Nein, denn das Problem ist nicht technisch lösbar, wie beispielsweise das Erreichen der Schallgeschwindigkeit.

Für Materie ist die Lichtgeschwindigkeit nur annäherungsweise zu erreichen, da die Masse mit steigender Geschwindigkeit zunimmt und der Energiebedarf zur weiteren Beschleunigung gegen unendlich tendiert. Die Geschwindigkeit nimmt darum im Gegensatz zur kinetischen Energie kaum mehr zu.

Nehmen wir an, ein Raumschiff erreiche relativ zur Erde 99% der Lichtgeschwindigkeit. Trotzdem bewegen sich die Photonen immer noch lichtschnell vom Raumschiff weg (und nicht etwa nur mit der Differenz zur eigenen Geschwindigkeit), weil die Lichtgeschwindigkeit absolut ist. Das darum, weil sich die relativen Größen Raum und Zeit entsprechend verzerren.

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Ein Gen ist ein bestimmter DNA-Abschnitt, dessen Basenfolge den Aufbau eines Proteins codiert. Bei den Basen handelt es sich dabei um Adenin (A), Guanin (G), Thymin (T) oder Cytosin (C). Aufgrund der Information des DNA-Abschnitts wird ein Protein (Eiweiß) synthetisiert. Das entstehende Enzymprotein steuert wiederum verschiedenen Reaktionen, die zur Ausprägung eines Merkmals führen.

https://www.studysmarter.de/schule/biologie/genetik/gen/

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Das beobachtbare Universum ist im Radius rund 46 Milliarden Lichtjahre groß. Wie groß der Rest ist, entzieht sich unseren Kenntnissen. Das beobachtbare Universum misst mehr Lichtjahre als sein Alter in Jahren beträgt, weil es sich schneller als Licht ausdehnt.

Überlichtgeschwindigkeit ist tatsächlich möglich. Es bewegt sich ja nicht Masse durch den Raum, hier würde die Lichtgeschwindigkeit gelten, sondern das ganze Raum-Zeitkontinuum selber dehnt sich aus. Würde sich das All nicht schneller als das Licht ausbreiten, wäre das ganze Universum beobachtbar, was aber bekanntlich nicht der Fall ist.

Dass wir überhaupt soweit sehen können, mehr Lichtjahre als das Alter in Jahren beträgt, liegt daran. dass das Universum früher kleiner war und das Licht nicht wirklich von so weit her kommt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Beobachtbares_Universum

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Das Eisen gibt in diesem Fall 3 negative Elektronen ab, d.h. wird 3-fach oxidiert (wird zu Eisen-III-Oxid) und ist dadurch 3-fach positiv geladen. Sauerstoff nimmt 2 Elektronen auf und ist dadurch 2-fach negativ geladen. Somit verbinden sich Eisen (3-wertig) und Sauerstoff (2-wertig) im Verhältnis 2 zu 3 zu Fe2O3.

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Bei gewöhnlichem Eisen werden die Elementarmagnete in der Nähe eines Permanentmagneten so ausgerichtet, dass das Eisen durch den Magneten angezogen wird. Ist der Nordpol des Magneten gegen das Eisen gerichtet, drehen die Elementarmagnete des Eisens den Südpol in die entsprechende Richtung und umgekehrt.

Beim Elektromotor werden die Elementarmagnete des Eisens jedoch durch den elektrischen Strom in den Spulen ausgerichtet und zwar so gesteuert, dass sie vom Permanentmagneten im Stator immer im richtigen Moment angezogen und abgestoßen werden, um den Rotor am Laufen zuhalten.

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"Nur" ein Sauerstoffatom mehr, aber dieses ist äußerst gefährlich. Wasserstoffperoxid ist eine instabile Verbindung und spaltet darum atomaren Sauerstoff ab, der chemisch extrem aktiv ist. Die Folge sind Verätzungen. Wasserstoffperoxid ist ein starkes Oxidationsmittel und wird u.a. zur Desinfektion benutzt.

