
Diskriminierung & soziale Ungleichheit
791 Mitglieder, 13.283 BeiträgeFühlen sich Frauen durch den Feminismus mehr geschützt in Deutschland?
Warum ist das in Deutschland so?
Hi, ich bin halb deutsch und halb tunesisch und bin hier in Deutschland geboren&aufgewachsen. Ich bin also mehr Deutsch kann man sagen. Und bevor Rassisten kommen und mir sagen wollen: „Dann geh doch in die Heimat wenns hier nicht passt“ Ich sage euch: Deutschland ist meine Heimat und ich möchte das BESTE für Deutschland, also ist es sogar meine Pflicht mich für dieses Volk einzusetzen und mich drum zu Sorgen. Ich tausche mich oft mit Leuten aus, die nicht aus Deutschland kommen und mir fällt dabei JEDES mal das gleiche auf: Wenn man über das Leben hier in DE redet sagen die meisten, dass es hier in Deutschland kaum herzliches miteinander gibt. Es wird oft gesagt, dass hier in Deutschland an erster stelle die Arbeit steht und alle anderen schönen menschlichen werte hier verloren sind. Es wird davon gesprochen, dass die Menschen hier ihre Familie oft nicht wertschätzen und einfach allgemein ich- fokussiert sind. Die eigene Mutter würde ihre Tochter mit 18 einfach Rausschmeissen ohne mit der Wimper zu zucken. Alles schon mitbekommen. Fast keine fremde Person würde sich hier um dich sorgen oder sich für dich Interessieren und dabei geht es nicht um beispielsweise bei einem Unfall zu helfen, sondern darum im Alltag einen Rat zu bekommen oder dich auf deine Fehler aufmerksam machen, etc. Allgemein wirken die Menschen in Deutschland einfach kalt. Es wird wenig gelacht und wenn dann hauptsächlich beim Alkohol trinken, Party machen oder beim konsumieren anderer Drogen. Sogar Leuten die selber Deutsch sind, fällt das alles stark auf. In den Heimatländern von Leuten mit denen ich mich ausgetauscht habe sieht die Sache komplett anders aus und ich kann das selbst bestätigen, da ich viel um die Welt gereist bin. Es gibt dort noch Menschen mit Herz, Religion, Werten, Moral, Ehre, Scham, Fürsorglichkeit usw. Warum ist das hier in Deutschland so, oder seht ihr das vielleicht sogar komplett anders?
Stimmt es dass Feministinnen uns vorschreiben wollen was wir zu denken haben?
womit kann ich eine feministin beeindrucken?
mit welchen taten oder worten kann ich das tun? ich habe mich schon in feministischer literatur eingelesen, jedoch kann ich daraus keine schlüsse ziehen für private gespräche. vielen dank
Was tun wenn freund/ Bruder gemobbt wird?
Der Freund von meiner kleinen Schwester wohnt bei uns und ist fast schon wie mein kleiner Bruder. Heute habe ich erfahren, dass er gemobbt wird…weil er schwerhörig ist (trag Hörgeräte) es bricht mir das Herz weil ich weiss wie es sich anfühlt gemobbt zuwerden. Kann ich etwas als „Grossen Bruder“ machen? Btw. es ist in der Berufsschule.
Warum ist es rassistisch jemanden ginger zu nennen?
Ein Freund von mir hat eine Missbilligung bekommen (bei drei fliegt man von der Schule) weil er jemanden ginger genannt hat. Was ist daran wie die Lehrer sagen rassistisch?
Werde vielleicht benachteiligt : Was soll ich tun?
Hi. Heute, aber auch schon an anderen Tagen, haben sich Jungs aus meiner Klasse dazu entschieden, den Hitlergruß zu machen und Heil Hitler zu sagen. Ich hab mal geschaut was die Lehrer dazu sagen, aber nix. Ich habe auch gesehen, dass der Lehrer mit dem richtigen Blickwinkel auf die Jungs geguckt hat aber der hat nix gemacht. ,,Wieso denn jetzt benachteiligt?" Ich wurde als AfD Nazi und Rassist beschimpft (mehr Infos dazu findet ihr bei anderen beiträgen) und sogar von einer Lehrerin vor der Klasse als rassistischer Mensch vollgeschrien. Der Grund war, ich meinte zu einer Freundin AUS SPAß UND OHNE RASSISTISCHE ABSICHT ,,Lern Deutsch". Zu den Jungs nochmal: Das waren auch die Jungs, die zu mir AfD Nazi gesagt haben. Einmal haben die sogar VOR DER KLASSE den Hitlergruß gemacht, aber da hat es aufeinmal niemand gesehen. Das muss man sich mal geben.
