" Ich weiß, dass ich nichts weiß"

18 Antworten

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Mit seiner Aussage behauptet Sokrates nicht, dass er nichts wisse. Vielmehr hinterfragt er das, was man zu wissen meint. Denn dieses vermeintliche Wissen ist nur ein beweisloses Für-selbstverständlich-Halten, das sich bei näherer Untersuchung als unhaltbares Scheinwissen entpuppt. Ein sicheres Wissen findet man bei den Menschen grundsätzlich nicht, deshalb kann man von seinen Ansichten nur vorläufig überzeugt sein. Die Aussage birgt vordergründig das Paradoxon, dass auch das Wissen über das „Nichtwissen“ ein Wissen ist, von dem man nicht sicher wissen kann.

Alles klar?

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Ichwei%C3%9F,dassichnichts_wei%C3%9F!

Ok habe mir die Bedeutung auf dem Link nochmals durchgelesen, und es jetzt verstanden, dankeschön :)

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Sehr gut. Ich möchte hier gern den Philosophen Karl Popper empfehlen, der sich mit derartigen Fragestellungen gründlich beschäftigt hat und der Sokrates Aussage umgewandelt hat in: "Ich weiß, dass ich fast nichts weiß." Karl Popper ist der Auffassung: "Wir wissen nicht - wir raten."

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Nennt man ein Paradoxon :)

Sell dir mal ein blatt vor auf der einen Seite steht was auf der Rückseite steht ist falsch und auf der anderen seite steht was auf der rückseite steht ist wahr :)

Mögliche Interpretation aus der (falsche) Übersetzung wäre vielleicht:Ich weiss,dass ich nicht alles weiss,ich weiss!

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