War dir Sowjetunion wirklich so schlecht?

6 Antworten

Ich denke es gab wie in jedem Land Vorteile und Nachteile. Vor paar Jahren hatte ich eine Kollegin, die war in der Sowjetunion geboren und hat auch viel schönes erzählt. Es ist wie mit der DDR manche hatten ein gutes Leben, waren zufrieden andere hat die Politik und die Einschränkungen gestört.


gertrudeZ  13.09.2025, 21:31

Als Tourist hat mir die Sowjetunion, besonders die Georgische Sowjetrepublik sehr gefallen Ich war dreimal dort im Urlaub in Moskau, Kiew, Tiflis, Sotschi, im Kaukasus und in Jerewan. Ich betone, "als Tourist"! Dennoch spürte ich bei den Menschen im Gegensatz aktuell in Deutschland Zufriedenheit, Freundlichkeit und Gastfreundlichkeit. Schade, dass nun durch den Krieg alles über den Haufen geworfen wird!

steefi  14.09.2025, 12:18
@gertrudeZ

Klar als Funktionär in der DDR hatte man damals natürlich viele schöne Vorteile ...

gertrudeZ  14.09.2025, 23:47
@steefi

Was für ein unsinniger gegenstandsloser Kommentar! Woher hast du denn diese Fake-Infos? Wohl sicher aus der Springer-Presse! Aber ich kann dir beruhigt mitteilen: Ich war in keiner Partei, war nicht bei der Armee oder Kampfgruppe, war Mitglied der evangelischen Kirchgemeinde! Aber, ich habe mit viel Entbehrungen studiert, nebenbei etwas Geld verdient und später dann als Dipl.-Ing. in einem volkseigenen Betrieb mein Bestes gegeben. Daher hatte ich auch das Geld für den jährlichen Auslandsurlaub, leider nur mit der Möglichkeit in fünf Länder zu fahren!

steefi  15.09.2025, 09:22
@gertrudeZ

Nach dem Ende der DDR vor über 35 Jahren ist es ja mittlerweile auch egal was Du behauptest, die jungen Leute wissen sowieso kaum noch was die DDR mal war. Studieren durften nur Linientreue. Da meine Eltern von dort flüchteten, habe ich Infos aus allererster Hand.

gertrudeZ  15.09.2025, 22:12
@steefi

Was heißt linientreu? In meiner Abiturklasse war auch ein Pfarrerssohn, er war kein Mitglied in der Jugendorganisation FDJ, erhielt keine Jugendweihe ( der einzige in der Schulklasse ), dafür die Konfirmation und bekannte sich auch als Christ inpunkto philosophischer Stellungnahmen. Er zeigte seine Bereitschaft zur Einberufung zum Grundwehrdienst. Er studierte Mathematik- und Pysiklehrer und lehrte dann später auf dem Gymnasium.

Mein Gegengedanken: Wie steht es jetzt um Studierende mit Bafög-Bezug, die unser Grundgesetz strikt ablehnen, also hier auch nicht linientreu sind?

steefi  16.09.2025, 08:53
@gertrudeZ

Eben sagst Du es ja, was so Einer tun MUSSTE, um studieren zu können. Er mußte zu Wehrdienst. So Einen Bürger der DDR kenne ich auch. Nachdem er sich für 2 Jahre Wehrdienst verpflichtet hatte, durfte er studieren. In Westdeutschland wäre sowas undenkbar gewesen. Bafög Leistung sind Sonderleistungen das ist nochmal was anderes wo ich mich nicht genauer auskenne (und Du wohl auch nicht)

gertrudeZ  16.09.2025, 10:17
@steefi

Das ist so nicht stimmig. Der allgemein verpflichtende Wehrdienst betrug 1,5 Jahre, der freiwillige 3 Jahre. Diesen freiwilligen Dienst nutzten diejenigen, die ein besonders beliebtes Studium wünschten wie z.B. Medizin, dabei war die Verpflichtung maßgebend, jedoch nicht ob vor oder nach dem Studium. Der Normalbürger musste nicht vor dem Studium antreten, sondern je nach Einberufung, oft gab es auch den Sonderweg, während des Studium zweimal je ein Vierteljahr Grundwehrdienst zu machen. Zu meiner Studienzeit ( 1969 -1973) an der Technischen Hochschule Chemnitz taten das alle männlichen Studierenden wie ich auch. Frauen und ausgemusterte Männer machten in dieser Zeit Zivilschutzausbildung. Christliche Waffenverweigerer gingen für 1,5 Jahre in die Kaserne zum Bautrupp ( Spaten statt Waffe), für jene war ein Hochschustudium kaum möglich, lediglich Berufsausbildung und Fachschule. Totalverweigerer wie die Zeugen Jehofas gingen für 2 Jahre hinter Gitter , konnten aber eine Berufsausbildung machen.

