 Antworten

Husky etwas zu groß für uns ist und wir ihn nicht halten können

Zu groß wofür?

Einem Hund ist es komplett gleichgültig, wie groß die Wohnung oder der Garten ist. Dort sollte er bestenfalls nur schlafen und fressen. Wesentlich ist, wie er ausgelastet wird. 

Was Deine Wahl der Rassen anbelangt: beide sind, wie bereits geschrieben, so unterschiedlich, dass Du für Dich noch einmal hinterfragen solltest, was Du überhaupt willst.

Bei der Wahl eines Hundes solltest Du anders vorgehen, als Du es gerade tust:

1. Überlegen, was Du von einem Hund erwartest. Wie sieht der Alltag aus (soll er Dich begleiten und auch mal mit kleineren Runden zufrieden sein? Soll Arbeit mit dem Hund eine Möglichkeit oder eine tägliche, mehrstündige Pflicht bei Wind und Wetter sein? Willst Du Dein Leben komplett nach dem Hund ausrichten oder soll sich der Hund nach Dir richten? Soll der Hund gerne mit Dir kooperieren oder magst Du Hunde, die Du immer wieder davon überzeugen musst, dass sie mit Dir arbeiten = auf Dich hören und Dir gelegentlich auch mal den Stinkefinger zeigen/ Dich zur Verzweiflung treiben?)

2. Wenn Du zu einem Ergebnis gekommen bist, grenzt Du weiter ein. Willst Du einen Alltagsbegleiter, guckst Du auf der Seite des VDH unter "Gesellschafts- und Begleithunde". Dort suchst Du nach Größe, Fellbeschaffenheit und Optik. Mit den Rassen, die Dir gefallen, suchst Du nach Züchtern oder im Tierheim nach Mischlingen dieser Rasse.

Willst Du einen Spezialisten, mit dem Du viel Arbeiten willst, überlegst Du Dir, in welche Richtung es gehen soll. Zunächst nach der Art der Auslastung (z.B. Zughundesport, Jagd, Mantrailing, was auch immer), dann nach dem Anspruch (je nachdem, welche Kenntnisse, Erfahrungen und Fähigkeiten Du hast) und nach der Kooperationswilligkeit. Hast Du das festgelegt, suchst Du (s.o.) in der entsprechenden FCI- Gruppe nach Größe, Fellbeschaffenheit und Optik.

Wegerziehen kannst Du Hunden ihre erwünschten und vererbten Eigenschaften nicht. Das Vorhaben ist ungefähr so erfolgreich, als würdest Du versuchen, einen Porsche zum Kombi umzubauen, weil Du eine Familienkutsche brauchst, aber die Optik des Sportwagens so toll findest. Oder als würdest Du in High Heels einen Marathon rennen wollen, weil Du Sportschuhe optisch nicht so ansprechend findest. Beides funktioniert nicht und Du machst Dir und dem Hund das Leben unnötig schwer.

Ich denke, Ihr solltet Euch weniger mit dem "Haarverhalten" und der Größe einer Rasse auseinandersetzen, sondern mit den Charaktereigenschaften und Ansprüchen, die die Rassen an ihre zukünftigen Menschen stellen.

Huskys haben nichts, aber auch gar nichts mit Shibas gemein. Das sind völlig verschiedene Rassen mit absolut unterschiedlichen Anforderungen.

Huskys sind Zughunde, die arbeiten wollen und müssen. Mit Arbeit meine ich Zugarbeit und täglich viele Kilometer laufen. Außerdem sind sie als Einzelhunde nicht wirklich glücklich.

Shibas sind leider recht niedlich, so daß viele Leute sich einen Hund dieser Rasse holen, ohne wirklich zu wissen, worauf sie sich einlassen. Es sind sehr ursprüngliche und eigenständige Hunde mit einem sehr hohen Jagdtrieb. Sie sind sehr schwer zu motivieren und zu erziehen und gehören daher nur in hundeerfahrene Hände.

Ähnlich ist es übrigens mit allen nordischen Rassen.

Überlegt Euch als erstes einmal, was Ihr einem Hund bieten könnt und wollt. Wieviel Zeit Ihr investieren werdet, ob und welchen Hundesport Ihr betreiben wollt etc.

Dann kauft Euch ein großes Hundebuch, wo die ganzen Rassen beschrieben sind. Lest Euch die Charaktereigenschaften der Hunderassen durch und auch, wozu sie ursprünglich gezüchtet wurden. So werdet Ihr vielleicht die Rasse finden, die wirklich zu Euch paßt.

Eine zweite Möglichkeit wäre es, ins Tierheim zu gehen und sich von den Mitarbeitern beraten zu lassen, welcher ihrer Schützlinge am besten zu Euren Lebensumständen passen würde.

Du scheinst dich gut auszukennen, deshalb hätte ich mal eine Frage. Natürlich haben verschiedene Hunderassen verschiedene Eigenschaften, aber wenn man sich einen Welpen anschafft, könnte man da nicht die Eigenschaften "erziehen"?

Zum Beispiel aus einem Shiba Inu, der, so wie ich mal gelesen habe, nicht kuschelfreudig ist, ein Kuschelhund zu machen.

Ich meine, ich verstehe ja, dass es gewisse typische Charaktereigenschaften sind, die einfach so im Blut sind, aber könnte man die Hunde nicht einfach anders erziehen? :D

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@Millena1997

Zwischen Erziehung und Charakter gibt es einen sehr großen Unterschied. Wie willst du denn einen Hund dazu "erziehen" dass er gerne kuschelt? Er soll das doch von sich aus machen und nicht weil er dazu "erzogen" wurde. Shiba Inus sind sowieso sehr selbstständig und schwer zu erziehen, wenn man mit den Charaktereigenschaften einer Rasse nicht klar kommt, schafft man sich diese Rasse nicht an, da gibts nichts zu diskutieren. Klar gibt es bei jeder Rasse auch mal eine Ausnahme aber grundsätzlich Stimmen die Charaktereigenschaften.

