Warum bekommen Frauen, die unter Sexsucht leiden, mehr Anerkennung als Männer?

7 Antworten

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Frauen haben in der Psychologie grundsätzlich ein anderes Image als Männer.

Die Frau wird als naiv, machtloser und ruhiger wahrgenommen, die mit ihrer Sucht zu ,,kämpfen" hat. Der Mann hingegen gilt generell (also ursprüngliches, veraltetes Bild) als eher dominant, führend, d.h. er nimmt sich, was er will. Das führt dazu, dass er in unseren Köpfen zum Monster wird. Das alles löst negative Assoziationen in uns aus, beispielsweise Angst, Ekel und Hass.

Ein krasses Beispiel sind doch auch Vergewaltigungen. Das Klischee sagt, Männer vergewaltigen, leben ihre Fantasien ungezügelt aus. Aber dass Frauen das genauso tun und können und genauso viel Leid verursachen können, ist Tabuthema. Und trotzdem gilt sie gleich als ,,Prostituierte", wenn sie mal was Unanständiges macht, weil unsere ursprünglichen, tief verankerten Vorstellungen einfach anders waren.

Ich denke, unsere Gesellschaft hat einfach ein falsches Bild bzgl. der Geschlechter. Mit dem Wort ,,Anerkennung" wäre ich aber vorsichtig. Ich denke eher, die Mitmenschen sind überrascht, weil das ihre ursprünglich vorhandenen Geschlechtervorstellungen umwirft. Das kann Neugierde auslösen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ist das so? Dachte immer das wäre eher andersrum... zumindest im normalen Bereich.

Wenns wirklich um eine Sucht geht läuft aber schonmal grundsätzlich was falsch falls man dafür auch noch Anerkennung bekommt 🤨

weil das gefühlt jeder mann ist :P


tronikk  29.04.2020, 18:30

Nein, das stimmt nicht

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Twingodriver06 
Fragesteller
 29.04.2020, 18:32

Ist das ein Verbrechen so geboren zu sein ?

Menschen mit anderer Hauptfarbe, Religion, Kultur, Geschlecht werden in der Gesellschaft akzeptiert, was auch so gut ist aber wieso werden Männer mit ihren Sexuellen Bedürfnissen nicht akzeptiert, was ganz Natürlich ist ?

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Weil die weibliche Sexsucht größtenteils eine männliche Wunschvorstellung ist. Reale solche Fälle sind äußerst selten.


DavidDuke  01.05.2020, 12:34

Wenn Sie wüssten, wie viele an sich solide Ehen an einer solchen Sucht zerbrochen sind, würden Sie nicht soetwas schreiben. Das wünscht sich kein Mann. Eine Ehefrau, die wegen ihrer Sexsucht fremdgeht, wäre eher die Regel als die Ausnahme. Dasselbe gilt auch im umgekehrten Fall. Soetwas ist für beide Parteien fast immer schwer und schmerzlich.

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WisperndesGras  01.05.2020, 12:35
@DavidDuke

Das ist dann keine Sexsucht, sondern nur eine unterschiedliche Gewichtung der Sexualität. Männliche Impotenz in einer Ehe hat viele Gründe.

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DavidDuke  01.05.2020, 12:37
@WisperndesGras

Sexsucht kann sehr wohl in Seitensprüngen resultieren, und tut dies in den meisten Fällen auch, ob durch Prostitution oder "den Nachbarn" / "die Nachbarin". Von Impotenz mal ganz zu schweigen, die wäre noch ein gänzlich anderes Thema.

Und durch diese Seitensprünge resultierende "Unfälle" sind nochmal ein Thema, die vor allem früher (bei Abwesenheit von Verhütungsmitteln) so manche Ehegatten und Ehegattinnen in Erklärungsnot brachten ...

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WisperndesGras  01.05.2020, 12:39
@DavidDuke

Logik verkehrt herum. Sie haben oben unterstellt, dass die Seitensprünge der Beleg für Sexsucht sind. Jetzt drehen Sie das unlogisch und auch widersinnig um.

