Ab wann kann ein Kind beim Vater schlafen?

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9 Antworten

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Eine gesetzliche einheitliche Regelung gibt es nicht. Es wird immer von Fall zu Fall entschieden.
Ich finde es super, dass du als Papa eben nicht nur zahlen willst sondern eine Beziehung zu deinem Kind willst.
Übernachtungen sind prinzipiell möglich, unter verschiedenen Voraussetzungen.
Erkennt dich das Kind schon als Bezugsperson an, wie viel Qualitative Zeit hattest du bisher mit dem Kind? Da wäre vorneweg eine Regelung jeden Tag für 1-2 Stunden gut. Oder eben auch mal länger, damit du mal eine komplette "runde" durchmachst. Also füttern, wickeln, bespielen und schlafen.
Zweite Voraussetzung natürlich das dass Kind nicht gestillt wird oder eben genug abgepumpte Milch für die komplette Zeit da ist, ist ja bei dir nicht der Fall.
Und dann natürlich auch das babygerechte Umfeld. Also dass du zu Hause alles hast, wickelsachen, bettchen etc.

Versuche dich mit der Mutter zu einigen, so dass du dein Kind möglichst jeden Tag oder jeden zweiten Tag erst mal siehst und mit ihr spazieren gehst und alles, dann die Stunden verlängern und wenn du ein richtiges Verhältnis bzw eine Beziehung zu dem Kind hast, ist eine Übernachtung kein Problem. Wichtig ist kontinuierlich. Einem Baby bringt eine 14 Tage Regelung nichts. Da erinnert sich das Baby kaum an dich und du wirst wohl etwas Probleme haben.

Danke, ich wollte einen Sachlichen Rat und habe den dank dir bekommen.

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Ein Kind KANN beim Vater schlafen, wenn es nicht mehr gestillt wird. Das ist ja hier der Fall. Wenn die Mama dir vertraut, wird sie wohl auch einverstanden sein, oder? Geh es langsam an, fordere nicht zu schnell zu viel, sie muss dir GLAUBEN, dass "ihr" Kind auch bei seinem Papa in guten Händen ist. Zeig ihr, dass du nicht nur kuscheln kannst, sondern auch weißt, wie man das Würmchen badet, säubert, wickelt, wie man es beruhigt und mit ihm spielt. Versuche zunächst, ihr das alles "unter ihren prüfenden Augen" zu beweisen, dann wird sie sich sogar freuen, auch mal einen Abend ganz für sich zu haben und dir eure Tochter gerne anvertrauen.

Vor allem: Sei IMMER zuverlässig! Nichts ist schlimmer für eine Mutter, als über die vereinbarte Zeit voller Furcht und Angst, dass etwas passiert sein könnte, auf ihr Kind warten muss.

Kümmere Dich als Erzeuger um ein gutes Verhältnis zur Mutter Eures Kindes, dann kann ich mir vorstellen, dass Du auch ein dichteres Besuchsrecht (freiwillig) bekommst.

Erstreiten kannst Du Dir das Recht als Vater erst später. - Ist für alle drei Beteiligten unnötig stressig.

Da hab ich natürlich auch kein Bock drauf.

Allerdings möchte ich dennoch meine Tochter sehen und das Regelmässig. Gerade weil die Beziehung nicht an mir Scheiterte sondern an Ihr, aber ich werde durchgehend Bestraft, weil ich mich um meine Tochter kümmern möchte?

Ich weiß, Frauen sind immer auf Frauen Seite, aber Sie hat mich nicht Teilhaben lassen an der Schwangerschaft weil Sie lieber mit einem anderen F*$%en wollte.

Zur Not muss ich das über die Ämter regeln, auch wenn ich es nicht will.
Ich will nur meine Tochter auch mal alleine sehen Sie bei mir haben und Zeit mit Ihr Verbringen.

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@Toddi1408

Du hast wahrscheinlich das Recht, auch das Baby zu sehen, Psychologen könnten Dich genauer aufklären, ab wann Du als Bezugsperson wahrgenommen werden kannst; sicher nicht von einem 6-Wo alten Säugling. - Schade, das die Frau dem Säugling das Saugen an der Mutterbrust verwehrt.

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@hoermirzu

als bezugsperson ist er wahrzunehmen ab tag 1 nach der geburt. das ist es wenn kind vater und mutter braucht.

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Was sind denn das für mittelalterliche Vorstellung? Selbstverständlich kann ein Säugling von Geburt an mehrere Personen als Bezugspersonen haben und "anerkennen". Soweit sind wir mit der Bindungstheorie zumindest schon gekommen. Dafür müsste man aber auch Zeit mit dem Baby verbringen DÜRFEN. Oft sind es auch die Mütter, die genau das sabotieren.

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@SuMe3016

Du kennst die Situation wahrscheinlich genauso wenig wie ich.

Es liegt mir fern, mich hier auf eine Seite zu schlagen. Mein Vorschlag war deswegen auch, dass sich der Vater mit der Mutter des gemeinsamen Kindes, zum Wohle dieses auf ein Besuchsrecht zu einigen.

Keiner bei GF, wird als amtlicher Gutachter anerkannt werden; was nicht heißen muss, dass jene Stellen, die Entscheidungen treffen, automatisch die richtigen fällen.   

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@hoermirzu

er fordert einfach den umgang den er möchte und wenn mutti da groß faxen macht, dann holt er sich das im eilverfahren. nur weil das kind gerade bei mutti ist, heißt es nicht das es dort für immer verbleiben muss.

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