Zu jener Zeit in der BRD: Viele entgingen dem Wehrdienst durch den Zivildienst, den dann nahezu alle wählten. Wer auch diesen verweigerte, ging bis zu 5 Jahre hinter Gitter, was wohl selten so gewählt wurde.

steefi  16.09.2025, 11:21
@gertrudeZ

Danke für die Beschreibung wie es in der DDR war. Da weiss ich naturgemäß nicht so viel drüber, als Wessi. Aber im Westen wählten auch nicht Alle den Zivildienst, der war auch länger als der Wehrdienst. 16 Monate zu 20 Monate.

Na ja, Nazi-Deutschland besiegt zu haben mag zwar aber gute Sache gewesen zu sein, aber wenn du dies gar nicht mehr miterlebt hast, weil du von sowjetischen Soldaten oder Geheimdienstoffizieren vorher ermordet worden bist oder wegen Stalins und Lenins Politik verhungert bist (z.B. durch den Holodomor sind allleine in der Ukraine Millionen verhungert) oder auch danach vom sowjetischen Staat ermordet oder verschleppt wurdest, bringt dir dies auch nichts. Zudem hat die Sowjetunion ebenfalls viele Länder überfallen und getötet. Frag doch mal Polen, Letten, Esten, Litauer, Finnen, Moldauer und Rumänen.

Hunderttausende Esten, Hunderttausende Litauer und Hunderttausende Letten wurden nach Sibirien deportiert und kamen nie wieder und wurden durch russische Siedler ersetzt und diese werden von den baltischen Völker heutzutage noch as 5.Kolonne Russland angesehen.

Und selbst von Nazis angegriffene Völker wurden bei der (Rück)eroberung mit Gewalt und Massenvergewaltigungen sowjetischer Soldaten überzogen.

Außerdem wurden auch viele Menschen anderer Sowjetvölker verfolgt, seien es Deutsche, Krimtartaren, Kalmücken und viele andere. Auch in Zentralasien war die UdSSR nie wirklich beliebt.Es gab auch Genozid an den Zentralasiaten, vor allem den Kasachen. Und vielen dieser Menschen sind auch in Konzentrationslagern gelandet. Dazu noch Russen, die keine Kommunisten waren und Russen, die Kommunisten waren, aber von Stalin trotzdem als Verräter angesehen worden sind und verfolgt und sehr oft auch ermordet worden sind.

Zudem sind sehr viele Menschen in der UdSSR auch enteignet worden, auch Menschen, die hart dafür gearbeitet haben und die Ideen hatten, um ihren Bauernhof bzw. Land und auch ihre Fabriken und Geschäfte hoch zu bringen.

Und nicht nur bei Stalin, sondern auch nach Stalin wurden die sowjetische Besatzungen, Einsetzung von Politikern und die Einmischung der Sowjetunion in Ost- und Mittelosteuropa sehr verhasst. Und all dies zurecht und gar nicht überraschend!

Zudem gab es dort sehr viel Korruption und Verschwendung von Ressourcen, einschließlich Menschenleben, letzteres vor allem durch Stalins Mammutprojekten.

Außerdem wurden kritische Stimmen unterdrückt und diese Menschen ermordet, in harte Straflager nach Sibirien oder die Arktikregion verschleppt, in wangsjacken gesteckt und gefoltert. Das alleine ist schon unmoralisch, aber auch noch dumm, denn jede Gesellschaft braucht Menschen, die Rückmeldung geben, wenn etwas nicht läuft. Ansonsten gibt es Stillstand oder sogar Rückschritt.

Sicherlich war nicht alles schlecht, aber sehr viele Dinge dann doch. Für mich kein Wunder, dass alle Sowjetrepubliken die Sowjetunion auflösen wollten bzw. diese im Endeffekt verließen, selbst die Russische Föderation. Man konnte die UdSSR eigentlich nur als gut ansehen, wenn man mit geschlossenen Augen durch die Welt ging oder die Einstellung hatte, Kopf runter und nichts sagen und wir haben schon Schlimmeres erlebt.

Und am meisten besiegt kann man drüber streiten. Sicherlich hat kein Land so viele deutsche Soldaten getötet. Allerdings hat auch kein Land so hohe Verluste im 2.Weltkrieg gehabt (in Europa mit großem Abstand sogar) und die USA alleine haben ca. 13000 Panzer an die Sowjetunion geliefert, 400.000 Jeeps und Hunderttausende Tonnen Sprengstoff sowie Flugzeuge. Dazu kommen noch die Lieferungen aus Großbritannien in die Sowjetunion.

Die wirtschaftlichen "Erfolge" der Sowjetunion die beruhten auf Propaganda, starke Bündelung der Kräfte und vorallendingen aus Zwangsarbeit.