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DavidDuke  01.05.2020, 12:39
@WisperndesGras

Nein, das ist falsch. Ich habe angemerkt, dass Sexsucht öfters in Seitensprüngen resultiert, und daran sogar an sich solide Ehen zerbrechen. Das ist keine "männliche Wunschvorstellung", sondern ein männlicher (und weiblicher) Alptraum.

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WisperndesGras  01.05.2020, 12:41
@DavidDuke

Wo ist da jetzt ein Beleg für häufig existierende weibliche Sexsucht? Die Seitensprünge haben alle profane Gründe. Der Nachbar ist zum Beispiel halt attraktiver als der abgearbeitete Schnarchsack auf der Couch zu Hause.

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DavidDuke  01.05.2020, 12:50
@WisperndesGras

Es war nie mein Ziel zu belegen, dass Sexsucht etwas häufiges sei (was sie definitiv ist), sondern richtig zu stellen, dass eine solche Sexsucht keine Wunschvorstellung, sondern ein großes Leiden aller involvierten Parteien darstellt, so wie jede Sucht.

Natürlich gibt es Männer wie Weiber, die fremdgehen, weil "die alte" oder "der alte" zu hause es "nicht mehr bringt"-das muss auch nicht zwingend mit Sexsucht zusammenhängen, und das hätte ich auch nie behauptet. Dass sowas allerdings öfters mit einer Sexsucht korreliert und diese zu Seitensprüngen animiert ist unumstritten.

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WisperndesGras  01.05.2020, 12:53
@DavidDuke

Die weibliche Sexsucht ist eine beliebte Wunschvorstellung von Männern.

Zu Sucht gehört mehr als das Suchen nach Seitensprüngen. Eine Sucht ist definiert als die Beeinträchtigung der Funktionalität in der Gesellschaft. Das Scheitern einer Ehe gehört nicht dazu.

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DavidDuke  01.05.2020, 12:54
@WisperndesGras

Da widerspreche ich Ihnen nach wie vor vehement. Wenn meine Partnerin sexsüchtig wäre, wäre das für mich ein Grund, die Beziehung nicht einzugehen, vor allem nicht, wenn es etwas längeres werden sollte. Das wäre ein Grund, die Partnerin zu meiden, keine Wunschvorstellung, und so geht es den meisten Männern, auch wenn sie öffentlich gerne anderes behaupten. Da macht man mal Späße drüber, um bei den Freunden "cool" zu wirken, aber in Wirklichkeit denkt man(n) da ganz anders.

Genau wie Weiber gerne getrost "Männer sind Schweine" singen und mit Freundinnen über die "versauten Kerle" ablästern, über das Single-Leben schwärmen etc.-aber in Wahrheit nie glücklicher sind, als in einer guten, festen Beziehung mit einem ihnen sympathischen Mann.

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WisperndesGras  01.05.2020, 12:59
@DavidDuke

"Sexsüchtig wäre" - sie ist es aber nicht, weil es weibliche Sexsucht praktisch nicht gibt. Ich würde auch keine Liebe mit einer sexsüchtigen Frau eingehen. Wir beide werden aber nie einer begegnen.

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DavidDuke  01.05.2020, 13:15
@WisperndesGras

Welche Belege führen Sie für Ihre Behauptung an? Es gibt meines Wissens nach sogar Frauen, die sich aufgrund von Sexsucht prostituieren, grade wenn sie aus den ärmeren Volksschichten stammen, und darüber auch relativ offen sind. Somit schlagen sie direkt zwei Fliegen mit einer Klappe.

