Ich darf schon und tue es seit fast 40 Jahren.

Bei uns in BW ist Kommunalwahl mit 16 Jahren bereits möglich und ich bin - auf dieser Ebene - ein klarer Befürworter. Die Jugend möglichst früh an Politik zu bringen trägt auch zur persönlichen Entwicklung bei. Zu erkennen, dass Politik selten schwarz oder weiß ist, wie man Fakten abwägt und seine Linie trotz Kompromissen verfolgt ist auch eine Schule für das Leben.

Leider gestaltet sich das in der Praxis nicht einfach. Wir hatten zur letzten Wahl über das Wählerverzeichnis alle exakt 250 Jungwähler unseres kleinen Dorfes persönlich angeschrieben und um Ideen zur Gestaltung und generellen Rückmeldung aufgefordert. Möglichkeiten dazu gab es über socialmedias, Mail oder klassisch. Dabei haben wir darauf geachtet, dass es eben nicht nach Parteienwerbung aussieht. Auch ein Hinweis auf einen JGR mit eigenen Mitteln (z.B. Pflanzen eines Baumes - fff war gerade in aller Munde) hat nicht gefehlt. Der Rücklauf war ernüchternd: 1 (eine) Antwort und die nur wegen Straßendreck einer Nachbarbaustelle.

Es gibt mit Sicherheit und zum Glück interessierte und auch engagierte Jugendliche, aber meine Erfahrung bzgl. dem Alter von 16-18 (und sogar bis 25) ist leider über die Jahre und der Mehrzahl sehr negativ.

Auf Bundesebene ist für mich eine Senkung auf 16 Jahre aber definitiv keine Option. Hier können die Auswirkungen auch von nur 5% der Bevölkerung zu groß werden und da primär Lebenserfahrung und der fehlende Umgang mit Themen und Problemen fehlt, sehe ich das außerordentlich kritisch.

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Gem. nachfolgendem Video (Wie Politiker momentan auf Schüler scheißen... - YouTube) und dem Beitrag ab 18:30 und der Liste bei 18:55 wird er wohl die AfD wählen. ALLE Anderen Parteien in Regierungsverantwortung lehnt er ja öffentlich ab.

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Im Nachgang betrachtet war die Reihenfolge tatsächlich mehr als ungeschickt. Allerdings hat der GAU von Fukushima sowohl öffentlich als auch medial so viel Druck ausgeübt, dass die Entscheidung nachvollziehbar ist.

Den Ausstieg vom Ausstieg werden wir nicht mehr erleben. Die Verträge der Unternehmen für Brennstäbe sind abgelaufen und können nicht so einfach wieder aufgenommen werden. Zudem ist der Betrieb eines AKW nur dann sinnvoll (=rentabel), wenn die Laufzeiten entsprechend lang sind. Wenn wir dies aber zulassen, nimmt der Druck, die Wirtschaft regenerativ umzustellen aber eher ab.

Andererseits gibt es noch nicht ausreichend Speicherkapazität, um Schwankungen der Offshore-Anlagen kompensieren zu können.

Eine Lösung könnte sein, dass wir die Energie im Norden über eine Gleichstromleitung in den Süden transportieren (ist bei der Entfernung rentabel und von den Verlusten deutlich besser). Hier könnte man z.B. Wasser über Stauwerke/Pumpspeicher (Lageenergie) zwischenspeichern und bei Bedarf über effiziente Turbinen zurück ins Netz speisen.

Eine Lösung kann m.E. nicht sein, dass wir statt dessen Kohlestrom aus Polen oder AKW-Strom aus Frankreich (technisch unsicher) oder Tschechien (mit Überlast fahrend) beziehen.

Letztendlich bleibt uns nichts anderes übrig, als Forschung und Technik sowie anschließende Genehmigungsverfahren maximal schnell voranzutreiben und zu hoffen, dass unsere Ingenieure rechtzeitig einen Weg finden - oder eben mein Vorschlag weiter oben als temporäre Überbrückung.

