Diskriminierung & soziale Ungleichheit

791 Mitglieder, 13.283 Beiträge

Ist es gut, dass Deserteuren ein Denkmal gesetzt wird?

In Bonn gibt es eine Initiative, die in der Innenstadt ein Denkmal für den "unbekannten Deserteur" aufstellen möchte. Auch heute ist Fahnenflucht bei der Bundeswehr ein Straftatbestand und im 2. Weltkrieg wurde an diesen Menschen die Todesstrafe vollstreckt. Das ist menschlich erklärbar, aber ein Denkmal?! Einem bekannten Deserteur, der durch seine Tat Menschenleben gerettet hat, würde ich gerne ein Denkmal setzen, aber jemanden, der seine Kameraden im Stich gelassen hat, ja vielleicht sogar deren Tod verschuldete?! https://ga.de/bonn/stadt-bonn/bonn-denkmal-fuer-den-unbekannten-deserteur_aid-125697117

Warum ist das in Deutschland so?

Hi, ich bin halb deutsch und halb tunesisch und bin hier in Deutschland geboren&aufgewachsen. Ich bin also mehr Deutsch kann man sagen. Und bevor Rassisten kommen und mir sagen wollen: „Dann geh doch in die Heimat wenns hier nicht passt“ Ich sage euch: Deutschland ist meine Heimat und ich möchte das BESTE für Deutschland, also ist es sogar meine Pflicht mich für dieses Volk einzusetzen und mich drum zu Sorgen. Ich tausche mich oft mit Leuten aus, die nicht aus Deutschland kommen und mir fällt dabei JEDES mal das gleiche auf: Wenn man über das Leben hier in DE redet sagen die meisten, dass es hier in Deutschland kaum herzliches miteinander gibt. Es wird oft gesagt, dass hier in Deutschland an erster stelle die Arbeit steht und alle anderen schönen menschlichen werte hier verloren sind. Es wird davon gesprochen, dass die Menschen hier ihre Familie oft nicht wertschätzen und einfach allgemein ich- fokussiert sind. Die eigene Mutter würde ihre Tochter mit 18 einfach Rausschmeissen ohne mit der Wimper zu zucken. Alles schon mitbekommen. Fast keine fremde Person würde sich hier um dich sorgen oder sich für dich Interessieren und dabei geht es nicht um beispielsweise bei einem Unfall zu helfen, sondern darum im Alltag einen Rat zu bekommen oder dich auf deine Fehler aufmerksam machen, etc. Allgemein wirken die Menschen in Deutschland einfach kalt. Es wird wenig gelacht und wenn dann hauptsächlich beim Alkohol trinken, Party machen oder beim konsumieren anderer Drogen. Sogar Leuten die selber Deutsch sind, fällt das alles stark auf. In den Heimatländern von Leuten mit denen ich mich ausgetauscht habe sieht die Sache komplett anders aus und ich kann das selbst bestätigen, da ich viel um die Welt gereist bin. Es gibt dort noch Menschen mit Herz, Religion, Werten, Moral, Ehre, Scham, Fürsorglichkeit usw. Warum ist das hier in Deutschland so, oder seht ihr das vielleicht sogar komplett anders?

Werde vielleicht benachteiligt : Was soll ich tun?

Hi. Heute, aber auch schon an anderen Tagen, haben sich Jungs aus meiner Klasse dazu entschieden, den Hitlergruß zu machen und Heil Hitler zu sagen. Ich hab mal geschaut was die Lehrer dazu sagen, aber nix. Ich habe auch gesehen, dass der Lehrer mit dem richtigen Blickwinkel auf die Jungs geguckt hat aber der hat nix gemacht. ,,Wieso denn jetzt benachteiligt?" Ich wurde als AfD Nazi und Rassist beschimpft (mehr Infos dazu findet ihr bei anderen beiträgen) und sogar von einer Lehrerin vor der Klasse als rassistischer Mensch vollgeschrien. Der Grund war, ich meinte zu einer Freundin AUS SPAß UND OHNE RASSISTISCHE ABSICHT ,,Lern Deutsch". Zu den Jungs nochmal: Das waren auch die Jungs, die zu mir AfD Nazi gesagt haben. Einmal haben die sogar VOR DER KLASSE den Hitlergruß gemacht, aber da hat es aufeinmal niemand gesehen. Das muss man sich mal geben.

Schwedische Modell der Prostitution für Deutschland denkbar?

