Es gibt eine Hölle und das Fegefeuer!

Ich glaube als Christ, dass es eine Hölle gibt, aber ich hoffe, dass diese leer ist. Das ist nicht nur meine Meinung, sondern die Meinung vieler Theologen. Hölle ist kein Flammenmeer, das sind ja bloß Metaphern. Hölle ist ein Ort, der totalen Gottesferne und ein Ort an dem keine Liebe mehr existiert. Menschen, die dahin kommen, wollen keine Gemeinschaft mit Gott, sie haben sich dazu entschlossen aus freiem Willen. Es ist die Konsequenz ihrer Entscheidung. Gott bietet uns seine Liebe an, er verzeiht uns, wenn wir wirklich bereuen und sehen wie groß seine Liebe ist. Wer aber all das ablehnt, der hat die Hölle gewählt. Ich hoffe aber, dass kein Mensch sich von Gottes großer Liebe abgekehrt und deswegen, die Hölle leer ist.

Fegefeuer (Pugatorium) ist ein Ort der Reinigung. Der Mensch soll hier sein Leben überdenken, bevor er zur ewigen Gottesschau gelangt.

Das alles sind eschatologische Überlegungen und es stellt keine festes Dogma dar.

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Es würde sich nichts ändern.

Das würde nichts an seiner Botschaft ändern!

Jesus spricht ja selber nicht davon, dass man nicht heiraten darf oder soll. Allerdings, wäre dann die theologische Frage, was mit den Kindern/Nachkommen Jesu wäre. Es wäre eher eine christologische Frage. Haben die Kinder dann Anteil am Logos oder haben sie nur eine menschliche Natur? Jesus war wahrer Mensch und wahrer Gott, also er war beides, wie sieht´s mit Nachkommen aus?

Übrigens: Das Zölibat, hat nichts damit zutun, dass Jesus unverheiratet oder verheiratet gewesen ist. Es war einfach eine ökonomische Frage. Die Kirche musste für einen Pfarrer mit Kindern, einfach mehr Geld investieren und das Amt des Priesters wurde einfach dann an die Kinder weitergegeben ohne richtige Ausbildung etc. Zudem argumentierte man damit, dass sich ein unverheirateter Priester sich mehr um seine Gemeinde kümmern könne, da er keine familiären Aufgaben zu erledigen hat.

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Ich versuche Sonntags in die Kirche zugehen, aber wenn ich mal keine Lust habe und mir einfach nicht danach ist, dann geh ich nicht.

Ich finde, dass der Gläubige auch mit seinem Herzen dabei sein muss und ich kann es nicht, wenn ich mit dem Kopf woanders bin.

Nein ich beichte es auch nicht. Und ich habe katholische Theologie studiert und werde auch für die Kirche arbeiten.

Es bringt keinem was, wenn Sonntags die Kirche brechend voll ist, aber über die Hälfte hat keinen Bock, hört nicht zu, wertschätzt den Gottesdienst und den in der Eucharistiefeier gefeierten Glauben nicht.

Regelmäßige Teilnahme finde ich wichtig, aber ein Zwang ist sinnlos.

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Ich würde sagen, dass er eher ein philosophisch anghauchter Film ist, der ja das Höhlengleichnis von Platon aufgreift.

Die Matrix ist wie die Höhle und die Menschen erkennen nicht, das ihre Realität nur ein Schattenspiel, im Film eine Computersimulation ist.

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Also mein Freund, dein Reli-Lehrer hat Recht. Adam und Eva existierten in Wirklichkeit nicht. Sie sind nur eine Metapher für die ersten Menschen, die auf der Erde lebten. Adam und Eva sind sprechende Namen. Das bedeutet: Adam heißt übersetzt "Erdling" und Eva = Leben.

Jedoch hat die biblische Erzählung einen wahren Glaubenskern, den dein Reli-Lehrer nicht verleugnen darf. Gott hat den Menschen als Mann und Frau erschaffen und der Mensch hat sich selbst gegen Gott versündigt. Diesen Satz schmückt die Geschichte nur aus, mit Metaphern und Vorstellungen sowie theologischen Deutungen.

Du kannst deinen Lehrer nicht melden, weil er konform nach heutigen wissenschaftlichen Stand und kirchlicher Lehre gesprochen hat. Würde er jedoch behaupten, dass Gott nicht den Menschen erschaffen hat, dann wäre es vllt. etwas anders.

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Hallo,

ich denke, dass unsere Verstorbenen immer bei uns sind. Sie sind im Herzen bei uns. Wir Christen haben die Hoffnung, dass es nach dem Tod weitergeht, weil Gott uns so sehr liebt, dass er uns sogar im Tod nicht alleine lässt.