Auch einem Jagdhund kannst du seinen Jagdtrieb nicht aberziehen, das liegt ihm nunmal im Blut, du kannst ihn höchstens in die richtigen Bahnen lenken. Dazu brauch es aber Erfahrung und Konsequenz.

Man erzieht einen Hund seinen Charaktereigenschaften entsprechned, damit man ihn auch Artgerecht auslasten kann. Zb. einen Labrador aportieren lassen, einen Husky Zugsport etc.

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@planplants2

Aber nicht jeder Husky will Zugsport verrichten. Meine beiden haben da zum Beispiel keine Lust drauf, dafür lieben sie lange Spaziergänge, die bis zu 4 Stunden andauern. Insgesamt werden sie 15 km am Tag bewegt, dazu kommt noch Denlsport und Hundeplatz und ich lasse sie unterwegs auch von der Leine. Nur die kleine fängt langsam an sich für Agility zu interessieren und dann bin ich gewillt so etwas mit ihr zu machen.

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@planplants2

Danke planplants2 - besser hätte ich es nicht schreiben können :-)

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@MissPlusch

Natürlich gibt es Husky's, dich nicht zwingend ziehen wollen - aber laufen wollen sie und viel, viel Bewegung brauchen sie. Das schreibst Du ja quasi selber. Und jemand, der seinen Hund nur nach dem Aussehen aussucht, ist für einen Husky auf keinen Fall geeignet. ;-)

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@Berni74

@MissPlusch 15 km Laufen tut aber kaum jemand, erstrecht niemand, der seinen Hund nur nach dem hübschen Aussehen aussucht ;) Huskys brauchen nunmal, wie Berni74 schon sagt, sehr viel Bewegung und die weingsten Leute haben Zeit ihnen diese zu geben. Wenn du das kannst ist das super, trotzdem muss den Leuten klar sein, dass das überdurchschnittlich anspruchsvolle Hunde sind!

@Berni74, danke dir :-)

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@planplants2

Das sehe ich genauso! Ich wollte nur anmerken, dass es halt auch so Ausnahmen gibt ;) Huskys sind wirklich keine einfachen Hunde, vorallem vom Charakter her. Und das Hunde des Aussehens wegen angeschafft werden, kenne ich zu genüge von Leuten die ich kenne... 

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Also mein Welpe mag es nicht zu kuscheln, er lässt sich gerne streicheln, auch den Bauch kraulen aber es kommt selten vor dass er auf den Schoß springt und sich dort stundenlang betätscheln lässt.
Er will sich auch nicht zu und legen oder ins selbe Bett. Langsam wird es etwas mehr und er legt sich auch mal kurz zu mir aber wenn er dann Schlafen will braucht er seinen Freiraum.

Aber erziehen zum Kuscheln kann man nicht...wäre ja so als ob du jemanden umarmen MUSST obwohl du nicht willst

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Generell sind Huskies keine schwer erziehbaren Hunde, man muss sie verstehen und das klingt jetzt doof man muss wie sie denken. Sie sind dann sogar leicht erziehbar und werden treue Lebensbegleiter. Haaren tun sie halt viel das stimmt, ich habe einen Husky aus der Showlinie mit denen geht man 1 1/2 bis 2 stunden pro Tag. Ob sie stur sind oder nicht hängt vom Hund und vom Charakter ab, mein Husky ist es nicht.

Shiba Inus hingegen sind schwer erziehbare Hunde mit einem extremen Dickkopf und einem sehr ausgeprägten Jagdinstinkt - den hat aber JEDE Rasse, manche mehr manche weniger. Haaren tut die Rasse auch viel.

Am besten du schaust einfach mal bei Hunderassen für Anfänger, oder im Tierheim, die suchen alle ein nettes Zuhause.

Naja, es ist ja auch nicht so , dass Huskies garnicht hören oder so. Eigentlich sind sie sehr gut zu erziehen und man kann ihnen extrem viel beibringen, was sie auch schnell lernen ;) ABER wenn der Husky mal keine Lust hat guckt er einen an nach dem Motto "mach doch selbst". Das sehen sehr viele als schwere Erziehbarkeit an, dabei ist das, meiner Meinung nach, einfach nur Intelligenz, nicht die ganze Zeit jemandem nach der Pfeife zu tanzen :) Man muss bei Huskys einfach einsehen, dass sie irgendwann keine Lust mehr haben, das ist also kein Collie mit dem man den ganzen Tag irgendwelche Tricks machen kann und er macht sie danach immer noch so weiter. Wenn man mit dem Husky einmal zu viel macht hat er einfach keine Lust mehr und sieht es als sinnlos an ;) so ist es zumindest bei meinen.

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Ja eh bei mir auch, Huskies sind extrem schlau aber eben wenn sie keinen Bock mehr haben schauen sie dich und denken sich kannst du alleine machen 😂 Der Husky ist ein Ursprungshund der seinen eigenen Kopf hat, damit meine ich nicht stur sondern das er alleine Entscheidungen trifft- und das ist gut so!!! Finde ich halt, sie sind halt keine Schäferhunde die man aufs Wort abrichten kann, die Überzüchtung heutzutage lässt den eigenen Kopf oft nicht mehr zu und die Hunde sind wie programmierte Roboter- leider! Jeder muss selber wissen welche Rasse er nimmt, aber ich würd mich immer wieder für einen Husky entscheiden ☺️

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