Ja

NIemand weiß genau, wie viele Sterne unsere MIlchstraße hat, aber die meisten Schätzungen bewegen sich zwischen 100- 300 Milliareden Sternen. Sagen wir also einfach mal 200 Milliaren; Studien nehmen an, das jeder davon von durchschnittlich 1,6 Planteten umkreist wird; Abgerundet wären das 300 Miliaren Plantenen. Leben wie wir es kennen, braucht flüssiges Wasser, es darf also nicht so heiß sein, das es in der Dampfphase vorliegt aber auch nicht so kalt, das es gefroren ist. Der Planet braucht also eine bestimmten Abstand von der jeweiligen Sonne, abängig von deren Hitzeleistung, genügend Vulkanismus, oder eine Athmosphäre mit starkem Treibhauseffekt. Sagen wir einfach mal, jeder 300 Planet erfüllt eine dieser Vorraussetzungen, dann hätten wir immernoch 1 Milliarde mögliche Optionen allein in unserer MIlchstraße; und dazu habe ich noch nichtmal Monde mit passenden Bedingungen gezählt oder die Theorie, das es Leben gibt, das nicht auf Wasser angewiesen ist. Nun muss man auch bedenken, dass es Milliarden Galaxien in unserem Universum gibt. Die Wahrscheinlichkeit, das sich nur auf unserer Erde Leben entwickelt hat, ist also wirklich sehr gering. Nun hat man sogar in unserem Sonnensystem mögliche Kanidaten entdeckt, auf denen zumindest organische Kohlenstoffverbindungen existieren bzw. könnten; Beispielsweise die Jupitermode Io und Europa; auch wurden Aminosäuren in Kometenstaub entdeckt. Manche Wissenschaftler gehen sogar soweit, das erste "Bausteine" des Lebens auf unserer Erde mit Meteoriten eingeschleppt wurden. Egal ob man nun das glaubt oder nicht- mit dem WIssen, das sich Leben unter bestimmten Umständen entwickeln kann und dem WIssen, wie viele milliarden Orte mit den passenden Umständen existieren, ist es mehr als unwahrscheinlich, dass das nur ein einziges Mal passiert ist. Wohlgemerkt vermeide ich es, hier von Zivilisationen o.ä. zu sprechen, es könnte sich durchaus nur um einfache Einzeller oder Bakterien handeln.

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So nennt man den Regenwald, der rund um den Fluss Amazonas herum wächst aber auch rund um dessen Zuflüsse. Hauptteile des Amazonas gehören also zu Kolumbien, Ecuador, Peru und Brasilien (und etwas Bolivien). Man könnte auch den Regenwald in Venezuela, Guyana, Suriname und Französisch-Guyana dazuzählen. Schalte doch mal bei Google Maps auf Satellitenbild um und sieh es dir an!

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Ich hab das bisher 3 mal gemacht und zwar in Ecuador im Regenwald bei einem seriösen Schamanen und war oft als Übersetzterin und Aufpasserin mit vor Ort. Man sollte das nicht auf die leichte Schulter nehmen und sich ordentlich vorbereiten, auch mental. Außerdem brauchst du Aufpasser, weil zu einer solchen Reinigungszeremonie z.B. auch Erbrechen gehört und du ja sicher nicht ersticken willst, falls etwas schiefgeht. Vor eigenen Experimenten würde ich abgesehen von der Tatsache, das es in Deutschland illegal ist dringend abraten! Bist du in guten Händen, kann die Erfahrung seeehr heftig und intensiv werden, aber in den wenigsten Fällen wirklich angenehm. Ich bereue meine Erfahrungen nicht, ich würde sie eher als lehrreich beschreiben. Manche Menschen haben regelrechte Horrortrips, andere beschreiben es so, als ob sie ihren Körper plötzlich als absolutes Wunderwerk lieben. Manche Menschen weinen und lachen und haben intesivste Gefühle. Meine Erfahrungen hier aufzuschreiben, würde den Rahmen sprengen. Fall du tatsächlich jemals im Regenwald eine solche Zeremonie machen solltest, dann beachte das: Die Zeremonien finden nachts und möglichst weit weg von störedem Krach statt, weil man sehr licht- und geräuschempflindlch wird. Esse mindestens an diesem Tag nichts (maximal ein bisschen Obst zum Frühstück) und trinke nur Wasser. Nimm dir was warmes zum Anziehem mit, der Kreislauf "fährt herunter" und dann friert man sehr leicht, sorge dafür das du ein Kopfkissen hast. Überlege dir vorher, über welches Thema deine Visionen gehen sollen und lasse nicht zu, das Angstgefühle von dir Besitz ergreifen. Es kann sich beängstigend anfühlen, wenn man merkt, wie der Herzschlag langsamer wird und sich der Körper quasi auf Stand-by schaltet. Wenn du während einer Ayahuascazeremonie etwas Beängstigendes siehst, verfall nicht in Panik, das lässt dich dann nicht mehr los. Versuche, Ruhe zu bewahren. Mentale Disziplin ist eines der DInge, die man von Ayahuasca lernen kann. Nimm dir genügend Wasser mit, wenn du dich übergeben musst, trinke und übergib dich erneut, das reinigt den Körper und du wirst dich schneller besser fühlen. Zum Beipiel in Ecuador bieten die meisten kleinen Reiseagenturen und Touranbieter die Vermittlung von Ayahuascazeremonien an. Ein guter Ausgangspunkt ist zum Beispiel die kleine Stadt Tena; In den Programmen findet sich das oft unter "Chamanismo" oder ähnlichem

