Sich anpassen? Vorteile und Nachteile

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Hey

Ich bin auch bei vielen Dingen irgendwie anders. Ich finde man braucht sich nicht anzupassen. Jeder Mensch ist anders und man sollte sich selber treu bleiben. Ich finde es sogar sehr gut, wenn man keinen Alkohol trinkt. Schließlich bringt Alkohol viele Folgen mit sich:

  • Gesundheitsschädlich
  • Suchtwirkung
  • Verlust an Hemmungen
  • Kann viel Geld kosten
  • In der falschen Menge konsumiert tödlich
  • In zu hoher Intensität über einen langen Zeitraum konsomiert = sinkende Lebenserwartung
  • höhere Anfälligkeit für Krankheiten (Immunschwäche, Krebs, Organversagen)

Ich werde niemals Alkohol trinken und mich auch von niemanden dazu zwingen lassen. Auch bei anderen Dingen, gehe ich meinen Weg und mache das was ich für Richtig halte ohne dass mich andere zu irgendetwas zwingen.

Man hat keinen Vorteil davon, wenn man Alkohol trinkt - finde ich. Natürlich muss das jeder selber entscheiden und in Maßen ist es auch in Ordnung. Aber man braucht es nicht um "dazu zugehören". Schließlich ist auch jeder Mensch anders und man sollte so bleiben wie man ist und sich nicht anderen anpassen.

Ich kann dich verstehen auch wenn ich erst 16 bin xD Ich mag auch klassische Musik sehr und habe mir geschworen, niemals Alkohol, Zigaretten oder Drogen zu mir zu nehmen :)

Ich kenne jemanden, der raucht und er möchte auch manchmal dass ich einen ziehe (also eine Zigarette nehme), dies lehne ich jedoch ab :)

Und wenn du keinen Sekt trinken möchtest, dann musst du das auch nicht!

Ich sage zu denen, die z.b Rauchen und mich dazu bringen wollen mitzumachen, dass meine Lungen dafür nicht so schwarz wie der Anzug von Batman sein werden! :)

Bei Alkohol ist das zwar was anderes, aber es ist eben Geschmackssache! Und anders zu sein, ist nicht schlimm! Ich bin z.b auch anders, sowohl im Verhalten als auch in meiner Sichtweise z.b im Vergleich zu meinen Mitmenschen.

Bleib so wie du bist und ich finde es super, dass du Mathe magst (Ich habe eine Matheschwäche und bin Förderschüler), ich persönlich bin ein absoluter Noob in Mathe :D

Sorry für den langen Text aber ich hoffe ich konnte helfen :)

Dein DrDollar!

Steh zu deinen Vorlieben und Abneigungen. Punkt! Lass dir Niiiiiiiiiiiiiie von jemandem sagen, dass es angebracht wäre, jetzt was zu trinken. Alkohol ist Gift und deshalb unnötig. Dass es manchen schmeckt und es auch gemütlich sein kann, zusammen etwas zu trinken, mag für deinen Papa stimmen und ist auch in keinster Weise zu be- und verurteilen. Aber wenn Leute ihr Glück davon abhängig machen, ob du was trinkst, dann stimmt bei denen was nicht und nicht bei dir etwas nicht. Ich trank bis ich Mitte zwanzig war auch nie etwas. Ab da fing mir an, Rotwein zu schmecken. So bekomme ich im Jahr nun 4 Achtel zusammen. Ich pfeife auf Sekt etc. bei Silvesterfeiern und Geburtstagen. Da schenke ich mir Orangensaft ein und stoße an. Es geht ja um das Kommunikative und nicht ums Saufen.

Ja, mit 13 fing ich an, ein eigenes Buch zu schreiben. Eine meiner Freundinnen war ganz entgeistert und verstand mich überhaupt nicht. Für mich ist es sehr wichtig, frei das schreiben zu können, was ich will. Man sagt ja auch, dass Autoren immer das schreiben, was sie selber gerne erleben würden. Sie sagte, das würde doch sonst keiner machen und was es mir deshalb bringen würde. Ich habe trotzdem weitergemacht. Jetzt bin ich 16. Ich werde von meinem Umfeld auch eher als unangepasst eingestuft. Ich bin auch Atheistin. Klassische Musik ist jetzt nicht so mein Fall, aber es gibt ja durchaus einige schöne Melodien, wie der Türkische Marsch. Und wenn mein Bruder auf dem Klavier spielt, sagt mir das auch sehr zu. Mathe mag ich auch und gerade das ist einer der Gründe für meine angebliche "Unangepasstheit".