Persönlich wäre ich für ein Fortführen der Kernenergie für einen absehbaren Zeitraum. Im Gegensatz zu den wohl meisten hier habe ich ein aktives AKW in 800m Entfernung samt Zwischenlager und ein Notkohlekraftwerk in ca. 2km, auf dem gerade eine Klärschlammverbrennungsanlage ab 2030 beabsichtigt ist (versuchen wir gerade politisch zu verhindern) - also weniger Theorie als mehr Praxisbetroffenheit 😀

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Ja

Eine ausgewogene und gerechte Sozialpolitik ist für mich auch ein faires Verhalten aller Bürger. Soweit also Menschen durch das System unterstütz werden müssen, ist das auf jeden Fall in Ordnung. Andererseits ist es auch grundsätzlich jedem Menschen zuzumuten, das System im Rahmen der Möglichkeiten ebenfalls zu unterstützen. Dies erfolgt i.d.R. durch Steuern und Abgaben. Empfänger von Sozialleistungen können keine Steuern zahlen, also muss eine andere Möglichkeit zur Kompensation herhalten.

Es kann aber nicht pauschaliert werden. So sehe ich Einschränkungen beispielhaft wie folgt:

  1. gesundheitliche Gründe (soweit vom Amtsarzt bestätigt)
  2. bereits in der Vergangenheit erfolgte Einzahlung ins System
  3. AKTIV nachweisbar in der Arbeitssuche
  4. Im Ausbildungsverhältnis mit Erwartung an das Erreichen des Ausbildungsziels
  5. anderweitiges Engagement im sozialen Bereich

Arbeitsfelder außerhalb des Arbeitsmarktes sind definitiv vorhanden. Wenn ich erlebe, dass bei uns in den Weinbergen die "Putze" (Säuberung der Natur/Umwelt von Müll) durch u.a. Arbeitnehmern in deren Freizeit stattfindet, dann kann ich da als Beispiel keine Fairness erkennen.

Eine Pauschalierung der Antwort im Hinblick auf die Frage sehe ich allerdings nicht.

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Ich denke einen ersten Eindruck bekommst Du, wenn Du die Lage in Großbritannien betrachtest. insbesondere was GB aktuell NICHT hat nämlich für das Lan interessante Handelsverträge.

es ist zudem davon auszugehen , dass wir eine erheblichen Teil unserer Waren - der dann mit Zöllen belegt wäre - nicht mehr so einfach vertreiben könnten und uns noch mehr mit der internationalen Konkurrenz messen lassen müssten. Ein Umsatzrückgang würde aber unweigerliche mit Arbeitsplatzverlust einhergehen.

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Umwelt/Klima:

Die Grünen stehen unbestritten bereits seit vielen Jahren für die Beachtung des Klimas. Nachdem nun auch alle anderen Parteien sich des Themas angenommen haben, erkenne ich, dass die Grünen sich wegen des Alleinstellungsmerkmales immer mehr "radikalisierten". Eine Erwiderung wie: "es schon fast zu spät" kam erst in der letzten Zeit so wirklich auf. Insofern sind die prognostizierten Maßnahmen m.E. definitiv zu ideologisch geprägt und richten sich zu wenig nach dem Machbaren - gerade gesamtheitlich betrachtet.

Dazu kommt, dass wir unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft in Richtung Klimatechnologie nur so umbauen/entwickeln können, dass diese Maßnahmen auch internationale Akzeptanz finden. Ohne diese kann das Klima definitiv nicht verbessert werden und ein überzogener Alleingang würde Deutschland und auch bedingt der EU schaden.

Soziales:

Analog vieler gleichlautender Kommentare MUSS das Interesse der Mehrheit bei allen Minderheitsthemen berücksichtigt werden. Gendern hat definitiv keine Mehrheit in der Bevölkerung und - bereits jetzt angewendet - auch keine Legitimation. Insbesondere im Bereich der Bildung (gerade unserer Kinder) und der Medien (hier vorrangig die Öffentlich-Rechtlichen) ist dies unverzüglich zu unterbinden. Bei den Medien ist dies von Seiten der Politik zwar nicht direkt möglich (durch das GG verhindert) aber sehr wohl durch Vorbild und entsprechendes Verhalten der Politik.

