Spekulationssteuer auch fällig, wenn neues Eigentum erworben wird?

Ein frohes neues Jahr allerseits!

Wir haben folgende - etwas verzwickte - Eigentumssituation: Im Jahr 2000 sind wir in ein Haus als Mieter eingezogen, das wir dann 2007 käuflich erworben haben. 2010 haben wir uns beruflich verändert und mussten wegziehen - haben aber unser Eigentum behalten und seitdem vermietet. 2010 sind wir an unserem neuen Lebensort widerum zuerst zur Miete eingezogen und haben dann 2013 auch dieses Haus gekauft. Nun - 2015 - steht möglicherweise wieder ein Umzug an und damit möglicherweise ein erneuter Erwerb eines Hauses.

Da wir aber nicht Vermieter von zwei Häusern sein möchten, kommt jetzt unser Problem... unser Lebensweg ist so verlaufen, dass wir lieber das Haus verkaufen möchten, das wir 2000-2010 bewohnt und seit 2007 gekauft bzw. seit 2010 vermietet haben.

Das jetzige Haus möchten wir gerne behalten und langfristig vermieten.

Da wir das Haus am ersten Ort ja bisher nur 8 Jahre besitzen (2007-2015), davon 5 Jahre nun vermieten, wird wahrscheinlich "Spekulationssteuer" fällig, die in unserem Fall wahrscheinlich richtig wehtun würde.

Daher die Frage: ist es möglich, die Kosten für den Hauskauf 2015 dem "Gewinn" aus dem Verkauf des anderen Hauses gegenüberzustellen?

Heißt: wenn wir aus dem Verkauf von A) einen Gewinn von 100.000,- € haben, müssten wir ja normalerweise 40% - also 40tsd Euro an Steuern abdrücken. Wenn wir aber nun C) zu einem Preis von ca. 350tsd erwerben... - fällt dann die Steuer auf die 100.000,- € weg, weil man ja letztlich 250tsd mehr ausgegeben als eingenommen hat (in 2015)?

Oder bleibt uns nichts anderes übrig, als B) zu verkaufen, also das Haus, in dem wir jetzt wohnen und das uns seit 2013 gehört, das wir eigentlich behalten und vermieten wollen?

Wirtschaftlich gesehen macht halt langfristig das Behalten von B) viel mehr Sinn als das Behalten von A). Wenn allerdings so viel "Spekulationssteuer" fällig wird, dann...

kann mir einer diese Frage beantworten?

(kurz gefasst: wie vermeide ich die Spekulationssteuer bei einem Haus, das ich noch keine 10 Jahre besitze?)

Immobilien, Hauskauf, spekulationssteuer
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Kauf einer Immobilie durch teilweise Schenkung um Spekulationssteuer zu umgehen

Hi alle zusammen, der Sachverhalt ist folgender: Ein Kumpel von mir würde eine Wohnung im Dezember an mich verkaufen für 150.000, die er vor 9 Jahren für 130.000 gekauft hat und seitdem untervermietet hat. Die Mieter ziehen jetzt aus. Wenn ich die Wohnung jetzt kaufe, muss er wohl ca. 4.000 € an Spekulationsertragssteuern zahlen, was wir beide möglichst verhindern wollen. Jetzt zwei Fragen, wie wir diese Problematik umgehen können:

1) Zur Sicherheit für beide Personenen vereinbaren wir jetzt schon einen notariellen Kaufvertrag für den Besitzwechsel der Wohnung in einem Jahr. Ist das überhaupt möglich oder er muss er trotzdem Spekulationssteuern zahlen, weil der Vertrag im Vorfeld der 10 Jahre zustande kam? Wenn es erlaubt ist, darf eine Anzhalung fließen?

2) Um diese Steuer zu umgehen würde er mir die Wohnung zu dem ursprünglichen Wert von 130.000 zahlen und ich würde ihm einfach vor oder nach dem Notarbesuch die restlichen 20.000 € einfach schenken - das ist ja der Freibetrag, den man an Dritte ohne Schenkungsteuer zahlen kann... Ist das so ok, oder zählt das dann als Betrug?

Vielen Dank für die Antworten - vielleicht habt ihr ja einen Vorschlag, wie man das Dilemma über die 10 Jahr elösen kann, sodass beide Seiten auf der sicheren Seite sind und der Kaufvertrag jetzt oder nach den 10 Jahren bindend ist...
Steuern, Wohnung, Immobilien, Kauf, Schenkung, spekulationssteuer
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Geschenktes Haus nach 2 Jarhen verkaufen - Spekulationssteuer fällig?