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Die Gravitation (Erdbeschleunigung) nimmt im Quadrat zur Entfernung ab, sie beträgt also nicht über den ganzen Weg 10 m/s^2. Ein Körper, der aus weiter Entfernung zur Erde fällt, erreicht höchstens die Irdische Fluchtgeschwindigkeit von etwa 11 km/s.

Abgesehen davon ist die Lichtgeschwindigkeit für Materie mit Ruhemasse nur annäherungsweise erreichbar, da sich die zugeführte Beschleunigungsenergie mit zunehmender Geschwindigkeit verstärkt als Massezuwachs (kinetische Energie) und nicht als Geschwindigkeit bemerkbar macht und der Energiebedarf schliesslich gegen unendlich tendiert.

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Ein Blitz ist ein kurzer starker elektrischer Strom, der die unterschiedlichen Ladungen zwischen geladenen Wolken bzw. Wolken und Erde ausgleicht.

Elektrisch geladene Gewitterwolken entstehen, wenn warme und feuchte Luft aufsteigt, abkühlt und zu Wolken kondensiert. Aus dem Wasserdampf werden Wassertropfen, Eiskristalle und Hagelkörner. Der Mechanismus der Ladungstrennung in der Wolke ist noch nicht völlig geklärt. Eine Erklärung ist, dass ein Teil der aufgestiegenen Hagelkörner wieder herabfällt, weil sie zu schwer sind. Durch das schnelle Aufsteigen von Luft mit Wassertropfen und Eiskristallen sowie das Herabfallen von Hagelkörnern kommt es durch Reibung zu Ladungstrennungen und statischer Aufladung.

https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/physik/artikel/blitz#

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Elektromagnetische Wellen lassen sich tatsächlich sowohl mit dem Wellenmodell als auch mit dem Teilchenmodell erklären.

Allerdings kommen dafür keine Atome infrage, denn die haben eine Ruhemasse und erreichen keine Lichtgeschwindigkeit. Die Teilchen aus denen auch Licht besteht, heissen Photonen und haben keine Ruhemasse, darum sind sie lichtschnell. Im bewegten Zustand haben sie jedoch Energie und damit auch Masse.

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Aktuell haben wir Wetter, also ein kurzfristiges Ereignis. Extreme Wetterereignisse wie ungewöhnliche Hitze und starke Unwetter kommen jedoch immer häufiger vor, was sich langfristig eben doch auf unser Klima (z.B. über Jahre gesehen steigende Durchschnittstemperaturen) auswirkt und als Klimawandel bemerkbar macht.

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FCKWs bleiben wegen ihrer Reaktionsträgheit lange in der Atmosphäre. Sie steigen bis zur Ozonschicht auf und werden dort von den UV-Strahlen der Sonne zerlegt. Dabei werden Chlor- und Fluor-Radikale freigesetzt, die mit dem Ozon reagieren und dadurch die Ozonschicht schädigen, sodass diese schlechter gegen das kurzwellige UV-Licht schützt.

https://www.chemie.de/lexikon/Fluorchlorkohlenwasserstoffe.html#:~:text=FCKW%20haben%20wegen%20ihrer%20Reaktionstr%C3%A4gheit,Ozonschicht%20reagieren%20und%20diese%20sch%C3%A4digen.

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Durch Osmose durch die Zellmembran.

Von Osmose spricht man bei einer semipermeablen (halbdurchlässigen) Membran, die nur Wasser durchlässt. Auf der einen Seite (in der Zelle) befinden sich in Wasser gelöste Stoffe, auf der anderen nur Wasser. Da die Membran semipermeabel ist, gelangen die gelösten Soffen nicht durch die Membran. In diesem Fall gelangt nur Wasser in die Zelle mit den gelösten Stoffen, d.h. die Lösung ist bestrebt, sich zu verdünnen.

