Gute Frage, nächste Frage ...

Man kann es nicht mit Sicherheit sagen. Mathematisch betrachtet lässt sich vieles durchspielen. Für unser Verständnis ist Zeit nicht nur eindimensional, sondern auch noch nur in eine Richtung zeigend und nahezu unbeeinflussbar.

Da man auf dem Zeitstrahl nicht beliebig hin und her reisen kann, ist der Begriff "Dimension" ohnehin problematisch. Man nennt sie nur eine Dimension, weil sie in Formeln wie eine behandelt werden kann.

Die Idee von der Zeit als zweidimensional (Fläche) ist schon faszinierend - höhere Nummern habe ich noch von keinem gehört.

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Der Pluralismus darf die Offenheit nicht untergraben und abgeschottete Mikrokosmen schaffen, in denen es gärt und fault und stinkt.

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trocken oder feucht

rau oder glatt

warm oder kalt

weich oder hart

vibrierend oder ruhig

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Ich stelle mir dich gerade beim "Mastrubieren" vor. Da kommt sicher nichts Gescheites bei raus.

Bildung fängt bei der Rechtschreibung an, geht über Physiologie und Psychologie und lässt gewiss nicht Respekt und Manieren aus, was die Wahl von Pippi-Kacka-Beispielen ausschließt.

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Kann sich jemand vorstellen, den Roman nach der folgenden Szene lesen zu wollen?

Vallois ging mit den drei Mappen in der Hand zu seinem hölzernen, verschrammten und zu kleinen Schreibtisch zurück. Die Raucher in der Redaktion hatten schon beachtliche Nebelschwaden erzeugt. Vallois störte das nicht. Er drehte sich erst einmal selbst eine Zigarette und blätterte in der Mappe zum Theater. Madame Duchamps hatte ganze Arbeit geleistet. Er fand eine Übersicht, auf der wichtige Daten des Theaters zusammengefasst waren: Gründung, Gründer, Zahl der Beschäftigten, Schwerpunkte, die Direktoren und die eine Direktorin.

Ein Familienbetrieb, stellte Vallois fest. 1880 gegründet, Anfang der Zwanziger von einem Fonteneau an einen anderen Fonteneau übergeben, ab September 1940 dann jene Gautier und ab Oktober 1941 direkt unter deutscher Verwaltung durch einen Beamten der Propagandaabteilung des MBF, des Militärbefehlshabers Frankreich.

Dann stieß Vallois auf eine längere Liste, in der Madame Duchamps das Programm des Theaters seit den Dreißigern erfasst hatte. Die Zahl der aufgeführten Stücke des Theaters und des Balletts ging kontinuierlich zurück. Die Titel sagten Vallois nicht viel. Er fand Klassiker, die er kannte, aber viele Stücke, die ihm vollkommen unbekannt waren. Insbesondere beim Ballett kannte er nur „Schwanensee“ und „Der Nussknacker“. Er schnaubte verächtlich. Gut, aus dem Rückgang des Programms und der Zahl der Beschäftigten konnte man auf wirtschaftliche Schwierigkeiten schließen, aber ansonsten half ihm das erst einmal nicht weiter.

Er blätterte weiter. Hinter dieser Übersicht lagen Personallisten. Vallois war überrascht. Das war mitgedacht. Das würde zwar eine Heidenarbeit werden, die Leute heute ausfindig zu machen, sofern sie denn noch lebten, aber Duchamps hatte ihm direkt eine Sammlung potenzieller Zeugen geliefert.

Kopien von Zeitungsschnipseln über das Theater folgten. Ende der Dreißiger hatte Fonteneau versucht, das Programm abzuändern. Es wurde über Premieren von Revuen berichtet, die von der Kritik jedoch ziemlich verrissen und als „billiger Abklatsch" des Moulin Rouge bezeichnet worden waren. Damit endete das Dossier über das Theater.

Vallois schob die Mappe gelangweilt auf die linke Seite seines Schreibtisches und griff nach der nächsten – dem Dossier über Fonteneau selbst. Er überflog die Eckdaten: Jean-Paul Fonteneau, geboren am 11. Januar 1882 in Paris, gestorben am 3. November 1940 im Straf- und Untersuchungsgefängnis Maison d'arrêt de la Santé, Paris, 14. Arrondissement.

