Als Erzieher in Spanien arbeiten?

4 Antworten

Spanier haben i.d.R. einen akademischen Abschluss. Es gibt dort so gut wie keine Lehrberufe. Man wird von dir bei allen öffentlichen Stellen und auch vielen privaten ein abgeschlossenes Studium erwarten.

Die Arbeitslosigkeit ist seit Jahren am sinken, langsam aber stetig. Andalusien ist ein großes Gebiet, etwas größer als Österreich, hat auch etwas mehr Einwohner. Man kann es nicht vereinheitlichen. In ländlichen Zonen herrscht eine große Arbeitslosigkeit, in den Städten weniger.

Allerdings hatten die Löhne durch die Krise nachgegeben und erholen sich gerade wieder. Diese hängen der Wirtschaft eben immer etwas hinterher. Spanien hat seit 3-4 Jahren ein sehr gutes Wachstum von gut 3% p.a., höher als EU- oder DE-Schnitt.

B1 sind keine soliden Spanischkenntnisse, sondern Mittelstufe. Ohne Studium hast du lateinamerikanische Pflegekräfte oder arbeitslose Grundschullehrer als Konkurrenz.

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Danke für deine Einschätzung!

Ich habe gelesen, dass es in Madrid ein Institut gibt, das einem die deutsche Ausbildung homogenisiert. Dennoch würden die Arbeitgeber vermutlich Bewerber mit akademischem Abschluss (die noch dazu Muttersprachler sind) vorziehen, richtig?

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@charismaticus

Ja und nein. Eine Homogenisierung deines Abschlusses wäre natürlich ideal. Es geht vor allem darum, dass du etwas in der Hand hast.

Es wird auch nicht immer nach einem Abschluss oder akademischen Titel gefragt. Aber wo nicht, kann man eben von Hilfsarbeiten ausgehen, bei entsprechend niedrigem Lohn mit entsprechender unqualifizierter Konkurrenz.

B1 ist ein guter Anfang. Das will ich nicht kleinreden. Aber es sind noch keine soliden Kenntnisse, vor allem weil sich die Umgangssprache doch sehr vom Schulspanisch unterscheidet.

Aber: Es wird sowieso so sein, dass du die jeweiligen Situationen schnell beherrschen wirst. Neue Situationen dauern dann etwas länger, was das Vokabular betrifft. Von 2 Jahren musst du ausgehen, bis du die Sprache einigermaßen gut im Griff hast. Es würde sich ein Spanischkurs vor Ort anbieten. Dort lernst du in 2 Wochen so viel, wie an einem Unisemester Spanisch und die praktische Anwendung vor Ort ist unbezahlbar.

Wo soll's denn genau hingehen und in welchem Bereich willst du als Erzieher arbeiten?

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mach doch erst mal ein praktikum als animateur in einer hotelanlage

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Das ist keine Antwort auf meine Frage...

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@charismaticus

aber ein gutgemeinter vorschlag. du könntest dir Erfahrungen sammeln und weißt, ob du dich in dem land wohl fühlst oder nicht

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@rafaelmitoma

Ja, ich habe schon verstanden, worauf du hinaus wolltest. Natürlich sollte man nicht kopflos an die Sache herangehen oder glauben, nur weil Spanien einem im Urlaub gut gefallen hat, sei es das Paradies und man könne mal eben nach dorthin auswandern. Völlig klar. Sicher würde ich vorher auch ein Praktikum in Anspruch nehmen, um mich hineinzufühlen, wie es ist, Erzieher in Spanien zu sein.

Aber das war wie gesagt nicht meine Frage. Ich wollte zunächst einmal eine Einschätzung dazu bekommen, wie gute Berufsaussichten man überhaupt als Ausländer im Erzieherberuf in Spanien hat. Könnte ja sein, dass jemand im Forum da persönliche Erfahrungen gemacht hat oder aus seinem Bekanntenkreis weiß, dass z.B. Erzieherstellen total ausgebucht sind, weil sich heimische Akademiker solche Berufe zum Ersatz krallen, da sie anderswo keine Stelle kriegen oder so ähnlich.

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Warum nicht? Allerdings sollte man dabei immer bedenken, dass Kinder in anderen Ländern, so auch in Spanien, viel freier, gemeinschaftsbezogener etc. aufwachsen. Sie sind z. B. auch bei Festen, auch abends, mit dabei, statt wie hier von einen Babysitter betreut zu werden. Sie dürfen Bewegungsdrang, Emotionen, Lebhaftigkeit etc. ausleben statt wie hier gleich als hyperaktiv diagnostiziert und mit Medikamenten ruhiggestellt zu werden, weil die hiesige Gesellschaft Anpassung und Stillhalten will und fördert.

Und man sollte bedenken, dass man dann womöglich einem spanischen Erzieher den Job wegnimmt, und dort ist die Arbeitslosigkeit noch höher als hier.

Spanisch abwählen ja oder nein?

Hallo ihr Lieben,

mein eigentliche Frage könnt ihr der Überschrift entnehmen. :)

Zu meiner Situation:

Ich lerne seit 3,5 Jahren Spanisch am Gymnasium (Klasse: Q2) und habe auch letztes Jahr in Spanien selbst an einer Sprachschule ein Diplom des Niveaus B1 absolviert. Es war bei uns an der Schule schon immer so, dass der Unterricht nur zusätzlich angeboten wurde. Mittlerweile liegen die 3 Wochenstunden nur noch nachmittags zu unmenschlichen Zeiten, würde ich es abwählen wäre ich also früher Zuhause und müsste generell 2 Klausuren weniger pro Halbjahr schreiben, was auch schon entlastet. Das wären die Vorteile.

Nachteile wären aber, dass ich an sich nichts gegen die Sprache habe und sie weltweit ja auch in vielen Ländern gesprochen wird, was für die Zukunft Vorteile bringen könnte. Ich bin mir noch nicht ganz sicher mit meiner Berufswahl, ziehe aber ein Jurastudium in Erwägung, bei welchem Spanischkenntnisse sicherlich nicht erforderlich sind. Dennoch will ich die Sprache eigentlich nicht verlernen, denke aber, dass wenn ich sie in meinem Beruf nicht anwenden werde, das sowieso passiert und nur noch Grundkenntnisse bleiben. Sollte ich es doch für meinen Beruf brauchen, kann ich es ja auch immer noch wieder auffrischen, oder geht das nicht so leicht?

Ich plane nach meinem Abi auch noch ein Au Pair Jahr in den USA machen will, während welchem und eben wie gesagt während des Studiums ich viele meiner Kenntnisse sowieso verliere. Deshalb denke ich mir momentan, dass es dann auch eigentlich keinen Unterschied mehr macht, ob ich jetzt schon beginne zu verlernen oder spätestens dann, weil es ja sowieso mit einem solchen Beruf passieren wird.

Ist das eine schlechte Einstellung?

Lg Nickname

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