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Sorry, falls das deine Hausaufgaben sind, solltest du sie selber machen. Ich kann mir vorstellen, das Thema bezieht sich auf die Abholzung für die Landwirtschaft, die für unseren Markt Palmöl, Soja, Bananen und RIndfleich produziert. Dazu findest du sicher genügend im Internet!

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Nein, das könnt ihr nicht. Weist du auch warum? Weil du dich innerhalb von kürzester Zeit verlaufen würdest, mal ganz abgesehen von allen möglichen anderen Arten von Unfällen, die euch passieren würden. Das fängt schon mit dem "laufen" an. In vielen Ecken im Regenwald kann man nämlich nicht laufen, denn der Boden ist Sumpfland oder so dicht bewachsen, das kein durchkommen ist. Ihr bräuchtet also erstenmal ein Boot. Ihr habt keine Ahnung von Giftschlagen, Scorpionen, Ameisen und Spinnen, obwohl ihr damit vielleicht sogar noch klarkommen würdet. Ihr hättet keine Ahnung, wo ihr sauberes Wasser herbekommt, das Klima zehrt extrem an der Konstitution und ihr habt keine Ahnung, wie ihr an Nahrung kommen sollt. Die Jagd könnt ihr vergessen, wir als trampelige Europäer die nicht damit aufgewachsen sind würden da nichts sehen, geschweige denn erschiesen. Ihr habt wahrscheinlich Hemmungen, einige der anderen Proteinquellen zu nutzen, sprich Insekten und Maden. Früchte und Pilze gibt es, aber ihr wisst nicht was essbar ist. Im Regenwald gibt es derart viele verschiedene Pflanzenarten, das kann man nicht einfach mal so in zwei Wochen lernen, zudem sehen viele sehr ähnlich aus. Wunden entzünden sich sehr leicht, sogar kleine Insektenstiche. Evtl. würdet ihr sogar unter dem "Dschungelkoller" leiden, einer Art Platzangst.

Versteh mich nicht falsch, ich liebe den Amazonas und würde jedem eine Reise dahin wärmstens empfehlen. Allerdings nicht blauäugig und auf jedem Fall mit mindestens einem lokalen Guide, wenn ihr wirklich eine zweiwöchige Expedition machen wollt. In diesem Fall und mit ordentlicher Ausrüstung kann es ein unglaubliches Erlebnis werden, wenn auch nicht ganz günstig. In Ecuador kostet eine solche Expedition ca. 80-100 US-Dollar pro Tag und Person, mit Teilen der Ausrüstung, Verpflegung und Guide. In manchen Ecken kann man rund um Städte oder Lodges auch einige Wanderungen allein machen, aber ihr wollt ja offensichtlich etwas anderes.

Es gibt aber tolle Tages- und Mehrtagestouren, die vielleicht nicht ganz so Expeditionsmäßig sind, aber dafür preislich erschwinglicher, weil sie regelmäßig durchgeführt werden. Wollt ihr Abenteuerurlaub, könnte man dort darüber hinaus auch Raften und Wildwasserfahren; Ich würde euch als Ausgangsland Ecuador sehr empfehlen,weil man da nicht so viel Zeit braucht, um den Amazonas zu erreichen.

