Nein

Ich habe mich nach anhören und lesen von Pro und Contra dazu entschlossen, dass ich nicht gendere. Aber ich kann etwas, nur weil ich es nicht mache, nicht anderen verbieten. Das wäre der Versuch, Diktatur auszuüben. Genau so darf mich niemand zwingen zu gendern Es nicht zu tun, ist meine freie Entscheidung. Es zu tun, ist freie Entscheidung anderer. Das soll so bleiben. Ein Genderverbot in Gutefrage wäre Zensur.

Und davon abgesehen: Kaum jemand gendert hier.

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Ich wende die Beidnennung an, also "Schüler und Schülerinnen". Das habe ich schon immer so gemacht, es hat also bei mir nichts mit der Genderdiskussion zu tun. Ebenso gibt es schon immer "Meine Damen und Herren" und "Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger". Sternchen (Schüler*innen) u. ä. wende ich nicht an (Begründung weiter unten). Was andere machen ist mir egal.

Meine Meinung zum Thema, allgemein:

1) Die Diskussion ist wichtig.

Ohne Diskussion oder Anhören derselben hätte ich mir keine Meinung bilden können. Meine Minimalforderung an alle hier Antwortenden: Wer hier seine Meinung schreibt, sollte mindestens eine (seriöse) Abhandlung über das Pro und eine über das Contra des Gendern gelesen haben. Ohne Information kann ich mir keine Meinung bilden. Ohne Information ist meine Antwort keine Meinung, sondern ein Vorurteil. Ich habe mir Diskussionen angehört und vieles über Pro und Contra gelesen. Das Ergebnis für mich: Ich gendere nicht.

2) Warum ich nicht gendere.

Ich halte Schrift mit Sternchen, Schrägstrichen, Doppelpunkten und großen Mittel-I für schwer lesbar, vor allem auch vortragbar. Und darauf kommt es mir an: Ich muss mir beim Lesen eines Textes vorstellen können, jenen auch laut zu lesen oder vor Publikum vorzutragen. Dass ich dabei nicht "Patienten-Sternchen-innen" lese, ist klar. Aber auch "Patienten-(Pause)-innen machte den Vortrag schwerfällig. Ich benutze lieber eine geschlechtergerechte Sprache durch Beidnennung, "Patienten und Patientinnen", das kann ich flüssig lesen oder vortragen, ergo schreibe ich auch so. Unter Umständen hilft der Plural, mit "Patienten" sind alle, gleich welchen Geschlechts, gemeint, wenn aus dem Kontext klar ist, dass keine Unterscheidung gemeint ist. Ersatzweise kann ich, wenn es passt, von "Betroffenen" reden, dann ist es einfacher. Der oder die Betroffene, die Betroffenen = alle. Ich habe gelernt, die Beid- oder Allnennung konsequent anzuwenden. Habe ich vor der Diskussion z. B. geschrieben "wenn jemand meint, er müsste ...", so schreibe ich jetzt "wenn jemand meint, er oder sie oder es müsste ..." Und ich spreche genauso. Ich spreche, wie ich schreibe, und ich schreibe, wie ich spreche. Sprache und Schrift sind für mich immer eine Einheit. Ich weiß, dass (vor allem) das Sternchen andeuten soll, dass es außer männlich und weiblich noch andere Geschlechter gibt. Dies verstehe und respektiere ich, aber es reicht für mich nicht aus, um meine Sprache und mein Schreiben nur wegen dieser kleinen Symbolik umständlich und schwerfällig zu machen.

3) Stört es mich, wenn andere gendern?

Hier zu lesende Kritik an den Öff-re-Sendeanstalten, gar „übertrieben“ zu gendern, kann ich als regelmäßige „Tagesschau“-Zuschauerin nicht bestätigen, obwohl ich seit der kontroversen Diskussion sehr darauf achte. Nein, ARD und ZDF gendern nicht, höchstens mal ein Gast beim Interview, aber dafür können die Redakteure nichts. Bei manchen Fachtexten und teilweise auch bei behördlichen Schreiben setzen dagegen meine unter 2) beschriebenen Vorbehalte ein. Die Sternchen machen die Texte für mich schwerer lesbar. Im Alltag begegne ich Gendern kaum.