Ebenfalls hatte ich bereits Beziehungen mit einer sexsüchtigen und einer onaniesüchtigen Frau, dies mag vielleicht anekdotisch sein, dennoch widerspricht meine persönliche Erfahrung Ihrer vollständig. Bei beiden war der Geschlechtsverkehr ein notwendiger Akt, den man nicht länger als ein paar Tage unterlassen konnte. Solche Beziehungen sind auf Dauer auch zum Scheitern verurteilt, es sei denn, man lebt polygam, und daher alles andere als ein "Traum".

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WisperndesGras  01.05.2020, 13:19
@DavidDuke

Sex nicht länger als paar Tage unterlassen? Was ist denn das für ein Maßstab? Das ist doch keine Sexsucht. Ich habe diese oben doch definiert.

Auch eine Prostitution aufgrund von Sexsucht ist eine Männerfantasie. Es gibt höchstens eine weibliche Unbefangenheit in der Szene.

In Ihrem zweiten Absatz erkenne bei Ihnen nunmehr einen miefigen, quasi-religiösen Moralismus. Darauf habe ich keine Lust. Schönen Tag noch.

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DavidDuke  01.05.2020, 13:39
@WisperndesGras

Wer nach wenigen Tagen Abstinenz irritiert wird und zum Fremdgehen neigt oder onanieren muss ist sex- respektive onaniesüchtig, da gibt es keinen Zweifel.

Ich habe von Frauen gelesen, die dies offen zugaben-da haben Männer nichts mit zu tun, und die männliche Fantasie schon gar nicht, da es dem Manne prinzipiell egal sein kann, aus was für Gründen sich die Frau prostituiert. Das hat für ihn ja keinen Mehrwert.

Was das Erkennen der Schädlichkeit der Sexsucht mit quasireligiösem Moralismus zu tun hat müssten Sie mir noch erläutern. Ich erkenne hier in erster Linie Anschuldigungen ohne jede Basis und Vorwürfe ohne Halt Ihrerseits, was mir durchaus missfällt, da ich auf eine ruhige und sachliche Diskussion, nicht auf einen Diskussionskrampf gespickt von ad-hominem und sonstiger Pöbelhaftigkeit hinaus war. Ich wünsche Ihnen ebenfalls einen angenehmen Tag.

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WisperndesGras  01.05.2020, 14:40
@DavidDuke

1) Es geht um die objektive Sexsucht. Und nicht um weibliche moralische Selbstbezichtigung, wie hier oft auch zu lesen

2 Es geht um die Erkennung der Sexsucht. Nicht um die Erkennung der Schädlichkeit von Sexsucht. Dass Sie das in eins werfen, ist aussagekräftig.

Der erste Absatz disqualifiziert Sie noch einmal völlig. "Onaniesüchtig", wer nach wenigen Tagen onaniert. Das Jahr 1900 lässt grüßen.

Sie sind offenbar nicht in der Lage das Kriterium zu erfassen, das ich oben genannt habe. Sonst würden Sie darauf mal eingehen.

Es lohnt sich nicht mehr, das stimmt.

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DavidDuke  01.05.2020, 14:42
@WisperndesGras

Wie gut, dass Sie die objektive Sexsucht definieren können. Höchst amüsant, dafür danke ich und wünsche einen angenehmen Resttag!

PS: Ich vergaß, dass, weil tägliche Onanie im Jahre 2020 näher am Durchschnitt liegt als noch vor zwanzig oder gar zweihundert Jahren, dies auch bedeutet, dass die Onaniesucht zurückgegangen ist. Das Gebrechen vermehrte sich nicht, nein, wir ändern einfach die Definition, und schon haben wir es wieder im Griff :D köstlich!

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WisperndesGras  01.05.2020, 14:43
@DavidDuke

Ja, es ist die übliche objektive Definition von Sucht. Die Sie offenbar nicht kennen und nicht kennen wollen.

