Altenpflege BeruflicheEndstation?

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Es wird sich immer lohnen alten, kranken Menschen mit Fachkenntnissen, Einfühlsamkeit und Herz beizustehen und zu HELFEN. Es ist aber auch ein Knochenjob, der einem emotional und körperlich viel abverlangt.

Die meisten Heime sind unterbesetzt mit Pflegepersonal, du hast sehr wenig Freizeit, musst oft Überstunden leisten und die Bezahlung ist einfach in ihre Höhe untragbar.

Nach der Ausbildung spezialisieren sich die Altenpfleger auf ambulante oder stationäre Einrichtungen. Es besteht auch die Möglichkeit als Berater oder Lehrpersonal in Berufsfachschulen tätig zu werden. Hierfür gibt es Weiterbildungsmöglichkeiten, beispielsweise zum ambulanten Pfleger oder Betreuer, als Fachberater im Bereich Altenhilfe oder Leiter einer Altenpflegeschule. Es können Zusatzausbildungen absolviert werden wie Stomatherapeut oder verschiedene fach- und betriebswirtschaftliche Weiterbildungen im Bereich Alten- und Krankenpflege, Organisation und Führung, Sozial- und Gesundheitswesen.

Mit vielen dieser Weiterbildungsmaßnahmen ist ein Aufstieg in die Stationsleitung oder die Tätigkeit als Pflegedienstleitung möglich. Altenpfleger mit Hochschulzugangsberechtigung können Psychologie, Sozialpädagogik, Pflegepädagogik, Pflegewissenschaft oder Gerontologie studieren. Aber auch der Schritt in die Selbstständigkeit durch die Gründung eines eigenen Pflegedienstes ist möglich.

Ja, ich bin auch der Meinung, die Entscheidung kann dir keiner abnehmen, du selber muss dich entscheiden!!!! Gutes Altenpflegepersonal ist immer ein Gewinn für alte, zu pflegende Menschen!!!! LG elenore

Vielen dank für diese schöne und klare Antwort :)

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Dankeschön für das goldene Sternchen, habe mich sehr gefreut!

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Das ist quatsch,das Krankenpfleger in Altenheimen sehr gefragt sind,was ist das für eine Antwort,das hört sich ja an als wenn Krankenpfleger grundlegend qualifizierter wären als Altenpfleger. Medizinisches Wissen ist in beiden Berufen gefragt,in der Altenpflege steht der Mensch im Mittelpunkt nicht die Krankheit,Themen wie die Betreuung sind dort u.a zentrale Themen.Die Schwerpunkte sind unterschiedlich. Das heisst nicht das ein Beruf besser als der andere ist.Es sind zwei verschiedene.

hallo,

ich kann dazu sagen, dass meine schwester (20 Jahre alt) selbst in der Altenpflege ist und dort eine Ausbildung macht. Sie empfindet diesen Beruf als Freude und von vielen Erzählungen ihrerseits kann ich nichts schlechtes darüber sagen, besonders weil ich selbst mal ein Praktikum in einem Alten- u . Pflegeheim absolviert habe.

Die Tätigkeiten sind nicht besonders leicht und man hat oft mit seinen Kärften und seinem Gewissen zu kämpfen, aber letztlich gibt es auch viel Anerkennung von Seiten der zu Pflegenden bzw Angehörigen. Die Bezahlung ist je nach Betrieb usw unterschiedlich. Meine Schwester verdient in der Ausbildung zb mehr als ich damals als Restaurantfachmann verdient habe (schlechtes Beispiel?)... Es ist ein anstrengender Beruf mit aber deutlichen Aufstiegschancen. Klar,den Beruf können viele nicht bis ins Rentenalter absolvieren und heutzutage (aus Erfahrung!) werden oft jüngere vorgeschickt "Popos abzuwischen" weil die Exen (examinierten Pflegekräfte) schon gar keine Lust mehr haben. Du solltest dich deutlich mehr darüber informieren, es schadet wirklich nicht! ;)

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