4) Toleranz bitte!

Viele äußern sich zu diesem (wie auch zu manchen anderen interessanten Diskussionsthemen) erschreckend intolerant. Zu meinem Bedauern gerade auch eine Vielzahl derjenigen, die Gendern, so wie ich, nicht anwenden mögen. Liebe Meinungsbrüder und Meinungsschwestern! Tut doch etwas, was ihr selbst (für euch zurecht) nicht anwenden mögt, nicht deswegen als „Quatsch“ oder „Schwachsinn“ ab, oder gar „gehört verboten“ usw. Schaut mal, angenommen, ihr mögt keinen Spinat. Sagtet ihr dann auch „Spinat ist Quatsch“ oder „ist Schwachsinn“ oder „gehört verboten“? Sicher nein. Na also.

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In Firmen oder Behörden kann die Führung von den Mitarbeitenden eine einheitliche Sprache (corporate language") nach außen verlangen, also auch z. B. zu gendern oder eben nicht zu gendern. In allen anderen Fällen kannst du gendern, musst aber nicht.

Meine Meinung zum Thema, allgemein:

1) Die Diskussion ist wichtig.

Ohne Diskussion oder Anhören derselben hätte ich mir keine Meinung bilden können. Meine Minimalforderung an alle hier Antwortenden: Wer hier seine Meinung schreibt, sollte mindestens eine (seriöse) Abhandlung über das Pro und eine über das Contra des Gendern gelesen haben. Ohne Information kann ich mir keine Meinung bilden. Ohne Information ist meine Antwort keine Meinung, sondern ein Vorurteil. Ich habe mir Diskussionen angehört und vieles über Pro und Contra gelesen. Das Ergebnis für mich: Ich gendere nicht.

2) Warum ich nicht gendere.

Ich halte Schrift mit Sternchen, Schrägstrichen, Doppelpunkten und großen Mittel-I für schwer lesbar, vor allem auch vortragbar. Und darauf kommt es mir an: Ich muss mir beim Lesen eines Textes vorstellen können, jenen auch laut zu lesen oder vor Publikum vorzutragen. Dass ich dabei nicht "Patienten-Sternchen-innen" lese, ist klar. Aber auch "Patienten-(Pause)-innen machte den Vortrag schwerfällig. Ich benutze lieber eine geschlechtergerechte Sprache durch Beidnennung, "Patienten und Patientinnen", das kann ich flüssig lesen oder vortragen, ergo schreibe ich auch so. Unter Umständen hilft der Plural, mit "Patienten" sind alle, gleich welchen Geschlechts, gemeint, wenn aus dem Kontext klar ist, dass keine Unterscheidung gemeint ist. Ersatzweise kann ich, wenn es passt, von "Betroffenen" reden, dann ist es einfacher. Der oder die Betroffene, die Betroffenen = alle. Ich habe gelernt, die Beid- oder Allnennung konsequent anzuwenden. Habe ich vor der Diskussion z. B. geschrieben "wenn jemand meint, er müsste ...", so schreibe ich jetzt "wenn jemand meint, er oder sie oder es müsste ..." Und ich spreche genauso. Ich spreche, wie ich schreibe, und ich schreibe, wie ich spreche. Sprache und Schrift sind für mich immer eine Einheit. Ich weiß, dass (vor allem) das Sternchen andeuten soll, dass es außer männlich und weiblich noch andere Geschlechter gibt. Dies verstehe und respektiere ich, aber es reicht für mich nicht aus, um meine Sprache und mein Schreiben nur wegen dieser kleinen Symbolik umständlich und schwerfällig zu machen.

3) Stört es mich, wenn andere gendern?

