Ändert sich das Gewicht der Erde (inkl. Atmosphäre) oder bleibt es immer gleich?

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Die Materie auf der Erde bleibt erhalten, egal ob du Gras, Getreide oder Tiere draus machst! Das kann man sich auch leicht vorstellen: Nimm dir ein paar Legosteine und stell dich auf eine Waage: dann bist du die Erde und die Legosteine ist die Materie (Atome), aus denen du was zusammenbaust. Das ist jetzt egal, ob du aus den Legosteinen ein Tier, eine Maschine, ein Haus oder sonst was baust, die Masse bleibt immer gleich! Entscheidend ist da schon eher, was von außen rein kommt in Form von Gesteinsbrocken aus dem All, die die Erde (unmerklich) schwerer machen.

(Dadurch ändert sich übrigens auch dein Trägheitsmoment und das hat tatsächlich einfluss auf die Rotationsgeschwindigkeit).

Zum einen gewinnt die Erde an Masse durch aufgesammelten kosmischen Staub und Meteoriten, zum anderen geht auch immer etwas von der Atmosphäre verloren, und nicht zuletzt schießen wir Menschen gelegentlich auch etwas ins Weltall. In der Summe wird mehr eingesammelt als verloren geht.

Die Erde ändert ihr Gewicht, durch winzige Meteoriten und staub aus dem weltall. Die Änderung ist aber winzig in Realtion zu ihrem gesamtgewicht. Das mit des Tierzucht is quatsch, weil das Gewicht der Tiere ja dadurch zustande kommt, dass sie etwa Pflanzen fressen, das Gesamtgewicht bleibt hier gleich. Das erhöte Gewicht müsste auch eine Auswirkung auf die Umlaufgeschwindigkeit der Erde haben, aber die war seit ihrer entstehung grundsätzlich nicht konstant

Gute und richtige Antwort! DH!

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Warum ist die Erdatmosphäre nicht voller Wasserstoff?

Der Weltraum ist ja nicht wirklich "leer", kein vollständiges Vakuum, sondern enthält Wasserstoffgas bei sehr geringem Druck. Die Erdatmosphäre enthält schwerere Elemente (hauptsächlich Stickstoff, Sauerstoff, Wasserdampf), die gravitativ an den Planeten gebunden sind.

Nun ist diese gravitative Bindung ja aber nicht "vollkommen". Die Teilchen befinden sich ständig in Bewegung, die Geschwindigkeiten sind statistisch und auch sonst verhalten sich Moleküle ja nicht wie "große Objekte", sondern können beispielsweise Potentialbarrieren auch durchaus mal "durchtunneln". Außerdem gibt es ja den Effekt der Diffusion (der ja auch ein statistischer Effekt ist), der mit der Entropie bzw. dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik zu tun hat, und beispielsweise auch bewirkt, dass Brom sich beispielsweise mit Stickstoff "vermischt", obwohl es im Grunde viel schwerer ist.

Es wird also immer mal wieder vorkommen, dass Gasmoleküle die Erde verlassen und in den Weltraum entweichen. Umgekehrt wird Wasserstoff aus der Umgebung auch gravitativ an die Erde gebunden werden. Solange es keinen "Nachschub" an diesen "schweren" Gasmolekülen gibt, würde ich erwarten, dass langsam alle (halbwegs) "flüchtigen" Verbindungen (insbesondere alle Gase) durch Wasserstoff "ersetzt" werden. Warum passiert das nicht? Oder passiert es tatsächlich, ist aber ein viel zu langsamer Vorgang? Wie viel Stickstoff, Sauerstoff, ... "verliert" die Erde etwa pro Jahrtausend und wie viel Wasserstoff "fängt sie ein"? Wird irgendwann kein Leben mehr möglich sein, weil zu viel Sauerstoff durch Wasserstoff ersetzt wurde? Oder wird die Atmosphäre irgendwann "explodieren" durch den Wasserstoff, der in sie eindringt?

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