Ich kann nicht süchtig werden?

7 Antworten

Eine Sucht entwickelt sich vorallem wenn du regelmäßig konsumierst. Das heißt es kommt nicht nur auf die Menge drauf an sondern auch wenn du jedes Wochenende eine rauchst (regelmäßig) kann das zur Sucht führen. Auch gefährlich wird es wenn du versuchst durch das Rauchen oder Trinken z.B. ein Gefühl entgegenzuwirken. Wenn du also immer Rauchst/Trinkst wenn du traurig bist oder erschöpft bist um dich aufzuheitern dann kann der Körper das mit diesem Gefühl verknüpfen und das kann zur Sucht führen.

Auch wenn es nicht zu einer Sucht führt kann Rauchen/Trinken extrem schädlich sein und sollte vermieden werden bzw. ist mit Vorsicht zu genießen!



Nja theoretisch kann man von allem abhängig werden ;)
Der tabak triggert dich beim rauchen aber es ist erträglich

Es gibt Menschen, die nicht süchtig werden! Ich trinke gerne Wein und bin auch nicht danach süchtig. Mir geht es auch ohne Wein prima!

Ich weiß, dass es Leute gibt, die lange Zeit regelmäßig irgendwas konsumiert haben und urplötzlich abhängig wurden!

Sei froh und hoffe, dass Du davon verschont bleibst!

Zur einer sucht gehören noch andere Faktoren als die Substanz alleine. Nikotin macht nicht süchtig nur weil man ab und an mal eine Zigarette raucht usw.

Du bist mit Sicherheit in irgendeiner Form abhängig das muss aber nichts schlechtes sein zumindest nicht zwingend.

Grundsätzlich ist niemand immun gegen sucht

Wenn man abhänging ist ist das in der Regel schon ein Problem. Jedenfalls sehen es die meisten Leute als Problem...

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@Pdochero

Viele bemerken das oft garnicht. Ich meine damit aber keine harten Drogen sondern viel mehr alltägliche dinge sei es nun der morgendliche Kaffee oder etwas süßes oder auch beachtung. Klingt banal aber wenn man mal etwas beobachtet fällt einem erst wirklich auf wie manch einer reagiert wenn er es nicht bekommt.



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Du darfst nicht Sucht und Abhängigkeit verwechseln. Sucht ist eine psychische Schwäche und oftmals eine Ersatzbefriedigung für was Anderes das fehlt. Eine Sucht lässt sich mit Willensstärke verhindern/vermeiden.

Abhängigkeit sind Befindlichkeitsstörungen, körperliche oder psychische, also Stimmungswechsel, Abgeschlagenheit, Zittern, körperliche Ausfallerscheinungen/Krankheitssymptome, die beim Fehlen des abhängig machenden Stoffes fehlen.

Man redet in den Medien gerne von Alkoholsucht. Alkoholsucht heißt aber erst mal, dass man das Gefühl, "beschwippst" zu sein, toll findet und deshalb regelmäßig das Verlangen hat, zu trinken. Mit der Zeit macht der Alkohol aber auch abhängig, das, was man dann vulgo Alkoholsucht nennt, was aber eigentlich Alkoholabhängigkeit ist. Dann werden die nüchternen Abhängigen aggressiv, fangen an zu zittern, funktionieren nicht mehr richtig und wirken erst mit einem gewissen Grundalkohol wie eine nüchterne Person.

Alkohol macht bei regelmäßigem Konsum abhängig. Tabak auch, wobei es auch auf die Konsumform ankommt. Hardcore-Shisha-Raucher haben weniger Stress damit, als Zigattenraucher. Beides muss man aber schon in gewissen Mengen konsumieren. Cannabis macht nicht abhängig, dafür kommst du in Teufels Küche wenn du in eine Polizeikontrolle kommst (auch die Abbauprodukte werden dir zur Last gelegt, selbst wenn du nicht akut "stoned" bist). Muss jeder selbst entscheiden, ob er dafür Führerschein und Karriere riskieren will.

Sucht in Form von Verlangen zwecks Alltagsflucht oder Ersatzbefriedigung steht auf einem anderen Blatt, auch beim nicht abhängig machenden Cannabis. Süchtig werden kann man auch von Schokolade, Smartphones, Computerspielen, Glücksspielen, Arbeit oder Sport. Selbst wenn es dir körperlich und psychisch ohne die Stoffe gutgeht, kann ein Verlangen da sein. Deinen Aussagen nach stufe ich dich jetzt schon als süchtig ein. Nicht nach einer konkreten Substanz aber nach dem Gefühl, das dir verschiedene Substanzen vermitteln. Süchtig nach "Drogen ausprobieren". Wenn du vom Gegenteil überzeugt bist, überzeug dich selbst und lass die Finger von allem. Klappt das, bist du nicht süchtig.

"Du darfst nicht Sucht und Abhängigkeit verwechseln. Sucht ist eine psychische Schwäche und oftmals eine Ersatzbefriedigung für was Anderes das fehlt. Eine Sucht lässt sich mit Willensstärke verhindern/vermeiden."