Ich glaube nicht, dass du dich sehr von den anderen abgrenzst und ein Mittelmaß finden musst. Du denkst einfach anders, als die meisten, aber das heißt nicht, dass du dich ihnen anpassen musst, nur weil sie in der Mehrzahl sind. Denk einfach immer dran: Mit deiner Sichtweise auf die Dinge bist du nicht allein. Es mag nicht so viele von uns geben und wir mögen in der Unterzahl sein, aber meine freie Meinung würde ich mir nicht verbieten lassen. Du bist Atheist? Na und! Dann bist du halt anderer Meinung als 2,2 Milliarden Christen oder 1,7 Milliarden Moslems weltweit. Du magst klassische Musik? Was soll daran schlimm sein? Dann zählst du eben nicht zur Mehrheit die Pop oder Rock hört. Du magst Mathe und studierst es? Vollkommen egal! Du bist eben einer der Menschen, die eine besonderes Händchen für Mathe haben. Warum solltest du das nicht ausnutzen dürfen, nur weil Mathe bei vielen unbeliebt und verhasst ist? Klar, es gibt Dinge, da sollten man schon fähig sein, sich anzupassen. Die Entscheidung, von jetzt an alles nackt zu tun und nie wieder Klamotten zu tragen, sollte man vielleicht noch einmal überdenken... Dafür gibt es ja wiederum auch die FKK-Strände.

In meiner Klasse gelte ich als "Superhirn", weil ich mehr weiß, als andere und regelmässig 1en in Mathe schreibe. Dabei muss man bedenken, dass ich in die 10. Klasse einer Realschule gehe. Da ist die Mathematik ja völlig anders, als in einer gymnasialen Oberstufe. Mit anderen Worten, sie ist einfacher. Weniger komplex und weniger abstrakt. Immer wieder wird versucht, mir einzutrichtern, dass Klugheit falsch ist. Das Äußere ist wichtiger.Nur das zählt. Intelligenz ist "uncool". Ich weiß, wie der Satz des Pythagoras funktioniert, ja! Muss man mich deswegen mit einem Bill Gates gleichsetzten oder verspotten? Ich weiß, was der Satz des Thales ist, obwohl wir ihn noch nicht durchgenommen haben. Macht mich das wirklich uncool und zum Außenseiter? Es tut mir leid, aber ich empfinde nicht so. Im Übrigen verspotte ich intelligente Menschen nicht, ich bewundere sie. Und ich finde, das ist auch angemessen. Ich bewundere auch dich dafür, dass du Mathe studierst. Aber ich finde, dass es nicht komisch ist, oder , dass du deswegen unangepasst bist. Ich bin auch generell anders als viele andere Menschen in meinem Umfeld. Leider ist es nunmal so, dass ich auf eine "assoziale Schule" gehe und was ich da manchmal mitbekomme ist echt schlimm. Vielen fehlt Einfühlungsvermögen, die sogenannte Empathie. Sie beleidigen andere, ohne darüber nachzudenken, was es in einem auslösen kann. Es wird gelästert und gemobbt, wo es nur geht und diese Oberflächlichkeit! Ich bin auch kein Mädchen, dass soviel Wert auf Äußeres legt. Ein paar von meinen Freudninnen bemäkeln oft Sachen an sich, die mich nur peripher tangieren. Ich habe auch Makel an mir, die ich nicht mag, aber ich versuche gegen dieses Schönheitsideal anzukämpfen. Ich habe kleine Augen, warum heißt das, dass ich ein unfeminines Gesicht habe und warum sollte ich mir deswegen Unmengen Schminke ins Gesicht schlagen, nur damit die Augen größer wirken? Warum darf ich nicht trotzdem zufrieden mit mir sein? Manchmal denke ich mir auch, wo bin ich hier gelandet... Aber wiegesagt, ich finde nicht, dass du unangepasst bist und ein Mittelmaß finden musst. Ich finde deine Sicht der Dinge wirklich toll und für meinen Geschmack genau richtig. Ich glaube nicht, dass es was bringt, sich in Dingen wie Glaube oder Musikgeschmack der Mehrheit anzupassen. Würde ich das machen, könnte ich mir selber nicht verzeihen, das wäre nicht ich. Glaube mir, du hast keine "extremen" Einstellungen... Bleibe einfach so wie du bist und mach' dein Ding (Solang es nicht gesetztwidrig ist).

Also: Ich habe mich in den letzten Jahren beruflich und familiär (leider) des öfteren verändert. Damit ändert sich auch die Persönlichkeit.

Man muss sich seiner selbst bewusst sein - dann kann man ohne schlechtes Gewissen sein wie man ist.

Ob man immer richtig liegt, oder nicht - dass ist ein ganz anderes Thema.

Ich denke jedoch, dass jeder Mensch sich mit der Zeit anpasst an sein Umfeld. Dies schon dadurch weil man nicht "immer" der Außenseiter sein will. Ein Richtig oder Falsch gibt es nicht - es ist alles abhängig von der Sicht auf die Dinge.

Die Wünsche Deines Vaters müssen aber nicht die Deinen sein. Genauso wie Deine Wünsche eben nicht die Deines Vaters sein müssen. Genauso ist es mit dem Weltbild, denn das ganze Leben und die Erfahrungen die man darin macht prägen einen und auch die Sicht auf die Dinge.

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