Hallo Zusammen,

wir möchten ein Haus kaufen. Der Verkauf verzögert oder kippt nun evtl. wegen Zweifeln der Verkäufer. Die alten Besitzer sind unsicher, einen Anwalt selbst mit einer Recherche zu beauftragen, daher haben sie uns gebeten haben, ob wir nicht etwas herausfinden könnten. Das tun wir gerne, weil es ganz ganz liebe Menschen sind, nicht zuletzt aber haben wir natürlich auch Bedenken, dass der Kauf unseres Traumhauses nun doch nicht stattfindet.

Sachverhalt: Die ursprünglichen Eigentümer (Ehepaar) haben das EFH selbst in der 70ern gebaut und vor ca. 2 Jahren Ihren 2 erwachsenen Söhnen geschenkt (notariell und auch mit Grundbucheintrag). Das ältere Ehepaar bewohnt weiterhin selbst das Haus, hat auch ein Wohnrecht eingetragen. Sie bestimmen auch noch (inoffiziell) über das Haus (Genaue Gründe für die Schenkung sind mir nicht bekannt, fragt also nicht). Das Ehepaar möchte nun den Verkauf, weil sie sich verkleinern möchten, dagegen haben die Söhne auch gar nichts einzuwenden. Wer aus dem Verkauf wieviel Geld bekommt, ist mir nicht bekannt. Aber einer der Söhne hat nun Bedenken, dass er - als einer der Eigentümer - beim Verkauf Steuern - ich nehme an Spekulationssteuer - bezahlen muss. Auf dem Grundstück ist auch noch eine Rest-Grundschuld (aus den 70ern), die nach meinen Informationen weiterhin vom alten Ehepaar abgezahlt wird. Daher meine Fragen:

  1. Müssen die Söhne Spekulationssteuer zahlen, wenn ja wieviel, bzw. wie wird berechnet?

  2. Falls ja, möchte der eine Sohn (ob der andere mitzieht, weiß ich nicht) die Schenkung rückgängig machen, geht das und mit welchen Kosten und Zeitaufwand ist das evtl. verbunden (Wert des Hauses ca. 320.000 €). Vielen Dank.

P.S. Nicht schimpfen, falls ich einen Artikel nicht gesehen habe, der ähnliches behandelt. Ich schwöre, ich habe jetzt ca. 30 Minuten im WWW und hier nach einer Antwort gesucht, aber keinen wirklich vergleichbaren Fall gefunden.

spekulationssteuer, Hausverkauf nach Schenkung
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Spekulationssteuer für unbebautes Grundstück durch Rückabwicklungsvertrag

Sehr geehrte Damen u.Herren, brauche dringend Hilfe, im August 1996 hat meine Schwiegermutter ein nicht erschlossenes Grundstück an die Gemeinde verkauft,im Vertrag wurde vereinbart das sie 3 Grundstücke a 600 qm zum gleichen Preis wie sie erhalten hat, nach Erschließung der Grundstücke(Rückabwicklung) zurückkaufen kann,sie hat mit der Gemeinde vereinbart das sie einen dritten( Sohn) beauftragen kann,der diese Grundstücke für ihre 3 Kinder die jeweils 1 Grundstück als Erbe erhalten sollten aussucht,nach dem das Baugebiet erschlossen war, wurde diese Rückabwicklung im Juli 1998 abgewickelt, jedes Kind hat 1 Grundstück als Erbe bekommen,bezahlt wurden diese vom Erlös des Verkaufs 1996,nun hat der Sohn im Juli 2001 sein Grundstück veräußert, gegen den folgenden Steuerbescheid, das FA.wollte diesen Verkauf voll versteuern, legte der Steuerber.Einspruch ein.Nun hat sich das FA gemeldet und ein Angebot gemacht,sie wollen den Kaufpreis von der Rückabw.vom Verkaufspreis abziehen und den Rest sollen wir versteuern(Spekulationssteuer). Der Sohn hat das Grundstück doch eigentlich geerbt,ist die Regelung für Spekulationsteuer dann nicht anders,es gibt doch für Erbe andere Freibeträge.Für Antworten wären wir sehr Dankbar,da unser Steuerber. zur Zeit im Urlaub ist,ich habe das Gefühl, das selbst das FA sich nicht ganz sicher ist wie sie die Steuer in diesem Fall berechnen sollen. Besten Dank im Voraus. Gruß Emma

Grundstück, spekulationssteuer, rueckabwicklung
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