Wehrdienst / Zivildienst - ein Jahr verloren
Mein in 2015 geborener Bruder wird davon betroffen sein, v.A. wenn dann eine Wehr-/ und Zivildienst sehr wahrscheinlich sein wird, da bis dahin die nötige Infrastruktur vorhanden sein wird. Er ist sowieso von dem G9 Schulsystem betroffen und obendrauf wird er dann ein Jahr in den Zivildienst verplempern müssen, das kann doch nicht sein, dann fängt er erst mit 21/22 an zu studieren oder was? Ein Studium in Längen von 7 Jahren, und verdient sein erstes geld erst mit 30 das kann doch nicht sein, ich mach mir Sorgen um ihn und hoffe, dass was dazwischen kommt
Was haltet ihr davon
5 Antworten
Nein es ist eine Erfahrung und keine schlechte.
Er muss aus dem Wehrdienst/Zivi das beste machen.
Einfach mal sich für andere ins Zeug legen.
Er kann ja auch Wehrdienst leisten. Vielleicht gibt es bis dahin wieder den kostenlosen Führerschein. Aber dennoch würde ich die Zeit nicht als verloren betrachten, denn irgendetwas nimmt man immer mit.
Dass wirklich wieder flächendeckend die Wehrpflicht reaktiviert wird, halte ich für sehr unwahrscheinlich.
Und der Krieg zwischen Russland und der Ukraine wird auch irgendwann enden, wenn dann die Ukraine noch existiert und der NATO beitritt, wird diese künftig ein effektives Schutzschild gegen Russland darstellen.
Allerdings ist es beispielsweise in Österreich oder der Schweiz nach wie vor so, dass junge Männer durch diesen Müll ordentlich Zeit verlieren. Ich habe auch erst ein Jahr später zu studieren beginnen können wegen dieser unsinnigen Zeitverschwendung.
Aber du solltest eines bedenken: In vielen Staaten wie etwa dem Iran oder Israel oder Südkorea dauert der Grundwehrdienst eher so um die 2 Jahre, in Nordkorea gar 10 Jahre.
as kann doch nicht sein, dann fängt er erst mit 21/22 an zu studieren oder was?
Da es keine aktuelle Version gibt, welches die neuesten Beschlüsse enthält, wirst du dich mit dem bisher gültigen Wehrpflichtgesetz begnügen müssen.
Lies dazu doch einfach §12 Abs. 4 Satz 3a-e.
Und dann entscheide nochmal, ob er erst mit 21/22 anfangen wird zu Studieren....
obendrauf wird er dann ein Jahr in den Zivildienst verplempern müssen
So wie es all die Jahre völlig normal war. Die meisten sehen es aber nicht als verplemperte Zeit an. Klar, wenn man egoistisch ist vielleicht schon.
Und woher weißt du denn, was dein Bruder machen will?
Ein Studium in Längen von 7 Jahren, und verdient sein erstes geld erst mit 30 das kann doch nicht sein
Die Regelstudienzeit beträgt nicht 7 Jahre. Und auch da, woher weisst du, ob dein Bruder überhaupt studieren will? Oder weiß dein Bruder mit 10, dass er Volljurist werden will und du hast erstes und zweites Staatsexamen schon mal mit eingerechnet?
Ansonsten hindert ihn niemand daran vorher Geld zu verdienen. Neben dem Studium Geld zu verdienen ist ziemlich normal. Es gibt viele gute Studentenjobs, ohne ist man als Absolvent in vielen Bereichen eh nicht so gefragt auf dem Arbeitsmarkt.
ich mach mir Sorgen um ihn
Warum, weil alles so ist, wie es eigentlich immer war, mit einer kleinen Ausnahme weniger Jahre? Und etwas was in vielen Ländern der Erde normal ist? Als ob 12 Monate den riesen unterscheid machen. Neben dem Zivildienst hat man auch genug Zeit, z.b. für studienvorbereitubgdkurse etc. Dann schafft er es vielleicht auch in Regelstudienzeit ;)