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Der Amazonas ist lang, es gehören auch viele Nebenflüsse dazu und erst ab einem bestimmten Punkt heißt der Fluss dann auch Amazonas. In einigen davon hab ich selber schon gebadet. Man muss halt auf die EInheimischen/ oder den Guide hören oder dich gut auskennen. Vor allem solltest du aber tagsüber und nicht in der Nacht schwimmen. Viele Tiere sind nachtaktiv (Elektroale zum Beispiel, die ein viel größeres Problem darstellen als Anakondas). Piranhas sind normalerweise überhauptkein Problem, Kaimane auch nicht, außer man gerät in die Nähe ihrer Brutstätten und Jungen. Da würdest du dann aber ja eh nicht baden. Näher an den Anden, wo das Wasser noch kälter und oft klarer ist und schnell fließt, ist das eh kein Problem. Am gefährlichsten ist das Wasser selbst. Gerde in den gerade genannten Flüssen kann das Wasser ganz plötzlich massiv anschwellen, weil es irgendwo oberhalb geregnet hat. Bei solchen Ereignissen sind schon so einige Menschen ums Leben gekommen. Aber auch so sollte man die Strömungen nicht unterschätzen. Ich hab das baden am Amazonas immer sehr genossen, weil es abkühlt, den Schweis abwäscht und das Wasser oft eh ziehmlich klasse war. Gerade das braune Schwarzwasser gilt auch als sehr gut für die Haut und man siet ja eh nicht, was sonst noch so rumschwimmt ;-) Näher an den Anden kann man super Wassersport auf den Amazonaszuflüssen machen, Rafting, Kajaking etc. Kann ich nur empfehlen!

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Naja rein hypothetisch wäre das denkbar. Allerdings halte ich das eher für unwahrscheinlich. Warum?

Man nimmt an, das die Titanboa eine ähnliche Lebensweise wie die heute noch lebende große Anakonda hatte. Sie würde also im Wasser leben und größere Beutetiere benötigen. Aufgrund ihrer Größe und der Tatsache das Schlangen wechselwarm sind, bräuchte sie eine durchgehend hohe Umgebungstemperatur, um aktiv bleiben zu können. Glaubt man Wikipedia (zugegeben nicht gerade die zuverlässigste Quelle), dann hatte die Titanboa eine Jahresdurchschnittstemperatur von 30°-35°C nötig. In Manaus zum Beispiel liegt der Jahresdurchschnitt aber nur bei ca. 27,4°C. Zu Zeiten der Boa war es also wohl um einiges wärmer in der Region. Nun könnte man auch argumentieren, das sich die Boa an die Temperaturen angepasst hat. Entweder indem sie nicht mehr diese gigantische Größe erreichen konnte und vorher verendete oder aber in irgendeiner genetischen Mutation, die dann aber evtl. eine neue Art bilden würde. DIe Titanboa wäre also ausgestorben, ihre Nachfahren aber am Leben. Das ist der eine Grund. Der andere ist der, das eine derart gigantische Schlange mit Sicherheit irgendwann gesichtet worden wäre. Der Amazonas ist in weiten Teilen besiedelt, zu Zeiten vor der Besiedlung durch die Europäer gab es sogar wesentlich mehr indigene Völker als heute. Tragischerweise starben viele Ureinwohner durch eingeschleppte Krankheiten. Aber auch heute leben viele Menschen in dem Gebiet, es gibt Landwirtschaft, Tourismus, Jäger und Ölfirmen. Es liegen Städe und Dörfer an den Ufern der Flüsse. Da im Regenwald die Flüsse oft die einzigen Verkehrswege darstellen, werden sie seit jeher genutzt. Der Lebensraum der Menschem überschneidet sich also mit dem, den die Titanboa hätte und den die Anakonda hat. Nun habe ich selbst in Ecuador schon Geschichten von 20 Meter langen Anakondas gehört, ein solches Exemplar wurde aber nie irgendwo wirklich dokumentiert. Solche Geschichten entstehen, weil auch eine 7 Meter Lange Schlange unglaublich riesig wirkt und viele Erzähler ihre Geschichten gerne ausschmücken (quasi das Gegenstück zum Seemannsgarn).

Und mal ehrlich- eine 13 Meter lange Schlange müsste sich nicht verbergen; Warum sollte sie in irgendeinem abgelegenen Winkel bleiben, wenn es auch anderwo Lebensraum und Nahrung gibt? Man würde sie wohl überall da antreffen, wo man heute ANakondas antrifft. Ähnlich wie diese wären sie wohl oft nicht ganz leicht zu sehen, aber sie wären wie die Anakonda oder der auch wie der Mohrenkaiman ganz oben an der Nahrungskette. Selbst wenn sie bei Annäherung abtauchen würden, irgendwann müssen Schlangen Sonne und Wärme tanken und würden am Ufer liegen. Man würde sie beim Sonnenbad entdecken, es gäbe Gruselgeschichten, in denen Titanboas Hunde oder Kinder gefressen hätten. Solche Geschichten gibt es jedoch meines Wissens nicht.

