Zu dumm/schlecht für ein Studium?

5 Antworten

Ich hoffe, du nimmst es mir nicht übel, wenn ich gleich am Anfang meine Meinung sage: Du solltest umdenken. Denk positiv!!!

Und nun zur Frage: Ich war in der Oberstufe gewesen. Der Sprung von der Realschule zur Oberstufe war gigantisch. Die Oberstufe war bedeutend schwerer gewesen. Als ich studierte, wurde es wieder bedeutend einfacher. Da man ja die selben Fächer vergleiche soll (nicht Bio in der Oberstufe mit Wirtschaft beim Studium) habe ich die Fächer Mathe verglichen. In der Oberstufe stand ich auf Note 4-5, beim Studium auf Note 1-2. In der Realschule war ich ein einer-Schüler, war bester im Mathematikwettbewerbs meines Jahrgangs.

Ein anderer Vergleich: Wirtschaft in der Oberstufe eine glatte Note fünf. Studierte aber Betriebswirtschaft erfolgreich.

In dem Jahr, wo ich von der Oberstufe abging, fing ich mit dem Studium an. Daher kann nicht gesagt werden, dass sich viel geändert hat oder dass ich reifer geworden bin. Auch kontaktierte ich das Kultusministerium, ob der Inhalt des Studiums dem entsprach, was in der Schule als Stoff durch genommen wurde. Das Ergebnis war, dass der Rahmenlehrplan beim Studium dem entsprach, was in der Oberstufe durch genommen wurde. Beim Stuidum ging es sogar noch deutlich tiefer.

Fragen an die Schulleitung und das Schulamt wurden mit Widersprüchlichkeiten oder gar nicht beantwortet.

Daher: Wenn dich ein Fach Interessiert, würde ich es einfach wagen und dir immer wieder einreden, dass du es schaffst!!!


pxg1996 
Fragesteller
 22.11.2016, 07:26

Hallo,

Auch ich habe den Sprung von Realschule zum Fachabi gemacht war auch für mich wirklich nicht einfach habe aber auch viel zu wenig gelernt. Ich danke dir für deine aufbauenden Worte, leider lasse ich mich viel zu oft beeinflussen. Wenn andere sagen das schaffst du nicht oder du bist zu schlecht mache ich mir immer direkt riesen Gedanken. 

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MarcoAH  22.11.2016, 08:09
@pxg1996

Es liegt nicht unbedingt am lernen. Ich habe in der Oberstufe viel gelernt. Das Ergebnis habe ich geschrieben. Leider ist auch die Umwelt da, die einen beeinflussen kann. Sehr stark sogar. Ich kenne das auch sehr gut. Mit der Zeit habe ich gelernt, mich von solchen Menschen zu distanzieren. Diese Menschen, die du beschrieben hast, ziehen einen runter. Wenn du das machst, was sie sagen und du machst auf Grund dessen das Studium nicht, interessiert es keinem mehr, warum du einst nicht studiertest.

Wenn dir solche Leute wirklich negative Gedanken aussprechen und dich entmutigen, würde ich den Kontakt zu solchen Menschen abbrechen oder, wenn es nicht möglich ist, den Kontakt zu reduzieren und nicht über deine Ziele reden.

Such dir stattdessen lieber Freunde und Bekannte, die dich in deinen Zielen unterstützen und dich ermutigen.

Einen Glaubenssatz, den du dir jeden Tag 20-30 mal MINDESTENS laut sagen solltes, ist: "ICH SCHAFFE DAS STUDIUM!!!" Dein Unterbewusstsein programiert sich, dass du das Studium auch schaffst.

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Bitte gehe nicht an einer Fachhochschule. Das packst du nicht wenn nur dein FACHabi schon schlecht ist, wirst du kaum ein Platz bekommen


nerd4you  22.11.2016, 07:37

Stimmt so nicht! Das hängt vom Studiengang und der Hochschule ab. Noten sind kein Eindeutiger Index für Intelligenz und Können. Junge Menschen entwickeln sich, manche früher manche später. Ich kenne Menschen die hatten ein 1er Abi, und waren nachher zublöd für das Studium.

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Cassyly  20.08.2021, 13:12

Öhm ich habe Fachabi 3,0 und bin im Rechtswissenschaften Bachlor.

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Lass es lieber sein ,denn Führungspersonal ohne Selbstbewustsein ,wird nicht gebraucht.


Girschdien  22.11.2016, 06:34

Nicht jeder, der studiert, wird Führungskraft.

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ratatoesk  22.11.2016, 06:36
@Girschdien

Achso ? Wofür studiert man denn dann,um danach am Fließband zu stehn?

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Girschdien  22.11.2016, 06:49
@ratatoesk

Ich glaube, Du hast eine falsche Vorstellung von dem Begriff "Führungskraft". Eine Führungskraft hat Personal- oder Budgetverantwortung. Ich bspw. bin normale Angestellte, fachlich mittlerweile ein Senior, aber ich möchte im Leben keine Führungsverantwortung haben. Von "am Fließband stehen" ist mein Job aber weit entfernt.

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ratatoesk  22.11.2016, 07:31
@Girschdien

Entschuldigung ich vergas die vielen BWLer, die zählen bei mir aber nicht unter Studierte.

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ratatoesk  22.11.2016, 07:36
@nerd4you

Weis ich nicht,aber die Stufe ,die man mit solch einem Studium erreichen kann,erreicht man auch durch Arbeit und da schätze ich Leute die Ahnung und Erfahrung von dem haben, was sie tun und keinen BWLer.

