Zuverlässigkeitsüberprüfung, Auslandsjahr als Wohnsitz notwendig?

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3 Antworten

Ich finde es seltsam, dass sich zwei gegebene Antworten widersprechen, obwohl das ja gar nicht sein dürfte:

1. "Du brauchst also gar nichts zu machen."

2. "... musst du dir ein entsprechendes Führungszeugnis besorgen."

Und nun? Hilft Dir eine der Antworten weiter?

Also, mach es gleich richtig und wende Dich an die Stellen, die in Fragen der ZUP involviert sind:

Luftfahrt-Bundesamt (LBA), die Bezirksregierung oder die Staatsanwaltschaft, die für Deinen jetzigen Wohnort zuständig ist oder die für den privaten Luftverkehr zuständige Landesluftfahrtbehörde.

Leider wird das unterschiedlich gehandhabt (war jedenfalls zu meiner Zeit noch so). Am besten ist also, alle nacheinander abzutelefonieren.

Danach kannst Du Dich immer noch an die US-Botschaft oder ein US-Konsulat, z. B. das in Frankfurt, wenden.

Du machst aber nichts verkehrt, wenn Du einen US-Strafregisterauszug beantragst, denn Dein "gwöhnlicher" Aufenthalts- bzw. Wohnort war nun einmal im Ausland (für mehr als 183 Tage. Das Steuerrecht ist da ein guter Anhaltspunkt).

Den Behörden geht es weniger um einen Auslandsaufenthalt (na ja, bei bestimmten Ländern schon eher), als vielmehr um häufige Wohnsitzwechsel.

Aber wie gesagt, helfen tun Dir da die Profis, die es wirklich wissen.

Du hast auch während deiner Zeit in den USA deinen gewöhnlichen Wohnsitz in Deutschland beibehalten.

Du brauchst also gar nichts zu machen.

Da du deinen "gewöhnlichen Aufenthalt" in dem Zeitraum u.a. für 11 Monate in den USA hattest, musst du dir ein entsprechendes Führungszeugnis besorgen.

Da würde ich, der auch keine AHnung hat, wie man da drankommt, einmal über die US-Botschaft versuchen, näheres in Erfahrung zu bringen und wohl noch eher mal mit dem Leiter der Ausländerbehörde an deinem US-Wohnort telefonieren. Dann siehst du klarer...

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