Erzieherin/ ich kann nicht mehr?

11 Antworten

Hi du,

ich verstehe dich. :-)

Wie geht es denn den anderen Kollegen im Team? Wenn da mehrere das Problem haben, auch was Lautstärke angeht, könntet ihr gemeinsam überlegen, ob das Konzept, das ihr habt, auf eure Kinder passt. Manchmal helfen klarere Strukturen schon.

Das andere: wenn du es dir leisten kannst, könntest du versuchen Stunden zu reduzieren. Das hilft. Und ich denke mal auf Dauer verdienst du als Erzieherin im Vergleich zum Einzelhandel, wo du ja ungelernt wärst, auf jeden Fall besser.

Wechsel: ich weiß, du hast schon....und ich würde dir auch nicht zu zu vielen Wechsel im Lebenslauf raten. Aber wenn du es doch erwägst: guck dir vorher mal an, wer wo in eurer Stadt wohnt....in den wohlhabenden Bezirken hast du auch andere Familien. Das hilft auch oft.

Du hast ein grundsätzliches Problem aller Kitas angesprochen: die Tage an denen man gut besetzt ist und pädagogisch viel schafft, sind selten. Da hast du leider Recht....

Du könntest auch schauen, dass du dich weiter bildest und je nach Träger noch andere Funktionen übernimmst. Unsere stellvertretende Leitung hat noch andere Funktionen, für die sie Stunden hat....nun ist sie eh nicht Vollzeit, aber von der ganzen Zeit, die sie in der Woche anwesend ist, hat sie tatsächlich nur 1 Stunde Kinderdienst. Die anderen Stunden sind für die ganzen anderen Funktionen.

Also: bevor du hinwirfst, schau mal was es sonst noch an Möglichkeiten gibt.

Hallo,

ich kann dich gut verstehen.

Mir ging es ähnlich. Durch meine Kinder habe ich mich perspektivisch umorientiert. Ich habe lange Zeit im Kinderheim gearbeitet...mein Traumjob...durch die Schichten hätte ich wenig Zeit für meine Familie gehabt. Deshalb arbeitete ich nach der Elternzeit in einer Kita. Das war absolut nicht mein Fall.

Nun habe ich wieder mein Arbeitsfeld gewechselt...bin Schulbegleiterin und total zufrieden.

Als Erzieher ist man in vielen Bereichen einsetzbar...versuche den passenden Bereich für dich zu finden.

Alles Gute!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Vielleicht wäre ne Krippe was für dich? Ich bin normalerweise im Regelbereich, helfe aber auch gelegentlich in der Krippe aus und dort fällt mir immer sofort die entschleunigte und ruhige Arbeitsweise auf.

Bevor du kündigst schaue dich doch nach einem anderen Arbeitsplatz aus. Gibt es sonst noch etwas in deiner Nähe.

Der Job sollte dich nicht mit nach Hause begleiten. Ein Leben im Stress, ist kein Leben!

habe Ich. Sogar schon zwei mal. Unser Team ist toll und hat einen starken zusammenhalt. Ändert aber nichts an den Faktoren. Leider

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Was du beschreibst, sieht danach aus, dass du a) zufrieden mit deinem Team bist, b) durch Arbplatzwechsel schon die Erfahrung hast, dass das nichts bringt, c) den Beruf liebst und d) jetzt trotzdem auf der Stelle trittst, was dich krank macht-

Ich rate dir zu einem externen Coaching. Da kannst du unter professioneller Beobachtung deine Möglichkeiten/Optionen und Bedürfnisse zusammenbringen und erhältst eine Perspektive.

COACH ist der heute moderne Begriff für eine psychologische Beratung, die du auch bei Supervision bekommen kannst.

Du scheinst die Arbeit mit Kindern zu mögen, hast aber noch nicht immer die notwendige Nähe-Distanz Thematik geklärt, deine Prioritäten noch nicht immer klar gesetzt und vermutlich meinst du, "alles" schaffen zu müssen.

Dazu wird dir die professionelle Hilfe einen Weg zur Entlastung vorschlagen.

Viel Erfolg !

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