Er las nun aufmerksamer weiter. Verheiratet, zwei Kinder, einen Sohn und eine Tochter. Die Ehefrau war deutlich jünger als Fonteneau. Über Verstrickungen in die Kollaboration fand sich nichts. War wohl auch nicht zu erwarten, wenn er bereits im November 1940 starb, dachte Étienne. Er müsste einen Antrag stellen, um die Akte einsehen zu dürfen, insbesondere die Vollstreckungsakte. Denn wie war er im Gefängnis gestorben und durch wen?

Die Akte war noch nicht zu Ende. Er blätterte zur nächsten Seite und fand bereits die Anträge auf Akteneinsicht, gestern erstellt und verschickt von Madame Duchamps. Vallois fühlte ein Unbehagen. Duchamps nervte ihn. Sie machte die bequeme Büroarbeit, und er durfte losziehen und die ganzen Zeugen suchen? Da hatte sie sich aber geschnitten, dachte Vallois. Das durfte sie dann gerne auch machen, also die lästige Suche übernehmen. Interviewen würde er die Zeugen natürlich selbst – das brauchte sich die Duchamps gar nicht einzubilden. Es war schließlich sein Auftrag. Er war der Spürhund, nicht sie. Immerhin war es aber schon mal eine Fährte, auch wenn er bislang keinen Zusammenhang mit Kollaboration erkennen konnte.

Er zog den dritten Hefter. Das Dossier begann wieder mit den persönlichen Angaben: Isabelle Gautier, geboren am 13. April 1898 in Saverne/Zabern. Aha, dachte Vallois, Elsass, und vielleicht daher deutschnah. Er überflog die Daten weiter. Eltern früh gestorben, mit sechzehn verlor sie den Vater, drei Jahre später starb die Mutter, ein älterer Bruder, im Ersten Weltkrieg gefallen als deutscher Soldat vor Verdun, tänzerische Ausbildung in Straßburg, Karriere an der Pariser Oper bis zur Primaballerina, ab 1930 Tätigkeit als Ballettlehrerin an der Ballettschule Cahen, nach Schließung der Schule wegen Flucht der Eigentümer dann künstlerische Leiterin beim Théâtre Fonteneau, ab Oktober 1940 Interimsdirektorin nach Ernennung durch den MBF, gestorben am 5. September 1941 im Prison du District de Vevey, Lausanne, Schweiz.

In einem Gefängnis in der Schweiz, interessant. Beide Direktoren sterben im Knast. Kann das ein Zufall sein?, grübelte Vallois. Morel hat Recht, auch wenn ich keinen Zusammenhang mit Kollaboration sehe, außer dass die Frau von den Deutschen ernannt wurde und als Elsässerin vielleicht den Deutschen nahe stand. Da steckt eine Geschichte dahinter, sinnierte er.

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Es wirkt nicht untalentiert. Als Einstieg macht es nicht viel her und du tappst in die Falle des Info-Dumpings, das hier sofort Desinteresse erzeugt. Niemand will fiktive Biografien lesen, wenn sie ihn nicht in ihren Bann ziehen und sofort eine interessante Story vermuten lassen.

Gedanken solltest du mit halben Gänsefüßchen 'kennzeichnen'.

Die Namen wirken ausgedacht und gewöhnungsbedürftig. Das wird aber die wenigsten stören.

Vom Satzbau her okay, aber monologisierend und trocken. Man begreift gar nicht, worum es geht.

Mach einen Streit daraus!

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Weshalb sollte eine Aufnahme in eine Wirtschaftsgemeinschaft Russland zum Krieg mit Europa zwingen? Das ist nicht die NATO! Bringst du da nicht was durcheinander?

Um die Sowjetunion hatte sich auch der RGW geschart. Na und? Hat das zu Angriffen geführt - oder die Freihandelsabkommen mit Ländern in aller Welt?

Sondierungsgespräche sind im Grunde nichts. Europa kann daran verdienen; es kommt auf die Ausgestaltung an. Viele europäische Firmen können am Aufbau der Ukraine sich eine goldene Nase holen. Die schenken denen nichts.

