An was glauben die Leute, die an Odin glauben?

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10 Antworten

  1. Wotan ist ein Wanderer, der seit Menschengedenken unterwegs ist um Menschen in Not zu helfen. Er lässt sich gern auf ein Bier einladen. Auch seine 2 Raben helfen Menschen, die in Not sind.
  2. Wotan ist der Wind.
  3. Wotan ist der Geist der die Toten richtet.
  4. Wotan ist immer der selbe, und wenn Du Ihn suchst findest Du Ihn durch Gedankenverschmelzung mit alten Bäumen (z.B. Wotaneichen oder Jammereichen).

Die Frage ist schon etwas her aber dennoch wollte ich sie beantworten für Personen die dieses Thema später entdecken.

Generell gibt es den Glauben an Odin ( Wotan ) und die anderen Götter nicht mehr in der Form wie in der Antike. Die antike Nordische Religion umfasst jedoch mehr als Odin und die anderen Götter ( Asen->Kriegsgöttergeschlecht und sterblich jedoch durch Lebensbrunnen erhalten sie ihr leben und Wanen->Wissensgötter wie Freya), es gibt Alben (Elfen) Riesen und Zwerge. Diese werden zusätzlich unterteilt. Männliche Krieger und weibliche Schilmaide versuchen durch das Kämpfen zu Ehre zu erlangen die es ihnen ermöglicht zu den Göttern zu stossen und mit ihen zu kämpfen. Die die dabei sterben stehen jedoch abends wieder auf sodass sie alle mit den göttern speisen. Zudem kommen mehrere welten und heilige bäume und felsen. Wie bei den alten Griechen und Römern ( übernommen von griechischer Kultur ) gibt es also für alle Lebenstugenden, Gefühle usw. Verschiedene Götter. Diese Religion erklärt zudem die Enstehung des Weltalls, der Erde, das Ende Der Welt, die Wieder auferstehung der Welt ( Ende ud Neuerschsffung->Götterdämmerung-Ragnarök) etc.. Man kann diese Religion auf die Gebiete des heutigen Deutschlands (Westliche Gebiete Polens und Tschechiens) der Niederlande,Teile Belgiens,Dänemarks,Norwegens,Schwedens,teilweise noch Englands und durch Plünderungszühe der Wikinger auch kleine Gebiete des östlichen Europas (mögliche Herkunft des Stammes der Rus). Also germanische Völker(Kontinental Germanen und skandinavische Germanen). Dieser Glaube wurde jedoch im Laufe der Zeit durch das erstarkte Christentum "ausgerottet". Während einige germanische Völker freiweillig dazu ünergingen wurden andere Völker wie die Sachsen auf brutalste Weise dazu gezwungen. Dieser Glaube war keine Religion die Teil des Lebens der Menschen war ( so wie das christentum das heute von vielen nur noch als tradition halt angesehen wird ) sondern ihre Lebensweise. In der Neuzeit haben sich Gruppen gebildet die versuchen diesen Glauben auf heutige weise wieder zum leben zu erwecken. Die meisten davkn finden sich in Deutschland und Skandinavien ( vorallem Schweden ). Sie verehren die Götter natürlich nicht wie unsere germanischen Vorfahren da es ihnen ja auch nicjt möglich ist durch den Kampf nach Wallhalla zu gelangen sondern verehren sie mit Festen die sie in traditionellen Trachten vollziehen und Altaren sowohl draussen als auch in ihren Wohnungen. Diese Gruplen sind nicht als radikale Sekten anzusehen da sie friedliche Gruppen bilden die eben an frühere Götter glauben auf die ihnen mögliche Weise. Ich glaube selber an diese Götter auch wenn ivh sie nicht mit altaren oder Festen verehre vielmehr versuche ih sie im Gedächtnis anderer zu festigen damkt diese Kultur unserer Vorfahren nicht vergessen wird. Zudem

Gibt sie mir den Glaube an etwas und Halt, den ich nicht von den heutigen Religionen will die sich sehr hähfig in vielem

Selbst wiedersprechen und uns kaum die Furcht vot Tod und anderen nehmen bzw uns dabei helfen. Ich verteufle sie jedoch auch nicht da sie den Menschen die daran glauben ebenfas den glauben den sie brauchen geben. 