Koalition:

Eine Abgrenzung zur AfD muss ich nicht weiter ausführen. Dies muss aber auch in Richtung der Linken klar kommuniziert werden. Die wesentlichen Ziel der Linken - erst heute wieder öffentlich durch Vertreter bekräftigt - sind inakzeptabel, insbesondere bzgl. der internationalen Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit. Hier erwarte ich ein klares Statement der Grünen und zwar noch VOR der Wahl.

Als kleines "Schmankerl": ich hätte nichts gegen eine S-Gr-Koalition, aber dann würde ich den Grünen die Finanzen geben und der CDU das Umweltressort => genügend Mittel für machbare Umweltpolitik. 😉

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Nein und das ist auch nicht zu erwarten.

Auf der einen Seite muss man sich nur die berufliche Zusammensetzung des Bundestages anschauen. Mit Überwiegend Juristen und Wirtschaftspolitikern wird man eher weniger fundierte Informationen zu den vielfältigen Sachthemen bekommen. Dazu müssten auch die zuarbeitenden Ministerien mit Vollprofis besetzt sein und die findet man vermehrt in der freien Wirtschaft.

Andererseits sind Themen wie die Aufklärung des CumEx-Themas i.V.m. dem IFG (Informationsfreiheitsgesetz) schwer erklärbar genauso wie eine politisch und wirtschaftlich sinnvolle Gleichstromleitung von den Off-Shores der Nordsee nach Süddeutschland, die durch lokale grüne Initiativen und Politiker verhindert werden. Solche Politikfelder sind vermutlich für die Mehrzahl der Wähler aufgrund der Komplexität (wirklich?) offenbar nur schwer zu vermitteln.

Man kann aber auch den Eindruck gewinnen, dass dies absichtlich nicht erfolgt. Trauen Sie den Bürgern mehr zu und fordern Sie die Medien auf, dies auch so zu veröffentlichen.

Ich habe in 30 Jahren Politikengagement bis dato nur eine Politikerin erlebt, die bei einer Diskussion mit Bürgern extrem faktenbeschlagen war und dies auch gut transportieren konnte (und das war erstaunlicherweise eine CDU-Politikerin zum Thema Kernkraft und Umwelt).

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Bei dieser Frage habe ich mich etwas gewundert. 5 Fragen zur Auswahl und ein eher nicht ganz so drängendes Thema?

Aber zur Einstufung: ich bin aktiv in der Parteiarbeit und realisiere kommunale Themen bis auf Landtagsebene.

Ich bin zwar gegen eine Wahlberechtigung ab 16 im Bund, befürworte aber die Einbindung der Jugend in politische Verantwortung. In etlichen Bundesländern und insbesondere Kommunen ist nach wie vor z.B. ein Jugendgemeinderat nahezu unbekannt. Die Jugend ist aber unser Kapital für morgen/übermorgen - gerade politisch und gesellschaftlich. Hier würde ich mir mehr Motivation/Kommunikation der Parteien aber auch der Verwaltung in Richtung der 15-jährigen - auch in der Schule/Ausbildung wünschen.

Ansonsten mag es zwar nicht zum politisch und medial richtigen Umgangston zählen, aber ich würde Ihnen und auch den anderen Politikern mit Vorbildfunktion empfehlen, auch einmal eigene Fehler klar zu benennen und gleichzeitig Lösungen dazu aufzuzeigen. Die Glaubwürdigkeit würde sich m.E. erheblich steigern und damit auch die Akzeptanz der Politik in der Bevölkerung.

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Ich persönlich achte auf einen Weg nach Kaizen. Kontinuierliche und kleine Entwicklungsschritte sind besser als große Sprünge in Wechsel und Vorankommen, denn auf diese folgt immer eine Konsolidierung und damit auch ein Rückschritt - die Welt entwickelt sich ja parallel weiter.

