Ab wann ist ein Embryo/Fötus ein Lebewesen?

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Servus,

Diese sechs Merkmale erfüllt ein Embryo / ein Fötus nie.

Ein Embryo und ein Fötus können sich nicht fortpflanzen, weswegen sie laut dieser Definition nicht als "Lebewesen" gelten (wie "Agronom" schon geschrieben hat)

Das würde theoretisch bis zur Geschlechtsreife dauern, weswegen diese Klassifizierung keinen Sinn macht.

Bewegung aus eigener Kraft liegt erst vor, wenn die neuronalen Fähigkeiten dazu gegeben sind - das ist bspw. nicht vor der 26. SSW der Fall...

Auch Reize gibt es vorher noch nicht, da die neuronalen Fähigkeiten noch nicht so weit ausgebildet sind, dass der Embryo / der Fötus auf Reize reagieren kann (jedenfalls nicht über das Gehirn)

Lg

@ vandaxx

Schau dass du dir auf Google Videos von diesem Film suchst oder du kaufst dir den mal komplett:

"Das Wunder des Lebens"

Dort kannst du sehen, wie sich aus einer befruchteten Eizelle ein Kind entwickelt.

Wo man schon in kürzester Zeit sehen kann, wie sich der Ebryo entwickelt, wie man Finger, Zehen und alles schon früh sehen kann.

Der beste Film den ich selber je gesehen habe.

Dann kannst du dir selber ausrechnen, ab wann ein werdendes Kind im Mutterleib lebt.

Ein Lebewesen ist er ab sofort, denn sowohl Spermium als auch Eizelle sind Lebewesen.

IN den Zellen findet alles statt, was für Leben charakteristisch ist, auch wenn sich die befruchtete Eizelle an sich nicht mehr bewegt. Ein Baum ist ja auch ein Lebewesen, obwohl er an Ort und Stelle steht.

Ist Abtreibung Moralisch vertretbar?

Zunächst erstmal hat ein Menschlicher Fötus rechte ?
Es ist erstmal Fakt dass es Menschliches Leben ist. Zu sagen ein Fötus hat keine Rechte weil es keine Person ist. Tiere sind auch keine Personen. Aber zb. Hunde haben trotzdem rechte.
Also ein Lebewesen muss keine Person sein um einen Wert, oder Rechte zu haben.
Damit gehen wir zu den Rechten der Mutter über. Hier wird gesagt, die Mutter hat das Recht das leben ihres Kindes frühzeitig zu beenden. Das Recht ergibt nur sinn wenn wir behaupten ein Fötus hätte keinen Spezifischen Wert.
Der Wert ist aber Relativ. Nehmen wir an wir haben eine Mutter die ihr Kind behalten will. Der wert des Fötus steigt ins Unermessliche, und staat und Gesellschaft stellt den Fötus auf ein Podest.
Aber, wenn die Mutter auf einmal sagt sie möchte das Kind nicht, ist der Fötus auf einmal keinen Pfennig wert. Also in nur einem Satz kann die Mutter den Wert ihres Kindes festmachen.
Bei einem Neugeborenen geht das schlecht. da macht nämlich die Gesellschaft den Wert des Kindes fest, weder die mutter, noch der Vater.
Also wieso sollte dies nicht auch vor der Geburt so sein ?
Als Argument kommt oft "Die frau entscheidet selber was sie mit ihrem Körper macht". Absolut, aber das was in einer Frau heranwächst ist nicht ihr eigener Körper. Es ist ein Fremder Körper. Man Fragt eine werdende Mutter nicht nach ihrem eigenen Wohlbefinden wenn man nach ihrem Kind im Bauch fragt.
Jeder ist der Meinung ein Neugeborenes zu töten steht auf unterster moralischer stufe, also wieso ist das abtreiben des Kindes ein paar Monate vorher mit dem entfernen eines faulen Zahns gleich zu setzen ?
Gehen wir mal einen schritt weiter.
Nehmen wir an eine Frau treibt ab weil es ein Mädchen ist, sie aber viel lieber einen Jungen haben will (wie es zu Hauf in China vorkommt). Oder wenn man herausfinden kann ob das Kind Homosexuell ist und man ja auf keinen Fall einen Schwulen Sohn haben will. Wäre dass immer noch moralisch vertretbar ?

Ich gehe nicht von Gesetzen aus. Ich weiß dass der §211 StGB nur auf Geborene Menschen zutrifft. Es geht mir nur um die Moral dahinter.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?