Für viele "Neuheiden" bietet die polytheistische Auffassung eine Alternative zum monotheistischen Weltbild, das nur schwarz und weiß kennt, also nur gut und böse, und das sich mit dem dünnen Argument "Gottes wege sind unergründlich" nicht zufrieden geben. Die nordischen Götter sind eben nicht allwissend, allmächtig und allgegenwärtig, und somit den Menschen viel ähnlicher. Odin musste ein Auge geben, um Wissen zu erhalten, wie seine Welt funktioniert. Diese "Götzenverehrung" bietet viel mehr Toleranz, weil sie auch Graustufen kennt. Und solche Beiträge wie der von Szintilator sind es nicht zuletzt, die deutlich offenbaren, wie intolerant das Christentum ist, und wie nötig Alternativen dazu sind.

Langsam nervts. Immer wird mit Götzenverehrung angefangen. Viele "christliche Bräuche" basieren auf dem Paganismus. Mal begonnen bei Weihnachten (früher Julfest!). Also WER verehrt Götzen? Der Rest vom Beitrag ist wohl oder übel wahr.

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Odin bzw. Wotan war der Hauptgott der Germanen. Wie auch in anderen nicht monotheistischen Releigionen gab es viele Götter, die für die verschiedensten Aspekte des Lebens zuständig waren. Ihnen wurden bei Bedarf Opfer gebracht.

Darüber hinaus gabe es auch heilige Bäume, Steine usw.

Gerade bei dieser Art von Kult habe ich den Eindruck, dass sich da verschiedene Dinge vermischen. Die heutigen Neuheiden, die vorgeben, an Odin und Co. glauben, sind sicher nicht mit den alten nordischen Völkern zu vergleichen. Die alten Völker lebten aus dem Glauben an die nordische Götterwelt und dementsprechend richteten sie ihr ganzes Leben ein. Diesen Eindruck habe ich von den heutigen Odin-Verehrern nicht. Will sagen (in aller Vorsicht und um political correctness bemüht): Da scheinen sich zumindest manche zu einem selbstgebastelten Weltbild und Selbstkonzept einen modisch klingenden Götterhimmel hinzugefügt zu haben. Zumindest sind mir bisher nur solche Exemplare begegnet. Einen Menschen, der allen Ernstes an Odin, Thor und Co. glaubt, habe ich noch nicht getroffen.

Dass es kaum detailierte Jenseitsvorstellungen gab, wundert einen nicht. Der christliche Glaube ist da weit plastischer, denn auf das Leben bei Gott durch die Erlösung durch Jesus Christus ist ja Hauptzielpunkt. Bei Odin musstest Du Dich nur bemühen, im Kampf zu sterben, um an die große Festtafel in Walhalla zu kommen. Wen wundert's also, dass zu mehr Aussagen kaum Anlass war.

Die EDDA beschreibt recht nett die Legenden des nordischen Götterhimmels. Als Glaubensgrundlage aber wie etwa die Bibel oder der Koran ist sie jedoch nicht zu gebrauchen.

