Aktionspotenzial und Veränderungen daran?

2 Antworten

Der osmotische Druck wäre höher, wenn die Natriumionenkonzentration außen erhöht wird. Da bei einem Aktionspotential aber spannungsabhängige Kanäle involviert sind, sollte eine höhere Na+ Konzentration aber erstmal nichts bei der Depolarisation bewirken, da Na+ kaum Einfluss auf die Membranspannung hat... Ich könnte mir aber vorstellen, dass bei der Repolarisation (also beim Ausfluss von K+) es zu Veränderungen kommen kann, da der elektrische Gradient dann stärker als sonst entgegenwirkt (K+ wird beim Austrom gehindert, da außen mehr positive Ladungen vorliegen...). 

Aber das sind nur Vermutungen. Eigentlich habe ich keine Ahnung ;-)

LG

Der Verlauf eines Aktionspotenzials ist immer der gleiche, und dieses AP wird durch eine Überschreitung des Schwellenwerts durch äußere Reize ausgelöst. In der Depolarisationsphase des APs wird erst Natrium nach außen gepumpt, oder was genau meinst du?

wie es abläuft ist mir klar, nur würde es sich Verändern, wenn die äußere Na+-Konzentration erhöht ist? wenn ja, wie genau.

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@emhsr

Wenn die Natriumkonzentration außen erhöht ist, ist die Spannung an der Membran ja nicht hoch genug, damit ein Aktionspotential überhaupt entsteht, sofern die Bereiche an der Membran nicht polar sind, kann ja auch keine Depolarisation stattfinden. Allerdings gibt es auch Zellen, die allgemein eine geringere Polarität von etwa -50 mV haben, da ist dann natürlich sowieso außen mehr Natrium, jedoch auch der Schwellenwert verändert.

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