deine frage lautet in etwa:

"wenn die naturgesetze nicht gelten würde, was würde dann gemäß der naturgesetze in dieser situation passieren?"

was für eine antwort erwartest du darauf?

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Dreht ein Elektron um den Atomkern mit Lichtgeschwindigkeit?

nein.

Oder ist der gleichzeitig an mehreren Stellen um den Kern

naja, der quantenzustand der das elektron beschreibt hat keinen scharf definierten ort. ob man das in deutscher sprache als "an mehreren stellen gleichzeitig" beschreiben möchte, sei dahingestellt. ich finde das keine gute beschreibung dieser tatsache (es vermittelt irgendwie das bild dass ein lokalisiertes elektron als kleines bällchen an mehreren orten sitzen würde, was ganz eindeutig nicht so ist). ist aber auch egal, die sprache der physik ist ohnehin die mathematik.

und damit schneller als c?

nein.

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Der allgemeinen relativistischen Massezunahme von Albert Einstein nimmt die Masse mit der Geschwindigkeit zu

bloß verwendet diese definition von masse seit ca. hundert jahren niemand mehr (also in der wissenschaft zumindest, man hat es leider vergessen den physiklehrern zu erzählen. was denn nervigen effekt hat dass man studenten, wenn sie aus der schule an die universität kommen um physik zu studieren, diesen blödsinn erst wieder austreiben muss damit sie es dann richtig lernen können.).

diese größe von der du sprichst nennt man "energie" (geteilt durch ein konstante). die größe die man in der physik "masse" nennt ist eine invariante größe, die nicht vom bezugssystem (und damit der geschwindigkeit) abhängt.

Nun Frage ich mich wie dann Photonen,die sich mit c bewegen eine ralativistische Masse haben können.

relativistische masse ist definiert als energie durch c² (genau daher ist die größe ja so sinnlos, weil nichts anderes als die energie). photonen haben energie.

Ablenkungen von Photonen in der nähe von Massen kann man ja mit der raumkrümmung begründen.

raumzeitkrümmung

Aber wenn sich ein Photon entgegen einer Gravitation bewegt nimmt die Energie des photons ab und die Frequenz bzw "Farbe " ändert sich.

ja

D.h ,dass die Gravitation auf es einwirken muss

ja.

aber das siehst du doch schon an der ablenkung. "gravitation" ist einfach nur der name für einen effekt der raumzeitkrümmung.

und es somit eine Masse hat.

nein.

Wie geht das?

weil gravitation beschrieben durch eine gekrümmte raumzeit nichts mit der masse des testobjekts zu tun hat. das ist ja der punkt daran, dass es ein geometrischer effekt ist und nichts mit einer wirkenden kraft zu tun. vergiss die Newtonsche formel F=G*m1*m2/r² die man in der schule lernt. niemand hätte je behauptet photonen damit beschreiben zu können (man kann es schon versuchen, aber das resultat für die ablenkung ist um einen faktor 2 falsch).

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weil es im medium ladungsträger gibt die durch die einfallende welle zum schwingen angeregt werden und damit selbst zu quellen für elektromagnetische wellen werden, welche sich alle mit der einfallenden welle überlagern. die wellenfront der resultierenden welle aus allen diesen überlagerungen breitet sich dann langsamer als mit c aus, da es in den anderen bereichen zu destruktiver interferenz kommt.

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aber warum wird die Erde nicht von der Sonne angezogen

wird sie ja. sonst würde sie ja geradlinig weiter fliegen. um auf einem orbit um die sonne zu bleiben, muss sie also permanent von der geraden bahn weg in richtung der sonne gezogen werden. das macht die gravitation.

(und bitte bitte höre nicht auf die leute die irgendwas von zentrifugalkraft quasseln! es wirkt nur eine kraft: die gravitation)

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https://media.sciencephoto.com/image/c0169860/800wm/C0169860-Interference_patterns,_artwork.jpg

sie dir dieses bild an. wo siehst du hier ein problem mit der energieerhaltung. die energie die bei den beiden quellen in das system gesteckt wird, wird abgestrahlt. in bestimmte richtungen wird viel abgestrahlt, in bestimmte richtungen gar nicht. aber in summe natürlich genau die energie die eir vorher hineinstecken.

wieso sollte die tatsache dass in bestimmte richtungen nicht abgestrahlt wird irgendwie ein problem mit der energieerhaltung darstellen?

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die geschwindigkeit ist egal (du bewegst dich jetzt schon mit 99.99999..% der lichtgeschwindigkeit relativ zu den teilchen der kosmischen strahlung die die erde treffen). relevant ist die beschleunigung.

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es ist nicht wirklich ausgeschlossen, da jede messung eine endliche messgenauigkeit hat, aber alle derzeitigen messungen zur globalen räumlichen krümmung sind mit null kompatibel.

am ausgangspunkt ankommen könntest du aber sowieso dennoch nicht, da die ausdehnung des universums dir einen strich durch die rechnung machen würde.

