Wie bereits geschrieben wurde gibt es DAS perfekte Mittel nicht.

Ich nutze zum Reiten am liebsten eine Fliegenmaske unter dem Kopfstück und fürs Gelände zusätzlich eine Fliegendecke. Eingesprüht wird bei mir nur der Schweif und der Genitalbereich, da nutze ich derzeit BremsenBremse.

Auf der Koppel bekommen meine Pferde ne Maske auf und gut ist.

Was mega hilft aber eben auch absolut widerlich riecht ist Tieröl. Danach kannst du allerdings den Stall wochenlang nicht betreten denn das Zeug riecht so dermaßen eklig nach vergammeltem Tier dass ich meinen Einstellern inzwischen verboten habe das Zeug mit in den Stall zu bringen.

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Wenn die Haltung passt kann man (fast) jedes Pferd auch mal ein paar Tage stehen lassen. Genauso kann es dir aber auch jederzeit passieren dass das Pferd auf einmal ein "Pflegefall" wird und tägliche Betreuung benötigt. Dass du den Stall wechseln musst, auf einmal Selbstversorger bist und das Pferd jeden Tag gemistet und gefüttert werden muss. Oder eben auch dass das Pferd zwischendurch einfach mal krank ist und täglich Medikamente und Co. benötigt.

Insofern würde ich dir zum jetzigen Zeitpunkt definitiv vom Pferdekauf abraten. Mit 3x die Woche kannst Du dem Tier nicht gerecht werden.

Such dir doch jetzt lieber eine Reitbeteiligung, damit bist du denke ich besser bedient. Sollten sich deine Lebensumstände irgendwann so ändern dass du langfristig (!) genug Zeit für ein eigenes Pferd hast dann kann man das Thema Pferdekauf immer noch wieder in Angriff nehmen. Momentan wäre das aber eher unfair dem Pferd gegenüber.

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Jetzt noch Heu zu mähen macht überhaupt keinen Sinn. Dazu seit ihr schon zu spät dran. Ihr könnt die Wiese lediglich zur Wiesenpflege mulchen - dazu braucht ihr aber die entsprechenden Gerätschaften oder müsst mal beim örtlichen Bauern bzw. beim Bauernverband nachfragen ob das jemand für euch machen könnte.

Wie viele Ballen man aus der Fläche bekommt kann man so auch gar nicht sagen, da spielen viele Faktoren wie bsp.weise Wetter, Bodenbeschaffenheit, Graszusammensetzung, Düngung usw. an.

Durch die zwei letzten trockenen Sommer hatten wir zum Beispiel auf einigen Wiesen nur ein Drittel der Heuernte die wir in guten Jahren haben - das schwankt also definitiv auch von Jahr zu Jahr.

An eurer Stelle würde ich mal bei den Heubauern in eurer Nähe anfragen ob einer Lust hätte gegen entsprechende Bezahlung eure Wiesenfläche mit zu bewirtschaften, heißt jetzt zu mulchen, ggf. auch nochmal nachzusähen und dann im kommenden Jahr Heu für euch zu machen.

Ich würde übrigens in jedem Fall pressen lassen. Loses Heu ist absolut unhandlich - sowohl was den Transport als auch was die Lagerung angeht. Emfpehlen würde ich euch Rundballen, die lassen sich deutlich einfacher händeln als Quaderballen, gerade dann wenn man keine großen Maschinen zur Verfügung hat. Wenn der Bauer natürlich nur Quader presst dann ist das eben so.

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Ich bin kein Fan von Hilfszügeln, insofern besteht mein Longierequipment lediglich aus einem Kappzaum, nem Longiergurt, ner normalen und ner Doppellonge. Je nach Lust und Laune longiere ich entweder nur am Kappzaum oder an der Doppellonge.

Wenn es nur darum geht dass die Pferde sich z.B. auf einem Turnier mal kurz die Beine vertreten sollen dann lass ich sie auch mal nur am Stallhalfter ein paar Runden drehen, zum "richtigen" longieren taugt das aber natürlich nichts.

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Für ein Überbein wirkt es fast zu groß, aufgrund eines Fotos kann man da aber absolut keine verlässliche Aussage treffen. Lass das am Besten vor Ort vom TA abchecken bevor du dich von Spekulationen übers Internet verrückt machen lässt ;-)

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Es gibt sicherlich einige "Betriebe" die die Schüler als billige Arbeitskräfte ausnutzen und nebenbei Misten / Füttern lassen. In den meisten Ställen wird das aber tatsächlich entweder vom Stallbesi selbst oder von den Angestellten erledigt.

Gehaltstechnisch liegst du da irgendwo um Mindestlohn-Niveau. Meine Stallhilfen sind auf Minijob-Basis angestellt und verdienen 10,50 / Std. Ich kenne aber genug Kollegen bei denen die Bezahlung schlechter ist. Drüber ist mir momentan keiner bekannt. Sicherlich ist das aber auch etwas abhängig von der Region. Im Prinzip wirst du das also mit dem jeweiligen Stallbetreiber absprechen müssen.

Was die Aufgaben angeht kommt es auch etwas darauf an was es für eine Art von Hof ist. Auf einem reinen Pensionsbetrieb wirst du hauptsächlich misten, füttern, die Pferde rein/raus bringen und evtl. wenn du handwerklich begabt bist kleinere (Reparatur-)arbeiten auf dem Hof durchführen müssen. Auf einem Schul- oder Zuchtbetrieb kann es ggf. sein dass du auch die Reitschüler betreuen und - je nach Vorkenntnissen) die Pferde fertig machen / longieren könntest. Reitstiefel putzen gehört in jedem Fall nicht dazu - diese Art von Stallburschen gibt es nur im Film ;-)

Wenn du dich also ernsthaft dafür interessierst dann frag doch einfach mal bei den umliegenden, größeren Ställen an ob sie derzeit Hilfskräfte suchen. Evtl. kannst Du ja demnächst schon mal zu einem Probearbeiten kommen - da wirst du dann auch nähere Infos zu den genauen Aufgaben und natürlich auch der Bezahlung bekommen.

Viel Glück ;-)

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Kann man schlecht sagen ohne die genaueren Voraussetzungen zu kennen.

Wie ist das Gelände? Muss z.B. erst noch begradigt werden oder kannst Du direkt mit dem Bau starten? Was willst du für einen Unterbau? Wie viel kannst Du in Eigenleistung machen und was muss durch externe Firmen gemacht werden? Muss das Gelände noch erschlossen werden? Brauchst du evtl. noch Genehmigungen? usw.

Wir haben im vorletzten Jahr unseren alten Reitplatz komplett saniert (alten Reitplatz komplett rückgebaut, Fläche neu begradigt und vergrößert, neue Drainagegräben neben dem Platz, neuer Unterbau, neue Tretschicht, neue Umrandung und Beleuchtung) und haben dafür rund 40.000 Euro berappen müssen (25x50m).

Dazu ist zu sagen dass wir relativ viel in Eigenleistung gemacht haben und lediglich die Materialkosten, die Leihkosten für die Maschinen (Minibagger, Walze) und die Laserbegradigung bezahlt haben. Hätten wir den Platz komplett bauen lassen ohne selbst mit anzupacken hätten wir nochmal rund 20.000 drauf zahlen müssen. Als Belag haben wir im Moment einen "Mittelklasse"-Sand drauf - auch da hätte man natürlich nochmal deutlich tiefer in die Tasche greifen können.

Im Prinzip kommt es ja auch drauf an was dir wichtiger ist - soll der Platz einfach nur schnell verfügbar und günstig sein oder willst du es lieber ordentlich machen und dafür einen Platz haben der lange hält und an dem du auch bei Frost/Dauerregen Spaß hast?

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Nach der Beschreibung müsstest du schon bereit sein um Dich langsam an die ersten Sprünge heran zu tasten. Im Normalfall geht man ja da sowieso Schritt für Schritt vor - die ersten Einheiten werden also eher Stangen- und Cavalettiarbeit beinhalten bevor es dann ans "richtige" Springen geht.

Ich an deiner Stelle würde in der Reitschule einfach mal eine Probereitstunde in Form einer Einzelstunde ausmachen. Da kann der RL dich reiten sehen und auch bewerten ob du schon bereit für die Springstunden bist bzw. in welcher Gruppe er Dich am besten einteilt.

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Anfang eines senkrückens

Ja der Rücken ist nicht mehr optimal, ist jetzt aber auch noch nicht so dass ich sagen würde dass da gar nichts mehr geht. Im Zweifelsfall natürlich bitte erstmal mit dem TA abklären inwieweit der das Pferd für belastbar hält.

Ein Pferd in dem Alter baut natürlich nicht mehr so schnell und leicht Muskeln auf wie ein junges und je länger man wartet desto schwieriger wird es werden. Im ersten Schritt müsste hier also erstmal ordentlich Muskelaufbau in Form von sinnvollem Training stattfinden bevor du wieder mit dem Reiten beginnst. Danach muss das Pferd kontinuierlich weiter gearbeitet werden um die Muskulatur zu erhalten. Sich also nur raufsetzen um 2x im Monat ins Gelände zu juckeln wird hier nicht funktionieren ohne dass das Pferd Schaden davonträgt.

Von daher gibt es aus meiner Sicht nur zwei Möglichkeiten: Entweder jetzt nochmal mit Sinn und Verstand (am besten natürlich mit professioneller Unterstützung) auftrainieren und dann kontinuierlich im Training lassen oder das Reiten ganz sein lassen.

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Ich denke man merkt doch selbst mit welchem Pferd man gerade am meisten Hilfe braucht. Wenn ich gerade bei einem Pferd ein größeres Problem habe oder intensiver an etwas arbeiten möchte dann nehme ich eben mal eine Zeitlang mit dem einen etwas mehr Unterricht und mit den anderen dann eben entsprechend weniger/seltener.

Ich weiß nicht ob es sinnvoll ist sich da einen festen Plan zurecht zu legen und sich da stur dran zu halten. Lieber bin ich etwas flexibler und kann spontan sagen welches Pferd ich in den Unterricht mitnehme.

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Wenn der Boden trocken ist und nichts nass oder feucht wurde ist da sicherlich noch nichts passiert.

In Zukunft aber immer sofort auf Paletten stapeln und auch schauen dass auch zwischen den Ballen bzw. zwischen Ballen und Scheunenwand immer ein paar cm Luft sind, damit sie nicht das schwitzen und faulen anfangen.

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Babypuder funktioniert tatsächlich super und macht dir auch nichts kaputt.

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Ich kenne es auch so dass deine Freundin dann die Spritkosten übernimmt. Heißt ihr fahrt mit vollem Tank los und sie tankt dir das Auto während der Fahrt dann wieder voll sodass dir keine Kosten für den Sprit entstehen.

Natürlich kannst Du dir überlegen ob du darüber hinaus noch was verlangst, ich persönlich würde das aber als Freundschaftsdienst sehen. Im Gegenzug kann sich deine Freundin ja anderweitig mal revanchieren (zum essen einladen, Pferd versorgen wenn du mal keine Zeit hast etc. etc.)

Allerdings muss ich auch dazu sagen dass ich persönlich sehr vorsichtig bin wenn es darum geht fremde Pferde zu fahren. Sollte bei der Fahrt was passieren (Verkehrsunfall, das Pferd zerlegt dir den Hänger etc.) ist die Freundschaft ganz schnell vorbei und dann geht das Gestreite los wer für die Schäden aufkommen muss.

Ich mache sowas deshalb nur in Ausnahmefällen (Pferd muss schnell in die Klinik). Bei allen planbaren Fahrten verweise ich die Leute an professionelle Pferdetaxis - die sind da auch nochmal ganz anders abgesichert was Schäden angeht. Das nur mal so als Gedankenanstoß - ist ja auch keine kurze Fahrt, da kann halt schon auch immer mal was sein.

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Meine Pferde bekommen Standardmäßig lediglich Hafer und Mineralfutter. Im Fellwechsel gibt es kurweise pellettierte Bierhefe dazu.

Mehr braucht es im Normalfall auch nicht, außer natürlich es gibt ne medizinische Begründung dafür. Dann kann es schon mal sein dass sie kurweise noch was dazu bekommen.

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Wenn die Frau Ahnung vom Ausbilden hat dann lass sie doch einfach machen! Nur weil sie ggf. etwas unfreundlich erscheint (vielleicht war das aber ja auch nur ein falscher Eindruck und sie ist eigentlich okay?) muss das ja noch lange nicht heißen dass sie keine Ahnung hat was sie da tut.

Du kannst ja trotzdem dabei sein und dir von ihr Schritt für Schritt erklären lassen was sie tut, warum sie es tut usw. um Erfahrung zu sammeln und sie zu unterstützen.

Und dass sie weder Dich noch das Pferd kennt ist ja auch nichts besonderes oder meinst du jeder Bereiter der ein neues Pferd zum Anreiten in den Stall bekommt hat sich vorher schon jahrelang mit dem Pferd beschäftigt?

Wie gesagt wenn sie angeblich kompetent ist dann verlass dich doch da einfach mal drauf und warte ab. Wenn du das Gefühl haben solltest es geht irgendwas komplett in die falsche Richtung dann kannst du ja immer noch mit dem Besi darüber reden aber im ersten Schritt würde ich es einfach erstmal auf mich zukommen lassen ;)

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Schau mal bei Spocks. Die haben bis XXS auch kleinere Größen und durch den relativ stretchigen Stoff liegen die auch schön an.

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Jemand der "normal" reitet - und damit meine ich jeden der keine 12 Std. am Tag im Sattel sitzt - bekommt alleine vom Reiten ganz bestimmt weder das eine oder das andere.

Natürlich kann es sein dass bei jemandem der eh schon angeborene O-Beine hat, das Ganze durch Reiten etwas begünstigt wird. Alleine durchs Reiten braucht man sich da aber garantiert keine Gedanken zu machen...

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Das wird dir am jeweiligen Hof sicherlich erklärt und gezeigt werden.

Bitte klär vor den Reiterferien aber auch erstmal ab ob es überhaupt erlaubt ist eigene Putzsachen mitzubringen. Viele Höfen wollen das auch gar nicht.

Falls es in Ordnung ist dann auf jeden Fall deine ganzen Sachen beschriften, dann ist das Risiko geringer dass im Trubel ggf. was weg kommt ;)

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Was heißt denn "nicht rund"? Je nach Anatomie des einzelnen Pferdes kann es sein dass sie das ggf. gar nicht leisten kann.

Wo genau die Probleme liegen wird dir NUR ein guter Trainer vor Ort sagen können. Übers Internet bringt dir das gar nichts.

PS: Damit das beim jungen Pferd nicht passiert setzt man auf professionelle Ausbildung. Genau für sowas gibt es nämlich Bereiter, die lernen ja nicht umsonst jahrelang wie man ein Pferd am besten ausbildet. Daher mein Tipp: Lieber am Anfang etwas Geld in die Hand nehmen und das Pferd professionell anreiten und ausbilden lassen als es auf eigene Faust versuchen, frustriert werden und noch mehr Zeit und Geld in die Korrektur zu investieren...

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