Prostitution zur Verringerung der Vergewaltigung?

12 Antworten

das ist bloß ein frommer Aberglauben. Der Vergewaltiger hat doch eine ganz andere Triebstruktur als der 'normale' Freier, der keine Partnerin findet und dann eben zahlt für gewisse Dienstleistungen. Der Vergewaltiger will einer Frau Gewalt antun, er will sie unterwerfen und leiden sehn und sich nehmen, wovon er glaubt, dass ihm das zusteht. Er ist sexualpervers, hat ein ganz minderes Frauenbild und auch wenn an jedem Meter seines Weges 5 willige Mädels stünden, dann stellte er sich lieber ins Gebüsch und lauert einem ihm geeignet scheinenden Opfer auf.

Derjenige, der tatsächlich einen hoch kriegt wenn er Gewalt ausübt und die Todesangst in den Augen seines Opfers sieht, ist ein ganz Anderer als der arme Tropf, der ins Puff geht weil es anders nicht klappt mit den Frauen.

Auch wenn es sicherlich mal Überschnidungen geben kann.

Ich denke auch, dass mehr Prostitution nichts gegen Vergewaltigungen bringen kann. Nur weil eine Prostituierte generell gewillt ist, Sex zu haben, kann sie trotzdem vergewaltigt werden. Z.B. wenn ein Kunde was von ihr verlangt und ihr aufzwingt, was sie gar nicht will. Viele Prostituierte werden in ihrem Leben auf zwielichtige Leute treffen und es gibt Fälle, in denen Mörder eine Reihe Prostituierter getötet haben. Serienmörder sind übrigens auch häufig Vergewaltiger.

Trotzdem sollten Bordelle nicht verboten werden, weil sie für einige Frauen ein letzter Ausweg sind. Jedoch sollten unseriöse Bordelle, in denen die Frauen nicht genügend Rechte haben unter die Lupe genommen und verboten werden.

Sexualstraftäter denken auch erst an die Situation, wo sie die Gelegenheit haben diese Machtlosigkeit auszunutzen und nicht an einen Puff.

Ich glaube eher, dass die Suizidrate hoch wäre, wenn Bordelle verboten werden würden

Oh ja, das kann sein!

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Es wird aber garnichts würden werden.

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Sehe ich ähnlich. Vergewaltigung und sexueller Missbrauch hat viel mit Machtdemonstration zu tun, während im Bordell ja quasi ein normaler Tauschhandel zwischen zwei gleichberechtigten Parteien vonstatten geht. (Natürlich nicht, wenn es sich um Zwangsprostitution handelt).

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