Ist es für euch Deutsche eine Beleidigung, wenn man euch Kartoffel nennt?
51 Stimmen
Werde ich einsam sterben?
Ich habe kein Kinderwunsch und viele verurteilen mich deswegen und meinen wenn ich alt bin werde ich einsam sterben stimmt dass? Gibt genug Leute die Kinder haben und trotzdem einsam sterben und ins Altersheim müssen weil die Kinder sie nicht pflegen wollen
Sollten Frauen auch zum Militär gehen müssen?
Ich verstehe nicht, Frauen heulen rum Wegen Gleichberechtigung, aber im Krieg müssen Männer hin und Frauen nicht. Sollten Frauen auch zum Militär gezwungen werden?
36 Stimmen
Warum sind manche Homosexuelle für Rechte oder Rechtsextreme?
Ich meine wie macht sowas überhaupt Sinn? Rechte sind meist für die "traditionelle Ehe" bzw für Heterosexuelle etc pp. Die Na zis haben Homosexuelle verfolgt. Und trotzdem gibt es da Leute wie z.B.Jo Conrad (offen homosexuell) oder auch AfD-Parteimitglieder, aber auch früher bei extremrechten wie NPD (wo es später rauskam, dass Mitglieder schwul sind).
Warum musste Raymond Franz, Mitglied der „Leitenden Körperschaft“ in New York, gehen?

Warum sind /werden Menschen " Rassisten "? (Wo es seit dem Neandertaler keine anderen Menschenrassen mehr gibt!)
mmmmm

15 Stimmen
Schwedische Modell der Prostitution für Deutschland denkbar?
Kommen Sie nach Schweden Fordert Kommissar Simon Häggström deutsche PolitikerInnen auf, die immer noch an der Freierbestrafung zweifeln. Wie das „Nordische Modell“ funktioniert und wie er und seine KollegInnen Freier verhaften und Prostituierte schützen, erzählt er in seinem Buch „Auf der Seite der Frauen“. Natürlich muss man ihm diese Frage stellen, denn sie ist das Hauptargument gegen die Freierbestrafung, die Schweden schon 1999 eingeführt hat. „Viele Menschen behaupten: Wenn man die Freier bestraft, rutscht die Prostitution in die Illegalität und dann kann die Polizei die Menschenhändler gar nicht mehr fassen. Prostitution kann nicht in den Untergrund rutschen, weil sich Prostituierte und Kunden finden müssen“, erklärt Häggström. Seit 2009 arbeitet der Kriminalkommissar im Stockholmer Dezernat für Prostitution und ist inzwischen dessen Leiter. „Wenn eine Frau neu in die Stadt kommt, muss sie sich den Freiern anbieten. Sie inseriert im Internet. Und wenn die Freier sie finden können, können wir es auch.“ Über eines wundert sich der Schwede Häggström: „Ich finde es faszinierend, dass das Argument von der Illegalität hier in Deutschland so verbreitet ist“, sagt er. Denn er hat sich auf seiner Lesereise angeschaut, wie es in Deutschland läuft. „Bei uns in Schweden sind Frauen, die sich prostituieren, vollständig entkriminalisiert“, erklärt er. „In Deutschland gibt es Sperrbezirke. Wenn eine Frau dort der Prostitution nachgeht, muss sie ein Bußgeld zahlen.“ Bis zu 500 Euro können das sein. Bei seinem Besuch in Stuttgart habe er gesehen, dass dort Prostituierte im Gefängnis säßen, weil sie die Strafe nicht zahlen konnten. Das gilt auch, wenn eine Frau sich nicht bei den Behörden anmeldet. Da in Deutschland nur rund 40.000 Prostituierte offiziell registriert sind, sich hierzulande aber insgesamt rund 300.000 Frauen prostituieren, gehen also eine Viertelmillion Frauen einer illegalen Tätigkeit nach. „Das verursacht doch Prostitution im Dunkelfeld“, stellt der Kommissar fest und erklärt: „Die Wahrscheinlichkeit, dass sich in Deutschland eine Frau, die sich illegal prostituiert, mit einem Problem an die Polizei wendet, ist darum gleich Null.