In der Endphase des Kommunismus sollen 50 Prozent des BIP in die Rüstung gesteckt worden sein, ein vergleichbarer Wert erreicht nur Nordkorea.

Michael Gorbatshow erkannte zwar die Zeichen der Zeit, allerdings ist er eine tragische Figur. Er war nachher Chef eines Staats welches einfach aufgehört hat zu existieren. Es kam allerdings zu einem grossen Machtvakkuum und Boris Jelzin als Chef von Russland konnte diese Rolle wegen Krankheit nicht erfüllen.

Der Verdient von Gorbatshow ist allerdings das die Sowjetunion friedlich zuende gegangen ist und sich die Zerfallkräfe nach innen gerichtet haben und nciht nach aussen.

Nein, die Wirtschaft war nicht gut und man hat noch seine Freunde unterdrückt und einen schlechten Währungskurs gemacht, um besser dazustehen.

Von all den Ländern des RGW standen die DDR und Ungarn noch am besten da. Alle Länder hatten gemeinsam, dass man in den Läden lange Regalreihen mit denselben Waren vorfand, um sie nicht leer aussehen zu lassen. 5 Meter Kohlsuppe in Dosen und 2 Meter hoch. In der UdSSR gab es häufig trotzdem nur nackte Regale und nicht mal die Roten Rüben - natürlich nicht so krass in den Vorzeigestädten.

Die UdSSR hätte Hitler nicht ohne die Waffenlieferungen der Amerikaner besiegen können (und heute ist die Ukraine auf sie angewiesen). Zwar kamen "nur" 12 % der sowjetischen Panzer und Flugzeuge aus dem Westen. Entscheidend waren aber LKW, Eisenbahnmaterial, Nahrungsmittel, Sprengstoff, Funktechnik und Rohstoffe. Ohne diese logistische Unterstützung wäre die Rote Armee viel langsamer vorangekommen, insbesondere, wenn es die Westfront nicht gegeben hätte.

Was sie konnten, war auf Masse setzen (auch bei den Panzern) und Leute verheizen (bei schlechter Ausbildung und Munitionsknappheit). Als letzter kam der Politkommissar aus dem Schützengraben und erschoss jeden, der auf dem Schlachtfeld umkehrte. So war auch der Sturm auf Berlin durch die Konkurrenz zweier Generäle (Schukow und Konew) geprägt, die auf ihr "Material" keine Rücksicht nahmen. Das führte zu riskanten Operationen, die Verluste steigerten. Die sowjetische Führung legte Wert auf Geschwindigkeit, um vor den Westalliierten in Berlin zu sein.

Das Schlechteste an solchen Roten Diktaturen ist der Personenkult und die fehlende Parteienlandschaft. Alles wird einstimmig beschlossen - wer's glaubt ...

Obendrein war ein Menschenleben im Arbeiter-und-Bauern-Staat nicht viel wert. Nicht in den Gefängnissen und Gulags und nicht bei den ach so hochgelobten Streitkräften. (und das ist heute noch so) Die Menschen machen sich gegenseitig das Leben schwer und die Vorgesetzten schwingen nur die Knute. Der Dienst in der NVA war schon menschenunwürdig, aber die Russen nebenan konnten einem nur leidtun.

Woher ich das weiß:Recherche

Zunächst lassen wir mal die Mär

jedoch war die UdSSR das Land welches das deutsche Reich am meisten besiegte. 

Aber da will ich als Deutscher auch nicht drüber streiten. Ich stand da auch auf der Seite der leider immer wieder unglücklich-erfolglosen Attentäter und Freiheitsbewegungen gegen Hitler und sein mieses NS-Regime.

Gegen den Versailler Knebelvertrag hätte sich vermutlich auch eine weniger korrupte und antidemokratisch verortete Politspitze der Weimarer Republik durchsetzen können.

Aber Du fragtest hier ja speziell nach der ehem. UDSSR organisatorisch zentral verwaltet als Vielvölkernation. Und dabei gingen die Meinungen halt stark auseinander zwischen Profiteuren und Benachteiligten.

Ich kritisiere hiermit nicht einmal das System einer Planwirtschaft an sich, wenn es inzwischen bekannt nicht so derart bis heute von Korruption, Selbstbereicherung und Wiederlichkeit durchsetzt gewesen wäre.

Noch schlimmer war deren unnütze Rate an Hyper Geheimhaltung in wirklich extrem wichtigen Grenztechnologien wie z.B. der Atomkraft. "Tschernobyl" wäre nämlich vermeidbar gewesen, wenn man sich zwischen den Problematiken der damaligen First Gen. RBMK Reaktoren bei Problemen hätte absprechen können.


nobytree2  13.09.2025, 21:01

Was war an der Technik in Tschernobyl falsch? Was dort m.E. falsch lief, war ein unverantwortlicher Test, aber der Reaktor selbst war doch ok.