Ich kann dich sehr gut verstehen, dass der Schmerz einen geliebten Menschen nicht sichtbar und materiell bei sich zuhaben einen nicht loslässt. Aber für deine Freundin, ist es auch besser sie gehen zu lassen, es tut dir gut und ihr. Ihre Seele/Geist merkt das du weiter an ihr hängst und sie hängt an dir, sie kann nicht loslassen. Klingt esoterisch, aber ich möchte dir damit verdeutlichen, dass meiner Meinung nach eine starke Bindung und Liebe den Tod weiter übersteht. Liebe bedeutet sie auch gehen zu lassen, ihr hattet eine bestimmt eine wunderschöne Zeit, behalt deine Freundin in deinem Herzen und die schöne Zeit, aber versuche die Situation so anzunehmen.

Deine Freundin hat nichts davon, wenn du nun auch von der Erde gehst! Es würde sie bestimmt noch mehr betrüben.

Du sagst, Jesus soll den Schmerz von dir nehmen. Gebete werden erhört, aber man muss auch selber dazu bereit sein etwas dafür zutun. Du wirst nicht einfach eines Tages aufwachen und aller Schmerz ist vorbei. Du musst bereit sein, loszulassen. Nicht vergessen, aber loslassen. Schmerz, Verzweifelung gehören zum Leben, genauso wie Freude und Liebe, sage es Gott in deinem Gebet. Klage, Schreie, aber sei bereit loslassen zu können.

Verliere nicht den Lebensmut, triff dich wieder mit Freunden, geh in deine Kirchengemeinde, wenn es dir Kraft gibt und vielleicht triffst du eine Frau, die verhilft dein Herz zu heilen. Ich denke, deine Freundin wird sich für dich freuen und sie sieht es auch. Wenn sie dich geliebt hat, will sie das es dir gut geht.

Vertraue Gott, dass sie nun in der ewigen Freude bei ihm ist. Denn das hat er uns zugesagt: "Im Hause meines Vaters gibt es viele Wohnungen." (Joh 14,2)

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Weil du die "Standarts" von Heute, nicht auf die Situation vor über 2000 Jahren legen kannst.

Verlobung = Versprechen die Frau zu heiraten. Und Sex war erst in der Ehe erlaubt, die soziale Ächtung war richtig krass. Überleg mal: Eine Frau, die Ehebruch (Sex mit anderem) begang, wurde meistens gesteinigt!

Lassen wir mal die theologische Deutung, dass der Heilige Geist Jesus gezeugt hat, was ürbigens ein Dogma (fester Glaubessatz, der geglaubt werden muss) ist raus. Es gibt die These, dass Maria durch einen römischen Soldaten geschwängert wurde, vllt. auch vergewaltigt, Josef nahm dieses Kind aber dennoch wie sein Eigenes an.

Das ist aber eine These. Wir nehmen mal an, dass Jesus durch die Kraft des Geistes gezeugt und ich lege das so aus, dass der Geist den biologischen Vater Jesu ausgewählt hat. Jesus sollte also von Mann XY gezeugt werden.

Achso und Jungfrau, hat nichts mit der Jungfrau zutun! Jungfrau ist falsch aus dem griechischen übersetzt und bedeutet eigentlich "junge Frau". Maria war eine junge Frau, gerade mal 14 Jahre.

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Ja! Jesus war wahrer Mensch, mit allen menschlichen Bedürfnissen (Hunger, Durst, Leid, Freude, Liebe,....) Aber er war halt auch wahrer Gott, nach christl. Verständnis und Lehre.

Dazu ein Bibelvers: "Wir haben ja nicht einen Hohepriester, der nicht mitfühlen könnte mit unseren Schwächen, sondern einen, der in allem wie wir versucht worden ist, aber nicht gesündigt hat." (Hebr 4,15)

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Früher ging es wirklich darum, dass man Angst hatte, dass das Kind sonst nicht in den Himmel kommt. Es geht bei der Säuglingstaufe draum, dass durch die Taufgnade ein Prozess, ein Glaubensweg beginnen kann. Der Glaubensweg führt von der Säuglingstaufe, über die Erstkommunion hin zur Firmung. In der Firmung wird das Sakrament der Taufe vollendet. Wenn ein Erwachsener oder Jugendlicher getauft wird, dann werden beide Sakramente auf einmal gespendet.

Die Eltern bekräftigen bei der Taufe ihren Glauben und versprechen, das Kind in diesem Glauben zu erziehen, damit es später bei der Firmung die Taufe selber aus seinem eigenen Glauben bekräftigen kann.