“ Regelrecht schockiert hat Simon Häggström, was er bei seinen Besuchen in den deutschen Rotlichtbezirken zu sehen bekam. Am schlimmsten seien für ihn die Verrichtungsboxen in der Berliner Kurfürstenstraße gewesen. Dort hat die Stadt am Straßenstrich Klohäuser aufgestellt, in denen die Freier die Frauen benutzen. "Frauenkauf gilt in Schweden als eins der beschämendsten Verbrechen." Simon Häggström kann es nicht fassen und entschuldigt sich beim Publikum vorab für seine Wortwahl. „Da ist Scheiße, da ist Urin, da ist Dreck. Das ist jenseits der Menschenwürde.“ https://www.emma.de/artikel/prostitution-nordisches-model-simon-haeggstroem-kommen-sie-nach-schweden-341655 Wie denkt Ihr darüber?
Wie kommts das Männer häufiger obdachlos sind als Frauen, Frauen aber trotzdem häufiger von Armut betroffen sind?
Schließt sich das nicht gegenseitig aus?
Gil Ofarim?
Hallo, Gil wirbt auf Facebook mit seiner neuen Single.Glaubt Ihr,das er seinen guten Ruf entgültig verspielt hat ? Was haltet Ihr von Ihm als Mensch ( Charakter ) ?
Wie findet ihr sollte man es bezeichnen?
In diesem Beitrag geht es darum ob „Schwarz“ sagen in Ordnung ist: https://www.instagram.com/reel/DHq0vNQMR_m/?igsh=MXQ5cjhhbHZpbjV0ag== Die verschiedenen Bezeichnungen haben irgendwie alle ihre Tücken Schwarz ist es ja nicht wirklich. „Weiße“ sind ja auch nicht wirklich weiß wie es immer heißt. Dunkelhäutig oder People of Color ist irgendwie zu uneindeutig. Gemeint könnte ja neben Afrikanern auch Inder sein. Oder was ist mit Arabern, Türken, Latinos oder Nafris? Die sind ja häufig auch braun. Auch Afrikaner hat so seine Tücken. Neben Afrika gibt es ja auch in der Karibik schwarze, insbesondere auf Haiti und Jamaika. Wobei man da ja sagen muss die kommen auch ursprünglich aus Afrika und wurden vor mehreren Jahrhunderten im Sklavenhandel dort hin gebracht.
Wieso wird in unserer Gesellschaft nur Frauen Schutz angeboten aber Männern nicht?
Gerade habe ich von einem Mord eines Mannes an seiner Exfreundin gelesen. Sowas passiert ja leider tagtäglich in Deutschland. Am Ende des Polizeiberichts war dann noch dieser Hinweis zum Thema „Femizid“. In der Erläuterung zu „Femiziden“ wird genannt dass mindestens 90% der Tötungsdelikten die an (Ehe)Partnern verübt wurden weiblich sind. (By the way, sind in Deutschland trotz der Femizide 63% der Opfer von Tötungsdelikte männlich, das wird aber natürlich von den Feministinnen nie thematisiert und ist jetzt auch nicht mein Thema.) Anschließend gibt es eine Notrufnummer explizit nur für betroffen Frauen. Was ist mit den bis zu 10% betroffenen Männern? Warum grenzt man die betroffenen Männer gezielt aus und will diese Schutzmaßnahme den betroffenen Männern explizit nicht zur Verfügung stellen? Wieso ist sowas in unserer Gesellschaft die doch angeblich Wert auf Gleichbehandlung legt sowas eigentlich überhaupt möglich?

8 Stimmen
Antirassismus ist Propaganda?
