kommt darauf an, was man unter "wohlhabend" versteht
unter "links" verstehe ich alle Parteien mit einer entsprechenden Ausrichtung, jedoch mit verschiedenen anderen Zielen verbunden
Wohlhabende Leute : dazu zähle ich Bürger mit einem sicheren Bruttoeinkommen ab rund 120000 Euro/Jahr und mindestens 2 Mio Euro in Kapitalanlagen sowie einem komfortablen Eigenheim in guter Wohngegend
ab einem solchen Einkommen und Vermögen wählt man garantiert nicht links, weil die Linken einem zu sehr an den Kragen wollen
Arme Leute : dazu zähle ich Bürger mit unsicherem Einkommen bis brutto rund 40000 Euro im Jahr, die über kein Geld in Kapitalanlagen verfügen und auch über kein Eigenheim (komfortabel schon gar nicht) verfügen- das ist zwar nicht "arm" wie man es von früher her kannte, jedoch bleibt nach Abzug von Sozialversicherungsbeiträgen und den Lebenshaltungskosten nicht mehr viel Geld übrig
bis zu diesem Einkommen neigt man dazu, links zu wählen, weil die Linken viel versprechen - ob sie das, was sie versprechen auch halten können ?
und dann hast du noch die breite Masse der Bürger dazwischen, wo man nicht so genau sagen kann, wer welche Partei wählt - ihnen werden immer mehr Lasten aufgebürdet - zur Zeit neigen sie nach rechts, weil sie sich weder von links noch von der Mitte einen Ausweg versprechen
hinzu kommt noch ein kleiner Teil von Erben, die es anscheinend "chic" oder abenteuerlich finden, sich mit Linken zu umgeben - auch ein wenig Publicity-Sucht spielt eine Rolle - ist es ihre Intention, ihr ganzes Leben lang "links" zu leben ? Ich würde sagen: eher nicht
und da sind noch die Bürgergeldempfänger, die nichts zu verlieren haben, sondern nur gewinnen können und das versprechen sie sich überwiegend von links
man kann daraus erkennen, dass die Bevölkerung immer mehr auseinander driftet und das führt zu einem politischen Flickenteppich aus zig Parteien, weil die frühere bürgerliche Mitte immer mehr abnimmt und sich hierdurch das Wahlverhalten ändert