Als Muslim christliche Gebete rezitieren haram?

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9 Antworten

Es ist nichts schlimmes dabei christliche Gebete zu rezitieren, aber es kommt auf den Inhalt an. Wenn der Inhalt eines christlichen Gebetes dem Islam widerspricht und bspw. Dinge enthält, wie die Anbetung der heiligen Maria (a.s) und Jesus (a.s), oder Gebete in denen Jesus als Gottes Sohn beschrieben wird, dann sollte man es lassen, denn der Islam lehnt diese Praktiken und Ansichten vollkommen ab.

Ansonsten kann man aber ruhig jedes Gebet rezitieren was man möchte. Es spielt keine Rolle aus welcher Religion.

Bitte lies doch den Koran und die Bibel , dann weißt du , daß ein sehr großer Unterschied ist zwischen Alah und Gott und dann weißt du , wie unterschiedlich beide Bücher sind . 

Wird unterschiedlich ausgelegt.

In der Regel ist es nicht als verflucht und unheilig angesehen. Aber wie heißt es so schön: »Jeder Jeck ist anders«. Gilt auch bei Muslimen.

Ist doch ihre Sache, sie muss auch als Muslima nichtmal auf den Koran hören.

Das ist ja das Schöne an Deutschland, hier gibt es kein "Haram", wenn einem Moslem das Verhalten eines anderen nicht gefällt, kann er darüber denken was er will, und sonst nichts.

Jedes Gebet, das einem guten Zweck dient, ist eine gute Tat. Genau wie jeder gute Wunsch für einen Mitmenschen. 

Wer anderes behauptet, ist ein intoleranter religiöser Fanatiker. 

Gruß, earnest

absolut haram, da allah keinen sohn hat

Es gibt nur den einen Gott. Jedes Gebet, das gutes im Sinn hat, ist gottgefällig.

Nöh.

Die Menschheit kennt in ihrer Geschichte einige Tausend Götter.

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@earnest

Die Menschheit zündet auch Atombomben und führt Kriege. Muss nicht immer richtig sein, was die Menschheit so den lieben langen Tag macht.

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Dann ist deine Mitschülerin wohl aufgeschlossener, als dein Mitschüler.

Wenn ich mich richtig entsinne, bedeutet "haram" Schande (bin mir aber nicht sicher).

Dass alle vom selben Gott abstammen, ist eine sehr gewagte Hypothese. Islam und Christentum sind sich sehr ähnlich, das stimmt. Das Christentum ist allerdings etwas älter als der Islam.

Der Islam und das Christentum predigen nicht dasselbe. Es sind immer noch zwei unterschiedliche Religionen (was auch gut so ist, kulturelle Vielfalt und so). Meiner Meinung nach ist der Islam ohnehin friedlicher als das Christentum ausgelegt.

Wenn deine MItschülerin christliche Gebete rezitieren will, soll sie doch. Ich sehe nicht, wo da das Problem ist...

Wirklich? Lies beide Bücher! Welche Religion predigt Nächstenliebe?

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@jephi

„Niemand von Euch hat den Glauben erlangt, solange er nicht für seine Brüder liebt, was er für sich selbst liebt.“

- Ein überliefertes Zitat von Mohammed.

"Die Almosen sind bestimmt für die Armen, die Notleidenden, die, die
damit befasst sind, die, deren Herzen vertraut gemacht werden sollen, für den Loskauf von Sklaven, die Verschuldeten, für den Einsatz auf dem Weg Gottes und für den Reisenden [u. a. mittellose
Pilgerfahrer]."


- Sure 9,60, Koran.

Ja, im Koran wird Nächstenliebe nicht wörtlich beschrieben (zumal Nächstenliebe ein christlicher Begriff ist), aber es soll eine soziale Liebe allen Glaubensbrüdern und -schwestern gelebt werden. Soziale Wohltätigkeit ist im Übrigen eine der 5 Säulen des Islams.

Und beim Christentum muss man sich nur mal das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter ansehen (Lukas 10, 25-37).

Beweisführung abgeschlossen.

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... Halbwissen ist bekanntlich gefährlich: google mal nach "Abrahamatischen Religion". Judentum, Christentum und Islam sind miteinander "verwandt". Sie haben allesamt den selben Gott. Das Yezidentum und der Zoroastrismus sind reine Naturreligionen. Der Bahai ist ein Zusammenschluss aller abrahamatischen Religionen. Das waren dann alle monotheistischen Religionen.

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@Sibellchen

Moment mal. Warum soll der Zoroastrismus eine Naturreligion sein? Das hätte ich jetzt gerne erklärt.

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@Sibellchen

So gesehen, ja, du hast recht. Sind sie. Ich meinte eher, dass sich Gott und Allah in vielen Punkten ähneln (und nur, weil sie zu den monotheisitischen Religionen zählen, sind sie nicht automatisch gleich), aber sie predigen auf unterschiedliche Art und Weise. Abgesehen davon habe ich die historische Sichtweise gemeint, nicht die religiöse.

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Haram=Schande, dieses gelaber kann gefährlich werden. Zumal es Sünde heißt.

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Weil sie sich weder auf einen Propheten, noch auf eine heilige Schrift berufen. Der Zoroastrismus ist die Vorgängerreligion des Yezidentum. Es ist ein Religion entstanden auf subjektiver Philosophie, eine Lebensweise, die aus Fragen und eigenen Antworten entstand.

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