Arbeitszeugnisse - Sollte man dort gendern und ggf. auf welche Art?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
mich würde mal interessieren, ob Arbeitszeugnisse zu gendern sind.

Eine allgemeine Vorgabe dafür gibt es nicht.

Ansonsten gelten unternehmensinterne Regelungen.

Wie handhabt ihr das?

Nachdem es die Diskussion im Unternehmen tatsächlich gab: generisches Maskulinum, kein Gendern.

Woher ich das weiß:Beruf – langjährige anhaltende Tätigkeit im Personalmanagement

Möglichst neutral ohne Sonderzeichenvarianten - damit tritt man niemandem auf den Schlips. Außer natürlich es gibt im Unternehmen bereits diesbezüglich Richtlinien; dann logischerweise diesen folgen.

Woher ich das weiß:Beruf – eigene linguistische Forschungstätigkeit zum Gendern

Ich würde möglichst geschlechtsneutral formulieren. Wo das nicht geht oder umständlich ist, würde ich wohl weiterhin das generische Maskulinum verwenden.

Nein sollte man nicht.

danke

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@Weihnachtsduft

Dort wird der Name verwendet und die dazugehörige Schreibweise (Die Frau xxx, der Herr xyz)

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@Sina1234567

Ja, im Zeugnis steht dann z. B. "Das Aufgabengebiet von Frau Müller umfasste folgende Tätigkeiten...", aber z. B. im Text heißt es: "Ihr Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Mitarbeitern...". Ich persönlich finde "Vorgesetzten und Vorgesetztinnen und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen" irgendwie doof.

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Das Arbeitszeugnis ist auf eine Person bezogen, damit auf deren Geschlecht. Da gibt es nichts zu gendern.

Die eine Person hat einen Vorgesetzten, eine Vorgesetzte, Kollegen, Kolleginnen, ggf. Mitarbeiter, Mitarbeiterinnen.

Es gibt also ggf. Einiges zu gendern.

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