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DavidDuke  01.05.2020, 14:47
@WisperndesGras

Die offizielle Definition von Sucht ist kompulsives Verhalten, also zwanghafte Einnahme eines Stoffes oder Ausübung einer Handlung trotz negativer Konsequenzen. Somit ist ein Mensch, der alle zwei bis drei Tage Geschlechtsverkehr haben muss und ansonsten zum Beispiel fremdgeht oder irre wird sexsüchtig. Genau diesen Fall habe ich oben angesprochen. Dasselbe gilt logischerweise für die Onanie, egal in welchem Jahrhundert wir uns befinden.

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WisperndesGras  01.05.2020, 14:49
@DavidDuke

Weil die negative Konsequenz ist, dass der Ehemann nicht mehr hinterherkommt bei einer Frequenz von 3 Tagen? Sehr geehrter Herr Duke, ich bitte Sie ....

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DavidDuke  01.05.2020, 14:51
@WisperndesGras

Mit diesem Satz haben Sie mehr über Ihr Wesen dargelegt, als Ihnen wahrscheinlich lieb ist.

Ebenfalls bekräftigen Sie meine ursprüngliche Aussage. Es ist schon komisch.

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WisperndesGras  01.05.2020, 14:56
@DavidDuke

Verstehen Sie diesen Satz nicht? Für Sie ist doch schon die alleinige Tatsache, dass eine Frau jeden dritten Tag Sex möchte, Sexsucht.

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DavidDuke  01.05.2020, 15:12
@WisperndesGras

Wie soll man es denn sonst beschreiben, wenn eine Person (beinahe) täglichen Geschlechtsverkehr nötig hat? Das ist doch unnatürlich, ja krankhaft. Da können Sie nicht widersprechen.

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WisperndesGras  01.05.2020, 15:14
@DavidDuke

Wir hatten eben noch alle ZWEI BIS DREI Tage. Sind alles Hinweise auf eine verhärmte Moral und völlige Überforderung mit dem Thema.

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DavidDuke  01.05.2020, 15:16
@WisperndesGras

Beinahe täglich deckt sich mit alle zwei bis drei Tage. Nach dieser Zeit ohne Geschlechtsverkehr gereizt zu werden oder aus diesem Grunde gar fremd zu gehen ist krankhaft, da können Sie schreiben, was Sie wollen.

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WisperndesGras  01.05.2020, 15:17
@DavidDuke

Das "beinahe" schnell noch ergänzt. Das ist hier unter meinem geistigen Nivaeau. Tschüß.

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DavidDuke  01.05.2020, 15:29
@WisperndesGras

Selbst wenn es dort nicht schon seit 12 Minuten gestanden hätte (übrigens ohne dass ich es nachträglich hinzugefügt hätte, was ich nicht tat), sind "alle 2-3 Tage" und "täglich" kein so großer Unterschied, dass dieser Popanz von Nöten ist. Sie betreiben Haarspalterei, weil Sie sich nicht eingestehen wollen oder können, dass der von mir beschrieben Zustand krankhaft ist. Damit würde Ihre erste Behauptung allen Grund und Boden verlieren, und Sie müssten sich eingestehen, dass Sie von Anfang an Unrecht hatten, eine unfaktische Behauptung wie "Keine Frau ist sexsüchtig, das ist alles Männerfantasie!" in den Raum zu werfen. Da Sie dazu aber offensichtlich nicht in der Lage sind, versuchen Sie schon seit den letzten zehn Kommentaren die Diskussion mit einem ad-hominem zu beenden. Ein tragikomisches Schauspiel, das Sie hier liefern.

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WisperndesGras  01.05.2020, 15:37
@DavidDuke

Der Begriff "krankhaft" ist ein Modewort für alles mögliche, das von bildungsfernen Menschen gebraucht wird. ("Das ist doch krank!") Alle 2 bis 3 Tage Sex zu wollen, ist also krankhaft......

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Sexsucht ist eine echte Krankheit. Nicht zu verwechseln mit permanent notgeil sein.

Kleiner aber wichtiger Unterschied. Wenn wirklich jemand sexsüchtig ist, ist das völlig egal ob Frau oder Mann.