Die Taufe bleibt ein Initationsritus, aber die Initation ist ein Prozess.

Dieses neue Tauflied sagt den Charakter nochmal schön aus:

https://www.youtube.com/watch?v=uO3ZAgtWl8M

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Also ich denke, dass heute die Leute, die wirklich jeden Sonntag in die Kirche gehen, wirklich an Gott glauben! In Bayern wo noch soziale Kontrolle herrscht bin ich mir da unsicherer.

Wie schon anklungen, wäre eine Vermutung "Gewohnheit" und soziale Kontrolle oder Tradition.

Ich geh jetzt nicht jeden Sonntag in die Kirche, aber glaube an Gott und hab sogar Theologie studiert :P Also man kann aus dem Kirchenbesuch auch nicht immer die Religiösität eines Menschen draus ableiten. Das Denken aber viele. Nur weil viele Menschen aus den Kirchen austreten und der Gottesdienst nicht mehr besucht wird, denken viele, alle wären Atheisten. Studien belegen etwas anderes. Die Menschen sind in gewisserweise noch religiös und glauben an einen Gott, aber die Institutonalisierung nimmt stetig ab.

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Es handelt sich eben nicht um zwei untrennbare Dinge und vor allem nicht um zwei Religionen. Du hast grundlegend das Neue Testament nicht verstanden.

Jesu Botschaft und Jesu Tod am Kreuz sowie seine Auferstehung gehören zusammen.

Jesus lebte seine Botschaft von der Liebe zu den Menschen radikal bis in den Tod hinein. Er war unschuldig, doch er starb aus Liebe zu den Menschen. Man das auch gesteigerte Proexistenz.

Jesus lebte sein Leben für Gott und er war gehorsam bis in den Tod hinein. Aufgrund dessen, weil er die Menschen und Gott unendlich liebte, ließ Gott ihn nicht im Tod, sondern erweckte ihn den Vater und erhöhte ihn später. Wer an Jesus und seine Botschaft glaubt und danach handelt hat das ewige Leben, weil Jesus die Menschen mit Gott versöhnte. Er war in der Art der erste Mensch nach dem Sündenfall, der vollkommen lebte, so wie es Gott für den Menschen eigentlich bestimmt hat. Er liebte Gott und seine nächsten Menschen und erwies dadurch, dass der Mensch durchaus dazu fähig ist.

Der Kreuzestod ist fundamental für den christlichen Glauben! Hätte Jesus nur gepredigt, dass man seinen Nächsten lieben soll wie sich selbst, das man Barmherzig sein soll etc. aber später als es hieß für die Botschaft einzutreten weggelaufen wäre, dann wäre die Botschaft Null wert gewesen. Der Kreuzestod und die Auferstehung sind eine Art Zertifikat dafür, dass es sich bei der Botschaft Jesu um göttliche Offenbarung handelt und das Jesus v. Nazareth der Christus ist.

Also nichts mit zwei Religionen. Eine Botschaft mit einem Ziel: Die Erlösung der Menschheit!

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Kommt auf die Kirche an. Wer katholischer Priester und damit später wahrschl. Pastor wird studiert kath. Theologie an der Uni. Da gibt es das Fach Exegese des Alten und Neuen Testaments. Es können aber nicht alle Bücher der Bibel behandelt werden, sondern nur immer Abschnitte, die aber in den gesamten Kontext eingehen.

Ich habe kath. Theologie studiert, aber nicht um später Pastor zu werden und ich muss gestehen, ich kenne nicht die ganze Bibel und habe nicht alles gelesen. xD Aber ich lese jeden Tag eine bestimmte Stelle, die für den Tag vorgesehen ist und somit lernt man die Bücher immer besser kennen.

In der evangelischen Theologie ist es meines Wissens nach strenger. Kann mir vorstellen, dass evangelischer Pastoren wirklich die ganze Bibel gelesen haben. Aber eher Spekulation.

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In der evangelischen Kirche ist das möglich. In der römisch-katholischen Kirche jedoch nicht. Da kann es nur eine Ehe zwischen Mann und Frau geben. Manche Priester segnen jedoch gleichgeschlechtliche Paare, was von der Kirche offiziell jedoch auch nicht erlaubt ist.