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nein, man würde nie an der selben stelle wieder rauskommen.

ob das universum unendlich ist oder nicht wissen wir nicht, wir können nur untere grenzen für eine mögliche endliche ausdehnung angeben und wissen dass es zumindest sehr viel größer als das beobachtbare universum sein muss.

das reicht aber um zu wissen dass du mit deinem raumschiff selbst im falle einer positiven globalen räumlichen krümmung mit einer endlichen ausdehnung nicht einmal durchs universum fliegen kannst und an der selben stelle wieder ankommst, da die die expansion des universums einen strich durch die rechnung machen würde. sprich, der "umfang" wächst schneller als du fliegen kannst.

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das gravitationsfeld von WAS?

von einem sphärisch symmetrischen objekt? natürlich ist das resultierende gravitationsfeld dann ebenfalls sphärisch symmetrisch. welche richtung sollte denn ausgezeichnet sein?

von einem nicht sphärisch symmterischen objekt? dann ist das graviationsfeld natürlich auch nicht sphärisch symmetrisch.

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mathematisch gesehen weil die Maxwell-gleichungen, die in der klassischen physik alle elektromagnetischen phänomene beschreiben, linear sind. das bedeutet dass jede linearkombination zweier lösungen selbst wieder eine neue lösung gibt.

physikalisch bedeutet das dann dass sich elektromagnetische felder, und damit auch licht, einfach nur überlagern, sodass die gesamtlösung einfach die summe aller felder ist, aber nicht gegenseitig beeinflussen.

licht lässt allerdings in wirklichkeit schon durch elektromagnetische felder beeinflussen, allerdings benötigt man um das zu messen feldstärken die so groß sind dass sie für uns nur kurzfristig in unseren leistungsstärksten teilchenbeschleunigern auftreten, und selbst dann noch sind die effekte winzig (aber nachweisbar). hier sind die Maxwell-gleichungen nämlich nicht mehr gültig, weil nicht-lineare quanteneffekte relevant werden.

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das Higgs-feld hat gar nichts mit gravitation zu tun, und gravitation nicht direkt was mit masse:

Higgs-Teilchen vs Graviton (Physik, Gravitation, Atomphysik) - gutefrage https://www.gutefrage.net/frage/higgs-teilchen-vs-graviton#answer-69024511

Wenn das Higgs Feld die Masse eines Teilchens bestimmt...

ja (also der fundamentalen fermionen und der W- und Z-bosonen. bei nicht-fundamentalen teilchen wie protonen oder neutronen sieht es schon wieder ganz anders aus)

...indem es sie beim beschleunigen im Raum aufhält,

das ist eine viel zu vereinfachte "klassische" vorstellung.

Nur weil ein großes Objekt von mehr Higgs Teilchen aufgehalten wird

ein massereicheres fundamentales teilchen wechselwirkt stärker mit dem Higgs-feld. higgs-teilchen entstehen dabei einfach so aber trotzdem nicht.

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der raum "besteht" nicht aus strahlung.

aus den temperaturschwankungen der gemessenen hintergrundstrahlung kann man rückschlüsse auf die globale räumliche krümmung des universums ziehen (derzeit alle messungen mit 0 kompatibel)

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es ist schon mehr als bloße welleneigenschaften. quantenobjekte sind genauso wenig klassische wellen wie sie klassische teilchen sind.

wie willst du zB zwei klassische schallwellen verschränken?

mit phononen könnte man vielleicht zumindest in der theorie was nachen, aber das sind keine klassischen schallwellen.

darüber hinaus sind schallwellen sowieso ein schlechtes beispiel, da nicht polarisierbar.

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Wie wir wissen, ist das Weltall grenzenlos.

sagen wir: alle kosmolgischen modelle gehen davon aus, eine "grenze" würde nicht in unsere beschreibung als 4-dimensionale mannigfaltigkeit passen und es geht wohl niemand ernsthaft davon aus (und es wüsste wohl niemand wie man das beschreiben soll).

Könnte es zwei Metriken geben derart, dass das Weltall sich unter der einen als endlich, unter der anderen aber als unendlich groß darstellt?

ich nehme an du meinst zwei koordinaten darstellungen derselben metrik.

im prinzip kannst du im Milne-universum so etwas beobachten. in FLRW koordinaten ist es zu jedem zeitpunkt unendlich groß, in Minkowski koordinaten ist es zu jedem zeitpunkt endlich groß (die raumzeit ist aber immer unendlich ausgedehnt, es geht hier nur um den ausschnitt den wir zu einem gegebenen zeitpunkt als raum bezeichnen).

aber das ist durchaus ein bisschen geschummelt, denn das Milne-universum beschreibt nur einen teil der vollen Minkowski raumzeit, und dieser teil ist damit zumindest in Minkowski koordinaten nicht unbegrenzt.

weiß auch nicht genau was daraus zu machen ist....

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