Ameisen planlos?

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6 Antworten

Hallo,

Ameisen handeln nach der Intelligenz der Masse.

Das heißt, zuerst gehen die Späherinnen, z.B. auf Futtersuche.

Dabei ziehen sie am Boden eine nicht durchgehende, also gestrichelte Linie von Pheromonen.

Wenn sie jetzt Futter gefunden haben, dann kehren sie auf dem selben Weg zurück und ziehen die Linie durch.

Dann geben sie in der Kolonie bekannt, dass eine Futterquelle gefunden wurde, und dann strömen viele Ameisen aus und folgen dieser Pheromonspur.

Dabei erneuern sie diese immer wieder, damit alles nach Plan läuft.

Falls Du noch Fragen hast, stehe ich immer gerne zu Verfügung.

LG MrGreg

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Ich meine es gibt Kundschafter die schauen nach wo es was zu Essen oder andere Dinge gibt die das Volk braucht...finden die was markieren sie den Weg mit Duftstoffen oder so was und die anderen können dann dorthinfinden und die Sachen holen.

Das ist alles sehr geplant und koordiniert...auch wenn es nicht so aussieht.

Die Ameisen eines Volkes haben unterschiedliche Aufgaben.

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Findet eine Ameise Futter, läuft sie ihrer Duftspur entlang zurück und

verstärkt sie mit weiteren Spritzern. Das zieht andere Ameisen an, sie

folgen der Spur, stoßen auf das Futter und laufen spritzend zurück. Die

Spur duftet gewaltig, mehr und mehr Ameisen folgen ihr - die

Ameisenstraße entsteht. Ist das Futter weg, spritzen die Ameisen nicht

mehr, die Spur verblasst.

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Die Ameisen orientieren sich nach dem Sonnenstand. Oder sie versuchen eine Ameisenstraße wieder zu finden.

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Kommunikation von Ameisen

Ameisen kommunizieren vorwiegend über Duftstoffe, sogenannte Pheromone. Diese Duftstoffe werden bei den verschiedensten Arbeitsaufgaben von den Ameisen benutzt, z. B. bei der Rekrutierung zur Futtersuche oder Nestverteidigung.

Auch gibt es einen speziellen Nestgeruch, der die Ameise als Nestgenossin ausweist. Da jedes Nest einen eigenen Duft hat, werden fremde Ameisen oder andere Insekten sofort erkannt und attackiert. Einige Insekten, z. B. Ameisengäste und sozialparasitische Ameisenarten, können sich diesem Duft jedoch anpassen bzw. ihn unterwandern und werden so fälschlicherweise als "Nestgenossen" akzeptiert.

Es gibt eine Vielzahl weiterer Düfte, z. B. Pheromone, die nur die Königin ausscheidet und mit denen sie die Fruchtbarkeit der Arbeiterinnen reguliert oder solche mit denen Larven Hunger signalisieren.

Am besten ist jedoch die Kommunikation während der Futtersuche bekannt. Bei vielen Arten legen Ameisen, die eine Futterquelle ausgemacht haben, eine Pheromonspur zurück zum Nest, auf welcher andere Ameisen der Kolonie den Weg zur Nahrungsquelle zurückverfolgen können. Arten mit kleinen Völkern benutzen oft das "Tandemlaufen", um jeweils nur eine Nestgenossin zum Ziel zu führen, z. B. auch zu einem besser geeigneten Nistplatz. Ist das angeworbene Tier von der Qualität des Nistplatzes "überzeugt", rekrutiert es seinerseits eine weitere Nestgenossin. Es entsteht eine Art Schneeballeffekt, bis die gesamte Kolonie umgezogen ist.

Ameisen kommunizieren auch durch andere Reize, z. B:

Duftspuren,Berührungen mit den Fühlern,Tragen von Nestgenossinnen zum Ziel,Klopfsignale auf dem Substrat,Stridulation
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Sie kommunizieren miteinander und haben mehr Plan in dem was sie tun als wir Menschen....

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