Dazu gehört natürlich auch ein gewisser - aber bewusst gesteuerter - Antrieb zur Selbstdarstellung. In der Masse kann man ggfs. etwas bewegen aber die Richtung wird vorne bestimmt. Also muss man auch dort stehen.

Die Grundmotivation ist eben die Vermeidung von Stagnation gepaart mit einem sozialen Anteil, dass nur die Gesamtheit in ihrer gemeinsamen Bewegung die Welt nach vorne bringen kann (gesteuert von vorne).

Das liest sich ggfs. etwas philosophisch, ist aber im Alltag durchaus übertragbar. Man kann natürlich nicht "jeden Tag eine ältere Dame über die Straße helfen" aber durch Vorbild seinen Mitmenschen dazu motivieren, mitzugehen.

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"allgemein akzeptierte und wirksame Regeln, die der Verteilung von Gütern UND Lasten beinhalten"

Der überwiegende teil der Bevölkerung, die sich dem Thema annehmen, verstehen meist nur eine Umverteilung von Vermögen zu Gunsten der sozial Schwachen. Da ist in einem Gebilde wie unserem Staat auch nichts einzuwenden, solange es sich in einem vernünftigen Rahmen bewegt. Das kleine Wörtchen "und" in der Definition wird aber dabei komplett vergessen.

Es mag politisch unbequem sein, aber m.M.n. würde es der Wahrheit und vor allem Fairness zwischen den Menschen entsprechen, wenn man dies auch einmal angeht. Dabei ist selbstverständlich zu differenzieren, ob ein Empfänger von Leistungen des Staates und damit der Gesellschaft bereits dazu beigetragen hat und auch im Rahmen der Möglichkeiten fähig ist, dem Sozialstaat auch etwas zurück zu geben. Das tut er NICHT, in dem er später selbst Steuern zahlt sondern ist bereits zum Zeitpunkt des Unterstützungserhalts zu leisten.

Die Akzeptanz einer solchen Maßnahme würde bei den Beitragszahlern (und das ist im Verhältnis eine deutliche Mehrheit) definitiv positiv festzustellen.

Dazu gehört m.E. auch, dass bei jeder Idee zum Minderheitenschutz IMMER auch die Interessen der Mehrheit mit abgewogen und auch öffentlich vertreten werden. Dies insbesondere durch die Politik und konkret durch die gewählten Politiker, denn die haben genau diese Mehrheitsinteressen zu vertreten. Auch das gehört mit als wesentlicher Faktor zur sozialen Gerechtigkeit.

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Nein, wir brauchen keine der heutigen Kleinparteien im Bundestag.

Ich will keine Verhältnisse wie in Israel oder Italien.

Je mehr Parteien für eine Regierungsbildung benötigt werden (und das wäre die Konsequenz) um so mehr würden die jeweiligen Ziel bei Koalitionsverhandlungen den erforderlichen Kompromissen geopfert.

Bei 2 Parteien in einer Koalition muss nur die Meinung einer weitern Partei berücksichtigt werden. Bei 4 Parteien dann schon 3 Parteien, so dass im Idealfall nur noch 25% Deines Wahlwunsches übrig bleiben (oder noch weniger).

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Ein "Land" wie Berlin kann es aus eigener Kraft nicht, Bayern oder BW schon viel eher.

Eigentlich sollte es reichen, in die Statistik des Länderfinanzausgleiches zu schauen. Der kann als Anhaltspunkt herangezogen werden (Vorläufige Abrechnung des bundesstaatlichen Finanzausgleichs für das Jahr 2020 (bundesfinanzministerium.de))

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Nein, man sollte große Wohnungsgesellschaften nicht enteignen

Artikel 14 GG:

(1) Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt.

(2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.

(3) Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt. Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen. Wegen der Höhe der Entschädigung steht im Streitfalle der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen.

