Zug fahren nach Narkose?

16 Antworten

Öffentliche Verkehrsmittel sind eigentlich kein Problem. Nur selbst mit dem Auto sollte man natürlich nicht fahren, das ist klar. Du wirst ja auch merken wie Du dich nach dem Eingriff fühlen wirst. Zur Not setzt Du dich erst einmal eine Stunde dort noch in einen Warteraum oder gehst in ein Cafe und setzt Dich anschliessend in den Zug. Und natürlich immer Handy dabei haben, dass falls etwas sein sollte Du sofort jemanden anrufen kannst.

An deiner Stelle würde ich mich schon um eine Begleitperson bemühen. Mir geht es immer so, dass ich zwar, nachdem ich aufgewacht bin, alles kann und mich fit fühle, hinterher aber feststelle, dass ich Erinnerungslücken habe. Allein würde ich daher, aufgrund dieser Erfahrungswerte, nicht so eine weite Fahrt machen.

Auch mit dem Zug muss dich jemand begleiten. Oder du musst in der Praxis bleiben, bis der Arzt meint, du könntest wieder allein los.

Für eine Magenspiegelung braucht man keine Narkose - allenfalls eine Sedierung. Da bist Du dann schnell wieder fit.

user1628  21.08.2012, 13:29

Aber auch nach einer Sedierung darf man nicht sofort alleine nach Hause!

user1439  21.08.2012, 13:30
@user1628

Man bleibt ja auch normal noch eine halbe Stunde in der Praxis.

user1628  21.08.2012, 13:32
@user1439

Ja klar, aber dann darf man nur mit Begleitung gehen. Zumindest war das bei mir so,

Die Ärzte werden dich nicht einfach so gehen lassen. Wenn du jedoch so lange nervst, bis die dich gehen lassen. Dann wünsche ich dir aber viel Spaß, da du eine sogenannte Verzichtserklärung unterschreiben musst.

So hast du im Falle eines Unfalls etc. keinerlei Versicherungsschutz. Eventuell fährst du dann den ganzen, weiten Weg umsonst, da der Eingriff, hier eine Magenspiegelung, aufgrund einer fehlenden, verantwortungsvollen, volljährigen Begleitperson ggf. nicht durchgeführt wird.

Ich rate dir, die Ärzte nicht anzulügen, was die Abrufbarkeit einer Begleitperson betrifft, weil die Klinik Schadensersatzansprüche gegenüber deiner Person, wenn du noch nicht volljährig wärst, gegenüber deinen Erziehungsberechtigten geltend machen.

Wenn du das Risiko eingehen willst, dann tue es. Dann aber nicht auf Kosten der Ärzteschaft. Wenn dir etwas passiert, ist das Geschrei von deiner Seite aus riesengroß.

Dazu sage ich nur. Wer nicht hören will, muss fühlen.

Also in diesem Sinne. Gutes Gelingen !