Gruß Barnabas

Hallo, das Christentum hat sich gewandelt. Viele Ansichten und " Gesetze " wurden verändert und gelockert. Aber Exorzismus und ähnliches soll es ja noch heute geben. Ist noch nicht lange her da wurden Hexen und Ketzer verbrannt und gefoltert. Im Odenwald vor 250ig Jahren. Der Glaube hat sich gewandelt und angepasst. Die Bibel wurde ja auch von Menschen geschrieben und es gibt viele Evangelien die der Kirche nicht passten und verboten wurden. Der nordische Glaube hätte sich auch angepasst wenn es ihm erlaubt gewesen wäre. Selbst die Edda ob alt oder neu wurde ja erst geschrieben als der Glaube an die germanischen Götter längst vom Christentum unterdrückt war. Ich finde es auch sehr unwahrscheinlich und unglaublich dass es Menschen gibt die an die Dreifaltigkeit und Christus glauben. Ich halte dies für mehr wie blöde. Aber es gibt Millionen die es tun. Nur weil sie hoffen dass es eine Auferstehung gibt. Den jüngsten Tag haben die Christen so wieso der Götterdämmerung abgeschaut. Das Eine ist so unreal wie das Andere. Bei mir ist es eine Sache der Sympathie Odin statt Jesus. LG Dieter

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Wer an Odin bzw. Wotan glaubt, glaubt je nicht nur an ihn, sondern an einen Götterhimmel. Man kann polytheistische Auffassungen nur sehr bedingt mit monotheistischen Religionen vergleichen. Es gibt dort eben kein verbindliches Prinzip oder eine einzige Wahrheit. Es gibt durchaus eine Jenseitsvorstellung, aber das wird nicht so verklärt, wie bei den von Dir angesprochenen Christen. (Und nicht nur bei denen.)

Christen bezeichnen diese Leute als Heiden. Sie selbst bezeichnen sich als Menschen.

Es gibt ja neben Odin auch noch andre nordische Götter. Ich Glaube grundsätzlich nur an mich .Aber ich finde jeder soll an das glauben was er selbst denkt.

Diese "Religion" ist nicht mehr zeitgemäß. Es verherrlicht den Krieger, der in Walhalla ( das Paradies dieser Gläubigen) einziehen darf, wenn er besorderst im Kampf gestorben ist. Wie sie sich nannten, es waren hauptsächlich Germanen und Wikinger, sprich die Nordeuropäischen Volker. Eine Glaubensbezeichnung ala Christen, Moslem oder Hindunisten gab es für diese Leute nicht. Man könnte diesen Multigötterglauben durchaus mit dem der Griechen vergleichen oder dem der alten Römer.

Was hat eine Religion mit Zeit zu tun? Das Christentum ist meiner Meinung nach seit 1000 Jahren nicht mehr Zeitgemäss (nur mal das Zölibat als Beispiel). Es verherrlicht ausserdem nicht im Grundsatz kriege und Gewalt, sondern ist nur eine weitere Antwort von Menschen auf das Unverständnis des Höheren.

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Eigentlich wollte ich ja in keinem Forum mehr Antworten aber irgendwie geht mir die Galle über wenn ich etwas von Höllenfahrt höre. Ich habe Webseiten über die germanische Göttersage. Ich achte nur die Religion unserer Vorfahren und außerdem glaubt keiner an Odin. Bis auf 2 Götter waren sie laut Überlieferung nach der Götterdämmerung alle Tot. Nur die Werte, die in der modernen Gesellschaft kein Belang mehr hat, sind schon von einfacher verständlicher Ehrlichkeit. Hoffendlich unterstellt mir der nette Herr, der mir in seiner intolleranz Götzenverehrung vorwirft, nicht auch noch ich wäre ein rechter. Mit den habe ich nichts am Hut.

Fensal

Wurde mal Zeit, dass jemand das äussert. Aller Asen Gunst!

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Hallo Fensal!
Wenn du mit "Götterdämmerung" Ragnarök meinst, ist dies leider falsch!
Denn so wie du es nennst war es eine Falsche übersetzung von Snorri Sturluson. Nämlich Ragnarökr.
Ragnarök bedeutet Das Schicksal der Götter.

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Also ich glaub selbst an Odin und soviel ich weiß gehören die zu den Heiden. So steht es zummindest im Wikipedia. Aber in den Museum usw. nennen die Alte Germanische Religion.

Ich hoff das ich da weiter geholfen hab.

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