Für diese Bibel dürftest Du nicht viel Geld erwarten. Auch die Urkunden über Hochzeiten, Geburten, Taufen und Todesfälle sind nichts wirklich Besonderes. Eine Bibel von 1910 ist sogar nach einer der ersten umfassenden Revisionen des Luthertextes erschienen - und damit Massenware. Bei mir stehen mehrere Bibeln von 1893-1905. So etwas wird einem auf dem Flohmarkt leider hinterhergeworfen.

In ideeller Hinsicht ist die Bibel jedoch sehr wertvoll. Das erleben allerdings nur die, die sie auch lesen und die Worte an ihr Herz lassen. Denn die Bibel ist in der Lage, jeden, der sich ihr vorbehaltlos aussetzt, unfehlbar zu Gott zu führen. In diesem Sinne ist sie also unermesslich wertvoll. Aber das hast Du sicher nicht gemeint. :-)

Gruß Barnabas

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Ja,...

Ja, ich glaube an Gott - und dass es nach unserem irdischen Leben eine neue Art der Existenz gibt. Ddamit meine ich jetzt nicht, dass unsere Körper biologisch recycelt werden (bevor sich hier jemand zu einem entsprechenden Kommentar hinreißen lässt).

Die Vorstellung der Hölle als Ort, an dem böse Menschen bestraft werden, ist mir jedoch zu menschlich, als dass ich sie so teilen würde. Auf den Seiten der Gemeinschaft von Taizé gibt es dazu einen wie ich finde sehr hilfreichen Artikel: http://www.taize.fr/de_article2898.html

Und da ich bereits sehr konkrete Erfahrungen mit Gott machen durfte, die nun so gar nichts mit "Gehirnwäsche" zu tun haben, kann ich diese Frage nur mit einem ehrlichen, lauten und überzeugten JA beantworten.

Gruß Barnabas

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Religion ist wichtig, hat daher einen Sinn!

Religion ist mehr als ein altes, überholtes Erklärungsmuster für natürliche Phänomene. Es tut mir Leid, aber wer Religion ausschließlich so sieht, ist noch nicht zum Kern der Dinge vorgestoßen. Seit Jahrhunderten wird darum gerungen, mit der Deutungshoheit für alle Phänomene auf Menschen Einfluss zu nehmen. Und leider hat sich dieses Ringen zu häufig mit religiösen Themen vermengt. Es wird immer dann schwierig, wenn sich Religion mit Machtstrukturen mischt und so zum vorherrschenden, bestimmenden und auch ausschließenden System wird. Wenn die Zugehörigkeit oder Nichtzugehörigkeit zu einer bestimmten, meinetwegen auch religiösen - oder auch antireligiösen - Gruppe von Menschen darüber entscheidet, ob meine Kinder einen vernünftigen Ausbildungsplatz bekommen oder auch nur die Chance auf einen guten Job haben.

Wir hatten allein in der deutschen Geschichte immer wieder solche Tendenzen, dass sich eine herrschende "cognitive majority" bestimmend und ausschließend gegen andere Lebensentwürfe durchzusetzen suchte.

Aber "cognitive majority" ist nur Macht. Sie ist nicht Wahrheit. Vieles, was die "cognitive majority" heute glaubt, ist Lüge. Oder Selbstbetrug. Oder Wunschdenken. Aber nicht wirklich. Nur: Der "König" glaubt es - und mit ihm sein Volk.

Religion dagegen bedeutet, sich zu besinnen, dass es mit den Dingen dieser Welt noch nicht abgetan ist. So hat es Ludwig Wittgenstein formuliert. Wissenschaft und Religion sind zwei sich ergänzende Geistessysteme, die auf verschiedenen Ebenen operieren, aber nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen, weil dadurch beide verlieren.

Ethik kann letztendlich nicht intellektuell redlich allein aus dem Menschen begründet werden. Wir tun das natürlich oft, aber allein die Annahme, dass der Mensch etwas Besonderes ist und somit das Recht hat, solche Gedanken zu denken und solche ethischen Systeme aufzustellen, ist schon nicht mehr allein aus der menschlichen Existenz als solcher abzuleiten.

Aber ich glaube, hier sprengt meine Argumentation den Rahmen. Sorry.

Gruß Barnabas

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Kontakt zur Schule aufnehmen (Klassenleherer, Direktor), Elternbeirat einschalten, ggf. wg. Softairpistolengebrauch auf dem Schulgelände Polizei anfragen (Zeugen sichern) - und selbst vieeeeel Gelassenheit einüben. Nimm Deinen Sohn in die Arme 8wenn er das noch zulässt) und versprich ihm, ihn in dieser Angelegenheit nicht allein zu lassen. Keine Kurzschlusshandlungen, keine übereilten Schuldzuweisungen. Alles Gute Euch.

