Ablehnen eines Ausbildungsplatzes - geht das so einfach?

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9 Antworten

Du schreibst ja VERBINDLICH. Wenn du jetzt ablehnst, kann das zu einer Schadensersatzforderung führen. Der Arbeitgeber muss ja ein neues Ausschreibungsverfahren eröffnen. Wenn man noch keinen unterschriftreifen Vertrag hat, sollte man sich selbst auch nicht festlegen. Hier wurde deine Unerfahrenheit eigentlich ausgenutzt.

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Du kannst die Lehrstelle annehmen, die dir lieber ist. Ich kann aber auch die Firmen verstehen, die solche Vereinbarungen haben wollen. Die Auswahl von zukünftigen Auszubildenden ist aufwändig und teuer und oftmals wird von den jungen Lauten zu schnell abgesprungen.

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Hallo,

ich halte nicht viel davon, einfach in der Probezeit zu kündigen, weil es ja durchaus sein kann, dass der zweite Platz, da auch schon anfängt. Prüfe zuerst mal den Vorvertrag, hier sollte etwas stehen, was passiert, wenn du die Lehre nicht antritts. Dannach solltest du mit denem Ausbilder reden. Sehr wahrscheinlich mußt du schriftlich kündigen.

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Hallo,

Ich habe das selbe Problem habe auch schon mit der Person (am Telefon) gesprochen hat aber gesagt sol den Ausbildungsvertrag zurückschicken und einen Brief wo enthält: das es mir leid tut und das ich die Ausbildung nicht machen möchte aber wie Formuliere ich diesen Brief? eine kleine Vorlage wäre nett.

Im voraus danke und ein Schönes Fest!

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Wenn du sicher bist, dass du den anderen Ausbildungsplatz bekommst, dann würde ich zum Arbeitsgeber von Ausbildungsplatz Nr. 1 gehen und ihn um ein GEspräch bitten, ihm erklären, dass du die Ausbildung nicht machen möchtest. Das solltest du schnell machen, damit er sich jemand anderen suchen kann. Er wird nicht erfreut sein, aber du solltest offen damit umgehen und ihm die Wahrheit sagen. Natürlich steht es dir zu, die Ausbildung anzunehmen, die dir am besten liegt. Es ist oft so, dass Schulabgänger sich 2 oder 3 Ausbildungen warm halten und sich dann für eine entscheiden. Das ist gängige Praxis und die Firmen wissen das. wichtig ist, dass du absagst !!!!!!!

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Kommentar von DerHans
28.12.2010, 10:35

Die Firmen halten ihre Bewerber ja ebenfalls hin, so lange es geht. Sonst wären solche Konstrukte ja wohl nicht nötig.

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Du hast eine verbindliche Erklärung unterschrieben und musst nun die Vereinbarung einhalten.

Meine Empfehlung: Sprich mit dem "ersten" Arbeitgeber und erkläre die Situation.

Pass aber auf, nicht dass hinterher BEIDE Plätze weg sind.

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Kommentar von Chrissimaus
28.12.2010, 09:37

aber wenn ich den richtigen ausbildungsvertrag nicht unterschreiben möchte, kann ich doch auch nicht anfangen...?

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selbst wenn du einen Vertrag unterschrieben hättest, könntest du innerhalb der Probezeit mit einer Frist von maximal 14 Tage kündigen.

Also, ja du kannst die Stelle annehmen die dir lieber ist.

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Kommentar von DerHans
28.12.2010, 10:37

Eine verbindliche Erklärung, die von beiden Seiten unterschrieben wurde, ist ebenfalls ein Vertrag. Nur heißt der (noch) nicht Ausbildungsvertrag.

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Kannst Du. Es ist zwar ein Vorvertrag aber man hat ja eh Probezeit und kann da gehen.

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Kommentar von DerHans
28.12.2010, 10:39

Auch ein Arbeitsverhältnis kann man nicht einfach beenden, indem man nicht antritt. Das löst eine Schadensersatzforderung aus. Ein neues Bewerbungsverfahren kann viel Geld kosten.

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Wenn Du ihn noch nicht unterschrieben hast - kein Problem. Allerdings kenne ich so eine Einverständniserklärung nicht. Wird das neuerdings so gemacht? Komisch...........

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Kommentar von truxumuxi
28.12.2010, 09:43

Das machen Firmen, weil die Schulabgänger sich oft 3 oder 4 Ausbildungen warm halten und sich dann kurzfristig für eine entscheiden. Manchmal wird nicht mal abgesagt. Das sollte man zumindest machen. Die Firmen wollen einfach wissen, ob der AZUBI es ernst meint und kommt. Den passenden AZUBI zu finden ist auch kein Zuckerschlecken, bei den vielen "nichtswissenden Schulabgängern".

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