=> zum Wohle der Allgemeinheit wären ALLE Berliner

  1. Berlin muss gem. Ziff. 3 eine Entschädigung von - nach unten geschätzt - 10 Mrd.€ zahlen (Steuergeld)
  2. Damit aus den Wohnungen sozial verträgliche werden, werden die Mieten gesenkt und zwar deutlich UNTER die Gewinnmarge der vorherigen Wohnbaugesellschaft (sonst macht es ja keinen relevanten Unterschied)
  3. Die Einnahmen decken nicht die Ausgaben für Verwaltung (die auch noch unprofessionell ist - siehe Vergangenheit) und reichen demnach auch nicht für eine Instandhaltungsrücklage => noch mehr Steuergeld zum Erhalt
  4. => Die Wohnungen werden auf Dauer quersubventioniert, was eben NICHT "zum Wohle der Allgemeinheit" ist und zudem werden entweder Schulden angehäuft (zu Lasten der nächsten Generationen) oder andere soziale Investitionen zurückgefahren (was nicht zum Wohl der sozial Bedürftigen ist)

Zudem

  1. Enteignung für viel Geld schafft exakt NULL neuen Wohnraum. Der wird aber bei zunehmendem Zuzug und Vermehrung von Singlehaushalten benötigt => kontraproduktiv zur eigentlich Idee; andersherum müsste die Stadt noch mehr Schulden aufnehmen, um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen, nur wo und wie?
  2. Kein Investor wird in einer solchen Stadt mehr sein Kapital anlegen - oder vielleicht doch, denn es fehlt ja nach wie vor an Wohnraum und für Neubauten gilt der Mietdeckel ja nicht. zwingend (den braucht man bei Enteignung ja nicht mehr so dringend - haha)
  3. Und dann gibt es tatsächlich Menschen, die in solche Gesellschaften ihr Geld als Zulage für die Rente angelegt haben. Wenn "unter Wert" enteignet wird, wäre das dann sozial unverträglich.
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"Mein" MdB-Kandidat hat auch auf einen Listenplatz verzichtet. Ich werde ihn dennoch wählen, da ich mich mit ihm beschäftigt habe, ihn dadurch auch kennenlernte und er m.E. der beste Kandidat bei mir im Kreis ist. Das ist das Entscheidende. Ich gehe wegen der Frage davon aus, dass auch Du Dich mit den Direktkandidaten beschäftigt hast.

Gibst Du ihm Deine Stimme, ist das erst einmal so.

Bekommt dann ein anderer Kandidat mehr Stimmen, dann ist das eben auch so.

Bekommt der andere Kandidat nur 1 Stimme mehr und Du hast "Deinen" NICHT gewählt, dann ist Deine Stimme nicht nur verschenkt sondern sogar gegen den eigenen Nutzen/Willen eingesetzt => dumm.

Falls Du aber einen Kandidaten bevorzugst, der voraussichtlich keine Chance hat, kannst Du mit Deiner Stimme zwar ein Statement setzen (aber nur anonym), es ist aber evtl. sinnvoller, einen chancenreicheren mit nicht ganz so viel Übereinstimmung zu wählen. Politik ist die Kunst des Kompromisses - mitunter auch für den Wähler 😉😀

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Nein, mich stört es wenn es andere machen

Man sollte es differenziert abfragen.

  • Gendern wie bisher in Form von z.B. "Wählerinnen und Wähler" ist m.E. durchaus in Ordnung bzw. selbstverständlich. Mit Binnen-I, Sodnerzeichen oder weiteren Formen kann und will ich mich nicht abfinden.
  • Im privaten Bereich ist es natürlich zu akzeptieren, im öffentlichen Bereich allerdings überhaupt nicht. Hier ist die deutsche Sprache wie definiert/festgelegt zu verwenden. Alleine die Erziehung/Ausbildung unserer Kinder sollte hier im Vordergrund stehen.
  • Der öffentliche Bereich ist für mich aber nicht nur der Bildungssektor sondern auch z.B. der öffentliche-rechtliche Rundfunk/TV.
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Die Digitalisierung beginnt mit der Ermittlung von Bedarfen, Schnittstellen und Prozessen. Das kann ein Externer natürlich machen, aber es geht - insbesondere bei den Schnittstellen ja um ALLE Prozesse der Verwaltung. Dieser Bereich ist derart umfangreich, dass selbst SAP gar nicht genug personal hätte, um das zu erfassen.

