Ab wann wusste man das Radioaktivität, bzw. radioaktive Strahlen schädlich für den Körper sind?

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2 Antworten

Das war noch deutlich später. Eine erste Ahnung bekam man wdurch die Opfer von Nagasaki und Hiroschima. Aber US-Soldaten spazierten noch in kurzen Hosen und ungeschützt durch radioaktive Gebiete. Erst so in den 1950er Jahren erkannte man mehr und mehr, welche Strahlenschäden schon geringe Mengen an Radioaktivität auslösen können.

Naja eigentlich muss man das früher gewusst haben da Marie Curie (die Entdeckerin von Radium) bei Ihrer Forschung an Radium 1934 wegen Anämie gestorben ist.

Ja, das war aber erst 1934 und außerdem denke ich nicht, dass die Ärzte damals erkannten, das die Folgen der Forschung an Radium schuld für die Krebserkrankung sind

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Marie Curies Forschungen im Bereich der Radioaktivität begannen 1897. Sie selbst schrieb: „Es galt also, die Herkunft der übrigens sehr geringen Energie zu untersuchen, die von dem Uran in Form von Strahlung ständig ausgesandt wurde. Die Erforschung dieser Erscheinung erschien uns ungewöhnlich interessant, um so mehr, da dieses Problem völlig neu war und noch nirgends beschrieben worden war. Ich beschloß, mich der Bearbeitung dieses Themas zu widmen. Ich mußte einen Ort zum Durchführen der Experimente finden. Pierre Curie erhielt vom Direktor der Schule die Genehmigung, zu diesem Zweck die verglaste Arbeitsstätte im Erdgeschoß zu benutzen, die als Lager und Maschinensaal diente.“
Also da (1897) wusste man anscheinend noch nicht dass Radioaktivität gefährlich ist. Wahrscheinlich erst so Mitte der 30er bis Anfang der 40er Jahre. Denn bei der Atombombe wurde ja auch auf Radioaktivität gesetzt sie auch zusätzlichen Schaden anrichten sollte. Und die erste Atombombe fiel 1945

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