Gruß Barnabas

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Ehrlich, ich weiß beide Fragen

Caspar, Melchior und Balthasar bringen Gold, Weihrauch und Myrrhe mit. Allerdings muss ich einschränkend sagen, dass nur die Geschenke in der Bibel überliefert sind. Die Namen klingen gerade für Weise (griech.: magioi) aus dem Morgenland sehr deutsch. Daher dürften diese eher eine folkloristische Umsetzung des Kürzels CMB sein (vgl. Sternsinger). Dabei handelt es sich nun wiederum um eine Segensformel: "Christus mansionem benedikat" ("Christus segne dieses Haus")

Gruß Barnabas

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Gerade bei dieser Art von Kult habe ich den Eindruck, dass sich da verschiedene Dinge vermischen. Die heutigen Neuheiden, die vorgeben, an Odin und Co. glauben, sind sicher nicht mit den alten nordischen Völkern zu vergleichen. Die alten Völker lebten aus dem Glauben an die nordische Götterwelt und dementsprechend richteten sie ihr ganzes Leben ein. Diesen Eindruck habe ich von den heutigen Odin-Verehrern nicht. Will sagen (in aller Vorsicht und um political correctness bemüht): Da scheinen sich zumindest manche zu einem selbstgebastelten Weltbild und Selbstkonzept einen modisch klingenden Götterhimmel hinzugefügt zu haben. Zumindest sind mir bisher nur solche Exemplare begegnet. Einen Menschen, der allen Ernstes an Odin, Thor und Co. glaubt, habe ich noch nicht getroffen.

Dass es kaum detailierte Jenseitsvorstellungen gab, wundert einen nicht. Der christliche Glaube ist da weit plastischer, denn auf das Leben bei Gott durch die Erlösung durch Jesus Christus ist ja Hauptzielpunkt. Bei Odin musstest Du Dich nur bemühen, im Kampf zu sterben, um an die große Festtafel in Walhalla zu kommen. Wen wundert's also, dass zu mehr Aussagen kaum Anlass war.

Die EDDA beschreibt recht nett die Legenden des nordischen Götterhimmels. Als Glaubensgrundlage aber wie etwa die Bibel oder der Koran ist sie jedoch nicht zu gebrauchen.

Gruß Barnabas

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Ich würde es selber machen. Letztens habe ich bei unserem Ofen die Scheibendichtung ausgetauscht. Kein Problem. 6 Schrauben entfernt, Dichtung eingepasst, Scheibe nach Reinigung aus dem Geschirrspüler genommen und eingebaut und die 6 Schrauben wieder festgezogen. Selbst das Schamott-Innenleben kann man selbst ersetzen, was ich letztes Jahr gemacht habe. Also keine Furcht. Das Glas gibt es entweder beim Hersteller (da dürftest Du den Preis für das Zuschneiden sparen) oder aber beim Glaser => DerAufbereiter

Für den Fall, dass Du so einen sauteuren und genial konstruierten Ofen besitzen solltest, musst Du natürlich prüfen, ob der Konstrukteur nicht doch ein paar fiese Details eingebaut hat (also Verklebung, Doppelverglasung, ...). Aber das sieht man eigentlich auf einen Blick.

Gruß Barnabas

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Die kirchlichen Kollekten sind grundsätzlich für kirchliche und mildtätige Zwecke zu gebrauchen. In den meisten Kirchen und Gemeinden gibt es einen Kollektenplan, der beschreibt, welche Kollekte an welchem Sonntag bzw. zu welchem Anlass für welchen Zweck gesammelt wird. Meist wird dieser Zweck auch vor der Sammlung genannt, also für die Reparatur des Daches, die Initiative BROT FÜR DIE WELT, einen neuen Glockenstuhl, die Förderung der Seniorenarbeit, zur Unterstützung für werdende Mütter oder kirchliche Projekte im Ausland. Die Verwendungszwecke sind so vielfältig wie die Gemeindearbeit und der Horizont der jeweiligen Gemeinde. In unserer Gemeinde sehen wir zu, dass wir mindestens 10% des Gemeindeetats für Hilfsprojekte außerhalb unserer eigentlichen Gemeindearbeit zur Verfügung stellen (also Kampf gegen Hunger, Armut, etc.).

Gruß Barnabas

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Kommt drauf an, ob Du eine klare Geflügelbrühe oder eine deftige Geflügelsuppe haben möchtest. Innerein auf jeden Fall raus. Dann das Tier am besten teilen (2-4 Teile => halbieren und die Keulen ab). Das Ganze mit so viel Suppengrün (frisch) in Wasser aufsetzen, wie Du magst, so dass das Geflügelfleisch gut bedeckt ist. 1-2 Prisen Salz (nach Geschmack wird später gewürzt). Ist das Tier gar (manche Hühner sind älter und brauchen etwas länger), dann das Fleisch herausnehmen undvon den Knochen lösen. Die Knochen (und auch die Haut) zur Seite legen und das "gute" Fleisch wieder rein in die Suppe. Salz nach Geschmack. Petersilie rundet das Ganze ab.

Gruß Barnabas

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Mir fällt spontan nur Gal. 6, 7 ein: "Irret euch nicht! Gott läßt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten." Die Aussage, auf die Du anspielst, kommt mir auch nicht bekannt vor. Sie klingt eher wie eine "Weiterentwicklung" einer anderen Textstelle, die jemand mal in die von Dir angesprochene Richtung interpretiert hat. Darüber hinaus warnt Jakobus im 3. Kapitel seines Briefes, dass die Zunge zu schlimmen Dingen in der Lage ist.

Ich persönlich denke nicht, dass es real solche Gefahren gibt (Selbsterfüllende Aussagen und Gedanken). So viel Selbstbeherrschung kann kein Mensch aufbringen, seine Gedanken, Gefühle, Träume, Ängste und Abgründe derart zu kontrollieren, dass keine wirklich geläuterten Gedanken oder Worte rausschlüpfen, die uns dann irgendwie real wiederbegegnen. Das nimmt uns allerdings nicht die Verantwortung für unser Denken und Reden.

Vielleicht wirst Du ja bei http://www.jesus.de im Forum fündig. Möglicherweise erinnert sich dort jemand an einen Vers, der Dir weiterhelfen kann.

Gruß Barnabas

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