Kommen Sie nach Schweden Fordert Kommissar Simon Häggström deutsche PolitikerInnen auf, die immer noch an der Freierbestrafung zweifeln. Wie das „Nordische Modell“ funktioniert und wie er und seine KollegInnen Freier verhaften und Prostituierte schützen, erzählt er in seinem Buch „Auf der Seite der Frauen“. Natürlich muss man ihm diese Frage stellen, denn sie ist das Hauptargument gegen die Freierbestrafung, die Schweden schon 1999 eingeführt hat. „Viele Menschen behaupten: Wenn man die Freier bestraft, rutscht die Prostitution in die Illegalität und dann kann die Polizei die Menschenhändler gar nicht mehr fassen. Prostitution kann nicht in den Untergrund rutschen, weil sich Prostituierte und Kunden finden müssen“, erklärt Häggström. Seit 2009 arbeitet der Kriminalkommissar im Stockholmer Dezernat für Prostitution und ist inzwischen dessen Leiter. „Wenn eine Frau neu in die Stadt kommt, muss sie sich den Freiern anbieten. Sie inseriert im Internet. Und wenn die Freier sie finden können, können wir es auch.“ Über eines wundert sich der Schwede Häggström: „Ich finde es faszinierend, dass das Argument von der Illegalität hier in Deutschland so verbreitet ist“, sagt er. Denn er hat sich auf seiner Lesereise angeschaut, wie es in Deutschland läuft. „Bei uns in Schweden sind Frauen, die sich prostituieren, vollständig entkriminalisiert“, erklärt er. „In Deutschland gibt es Sperrbezirke. Wenn eine Frau dort der Prostitution nachgeht, muss sie ein Bußgeld zahlen.“ Bis zu 500 Euro können das sein. Bei seinem Besuch in Stuttgart habe er gesehen, dass dort Prostituierte im Gefängnis säßen, weil sie die Strafe nicht zahlen konnten. Das gilt auch, wenn eine Frau sich nicht bei den Behörden anmeldet. Da in Deutschland nur rund 40.000 Prostituierte offiziell registriert sind, sich hierzulande aber insgesamt rund 300.000 Frauen prostituieren, gehen also eine Viertelmillion Frauen einer illegalen Tätigkeit nach. „Das verursacht doch Prostitution im Dunkelfeld“, stellt der Kommissar fest und erklärt: „Die Wahrscheinlichkeit, dass sich in Deutschland eine Frau, die sich illegal prostituiert, mit einem Problem an die Polizei wendet, ist darum gleich Null.“ Regelrecht schockiert hat Simon Häggström, was er bei seinen Besuchen in den deutschen Rotlichtbezirken zu sehen bekam. Am schlimmsten seien für ihn die Verrichtungsboxen in der Berliner Kurfürstenstraße gewesen. Dort hat die Stadt am Straßenstrich Klohäuser aufgestellt, in denen die Freier die Frauen benutzen. "Frauenkauf gilt in Schweden als eins der beschämendsten Verbrechen." Simon Häggström kann es nicht fassen und entschuldigt sich beim Publikum vorab für seine Wortwahl. „Da ist Scheiße, da ist Urin, da ist Dreck. Das ist jenseits der Menschenwürde.“ https://www.emma.de/artikel/prostitution-nordisches-model-simon-haeggstroem-kommen-sie-nach-schweden-341655 Wie denkt Ihr darüber?

Wie findet ihr sollte man es bezeichnen?

In diesem Beitrag geht es darum ob „Schwarz“ sagen in Ordnung ist: https://www.instagram.com/reel/DHq0vNQMR_m/?igsh=MXQ5cjhhbHZpbjV0ag== Die verschiedenen Bezeichnungen haben irgendwie alle ihre Tücken Schwarz ist es ja nicht wirklich. „Weiße“ sind ja auch nicht wirklich weiß wie es immer heißt. Dunkelhäutig oder People of Color ist irgendwie zu uneindeutig. Gemeint könnte ja neben Afrikanern auch Inder sein. Oder was ist mit Arabern, Türken, Latinos oder Nafris? Die sind ja häufig auch braun. Auch Afrikaner hat so seine Tücken. Neben Afrika gibt es ja auch in der Karibik schwarze, insbesondere auf Haiti und Jamaika. Wobei man da ja sagen muss die kommen auch ursprünglich aus Afrika und wurden vor mehreren Jahrhunderten im Sklavenhandel dort hin gebracht.

Wieso wird in unserer Gesellschaft nur Frauen Schutz angeboten aber Männern nicht?

Gerade habe ich von einem Mord eines Mannes an seiner Exfreundin gelesen. Sowas passiert ja leider tagtäglich in Deutschland. Am Ende des Polizeiberichts war dann noch dieser Hinweis zum Thema „Femizid“. In der Erläuterung zu „Femiziden“ wird genannt dass mindestens 90% der Tötungsdelikten die an (Ehe)Partnern verübt wurden weiblich sind. (By the way, sind in Deutschland trotz der Femizide 63% der Opfer von Tötungsdelikte männlich, das wird aber natürlich von den Feministinnen nie thematisiert und ist jetzt auch nicht mein Thema.) Anschließend gibt es eine Notrufnummer explizit nur für betroffen Frauen. Was ist mit den bis zu 10% betroffenen Männern? Warum grenzt man die betroffenen Männer gezielt aus und will diese Schutzmaßnahme den betroffenen Männern explizit nicht zur Verfügung stellen? Wieso ist sowas in unserer Gesellschaft die doch angeblich Wert auf Gleichbehandlung legt sowas eigentlich überhaupt möglich?
Bild zum Beitrag
Ich (weiblich) sage dazu:
Ich (männlich) sage dazu:
8 Stimmen