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Sorry,

aber ich finde es seltsam, dass manche "Atheisten", die "Theisten" von ihrem Glauben abbringen, bzw. missionieren wollen. Diese Atheisten die das machen wollen, sind im Grunde genommen gar keine. Ich denke, du bist in deinem Herzen gespalten und auf der Suche nach der Wahrheit. Gut und schön, du hast alle Möglichkeiten, aber es zeugt von Dummheit und Argoganz, anderen Menschen etwas vorschreiben zu wollen und zu denken, man hätte die Weisheit mit Löffeln gefressen.

Ich könnte auch die Frage stellen: "Wann lernen Atheisten, dass Gott existiert und sie auf dem Holzweg sind"?

Du glaubst auch mein Freund! Du glaubst nämlich, dass Gott nicht existiert, wissen kannst du es nicht xD

Also du wirst es iwann wissen, wenn du gestorben bist.

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Es liegt in der Natur des Menschen, "religiös" zu sein. Viele sprechen auch von dem Menschen als "homo religiosus". Kein Mensch, kann von sich behaupten nicht an etwas zu "glauben". Das muss nicht unbedingt ein höheres göttliches Wesen sein. Viele glaubten auch an die Idee des Kommunismus, des Nationalsozialismus oder oder oder. Der Mensch braucht Utopien, aus denen etwas Reales erwächst, um seine Welt zu gestalten, sie zu verbessern. Utopien geben Orientierung!

Ich bin gläubig und glaube an Gott in seiner christlichen Ausprägung. Und warum? Weil der der Glaube an Gott mit Kraft gibt, ich im Gebet ihm begegnen kann. Ich kann ihm alle meine Sorgen und Ängste aufzeigen. Hinzukommt, dass das Evangelium schon mein Leben bestimmt. Oft reflektiere ich Erlebnisse im Licht der Schrift. Meine Erlebnisse habe ich mit Gott gemacht und ich weiß, dass er dort gehandelt hat.

Wie schon viele andere gesagt haben, ist es eher dämlich von dir, religiöse Menschen als "dumm" zu bezeichnen. Es ist ein Zeichen von Ahnungslosigkeit, Empathielosigkeit und Selbstherrlichkeit, aber auch Verzweifelung und Hoffnungslosigkeit.

Mit solchen Voreinstellungen, könnte man mit dir keinen Dialog führen.

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Hallo,

ja, du musst getauft sein für eine kirchliche Hochzeit. Dein Partner/in sollte dies auch sein. Ein reges kirchliches Leben ist nicht Voraussetzung.

ABER: Wenn du sonst mit Kirche nichts am Hut hast, dir der Glaube egal ist, würde ich dir von einer kirchlichen Trauung abraten. Weil es so schön ist, finde ich eine absurde Begründung. Ich kann nur für die kath. Position sprechen aber, die Ehe ist in der kath. Sicht ein Sakrament, dass sich die beiden Partner spenden. Sie binden sich offiziell bis an ihr Lebensende und beachte! eine Ehe ist unauflöslich nach katholischer Lehre. Auch wenn du dich scheiden lässt, bleibst du verheiratet, weil das Sakrament wie ein Brandsiegel ist. Nur eine Annulierung mit aufwendigen kirchl. Gerichtsverfahren heben eine Ehe auf.

Jetzt egal ob katholisch oder evangelisch: Du solltest kirchlich heiraten, wenn du dich auf die kirchl. Vorstellungen der Ehe einlassen kannst. Sonst würde ich dir raten, dass du lieber eine schön gestaltete standesamtliche Hochzeit feierst. Kann man ja auch in einem Schloss oder desgleichen ;)

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Glaube und Wissenschaft widersprechen sich nicht. Das Problem ist, dass beide einen anderen Ansatz haben. Glauben ist Hoffen. Glauben ist das Bekennen, das Überzeugtsein ohne dafür Beweise zu benötigen, da die Glaubensbotschaft einem Hoffnung gibt.

Glaube/Religion möchte hinterfragen, sinnstiften, Ordnung schaffen, erklären, deuten, Hoffnung geben

Wissenschaft möchte reflektieren, analysieren und erklären, Ordnung schaffen, hinterfragen

Jetzt haben wir zwei Gemeinsamkeiten:

Wissenschaft und religiöser Glaube möchten:

  1. die Welt erklären
  2. der Welt Ordnung geben

Wissenschaft und Glaube sind als Weltdeutungen und Welterklärungen.

Bei der Religion kommt jedoch dann auch noch ein jenseitiges Ziel hinzu. Sein Leben ändern um besser leben zu können. Aber das will Wissenschaft auch oder?

Noch ein letztes die Theologie ist auch eine Wissenschaft, die den jeweiligen Glauben reflekiert und versucht Antworten zu geben, warum Menschen an so einen Gott oder göttliches Wesen glauben.

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