WilliamDeWorde  13.09.2025, 21:05
@nobytree2

Falsch war die Reaktortechnik und das Verhalten beim Test. Der Reaktor in Tschernobyl war ein RBMK-1000. Konstruktionsmerkmale:

  • Positiver Dampfkoeffizient: Wenn Wasser verdampft, steigt die Reaktivität. Das ist instabil.
  • Graphitmoderator + Wasser als Kühlmittel: Bei sinkender Kühlung wirkt der Moderator stärker, wodurch die Leistung steigen kann.
  • Kontrollstäbe mit Graphitspitzen: Beim Einfahren verdrängen sie zunächst Wasser, was kurzfristig die Reaktivität erhöht, statt sie zu senken.
  • Kein robustes Containment wie in westlichen Reaktoren: Im Fall einer Explosion keine Barriere für radioaktive Stoffe.

Der Test 1986 war unverantwortlich:

  • Kühlpumpen sollten nach Netztrennung durch Turbinennachlauf getestet werden.
  • Dabei wurde der Reaktor bei niedriger Leistung instabil betrieben.
  • Sicherheitssysteme (z.B. Notabschaltung) wurden teilweise deaktiviert.
  • Bedienfehler kamen hinzu (Leistung zu weit abgesenkt, danach hochgezogen).

Ergebnis: Der Reaktor war grundsätzlich instabil, besonders bei niedriger Leistung, und die Testdurchführung verschärfte das Risiko. Aussage: Nicht nur der Test war schuld, sondern auch die fehlerhafte Konstruktion des RBMK.

Gnurfy  13.09.2025, 21:20
@WilliamDeWorde

Unverantwortlich war dazu, dass von schweren Problemen sogar noch früher in Dienst gestellter Reaktoren dieses Typus an anderen Standorten keinerlei Information zur Prävention übermittelt werden durfte. Schon der 1973 bei St. Petersburg in Betrieb genommene RBMK machte schwerste Probleme von denen man in Tschernobyl nichts mitgeteilt bekam.

WilliamDeWorde  13.09.2025, 21:24
@Gnurfy

Ja, die Heimlichtuerei gehörte zum System. Bloß keine Erfahrungen austauschen; der Klassenfeind könnte einen ja überflügeln! Besser, er fliegt in die Luft, dann kann man wieder auf den "faulenden Kapitalismus" zeigen.

Die Zar-Bombe war auch eine Schweinerei - und das war kein Unfall, sondern Absicht.

Aber auf der anderen Seite standen auch keine Engel.

Gnurfy  13.09.2025, 21:26
@WilliamDeWorde

Bleiben wir sachdienlich hier beim RBMK und der Katastrophe von Tschernobyl. Ich erlebte DAS als Kind mit.

WilliamDeWorde  13.09.2025, 21:29
@Gnurfy
Ich erlebte DAS als Kind mit.

In Tschernobyl?

In Deutschland war ich ebenso betroffen vom Fallout und Pilzesuchverbot.

Na, strengenommen ging es auch nicht um Tschernobyl.

Gnurfy  13.09.2025, 21:35
@WilliamDeWorde

Nicht ablenken. Auf ZDF-Info gibt es einen mehrteiligen Stream dazu mit Aussagen diverser russischer Ingenieure und Zeitzeugen an diesem Projekt.

"Tschernobyl, die Katastrophe"

WilliamDeWorde  13.09.2025, 21:37
@Gnurfy

Das Thema heißt: "War die Sowjetunion schlecht?"

Und ich habe nobytree2 geantwortet. Ich will mit dir nicht über Tschernobyl reden und ich will mir schon gar nicht vorschreiben lassen, was in deinen Augen sachdienlich und ablenkend ist. Kannst gern andere rumkommandieren! Ich sage, was ICH will. (und finde es noch immer irreführend, eine Frau als Bild zu haben, wenn man ein Mann ist)

Gnurfy  13.09.2025, 21:39
@WilliamDeWorde

Versuche Deine Wortklaubereien nicht schon wieder bei mir! Da hilft Dir auch Dein Downvote nichts, denn Du kannst echt so unsymphatisch werden.

Gnurfy  13.09.2025, 21:46
@Gnurfy

Du bist nun mal so ein merkwürdiger Mensch, und daher bekommst Du hier von mir in diesem Faden ein eindeutiges OVER&Out als Ende der Sinnlos-Diskussionsanbahnung gesetzt!

WilliamDeWorde  13.09.2025, 21:49
@Gnurfy

Gnurfy schreibt an sich selbst ein paar Worte der Selbstreflexion. Finde ich gut.

Gnurfy  13.09.2025, 21:52
@WilliamDeWorde

WilliamDeWorde kann nicht lesen bzw. verstehen, und beginnt schon wieder hier Nutzer zu belästigen. Die Luft wird dünn für ihn...