Abgesehen nun von allem bisher gesagten, könnten natürlich einige wenige Exemplare in irgendeinem ganz abgelegenen Winkel überlebt haben. Da würde sich dann aber wieder die Frage stellen, ob eine so geringe Popualation überhaupt die nötige genetische Vielfalt aufbringen würde, um überleben zu können.

Vorstellbar wäre allenfalls, das die Titanboas, wenn sie denn überlebt hätten und gesichtet worden wären, dann mit Anakondas verwechselt wurden.

Die meisten Tiere, die man für ausgestorben hielt und die dann doch wieder "aufgetaucht" sind, leben eher in Lebensräumen, die sich nicht so unmittelbar mit dem des Menschen überschneiden. Im Regenwald findet menschliches Leben so gut wie immer in direkter Nähe zu den Flüssen statt, also in direkter Nachbarschaft mit dem Lebensraum, den die Boas hätten.

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Nein das geht nicht. Dazu muss man wissen, das jedes Flusssystem im Prinzip der Abfluss von Regenwasser/ Schmelzwasser etc. aus verschiedenen Einzugsgebieten ist. EIn Fluss wird also von seinen Zuflüssen und deren EInzugsgebieten gespeist und darüber hinaus je nach Abschnitt auch von seinem eingenen.Er verliert oder gewinnt Wasser aus dem Grundwasseraquifer der direkt umliegend ist , durch Abbflussereignisse in der Umgebung und geringfügig auch durch direkten Niederschlag und Verdunstung. Je weiter du dem Flussverlauf also folgen würdest, desto größer wird sein Einzugsgebiet und desto mehr Fläche und Wassermenge würde dein Vorhaben betreffen. Du müsstest also zig Staudämme bauen und würdest das Flussbett wohl trotzdem nie wirklich trocken bekommen. Im Amazonasbecken gibt es zudem wesentlich mehr Niederschlag als bei uns. Teile des Gebiets sind Pantanal, also Sumpfland. Zudem ist die Region oft auch nicht gut zugänglich, du bräuchtest also erstmal die Infrastruktur um das Ganze zu bauen. Dabei und auch bei einer rein hypothetischen Trockenlegung würdest du aber viele Ökosysteme zerstören und unglaublich viele Tiere töten, manche vielleicht sogar ausrotten. Mit deiner Neugier würdest du also zerstören, was du eigentlich studieren wolltest. Selbst wenn das möglich wäre, könntest du die Tiere immer noch nicht beobachten. Aller wahrscheinlichkeit wären die Wasserlebewesen tot, aufgrund des feucht-warmen Klimas innerhalb kürzester Zeit verwest oder gefressen und alle anderen Tiere, die auch an der Luft überleben können, wären im Unterholz oder nahen Lagunen verschwunden. Willst du wissen, was auf dem Grund des Flusses zu finden ist, müssen also nach wie vor "herkömmliche" Methoden herhalten wie Tauchgeräte und Bohrproben. Falls dich vorrangig wirklich die Tierwelt interessiert, dann ist ihr Verhalten und ihre Rolle im Ökosystem ohnehin wesentlich interessanter und relevanter als ihre bloße Existenz.

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Ich weis es nicht, muss aber spontan an die Promenade des Anglaise in Nizza denken, wie sie vielleicht zu seiner Zeit ausgesehen hat...

Die Zeichen auf den Fischerbooten sehen für mich wie Nummern aus.

Die Palmen im Hintergrund könnten "Phoenix canariensis" sein.