Der ideologische Irrweg der Antirassismus-Doktrin zwischen Empörung und Denkverbot Das Bild stammt aus einer öffentlich-rechtlichen Kampagne (COSMO WDR) und thematisiert sogenanntes „positives Stereotyping“ oder „positiven Rassismus“. Es wird behauptet, Aussagen wie „Du kannst gut Mathe“ gegenüber asiatisch gelesenen Personen seien verletzend, weil sie ein kulturelles Klischee bedienen – selbst wenn sie wohlwollend gemeint sind. Doch genau hier beginnt die ideologische Verdrehung von Ursache und Wirkung. Wenn objektiv positive Aussagen – also Aussagen, die weder abwertend noch ausgrenzend gemeint sind – als „verletzend“ gelten, dann driftet die Debatte ab. Sie wird zu einer moralischen Empörungswelle, bei der selbst wertschätzende Bemerkungen unter Generalverdacht geraten. Das führt zu einer paradoxen Haltung: Anerkennung und Sichtbarkeit werden gefordert, doch wenn sie erfolgen, sind sie angeblich „problematisch“, weil sie sich auf gesellschaftlich geprägte Wahrnehmungen stützen. Besonders grotesk wird es, wenn ausgerechnet Aussagen wie „Du bist fleißig“ , „Asiaten sind diszipliniert“ oder „Du kannst gut Mathe“ als rassistisch gebrandmarkt werden – nicht wegen ihres Inhalts, sondern weil sie mit einer ethnischen Zuschreibung verbunden sind. Hier offenbart sich der ideologische Kern des Arguments: „Wenn du einer Person aus einer Minderheit eine positive Eigenschaft zuschreibst, die kulturell oder statistisch auffällig ist, dann ist das ein Stereotyp – und damit Rassismus.“ Das ist in sich widersprüchlich. Denn was wäre die Alternative? Keine Wahrnehmung, kein Lob, kein Kommentar – aus Angst, dass jede Aussage falsch verstanden werden könnte? Wenn selbst ein harmloses Kompliment wie „Du bist diszipliniert“ als verdächtig gilt, während zugleich mehr Sichtbarkeit und Anerkennung gefordert wird, entsteht ein ideologisches Minenfeld, das jede Kommunikation vergiftet. Die Folge ist eine Kultur des moralischen Daueralarms. Sprache wird politisch vermint, jedes Wort kann falsch gedeutet werden. So wird nicht mehr unterschieden zwischen Herabsetzung und wohlwollender Beobachtung – alles wird durch das Raster kollektiver Überempfindlichkeit gezogen. Wenn Lob bereits als Rassismus gilt, dann hat die Diskussion um Alltagsrassismus ihren Bezug zur Realität verloren. Es geht längst nicht mehr um Schutz vor Diskriminierung, sondern um sprachliche Kontrolle und ideologisches Umerziehen. Der Begriff „Rassismus“ wird dabei inflationär erweitert. Er beschreibt nicht mehr zwingend eine Herabwürdigung, sondern zunehmend jede Äußerung, die auf Gruppenmerkmale Bezug nimmt – selbst bei positivem Inhalt. Das Konzept der „positiven Diskriminierung“ basiert auf der Annahme, dass jede Ungleichheit im Ergebnis Ausdruck von Unterdrückung sei – selbst wenn sie auf beobachtbaren kulturellen oder statistischen Mustern beruht. Das ist nicht Wissenschaft, sondern Ideologie. Was bleibt, ist ein Zustand kommunikativer Paralyse: Sprache darf nichts mehr benennen, weil jede Beobachtung als Angriff gewertet wird. Nicht mehr die Absicht zählt, sondern die konstruierte Deutung durch eine ideologisch aufgeladene Brille. Damit wird Sprache nicht mehr zur Beschreibung der Realität genutzt, sondern zur Durchsetzung eines dogmatischen Weltbilds, in dem jede Bezugnahme auf Realität als Machtakt diffamiert wird. Wer feststellt, dass manche Gruppen in bestimmten Bereichen überdurchschnittlich abschneiden, wird nicht als Beobachter verstanden, sondern als ideologischer Gegner. Die Ideologie duldet keine Abweichung – sie ersetzt Beschreibung durch Vorschrift und Wahrnehmung durch Gehorsam.
