12 Volt sind zwar nicht mehr auf dem Diagramm, aber die Aussage des Diagramms ist klar. Der Eisendraht ist ein Kaltleiter, d.h. er leitet im kalten Zustand besser. Ohne Kühlung steigt die Stromstärke nicht linear zur Spannung (weil der Widerstand mit der Erwärmung zunimmt), mit Kühlung jedoch schon. Bei 12 Volt ist die Differenz natürlich entsprechend größer.

Übrigens Widerstand hat nichts mit wieder zu tun (ohne ie).

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Die Spannung steigt proportional zur Windungszahl, bei der Stromstärke ist es umgekehrt, denn die übertragene Leistung aus Strom mal Spannung bleibt sich gleich.

Also: Je weniger Windungen bei der Sekundärspule (im Vergleich zur Primärspule), desto höher die Stromstärke (und desto geringe die Spannung).

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ITER ist ein Versuchsreaktor. Das Ziel bei der Fusion ist vorerst einmal, mehr Energie herauszuholen, als zur Erhaltung der Fusion hineingesteckt werden muss. Das Unternehmen ist mit hohen Kosten verbunden und es ist höchst ungewiss, ob tatsächlich weitere Fusionsreaktoren folgen werden.

Vor 50 Jahren glaubte man, relativ schnell auf empirischem Weg zu einem brauchbaren Fusionsreaktor zu kommen, doch die Stabilität des Plasmas bekommt man erst heute mit großen Anlagen, ausgeklügelten Magnetfeldern und Supercomputern langsam in den Griff. Damals hieß es immer wieder, dass die Kernfusion in 20 Jahren Tatsache sei. Heutige Schätzungen sind jedoch bedeutend weniger optimistisch.

https://www.nzz.ch/meinung/kommentare/fusionsreaktor-iter-spiel-mit-dem-feuer-ld.90906

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Salze bestehen aus Ionen, also geladenen Teilchen, die in der Lage sind, Strom zu leiten. Das funktioniert aber beim festen Kaliumnitrat nicht, weil die Teilchen fest sitzen und nicht beweglich sind. Im gelösten oder geschmolzenen Zustand ist das Salz jedoch leitend, weil sich die Teilchen bewegen können.

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Wenn du die Impulse vergleichst, siehst du, dass sich die Anzahl alle 2 Minuten halbiert. Also ist die Halbwertszeit 2 Minuten (halb so viele Impulse entsprechen jeweils der halben Anzahl zerfallender Atome).

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Zum besseren Verständnis zuerst zum Stator. Bei einem einfachen Gleichstrommotor bildet ein Permanentmagnet den Stator mit gleichbleibendem Magnetfeld.

Der Rotor besteht aus sich drehenden Spulen bzw. Elektromagneten. Damit der Rotor ständig weiterläuft und mechanische Energie liefern kann, muss er ständig über einen Kommutator umgepolt werden, damit sich die Magnetfelder im richtigen Moment anziehen und abstossen.

https://www.leifiphysik.de/elektrizitaetslehre/kraft-auf-stromleiter-e-motor/versuche/elektromotor

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Edelgase heissen so, weil sie äußerst reaktionsträge sind. Sie haben voll besetzte Außenschalen (Oktett) und sind nicht bestrebt, weitere Elektronen aufzunehmen oder abzugeben. Im Gegensatz zu anderen Gasen sind Edelgase atomar und bilden keine Moleküle mit sich selbst.

https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/chemie-abitur/artikel/edelgase-eigenschaften-herstellung-verwendung-geschichte

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Wenn Säuren in Wasser gelöst werden, geben sie Protonen ab.

Chlorwasserstoff HCl beispielsweise ist ein Gas und bildet Moleküle. Wird das Gas in Wasser gelöst, spalten sich diese Moleküle in H+ Ionen und Cl- Ionen auf und es entsteht Salzsäure. Die H+ Ionen bilden mit Wasser H3O+ Ionen (Oxoniumionen), die für den sauren Charakter der Lösung verantwortlich sind.

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Wenn Eisenwolle verbrennt, verbindet sie sich mit Sauerstoff zu Eisenoxid und wird schwerer, weil der Sauerstoff in der Verbindung mit enthalten ist.

Bei der Kerze verbrennt das Paraffin (das Kohlenstoff und Wasserstoff enthält) zu Kohlenstoffdioxid und Wasser, die als Gase entweichen, wodurch die Kerze ständig leichter wird.

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Wasser verhält sich anormal und hat bei 4 Grad die höchste Dichte. Noch kälteres Wasser ist wieder leichter und Eis noch leichter. Also schwimmt das Eis oben, gefolgt von Wasser mit 0 Grad und das Wasser mit 4 Grad sammelt sich unten, sodass die Lebewesen dort überleben können.

Bei den meisten anderen Stoffen nimmt die Dichte mit abnehmender Temperatur zu, nicht so bei Wasser, was das Überleben von Lebewesen in Gewässern überhaupt ermöglicht.

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Bei 1. hängt die Last an 6 Seilen, also verteilt sich die zum Heben notwendige Kraft auf 6 Seile, sodass am Zugseil noch mit 1/6 der Kraft gezogen werden muss. Dafür verlängert sich der Weg um das 6-fache, denn die Arbeit aus Weg mal Kraft bleibt sich gleich.

Bei 4. hängt die Last an 4 Seilen, also verteilt sich die Kraft auf 4 Seile und der Weg wird 4x länger.

Bei 2. als weiterem Beispiel hängt die Last an 7 Seilen, weil von unten gezogen wird.

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Methan ist unpolar, d.h. um die Moleküle zu lösen und in den gasförmigen Zustand zu versetzen braucht es wenig Energie (Wärme), da die Anziehung untereinander gering ist. Methanol hat eine polare OH-Gruppe, die dafür sorgt, dass sich die Moleküle stärker anziehen, wodurch zum Lösen mehr Wärme benötigt wird und der Siedepunkt steigt.

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Arbeit ergibt sich aus Kraft mal Weg. Was an Kraft gespart wird, muss an Weg zugelegt werden, sei es beim Hebel, beim Flaschenzug oder bei der schiefen Ebene. Die Arbeit (Energie) bleibt sich immer gleich, Energie geht weder verloren noch kann sie aus dem Nichts entstehen (Erhaltung der Energie).

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In 2 Sätzen :)

Weil die Kohlenstoffkette unpolar ist, d.h. fettlösend wirkt, und mit zunehmender Länge den größeren Anteil am Alkoholmolekül ausmacht. Somit sinkt die Auswirkung der polaren OH-Gruppe und damit auch die Wasserlöslichkeit.

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Ionenbildung durch Dissoziation am Beispiel Chlorwasserstoff. Chlorwasserstoff HCl ist ein Gas und bildet Moleküle. Wird das Gas in Wasser gelöst, spalten sich diese Moleküle in H+ Ionen und Cl- Ionen auf und es entsteht Salzsäure. Die H+ Ionen bilden mit Wasser H3O+ Ionen (Oxoniumionen), die für den sauren Charakter der Lösung verantwortlich sind.

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Alkohole haben eine polare OH-Gruppe und einen unpolaren Rest (C-Kette). Um unpolares Öl zu lösen, ist die unpolare C-Kette massgebend. Somit löst Decanol mit der längeren C-Kette das Öl besser.

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