Hier zu lesende Kritik an den Öff-re-Sendeanstalten, gar „übertrieben“ zu gendern, kann ich als regelmäßige „Tagesschau“-Zuschauerin nicht bestätigen, obwohl ich seit der kontroversen Diskussion sehr darauf achte. Nein, ARD und ZDF gendern nicht, höchstens mal ein Gast beim Interview, aber dafür können die Redakteure nichts. Bei manchen Fachtexten und teilweise auch bei behördlichen Schreiben setzen dagegen meine unter 2) beschriebenen Vorbehalte ein. Die Sternchen machen die Texte für mich schwerer lesbar. Im Alltag begegne ich Gendern kaum.

4) Toleranz bitte!

Viele äußern sich zu diesem (wie auch zu manchen anderen interessanten Diskussionsthemen) erschreckend intolerant. Zu meinem Bedauern gerade auch eine Vielzahl derjenigen, die Gendern, so wie ich, nicht anwenden mögen. Liebe Meinungsbrüder und Meinungsschwestern! Tut doch etwas, was ihr selbst (für euch zurecht) nicht anwenden mögt, nicht deswegen als „Quatsch“ oder „Schwachsinn“ ab, oder gar „gehört verboten“ usw. Schaut mal, angenommen, ihr mögt keinen Spinat. Sagtet ihr dann auch „Spinat ist Quatsch“ oder „ist Schwachsinn“ oder „gehört verboten“? Sicher nein. Na also.

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Nein

Ich bin zwar nicht "vergeben", aber wenn: Er flirtet mich an und will gleich an meine Nummer. Ich sagte "sorry, kein Interesse". Wenn er dann weiter nervt, würde ich laut, für aller herum hörbar, schreien "Hast du nicht begriffen? Kein Interesse".

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Ich bin für mich nicht für das Gendern. Ich bin für andere, die es turn möchten, nicht dagegen. Deswegen reichen mir deine beiden Auswahlmöglichkeiten nicht aus. Dagegen sein, dass es andere tun, wäre der Versuch einer Diktatur. Gendern aufzwingen wollen auch.

Meine Meinung zum Thema:

1) Die Diskussion ist wichtig.

Ohne Diskussion oder Anhören derselben hätte ich mir keine Meinung bilden können. Meine Minimalforderung an alle hier Antwortenden: Wer hier seine Meinung schreibt, sollte mindestens eine (seriöse) Abhandlung über das Pro und eine über das Contra des Gendern gelesen haben. Ohne Information kann ich mir keine Meinung bilden. Ohne Information ist meine Antwort keine Meinung, sondern ein Vorurteil. Ich habe mir Diskussionen angehört und vieles über Pro und Contra gelesen. Das Ergebnis für mich: Ich gendere nicht.

2) Warum ich nicht gendere.

Ich halte Schrift mit Sternchen, Schrägstrichen, Doppelpunkten und großen Mittel-I für schwer lesbar, vor allem auch vortragbar. Und darauf kommt es mir an: Ich muss mir beim Lesen eines Textes vorstellen können, jenen auch laut zu lesen oder vor Publikum vorzutragen. Dass ich dabei nicht "Patienten-Sternchen-innen" lese, ist klar. Aber auch "Patienten-(Pause)-innen machte den Vortrag schwerfällig. Ich benutze lieber eine geschlechtergerechte Sprache durch Beidnennung, "Patienten und Patientinnen", das kann ich flüssig lesen oder vortragen, ergo schreibe ich auch so. Unter Umständen hilft der Plural, mit "Patienten" sind alle, gleich welchen Geschlechts, gemeint, wenn aus dem Kontext klar ist, dass keine Unterscheidung gemeint ist. Ersatzweise kann ich, wenn es passt, von "Betroffenen" reden, dann ist es einfacher. Der oder die Betroffene, die Betroffenen = alle. Ich habe gelernt, die Beid- oder Allnennung konsequent anzuwenden. Habe ich vor der Diskussion z. B. geschrieben "wenn jemand meint, er müsste ...", so schreibe ich jetzt "wenn jemand meint, er oder sie oder es müsste ..." Und ich spreche genauso. Ich spreche, wie ich schreibe, und ich schreibe, wie ich spreche. Sprache und Schrift sind für mich immer eine Einheit. Ich weiß, dass (vor allem) das Sternchen andeuten soll, dass es außer männlich und weiblich noch andere Geschlechter gibt. Dies verstehe und respektiere ich, aber es reicht für mich nicht aus, um meine Sprache und mein Schreiben nur wegen dieser kleinen Symbolik umständlich und schwerfällig zu machen.