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nerd4you  22.11.2016, 07:40
@ratatoesk

Die Abneigung gegen BWLer kann ich nachvollziehen. Die Brabbeln nur, ohne wirklich von etwas Ahnung zu haben. Aber auch da gibt durch aus Kompetenz. Selten, aber vorhanden. 

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MarcoAH  22.11.2016, 07:22

Ich habe studiert und will keinesfalls eine Führungskraft werden. Wenn einem ein Studium zusagt, sollte man es auch wagen.

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040815  22.11.2016, 09:33

Wollte Pfeil nach oben drücken
Sorry 😬

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Ich würde sagen es kommt drauf an was du studieren möchtest.. Und was du überhaupt für Möglichkeiten hast .

Wofür hast du denn dein abi gemacht?

Also klar es gibt Berufe wo man ein Abi braucht.

Aber falls dies bei dir nicht der Fall ist kannst du doch auch genau so gut eine Ausbildung machen.


pxg1996 
Fragesteller
 22.11.2016, 05:34

Hallo, ich möchte später gerne mal in den kaufmännischen Bereich. Habe auch das Fachabi mit Schwerpunkt Wirtschaft und bin in den Wirtschaftsfächern ganz okay gewesen. Also wenn ein Studium dann eher Richtung Wirtschaft/BWL. Ausbildung wäre natürlich auch okay sollte ein Studium nicht klappen. Gruß 

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Girschdien  22.11.2016, 06:33
@pxg1996

Mach Dir bitte bewusst, dass ein wesentlicher Pfeiler des BWL-Studiums die Mathematik ist. Nicht nur kaufmännisches Rechnen, vor allem Statistik. Und in den Einführungsvorlesungen gibt es auch Algebra (braucht meines Erachtens kein Ökonom) und aus meiner Erfahrung (ich habe während das Studiums als studentische Hilfskraft Klausuren korrigiert) fallen in Mathe die meisten durch. Wenn Mathematik also zu Deinen Hassfächern gehört, musst Du Dich bei BWL/VWL anständig auf den Hosenboden setzen.

Du könntest auch erst eine kaufmännische Lehre machen (Bankkaufmann, Speditionskaufmann, Einzelhandelskaufmann etc.) und danach noch ein Studium drauf setzen, wenn Du das möchtest.

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Charlieee001  22.11.2016, 05:44

Klappt schon ! Ein Studium ist ja nichts falsches . Du wirst schon früh genug merken inwiefern das für dich von den Noten her klappt.

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Ich finde nicht,  das der Abischnitt (oder irgendein anderer Abschluss) ein direktes Maß für Intelligenz ist. Es kann ja viel reingespielt haben, warum der Schnitt nicht so gut war. Vielleicht hattest du privat Stress, vielleicht liegt dir "Schule" nicht, vielleicht hast du kein breit gefächertes Interesse, dafür begeistert dich aber ein bestimmtes Thema? Immerhin du HAST Abi, also bewiesen, dass du weist, wie man lernt. Wenn du die Note erreicht hast, ohne zu lernen, hast du ja erst recht Intelligenz bewiesen.

Meiner Erfahrung nach ist man immer in einem Fach gut, wenn man es toll findet oder ein stark motivierendes Ziel vor Augen hat. Wenn du studieren willst, dann such dir dein Fach nach den Kriterien aus, wofür du dich begeistern kannst und nicht nur nach dem Motto "da kann ich mal viel Geld verdienen" oder  "da sind die Jobchancen gut" oder ähnliches. Wenn man sich nicht so leicht mit dem lernen tut, sollte man noch mehr auf seine Neigungen hören, sonst wird es im Studium schnell sehr hart und belastend.

Also: Wenn du gerne studieren willst, dann tu es!! Allerdings wird das dieses Wintersemester nichts mehr- das hat ja schon Anfang Oktober angefangen und Berwerbungsfristen sind schon lange vorbei.


null815nicname  22.11.2016, 12:43

Ach nur noch nebenbei- 2,9 ist nicht so schlecht. Im Abijahrgang über mir war ein Junge, der mit 2,8 durch das Losverfahren noch ins Medizinstudium gerutscht ist und das auch gut durchgezogen hat!

Eine andere Bekannte von mir hat das Gymnasium in der 10. Klasse geschmissen, anschließend in verschiedenen Botiquen gearbeitet, schlieslisch eine Ausbildung zur Friseuse gemacht und den Meister dazu mit 1,0 abgeschlossen. Danach hat sie sich mit diesem Meister auf einen Platz zum Medizinstudium (was mit einigen wenigen Plätzen möglich ist) beworben und ist inzwischen Unfallchirurgin.

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pxg1996 
Fragesteller
 22.11.2016, 13:11

Hallo danke für deinen Beitrag! Tut mir leid ich meine natürlich das Sommersemester habe mich verschrieben. Fürs Fachabi habe ich leider so gut wie garnicht gelernt was ich jetzt bereue, aber ein Studium motiviert mich auch irgendwie mehr. 

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null815nicname  22.11.2016, 14:28
@pxg1996

Das hört sich doch schon gut an!! Aber sei dir im klaren darüber, das ein Studium auch ein bisschen mehr Disziplin verlangt, als die Schule. Immerhin hat man niemanden, der einem sagt, um die Uhrzeit musst du das machen, da sein etc. Theoretisch kann man in den meisten Fächern nie in die Uni gehen, es fällt niemandem auf- aber man schafft dann eben auch nichts. Aber wenn du motiviert bist und das Fach toll findest, dann schaffst dus auch!

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