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Also wenn du nicht mit einem Glätteisen anfangen willst, hätte ich ein paar andere Vorschläge:

-glatt föhnen (mit einer Bürste oder Kamm)

-mein Bruder hatte immer das gleiche Problem, er hat nach dem duschen immer eine Mütze aufgesetzt, bis die Haare trocken waren

-kurz abschneiden oder länger wachsen lassen; Kann sein, dass sie sich dann aushängen, bzw. wenn du sie zurückbindest sieht man eh nichts mehr von den Locken

-versuchen, dich damit abzufinden... Ich weis, du willst es nicht hören, aber wie viele, viele andere Mädels finde ich leichte Wellen bei Männern ebenfalls sehr attraktiv; Freu dich doch darüber, dass du den anderen Jungs was vorraus hast ;-)

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Ich kann dir als Ausgangspunkt die Städte entlang des Amazonas in Ecuador empfehlen- z.B. Tena, Coca, Baños, Puyo etc., oder auch die Hauptstadt Quito. Hier findest du eine Vielzahl von kleinen und größeren Reiseagenturen, die auf alle Arten von solchen Dchungelexpeditionen ausgelegt sind, egal ob bequemer in einer Lodge oder in der Hängematte bei Ureinwohnern. Du solltest dir etwas überlegen, was du sehen möchtest. Aber als "Einsteiger" könnte ich dir zum Beispiel die Touren in Cuyabeno empfehlen

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Würde ich dir dringend davon abraten, wenn du nicht gerade da aufgewachsen bist oder sehr viel Zeit da verbracht hast. Ansonsten würde ich dir immer zu einem Guide raten. Allerdings gibt es in manchen Gegenden Tagestouren oder kleine Wanderungen, die man ohne Problem allein machen kann. Auch ist Regenwald nicht gleich Regenwald- es gibt größere Unterschiede, als man so denken könnte. Es gibt klimatische, topographische, landschaftliche, kulturelle Unterschiede, sowie in der Zusammensetzung der Tier und Pflanzenwelt, der Wasserqualität, der Bevölkerungsdichte und noch so einigem anderen. Es ist ein riesiger Unterschied, ob du dich zu Fuß oder mit dem Boot fortbewegst. Insgesamt würde es zu weit führen, hier alles zu erwähnen.

Kurz zu Krankheiten: Du solltest in jedem Fall zusätzlich zu den gängigen Impfungen gegen Gelbfieber geimpft sein, um die Ureinwohner wie dich selbst zu schützen. Malariaprophylaxe ist nicht überall nötig, gegebenenfalls im Tiefland in der nähe von Städten. Achte beim essen darauf, das du Obst wäschst oder schälst und gut gegartes ist. Schärfe im Essen scheint die Gefahr einer Magen Darm Infektion zu verringern. Koche das Wasser immer ab oder kauf es in Flaschen

Wenn man das erste Mal im Regenwald ist (der nur am Rande bemerkt absolut eine Reise wert ist!), gibt es eine Menge große und kleine Gefahren, die aber oft auch etwas mit Unwissenheit zu tun haben. Unwissenheit ist meiner Meinung nach auch die größte Gefahr, die im Amazonas auf einen Europäer lauert.

Man kann zum Beispiel durchaus in den Gewässern am Amazonas baden, aber eben nicht überall und auch nicht zu jeder Tageszeit. Zum Beispiel sollte man das nachts und in der Dämmerung vermeiden, denn viele der Tiere sind nachtaktiv; Elektroaale, Kaimane oder große Anakondas- man sollte nicht glauben, das solche Tiere überall lauern - aber manchmal eben doch; Am Oberlauf des Amazonas ( z.B. in der Provinz Napo in Ecuador) wiederrum gibt es durchaus Flüsse, wo man das auch mal nachts machen kann, denn hier ist das Wasser noch zu kalt für solche typischen Urwaldbewohner (allerdings sollte man auch hier gerade im warmen Sand aufpassen, wo mal hintritt!). Im Gegensatz zur landläufigen Meinung sind Prianhas meist nun keine große Gefahr- ich bin selbst schon oft in Gewässern geschwommen, in denen es vor Piranhas gewimmelt hat. Sie sind eher sowas wie die "Putzleute" und fressen zum Beispiel verletzte, oder kranke Tiere. An Land gibt es natürlich eine Fülle verschiedenster Insekten, auch Spinnen, Skorpione und Schlangen, die unterschiedlich giftig und gefährlich sind und an unterschiedlichen Orten und Zeiten angetroffen werden können. Manche Bisse schmerzen einfach nur höllisch (Konga oder 24 Stunden Ameise), andere können tödlich sein. Aber auch hier gilt: MIt Vorsicht und vor allem dem nötigen Wissen sollte normalerweise nichts passieren; Ein paar einfache Grundregeln (teilweise auch hilfreich für Tagestouren): Im Regenwald mit Gummistiefeln unterwegs sein, das schützt die Beine; Stiefel und Kleidung ausschütteln, bevor man sie anzieht (wer schon mal eine Vogelspinne in seiner Unterwäsche gefunden hat, weis wovon ich spreche ;-)), nachts immer eine Taschenlampe dabeihaben und mit dem Strahl auf die Reflexion achten, wie sie von Reptilienaugen erzeugt werden-> Schlangen!, eine Machete (wenigstens pro Gruppe) dabeihaben-> nicht primär zur Verteidigung, sondern um z.B. Blätter umzudrehen, ob eine Schlange darunter ist, um über den Pfad gespannte Spinnweben, Äste und andere Hindernisse zu entfernen, etc etc., sich ordentlich vor Moskitos und co. und der Sonne schützen, nicht den Pfad verlassen, immer einen orts- und naturkundigen Führer dabeihaben, falls mansich verirren sollte, nicht einfach darauf loslaufen, sondern Pflanzen abknicken und den Weg markieren, nachts erst auf die Dämmerung warten, Wasser abkochen oder vorher kaufen, ein paar Medikamente dabeihaben (angepasst an die jeweilige Tour) , in jedem Fall Druchfallmittel, etwas gegen Übelkeit, Verbandsmaterial, Wund- und Hautdesinfektion (selbst kleine Insektenstiche können sich entzünden und heilen elends langsam), IMMER genug Wasser dabeihaben, genügend trinken und Mineralien zu sich nehmen, auf Fußhygiene achten, nie wilde Tiere absichtlich ärgern oder berühren etc., nie die Reichweite oder Schnelligkeit von Schlange und co. unterschätzen, immer aufpassen, wo man sich mit den Händen festhält bzw. wohin man tritt; nicht in Gewässern baden (außer es ist ausdrücklich erlaubt), in Gewässernähe verstärke Vorsicht vo Schlangen etc.