Und der Tourismus könnte boomen, während andere Länder zu teuer werden.

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Was will Russland mit einer atomar verseuchten Ukraine? Dann hätten sie es gleich seinlassen können.

Noch heute ist Tschernobyl in den Köpfen der Europäer. Was glaubst du, was bei einem Kernwaffeneinsatz passieren würde?

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Ob Putin ein langes Gesicht macht oder gleich zur Hölle fährt, sollte uns nicht den Schlaf rauben.

Exit heißt Ausgang. Wo steckt denn "Europa" drin? Höchstens in einer nervigen Auseinandersetzung mit dem Orang Utan aus Übersee, der ständig neuen Hunger hat - wobei das eine Beleidigung für die friedfertigen Affen ist.

Ein Exit aus der Abhängigkeit von Russland ist korrekt und wird durchgezogen. Bravo!

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Ja, natürlich

Bisschen wenig Auswahl zwar ...

Es könnte hochmütig sein, wenn Kreti und Pleti die Sinnhaftigkeit von Gesetzen beurteilen dürfte und sie nur als Empfehlung betrachten braucht. Man sieht ja, was diese Einstellung in manchen Ländern bewirkt: mindestens Verkehrschaos.

Gerade weil das bei uns nicht so ist, wollen so viele Zuwanderer her. Mal drüber nachdenken.

Sinnlose Gesetze können auch abgeschafft werden - aber nur, wenn eine Mehrheit der gleichen Meinung ist. Und das ist gut so.

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Halte nichts davon...

Dampfen und Geld verbraten? Noch ein wenig philosophieren? Wenn ich hier schreibe, an welche Bevölkerungsgruppe mich das erinnert, werde ich gesteinigt.

Du kannst dich mit deinem Dampfer genauso gut vor eine fremde Villa stellen. Es kostet auch nicht so viel, dass du mehr als die Grundsicherung brauchst.

Nur mit dem Stolz ... Da musst du dir schon eine Menge einreden.

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Nur mal angenommen, es wäre Fake - denn du siehst ohnehin nur, was dein Weltbild nicht ins Wanken bringt, weil nicht sein kann, was nicht sein darf: Welchen Sinn sollte eine solche Inszenierung mit Klitschko und Feuerwehr haben?

Die Russen zerstören genug. Da muss man nicht noch irgendwo so tun als ob. Und das ist eben ein Beispiel davon.

Es gibt viel zu viele Beteiligte und Zeugen - die du alle wohl als gekauft einstufst.

Wäre es anders, könntest du morgen schon Bilder des intakten Klosters sehen und etliche Katastrophen-Touristen und Kulturerbe-Retter würden ihrer Enttäuschung Luft machen.

Vielleicht kannst du jemanden anspitzen, dir ein aktuelles Foto zu machen (musst nur gut zahlen) oder selbst hinfliegen.

Ich wette, alles Sinnvolle vermeidest du, weil du dir selbst nicht wehtun magst.

Es ist nie zu spät, Vernunft anzunehmen. Nur wer beharrt, hat nie gelebt.

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Abgesehen davon, dass jeder Mensch - auch Sprecherinnen - eine eigene Einstellung hat, solltest du wissen, dass sie nur vom Teleprompter ablesen. Das ist nicht wie bei Anne Will usw.

Ich unterstelle außerdem, dass man in den Studios sehr viel mehr Nachrichten bekommt, als für dich dann ausgestrahlt werden. Daher dürften die Beteiligten gut informiert sein und Hintergrundwissen besitzen.

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Entweder-Oder-Fragen berücksichtigen niemals die Vielfalt und das Spektrum der Menschen. Man muss nicht jeden Plattfüßigen zurückweisen, aber nicht jedes 45-kg-Mädchen kann man zu den Gebirgsjägern schicken.

Jedes Mitglied der Gesellschaft sollte wissen, wo im Notfall oder Ernstfall sein Platz ist und sich nicht vor Verantwortung drücken.

Gleichzeitig sollte man bei der Auswahl von Führungskräften mehr als anderswo darauf achten, dass sie klug und nicht menschenverachtend sind. Es geht ums Überleben!

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