3) Stört es mich, wenn andere gendern?

Hier zu lesende Kritik an den Öff-re-Sendeanstalten, gar „übertrieben“ zu gendern, kann ich als regelmäßige „Tagesschau“-Zuschauerin nicht bestätigen, obwohl ich seit der kontroversen Diskussion sehr darauf achte. Nein, ARD und ZDF gendern nicht, höchstens mal ein Gast beim Interview, aber dafür können die Redakteure nichts. Bei manchen Fachtexten und teilweise auch bei behördlichen Schreiben setzen dagegen meine unter 2) beschriebenen Vorbehalte ein. Die Sternchen machen die Texte für mich schwerer lesbar. Im Alltag begegne ich Gendern kaum.

4) Toleranz bitte!

Viele äußern sich zu diesem (wie auch zu manchen anderen interessanten Diskussionsthemen) erschreckend intolerant. Zu meinem Bedauern gerade auch eine Vielzahl derjenigen, die Gendern, so wie ich, nicht anwenden mögen. Liebe Meinungsbrüder und Meinungsschwestern! Tut doch etwas, was ihr selbst (für euch zurecht) nicht anwenden mögt, nicht deswegen als „Quatsch“ oder „Schwachsinn“ ab, oder gar „gehört verboten“ usw. Schaut mal, angenommen, ihr mögt keinen Spinat. Sagtet ihr dann auch „Spinat ist Quatsch“ oder „ist Schwachsinn“ oder „gehört verboten“? Sicher nein. Na also.

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Meine Antwort bezieht sich auf deutsches Recht.

Mit "minderjährig" hat es nur insofern zu tun, als deine Eltern dir Regeln (Grenzen) setzen könnten. Sonst ist das Alter egal.

Nackt sein darfst du in euren privaten Räumen, auf dem privaten Grundstück (z. B. Garten). In fremden privaten Räumen, auf fremden privaten Grundstücken, wenn die Eigentümer nichts dagegen haben. Sonst nur noch auf ausgewiesenem FKK-Gelände oder in einer Sauna. In der Öffentlichkeit grundsätzlich nicht, aber gegen ein schnelles Umziehen am Badesee hat niemand etwas.

Nochmal zu privat: Wenn die Räume oder das Grundstück (Garten) einsehbar sind, dann musst du darauf achten, dich nur ganz normal zu bewegen. Posen oder gar "hantieren" wäre in dem Fall verboten.

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"Nutzende" für Kunden jeglichen Geschlechts wäre nur angebracht, wenn es sich bei deiner Klientel tatsächlich um Nutzer jeglichen Geschlechts handelte, z. B. bei IT- oder ähnlichen Dienstleistungen. Als Kundin im Supermarkt "nutze" ich den Markt zwar auch, sehe mich aber nicht als "Nutzerin". "Einkaufende" wäre sprachlich richtig, aber sehr gewöhnungsbedürftig, allerdings rechne ich damit, dass sich dieser Terminus - zumindest teilweise - durchsetzt.

Ohne die Beidnennung zu wollen, wird es schwierig. Warum willst du sie nicht? Sie ist mMn die einfachste Lösung.

Meine ausführliche Meinung zum Thema Gendern findest du hier: Gendern? (Politik, Deutsch, Deutschland) - gutefrage

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Der IQ eines Agrariers ist reziprok äquivalent zum Volumen seiner subterranen Knollen.

Erklärung: Der dümmste Bauer hat die größten Kartoffeln.

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