So ich denke, das war das wichtigste ;-)

Es gibt auch Gegenden im Regenwald, da sind Menschen die größere Gefahr (auch wenn diese meist eher schwer zu erreichen sind); Es leben immernoch einige Stämme am Amazonas, die absolut in Ruhe gelassen werden wollen und so manche davon töten Eindringlinge ohne groß zu zögern. Auch hier gilt, wenn du weist, wo du besser nicht hingehst, passiert auch nichts. Es gibt auch sehr sehr gastfreundliche Menschen dort, aber auch die wirst du nicht so leicht ohne Guide finden.

Eine der größten Gefahren besteht meines Erachtens darin, sich zu verlaufen. Du würdest dich wundern, wie leicht man im Regenwald die Orientierung verlieren kann! Außerdem ist dort nicht jeder Boden gut begehbar, manchmal sogar aufgrund von Schlamm, Überschwemmungen, Bewuchs etc. gar nicht. Besser ist es meist, die Wasserwege zu benutzen; An diesen leben auch meist Menschen, wo man zum Beispiel Unterkunft finden kann. An größeren Wasserwegen, wie dem Rio Napo oder auch dem Amazonasfluss gibt es auch Wassertaxis oder Boote, auf denen du auch ohen Guide mitfahren kannst. Solltest du ein bisschen "abenteuerlicher" unterwegs sein, würde ich dir eine Hängematte mit Moskitonetz empfehlen.

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Ich habe Mohrenkaimane bisher als scheue Tiere erlebt, die uns Menschen aus dem Weg gehen. Ausnahme: Weibchen mit Jungtieren (in der Dämmerung, ansonsten sind sie irgendwo versteckt); In diesem Zusammenhang habe ich schon sehr ungemütliche Mohrenkaimane erlebt; Allerdings ist das auch eine der wenigen Gelegenheiten, wo du einen solchen Kaiman im Wasser betrachten kannst, ohne das er sofort verschwindet. In einigen Seen habe ich Weibchen gesehen, die vor dem Versteck ihrer Jungen "Patrouille" schwimmmen. Aber: Es ist große Vorsicht geboten, das heißt Finger im Boot lassen und nicht auf den Rand legen, nicht über den Bootsrand beugen etc. Für mich überraschend greifen die Kaimanmütter auch mal zur Abschreckung ein Boot an, wenn es zu weit nähert; Im Klartext, sie schiessen aus dem Wasser, überraschenderweise brüllen sie auch; Ich habe von einem Guide gehört, der unvorsichtigerweise das Bein auf den Kanurand gestellt hatte (er wusste es eigentlich besser) und ein Kaiman hineingebissen hat... Das kommt aber wie gesagt sehr, sehr selten vor und wenn du die Tiere und vor allem ihre Jungtiere in Ruhe und/ oder ein paar Vorsichtsmaßnahmen nicht außer acht lässt, passiert auch nichts.

