Sollten Konsequent alle Pflegeheime geschlossen werden die einen Personalschüssel von 1:6 nicht erfüllen?

Nein 90%
Ja 10%

10 Stimmen

4 Antworten

Es gibt keinen fix vorgegebenen Schlüssel 1:6.

Wenn die Bewohner alle Pflegegrad 1 haben, dann kann ich auch 8 davon versorgen. Wenn die Pflegegrad 5 haben, dann bin ich mit 3 Bewohnern absolut am Limit.

Nein

das Problem ist, dass dann viele Senioren plötzlich auf der Straße stehen und das ohne Geld, sofern sie bereits lange im Heim sind und deshalb kein Geld mehr haben - zahl du mal 3-4 Jahre lang rund 3000 Euro im Monat, was hast du danach noch an Geld, bzw. hast du das überhaupt ? - wo sollen sie hin ? das solltest du dann erstmal im Vorfeld klären - also sag mir erst, wohin sie gehen sollen

DE hat nur eine Möglichkeit: die häusliche Pflege muss zwingend weiter ausgebaut werden mit ambulanter Pflege - die Pflegeheime sind -was die Kosten für die Unterbringung anbelangt- viel zu teuer, weil die Baukosten für neue Heime mit finanziert werden und extrem hohe Kosten für energetische Gebäuderenovierung überall anstehen, was für einen Normalbürger nicht mehr bezahlbar ist und das bleibt auch so, da kann dieser Staat an egal an welchen Schräubchen drehen

und natürlich dürfen auch die Beiträge nicht noch weiter steigen - die Belastungen der Sozialabgaben sowie die Steuern sind in ihrer Gänze für die Beitragszahler viel zu hoch, da geht nichts mehr - das wurde auch schon von verschiedenen Institutionen beanstandet

Nein

Es gibt keinen Personalschlüssel 1 : 6. Der gesetzliche liegt etwa bei 1 : 2,5. Je nach Pflegegrad. Er bezieht sich nicht auf die Anwesenden, sondern auf die Pflegekräfte insegesamt. Im Krankenhaus ist es anders. Üblich ist dort 1 : 10.

Üblicherweise reagiert man mit Bettenstilllegungen wenn der Schnitt nicht erreicht wurde. Aber es geht ja auch um den Mangel an Pflegebetten. Und Personal ist ausgesprochen knapp.

Das wäre nicht machbar, weil man dann die Bewohner woanders "abschieben" müsste und dann versuche mal für diese einen Platz zu finden, denn die Heimplätze wachsen nicht auf Bäume und jedes Heim das schließen muss ist ein großer verlusst. Und dann sind die anderen davon betroffen das zu viele Leute da sind aber auch dazu wenig Personal ist. Viele haben davor schon mehrere Monate auf einen Platz gewartet bis sie ihn bekamen und so müssten sie schauen wo gerae Platz ist selbst wenn diese hunderte Km weit weg von der gewohnten Umgebung ist, denn da wird dann keine Rücksicht darauf genommen sondern nur: Da ist Platz und da kommst du hin.

Man könnte zwar dann sagen das man auch zu Hause gepflegt werden kann und das der Pflegedienst nach Hause kommt aber auch da gibt es Personalmangel und viele sind überfordert weil es mehr Patienten als Personal gibt. Als Angehöriger möchte man doch das es den Familienangehörigen der gepflegt werden muss, gut geht und man sich Zeit für diese Person nimmt aber so ist es oftmals nicht. Der Pflegedienst kommt, macht ganz schnell das was er machen soll und ist dann direkt wieder weg beim nächsten Patienten und da kann es schnell zu fehlern kommen weil u.a. auch Sachen nicht bemerkt werden was man bei etwas mehr Zeit schon bemerken würde.

Selbst in einer Einrichtungswechsel in der nähe ist es nicht gut da sie an der alten Umgebung gewöhnt sind und anders als bei jungen Leuten ist es für ältere extrem schwierig da es für extrem stressig ist und auch zu psychische Belastungen führen kann was sich weiter Gesundheitlich aufschlagen kann und ihnen geht es dann schlechter.

Man sollte den Pflegeberuf besser machen das man zum Teil leichter in den Bereich rein kommt, er gut bezahlt wird und das dafür gesorgt wird das mit dem Personal gut umgegangen wird da sie sonst schnell weg sind.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung