Kommt immer drauf an - mal bekommt man bei uns recht zügig eine Box, mal dauert es bis zu einem Jahr bis etwas passendes frei wird.

Wir achten bei der Nachbesetzung immer darauf, welches Pferd aus der Warteliste am Besten ins Gesamtkonzept passt (Größe, Alter, Rasse, Geschlecht, Gesundheitszustand usw) - da kann es natürlich auch sein dass das eben dann nicht das Pferd ist, das auf Platz 1 der Liste steht, sondern das auf Platz 10.

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Du kannst im Prinzip jedes Pferd mit einem Westernsattel ausstatten lassen - du willst damit nicht wirklich die Reitweise wechseln sondern nur den Satteltyp.

Wie immer steht und fällt es da mit nem ordentlichen Sattler. Außerdem muss dir bewusst sein, dass ein guter Westernsattel (leider) um einiges teuerer ist als ein Dressur- oder Springsattel - vor allem wenn man neu kauft. Auf dem Gebrauchtmarkt wird für die WB nicht so wahnsinnig viel zu finden sein fürchte ich, da braucht es eben doch andere Bäume als beim Quarter.

Mach dich im vornherein schon mal mit den verschiedenen Typen der Westernsättel vertraut - denn auch da gibt es Unterschiede. Ein Cuttingsattel setzt dich komplett anders als ein Reiner und ein Wade wiederum anders als einer mit Equitation Seat. Am Besten wird es wohl sein einfach mal einen Termin vor Ort auszumachen, bei dem du diverse Modelle austesten und dich „einfühlen“ kannst.

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Es ist wie bei den Menschen auch: zu jeder Schwangerschaft und Geburt gehört auch ein gewisses Risiko dass mal was schief gehen kann.

Aber: Nur weil sie letztes Mal ein Problem hatte muss das noch lange nicht bedeuten dass es diesmal nicht klappt.

Du kannst allerdings wirklich nicht mehr tun, als sie gut zu versorgen (was du ja tust), dich mit den Tierärzten abzustimmen (tust du ebenfalls) und ansonsten einfach fest die Daumen zu drücken dass alles gut geht.

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Als Spaziergänger kannst du nicht einschätzen was das „richtige“ Futter für genau dieses Pferd ist was da auf der Koppel steht. Je nach Gesundheitszustand kann nämlich tatsächlich auch schon ein Apfel zu viel sein. Auch wenn es nett gemeint ist, so kann es doch im blödsten Fall zum Tod des Tiere führen - und das willst du doch bestimmt nicht.

Also ja: Bitte halte dich an die Schilder und füttere NIE Tiere die dir nicht gehören!

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Nein

Finde ich nicht angemessen. Du wirst hier eher als kostenlose bzw ja dann sogar noch als zahlende Arbeitskraft missbraucht.

Wenn du nicht zu sehr an dem Pferd hängst dann such dir was anderes. Andere Pferdebesitzer sind froh wenn sie eine fleißige, zuverlässige Reit- oder Pflegebeteiligung finden und werden sich sicherlich dankbarer zeigen als die jetzige.

Willst du unbedingt bleiben dann sag der Besitzerin dass du die 50€ nicht zahlen wirst solange du nach wie vor selten bis nie zum reiten kommst. Entweder sie erhöht die Gegenleistung - sprich du kannst dann auch mehr/immer reiten (wenn du das überhaupt möchtest) - oder es bleibt so wie es jetzt ist.

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Selbst auf dem Land aufgewachsen und würde es auch jedem Kind so wünschen. Den ganzen Tag an der frischen Luft (ja auch bei Schlechtwetter, Schnee und Co), viel Bewegung und nie Langeweile.

Außerdem bekommt man so auch gleich ein Gefühl für die Landwirtschaft und weiß, dass die Salami nicht an Bäumen wächst und Kühe nicht lila sind ;-)

Und ja, natürlich musste ich auch als Kind ab und an mal im Stall mit „anpacken“, musste in die Schule laufen weil meine Eltern keine Zeit hatten mich zu fahren und es keinen Bus gab und musste mich auch sonst recht früh selbst organisieren - geschadet hat’s aber definitiv nicht, ganz im Gegenteil.

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Wirkt das Baby satt und zufrieden und nimmt stetig an Gewicht zu dann ist auch alles in Ordnung.

Immer gleich diese Panikmache wenn ein Kind nicht „nach Plan“ funktioniert. Vertrau auf dein Bauchgefühl und lass dich nicht verunsichern.

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Ein parfümiertes Halstuch über Mund und Nase oder alternativ vll auch einfach die gute alte Nasenklammer? 🙈

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Du wirst nichts tun können als das Heu zu entsorgen und neues (besseres) zu kaufen.

Lerne draus und kontrolliere die Ballen zumindest stichprobenartig ab sofort immer gleich nach der Anlieferung. Wir haben schon ganze LKW Züge zurückgehen lassen weil die Qualität nicht gestimmt hat - man muss es aber unverzüglich machen BEVOR die Ballen abgeladen / eingelagert wurden, sonst wird - wie schon mehrfach geschrieben - die Beweisführung schwierig.

PS: Ich würde nicht mehr lange warten sondern jetzt sofort zukaufen - die Preise sind nach diesem Sommer mal wieder auf aufsteigendem Kurs und je länger du wartest desto teurer wird’s…

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Anlehnungsprobleme/fehlendes Vertrauen?

Huhu,

wie ihr ja wisst, ist mein Wallach ein gezogenes Sportpferd.

Am Anfang, als ich ihn neu hatte, kannte er noch nicht einmal den Unterschied zwischen treibendem und stellendem Schenkel, daher ging er erst einmal in Korrekturberitt.

Das hat sich dann sehr schnell gebessert.

Leider habe ich nach wie vor, und das seit Monaten, das Problem, dass er bei mir einfach nicht zum Loslassen kommt. Er ist ständig im Fluchtmodus, springt dann auch gerne mal zur Seite. Erst, wenn er so eine Stunde gearbeitet wurde, fängt er an kobstant loszulassen. Zwischendurch ist es eher ein Spiel aus Anlehnung/Fluchtmodus, Anlehnung/Fluchtmodus. Ein paar Schritte Anlehnung, dann mehrere Schriite Fluchtmodus und von vorne.

Gestern habe ich mit ihm folgendes geübt: Im Stehen mit dem inneren Schenkel an den äußeren Zügel treiben, mit den Händen ablockern, Reaktion abwarten, in Anlehnung los laufen. Da er sich beim Loslaufen sofort wieder heraushebt, hab ich wieder angehalten, wieder die Haltung abgefragt. Das ging so lange, bis er es im Schritt schaffte, in Anlehnung loszulaufen. Doch sobald er wieder irgendwas gehört hat, war er sofort wieder im Fluchtmodus. Also wieder das Spiel gemacht.

Das ist jede Stunde so, dass er einfach nicht loslassen kann. Jetzt bin ich auch nicht wirklich eine sichere Reiterin und mein Sitz ist auch noch verbesserungswürdig.

Ich habe mir schon diverse Videos von Wolfgang Rust angesehen, doch ich glaube, dass mein Wallach in seinem vorherigen Leben als Turnierpferd so dermaßen über die Uhr gedreht wurde, dass es ihm schwer fällt, sich selbst und mir zu vertrauen.

Bei meiner RL läuft er toll. Konstante Anlehnung ohne Murren, kein zur Seite springen, kein Raushorchen nichts. Sie ist einfach stärker vom Kopf her als ich und hat (verständlicherweise) mehr Erfahrung als ich mit ihren 45 Jahren.

Es ist auch für mich verdammt schwer ihn zu sitzen, wenn er permanent von Anlehnung in Fluchtmodus wechselt und gegen die Hand geht.

Wir glauben auch, dass er jetzt auch gar nicht damit zurecht kommt, dass er selbst mitbestimmen darf, weil er früher vielleicht nur mit harter Reiterhand geritten wurde und ihm das Mitentscheiden abgenommen wurde.

Er will ja alles richtig machen und meint es auch nicht böse, wenn er erschrickt, aber es ist für mich sehr anstrengend.

Habt ihr Tipps, wie ich ihn mehr dabei unterstützen kann, mir zu vertrauen? Am Boden ist es kein Problem, da vertraut er mir schon sehr, aber sobald ich auf seinem Rücken sitze, habe ich das Gefühl, dass er denkt, er wäre auf sich allein gestellt. Oder denkt ihr, es ist etwas ganz anderes?

LG

Eure Keks

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Meine Vermutung: oft ist der Reiter genau dann angespannt und „klemmig“ wenn er unbedingt alles richtig machen möchte. Ich sage dann oft zu meinen Schülern sie sollen doch einfach mal „in der Reithalle ausreiten gehen“ - und sofort merkt man eine deutlich Entspannung sowohl beim Pferd als auch beim Reiter. Nimm doch mal ein bisschen „den Druck“ raus. Wenn er bei deiner RL so prima läuft ist das doch super: lass sie 2-3x die Woche reiten und nimm die restlichen Einheiten einfach „nur“ um euch zu entspannen und in Ruhe zusammen zu finden, dann wird das schon ;-)

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simple Grunderziehung.

Das ist übrigens tatsächlich mit das erste was meine Jungpferde lernen - ruhig stehen zu bleiben, und zwar egal wo und wie lange und egal ob sie angebunden sind / gehalten werden oder nicht, unter anderem genauso auch an der Aufstieghilfe. Wenn es da schon hakt traue ich mich zu Wetten dass es in anderen Situationen auch an der Kontrolle hapert…

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Fragen. Woher sollen wir denn wissen was der Stallbetreiber für Regelungen hat?

Bei uns haben wir von 22-7 Uhr festgesetzt - wenn jemand früher kommen will oder muss ist das aber - nach Absprache - auch kein Problem. Ich kenne aber genauso Ställe, die vor 9 Uhr keine Einsteller einlassen da sie die Stallarbeit „in Ruhe“ erledigen möchten.

Einfach mal nachfragen, da ist doch nichts dabei.

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5-6 Uhr: Pferde rausbringen, den Senioren Frühstück bringen, Heuraufen auf den Koppeln prüfen und ggf auffüllen

6-8 Uhr: Boxen Misten, einstreuen, Heu für die kommende Nacht auffüllen, Stallgassen fegen, Offenställe und Paddockflächen abmisten

8-11 Uhr: anstehende Arbeiten am Hof erledigen, Reitplatz, Reithalle und Longierhalle abziehen und Wässern, Schmied-/Tierarztservice abwickeln, Bürokram erledigen

11-13 Uhr: Mittagspause

13-15 Uhr: Heuraufen auf den Koppeln prüfen und ggf auffüllen, Offenställe und Paddockflächen abmisten

15-17 Uhr: Kraftfutter vorbereiten und verteilen, Pferde reinholen, nach der Fütterung Pferde die nachts draußen bleiben wieder rausstellen, ggf nochmal Reit- und Longierhalle wässern

17 - 19 Uhr: restliche anfallende Arbeiten erledigen, Unterricht erteilen

ab 19 Uhr: Zeit für meine eigenen Pferde (falls ich noch Lust und Energie habe)

Das nur mal im Groben - dazwischen kommen natürlich immer wieder Anliegen der Einsteller, Notfälle oder unregelmäßige andere Termine. Außerdem schaue ich, dass ich eine Frühstücks- und eine kurze Pause fürs Abendessen unterbringe. Während der Heu- oder Strohernte sieht das ganze auch nochmal anders aus.

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Ich musste mit unter 12 selbstständig werden.

Da meine Eltern beide voll berufstätig waren, hatte ich nie den Luxus großartig zur Schule oder Freizeitaktivitäten gefahren zu werden, sondern musste von vornherein per Fahrrad / Bus / Zug und Co schauen wie ich von A nach B komme. Nach der Schule ging es die ersten Jahre in die Nachmittagsbetreuung bis ich in der Lage war mit selbst ein kleines Mittagessen zuzubereiten - ab da durfte ich direkt nach Hause und mich selbst beschäftigen bis meine Eltern von der Arbeit kamen.

Im Nachhinein bin ich tatsächlich dankbar dafür. Wenn ich sehe wie unselbstständig so mancher junge Erwachsene ist wundere ich mich wie die jemals alleine überleben wollen.

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Wieso zahlst du denn nicht einfach deine ausstehenden Schulden und gut ist? ;-)

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Wir sind bei der Uelzener und damit seit Jahren sehr zufrieden. Die OP die wir bislang hatten wurde problemlos übernommen.

Am Ende hilft es aber nur sich im Zweifelsfall beraten zu lassen oder sich selbst eingehend durch die verschiedenen Tarife und Versicherungswerke zu lesen. Nur weil es für uns der geeignetste Versicherer ist muss das bei dir nicht auch zutreffen.

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Dein Engagement in allen Ehren - aber bitte spende doch dann was sinnvolles. Einen Sack Karotten oder Heucobs zum Beispiel. Am Besten sprich vorab mal mit der Hofleitung, die wissen doch am allerbesten was sie am nötigsten brauchen können!

Brötchen und Brot sind nicht nur ungesund, sie helfen auch null dabei ein Pferd wieder aufzufüttern - so nett es also auch gemeint ist, es ist keinerlei Hilfe was du da vor hast.

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