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Schau dir mal das unter dem Bruch an:

1-(1+i)

Löse die Klammer auf (Vorzeichen beachten!), dann erhältst du

1-1-i

1-1 ist ja bekanntlich 0, bleibt als unter dem Bruchstrich nur -i übrig.

Nun kannst du die gesammte Rechnung mit -1 multiplizieren, bzw. oben und unten mit -1 erweitern; unter dem Bruchstrich bleibt i zurück, über dem Bruchstrich würde folgendes stehen:

1*(-1)- (-1)(1+i)^n= -1+(1+i)^n=(1+i)^n-1

und schon hast du die Gleichung ;-)

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Zuerst einmal großes Kompliment an ein paar meiner Vorredner, die wirklich fundierte und informative Beiträge geschrieben haben!

Ich persönlich habe sehr gute Erfahrungen mit der Nikon V1 (Systemkamera) gemacht. Für mich hat sie ein paar große Vorteile (im Vergleich zur normalen Digitalkamera, wie zur Spiegelreflex):

-Kleiner als eine Spiegelreflex

-recht robust

-viele professionelle Einstellmöglichkeiten, aber auch "Automodi" möglich, wenn man einfach schnell ohne zu überlegen fotographieren möchte oder sich noch einliest

-meist sehr gute Bildqualität, in vielen Situationen kein großer Unterschied zur Spiegelreflex

-es gibt Wechselobjektive, man kann Filter und (Makro-)Linsen draufschrauben und einen ordentlichen Blitz dazu kombinieren

-Sensor ist recht gut

Sicherlich gibt es manchmal Einschränkungen, die man bei einer Spiegelreflexkamera vielleicht nicht hätte; Mir persönlich hat allerdings immer der Kompromiss "Größe der Kamera und doch recht gute Resultate" immer sehr gut gefallen, besonders auf Reisen. Größter Wehmutstropfen für mich ist, das es kein wirkliches Zoomobjektiv für diese Kamera gibt; Man könnte zwar wohl mit Adaptern arbeiten, aber dazu habe ich keine Erfahrung gesammelt. Allerdings muss ich auch sagen, dass ein solches Zoomobjektiv nur benötigt wird, wenn du zum Beispiel einen Vogel auf einem entfernten Ast fotographieren willst. Bei anderen Motiven ist die Bildqualität so gut, das man durchaus auh mal nur einen Ausschnitt eines Fotos verwenden kann, dass ist ja auch nichts anderes als zu Zoomen ;-)

Dir sollte klar sein, welche Prioritäten und Bedürfnisse du hast und bei welchen Dingen du auch Abstriche machen würdest!

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Hm also im Amazonas und seinen Nebenflüssen könnte es schwierig werden, das Wasser ist da meistens sehr trüb ;-)

Na Spaß beiseite- mit dem richtigen Equipment geht das sicherlich auch im Amazonas, am Amazonas (und seinen Zu-und Nebenflüssen) aber in jedem Fall. Allerdings hängt es natürlich stark davon ab, was du gerne fotographieren möchtest. Pflanzen, Flusslandschaften und einige Insekten, Spinnen etc. wirst du recht einfach ablichten können, aber für viele Tiere musst du Zeit und Gelduld, unter umständen auch etwas mehr Geld und körperliche Fitness mitbringen. Man darf sich nicht vorstellen, das man am Amazonas sofort einem Jaguar begegnet. Es ist nunmal kein Zoo und man muss wissen, wo die Tiere sind, wie man sich ihnen (sicher für sie und für dich) nähert und viel Glück mitbringen. Ich selbst habe einmal eine 5 tägige Expedition in Yasuni unternommen. Die 4 ersten Tage haben wir kaum etwas gesehen, nur ein paar Schildkröten. Am 5. Tag haben wir eine riesige Anakonda gesehen, eine Herde Pekaris, eine kleine Anakonda sonnend am Ufer, ein paar Kaimane, ein Wasserschwein... Das ist eben Amazonas, man kann an einem Tag über die unglaublichsten Tiere stolpern, an anderen Wochenlang durch den Wald laufen, ohne irgendwas interessantes vor die LInse zu kriegen. Wichtig ist nur, dass du dich immer mit orts- und naturkundigen Führern bewegst, sonst kann das ganze schnell auch gefährlich werden. Es gibt an manchen Orten, besonders rund um Dschugellodges, Rundwege, die man auch ohne Guide betreten kann. Allerdings ist da die Wahrscheinlichkeit auf größere Tiere zu treffen, eher gering, auch weil die meisten Menschen die Tiere auch dann nicht sehen, wenn sie ihnen vor der Nase sitzen. Dafür braucht man Übung; Die meisten Besucher sind von ihreren Guides begeistert, der ihenn plötzlich an jeder Ecke eine Spinne, einen Vogel, Affen etc. zeigt, die sie vorher da nicht vermutet hätten...