Habe schon lange mehr keinen so großen Stuss gelesen. Das darf nicht wahr sein, dass es immer noch die ewig Gestrigen gibt, die auf der Stufe der ´70er stehen geblieben sind. Damit lässt es sich ja auch so wunderbar auf Andere herabsehen.

Abhängige als willensschwach, oder als psychisch schwach hinzustellen, dass ist wirklich das Allerletzte und ein Schlag ins Gesicht derer, die trotz Abhängigkeit, seit Jahren clean sind und ihren täglichen Kampf mit bravour meistern.

Schon seit Jahrzehnten ist man von dieser irrigen und diskriminierenden Meinung abgekommen. Es ist längst bewiesen, dass diese Meinung nicht nur falsch, sondern auch menschenunwürdig ist.

Wenn man sich schon dazu berufen fühlt, hier zu diesem Thema sich zu äußern, dann sollte man sich doch wenigstens etwas auf dem Laufenden halten. Wie gesagt, es ist seit Jahrzehnten überholt ! ! !

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@Abaton111

Habe schon lange mehr keinen so großen Stuss gelesen

Dann les es noch mal

Abhängige als willensschwach, oder als psychisch schwach hinzustellen,

Das ist nämlich ein Zeichen, dass du es nicht richtig gelesen hast. Liest man es so falsch wie du, ist es nämlich wirklich Stuss.

Noch mal: Sucht ist Verlangen. Abhängigkeit sind Ausfallerscheinungen das durch Fehlen eines Stoffes fehlt.

Von Computerspielen kann man süchtig werden. Zum Beispiel weil sie cooler sind, als die Realität. Aber welcher Computerspielsüchtige bekommt Zuckungen, Zittern oder Schweißausbrüche, wenn er nicht spielt? Es macht also nicht abhängig. Es mag auch nichts mit einem schwachen Geist zu tun haben, dass man reinrutscht, es braucht aber einen, um rauszukommen.

Nasenspray macht nicht süchtig. Oder wann hattest du das letzte Mal gesagt "Jetzt mal ne ordentliche Portion Nasenspray, habe total Bock drauf?" Es macht aber abhängig, nimmt man es zu lange, schwellen die Nasenschleimhäute nicht mehr ohne ab. Gleiches gilt für Schmerzmittel. Ich kenne keinen sagt "Ich hab total Bock auf Aspirin", aber wenn man lange Schmerzmittel nimmt, weil man Kopf- oder Körperschmerzen hat, kann es beim Absetzen zu kurzzeitigen Entzugserscheinungen wie Kopfschmerzen kommen (Abhängigkeit). Steht in jeder Packungsbeilage, wird aber so nicht beschrieben, da Abhängigkeit ein so hässliches Wort ist.

So ist es auch bei Drogen, egal ob legal (Alkohol, Tabak) oder illegal (Cannabis, Heroin, ...).

Alkohol macht vielleicht erst mal süchtig. Die Lust auf das Feierabendbier um wieder runterzukommen. Das lässt sich aber leicht wieder abstellen. Übertreibt man es, macht Alkohol aber auch abhängig, man funktioniert nicht mehr ohne, weil Körper und Kopf den Alkohol brauchen. Das ist aber ein Schritt weiter.

Cannabis mag süchtig machen, die Lust auf den Feierabend-Joint. Aber dass jemand ohne Cannabis dann nicht mehr funktioniert, ist nicht bekannt. Die Leute, die ich kenne (ich selbst habs nicht probiert - meist Leute, die im Studium regelmäßig gekifft haben) haben aber irgendwann den Entschluss gefasst "Jetzt nicht mehr, hemmt die Leistung zu sehr. Aber sonst war's cool". Sie berichteten zwar, dass es garnicht so leicht war, von dem schönen, leichten Gefühl abzulassen (hat also auch was mit Willensstärke zu tun - wer es nicht kann, Rückschluss kann sein, wer es nicht kann, ist nicht willensstark genug), aber gefehlt hat nix, im Gegensatz zu einem schweren Alkoholentzug.

Und es gibt Stoffe, die machen so schnell abhängig, dass es nichts mit Willensstärke zu tun hat. Man hätte sie nur nie ausprobieren dürfen. Einmal genommen nur um zu wissen wie es ist, schon im Teufelskreis. Wenn der Körper danach schreit, nützt der stärkste Willen nichts mehr.

Ich verurteile keine Leute, die Drogen ausprobieren. High sein wollen liegt in der Natur jedes Lebewesens, selbst Affen essen vergorene Früchte oder kauen giftige Tausendfüßler und Hunde lecken Aga-Kröten und fahren total drauf ab. Man muss aber wissen, auf was man sich einlässt, sonst nützt irgendwann auch die Willensstärke nichts mehr.

Jetzt verstanden? Oder bist du immer noch der Meinung, ich würde behaupten, Abhängige sind schwach? Dann ist dir auch nicht zu helfen. Habe ich nämlich nie behauptet.

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