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Die Dezibelskala (nicht Phon) ist logarithmisch aufgebaut, d.h. 10 Dezibel Unterschied bedeuten eine Verzehnfachung des Schalldruckpegels, 30 Dezibel eine Vertausendfachung. Das ist soweit richtig. Das menschliche Ohr empfindet die Verzehnfachung jedoch nur als Verdoppelung der Lautstärke .

https://www.audisana.ch/blog/schalldruckpegel

Die empfundene Lautstärke (die erwähnte Verdoppelung) wird in Phon ausgedrückt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Phon_(Einheit)

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Nein. Beim Bleiakkumulator wird Bleisulfat beim Laden in Blei und Schwefelsäure umgewandelt und beim Entladen geschieht das Gegenteil. Durch diese chemischen Redoxreaktionen (Elektronenübertragungen) wird Energie gespeichert und wieder freigesetzt. Da Bleisulfat ein Schwefelsäuresalz ist, funktioniert das mit keiner anderen Säure.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bleiakkumulator#/media/Datei:Bleiakkumulator_Entladevorgang.svg

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Im Vakuum fallen alle Gegenstände gleich schnell, auf der Erde mit der Erdbeschleunigung von rund 9,8 m/s^2.

In der Luft spielt zusätzlich der Luftwiderstand eine Rolle, sodass Körper je nach Form und Gewicht unterschiedlich schnell fallen. Von zwei gleich grossen Eisenkugeln (gleicher Luftwiderstand) fällt eine hohle (leichtere) langsamer, weil dem gleichen Luftwiderstand nur eine geringere Gewichtskraft entgegenwirkt.

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Die Temperatur steigt bis zum Siedepunkt. Dann wird die Wärmeenergie benötigt, um die Wassermoleküle loszulösen und in den gasförmigen Zustand zu überführen. Solange verharrt die Temperatur beim Siedepunkt. Ist alles Wasser verdampft, steigt die Temperatur des Wasserdampfes bei weiterer Wärmezufuhr weiter.

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Der ständige Richtungswechsel (beschleunigen, verzögern) braucht sehr viel Energie und ist darum unsinnig. Dazu werden Bewegungen im Nanometerbereich schon auf kurze Distanzen durch das dazwischenliegende Material gedämpft und unwirksam.

Richtig ist, dass der Zeitablauf durch die relative Bewegung verschiedener Bezugssysteme zueinander verändert wird, weil die Lichtgeschwindigkeit absolut und in allen Systemen gleich ist. Während den relativen Bewegungen zueinander scheint immer die andere Raumzeit verzerrt und die eigene normal.

Bewegt sich die Erde jedoch gleichförmig weiter und ein Raumschiff beschleunigt stark auf eine hohe Geschwindigkeit relativ zur Erde, verzögert wieder und kehrt zurück, wird sich zeigen, dass die Zeit auf der Erde schneller vergangen ist als im Raumschiff, das Raumschiff ist also in die Zukunft gereist.

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Als Gas besteht Wasserstoff aus H2-Molekülen und Sauerstoff aus O2-Molekülen. Das Wassermolekül besteht jedoch aus 2 einzelnen Wasserstoffatomen die an 1 Sauerstoffatom gebunden sind. Somit besteht H2O aus 2 H-Atomen (d.h. nicht aus H2) und 1 O-Atom.

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Als Gas kommt Sauerstoff im Molekülform O2 vor, gebunden an Kupfer kommt jedoch aufgrund der Wertigkeiten von Cu und O (beide 2-wertig) nur ein Sauerstoffatom auf ein Kupferatom. Bei der Redoxreaktion wechselt das Sauerstoffatom vom edleren Kupfer (wird reduziert) zum unedleren Zink (wird oxidiert).

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Von Verdunsten spricht man, wenn die Temperatur unterhalb des Siedepunktes liegt. Dabei lösen sich nur oberflächlich durch die thermische Bewegung (Dampfdruck) einzelne schnelle Teilchen aus der Flüssigkeit.

Von Sieden spricht man, wenn die Temperatur der Flüssigkeit durch zusätzliche Wärmezufuhr den Siedepunkt erreicht, d.h. der Dampfdruck so groß wie der Umgebungsdruck (normalerweise Luftdruck) ist. Jetzt haben die Teilchen genügend Energie, um in großen Mengen zu entweichen (Blasenbildung) und in den gasförmigen Zustand überzugehen.

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