Also braucht es für den ersten Schritt eine eigenmotivierte Durchführung der jeweiligen Verwaltungen für sich selbst. Dazu gehört auch, Verwaltungsakte und -formulare in einem T-Konto zwischen erforderlich und entbehrlich zu trennen. Nun erfolgt eine kritische Prüfung durch externe Fachleute separat in jedem Verwaltungsbereich..

Anschließend sind die erwähnten Schnittstellen zwischen den Behörden zu definieren (immer noch nicht im Bereich der IT sondern der Logik).

Parallel empfehle ich, gerade im Bereich der Wirtschaft aber auch im Bereich der interessierten Verbraucher, zu einem Meldeportal für ein Vorschlagswesen zur Optimierung.

An dieser Stelle sehe ich wieder eine Kontrolle durch private Dienstleister, die die o.g. Ergebnisse hinterleuchten und mit dem Meldeportal abgleichen. Jetzt sind auch die IT-ler dabei, um die praktische Umsetzung mit zu begleiten.

Tatsächlich muss aber parallel auch das Verwaltungspersonal geschult und vor allem motiviert werden.

Dazu ein banales Bsp. aus der Praxis: In meinem kleinen Dorf ist die Verwaltung nicht in der Lage, ein Protokoll der Gemeinderatssitzung digital auf die Homepage zum Download einzustellen. Das ist keine Frage der Technik, sondern des "Wollens". Bereits in der Sitzung wird nicht digital protokolliert (und ggfs. gleich per Beamer zum Nachlesen öffentlich gemacht). Der Handmitschrieb wird dann in den Folgetagen in den PC eingegeben und per Mail verteilt. Interessierte Bürger müssen sich das Protokoll zu Öffnungszeiten als Ausdruck abholen. Anm.: vor ca. 2 Jahren war wenigstens das Protokoll ein paar Tage später zum Download bereit.

=> Hier hilft weder SAP noch sonst ein IT-Unternehmen.

Einzige Lösung ist, dass die Verwaltung über die Politik auf Landes- und Bundesebene Druck gemacht bekommt. Eine Mammutaufgabe.

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Kannst Du mir mal Deine Kristallkugel ausleihen? 😉😀

Eigentlich sind solche Sendungen dafür vorgesehen, damit sich die Wählerschaft DANACH ein Urteil bildet und nicht davor.

Mal in Deinen Spiegel geschaut: Sollte das Triell sich so gestalten, dass die Reihenfolge genau anders aussieht, was machst Du denn dann? Schließlich wählen wir ja nicht eine Person sondern eine Partei mitsamt Ihrem Programm beim "Kreuzchen machen".

Deswegen - und ich habe auch einen FavoritenWUNSCH - keine Haken hier.

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Wie wäre es optional über das Stromnetz?

WLAN aus der Steckdose | Powerline-Adapter bei 1&1 - oneandoneshop (1und1.de)

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Nein

Ich lebe zum Glück nicht an der Küste und nicht in vulkanisch bedenklicher Region. Dennoch muss man sich für die kommenden Generationen Gedanken machen und auch etwas tun, denn der Mensch als Spezies ist nicht anpassungsfähig genug, um die klimatischen Veränderungen gleich schnell mitzugehen. Wir können das Klima nicht durch lokale Maßnahmen beherrschen und sind deswegen lokal machtlos.

Was aber m.M.n. auch wichtig ist: Veränderungen können nur global erfolgen und Neuerungen sind so umzusetzen, dass auch andere Staaten diese Lösungen akzeptieren und gleichfalls umsetzen. Das bedeutet, dass Deutschland zwar Vorreiter sine kann und sollte, aber grundsätzlich im Bereich des Machbaren. Ideologische Schnellschüsse werden die anderen Staaten eher davon abschrecken, etwas für das Klima zu tun und wir werden insgesamt sogar u.U. das Nachsehen haben.

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