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Frauen können nach dem Sex eine Blasenentzündung bekommen. Frauen haben einen kürzeren Harnleiter und bei der Bewegung und der Reibung kann es vorkommen, dass Bakterien nach oben wandern und in die Blase gelangen. Besonders wahrscheinlich wird das bei häufigem oder heftigem Sex, weshalb das Phänomen auch "Honeymoon-Blasenentzündung" genannt wird. Diese kann unterschiedlich schwer ausfallen, manchmal muss eine Frau eben nur oft aufs Klo und es geht auch zügig von selbst vorbei, manchmal kommen Schmerzen dazu oder es muss mit Antibiotika behandelt werden. Vorbeugen kann man das unter anderem, in dem man als Frau nach dem Geschlechtsverkehr die Toilette aufsucht und uriniert.

Nun hattest du ja danach gefragt, ob das eine Nebenwirkung der Pille danach sein könnte. Fakt ist, die Pille danach ist immer eine "Hormonkeule" und eine Belastung für den weiblichen Körper. Ob übermäßiger Harndrang eine Nebenwirkung sein könnte, sollte aber eigentlich in der Packungsbeilage stehen, sieh doch dort einmal nach.

Allerdings halte ich erstere Erklärung für wahrscheinlicher. Nachdem ihr ja die Pille danach benötigt habt, hattet ihr ja in jedem Fall Sex und höchstwahrscheinlich auch nicht allzu langsam, sonst wäre das Kondom ja sicher an Ort und Stelle geblieben ;-)

Deine Freundin sollte das mal beobachten und falls sich keine Besserung einstellt einen Arzt aufsuchen.

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Also nun hier noch kruz meine Erfahrungen, falls irgendjemand nocheinmal das Problem haben sollte ;-)

Bei American Airlines zahlt man einen Festpreis und kümmert sich direkt am Schalter um das Aufgeben des zusätzlichen Gepäcks; Anscheinend kann man das bei dieser Airline tatsächlich nicht vorab organisieren. Ich denke, das hat damit zu tun, das AA einige Tarife anbietet, bei denen gar kein Check-In Gepäck inklusive ist- reist man also nicht nur mit Handgepäck, muss man auf jeden Fall etwas zubuchen. Nachdem das viele Reisende betrifft, bzw. sicherlich häufiger jemand am Schalter ankommt der das nicht wusste (hab ich selbst mehrfach beobachtet) und dann eh eine schnelle Lösung her muss, ist das wohl so am Ende am einfachsten; Ist aber nur eine Vermutung von mir.

Im Endeffekt habe ich selbst doch keine zweite Tasche gebraucht, ich hab mir einen größeren Schutzsack für meinen Trekkingrucksack besorgt, etwas weniger Klamotten eingepackt, das Equiment da mit reingestopft und auch etwas mehr als normal ins Handgepäck gepackt; Hat gut funktioniert; Ich hatte aber beim Rückflug ein extra Gepäckstück in Übergröße (Sportgerät) und selbst da kann man das nicht voranmelden. Da gab es dann zwar Probleme, allerdings nicht wegen des Gepäcks an sich (Größe/Gewicht etc.) sondern wegen des Inhalts; American Airlines nimmt nämlich alles mögliche an Sperrgepäck mit, über SUV-Boards, Fahrräder, selbst von Motoren habe ich gehört-allerdings (für mich unverständlich- weis jemand den Grund??) keine Wildwasserkajaks, obwohl sie a) nicht extrem schwer sind und b) auch nicht so groß wie so einiges, was ich da am Flughafen gesehen hab; Das steht zwar schon auf der Seite, aber gelegentlich klappt das bei einem kulanten Mitarbeiter trotzdem; Ich hatte Pech, aber den Versuch wars immerhin wert

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Hallo CrazyUnicorn,

ich habe nun das selbe Problem wie du damals; Darf ich dich fragen, wie es am Ende funktioniert hat? Das würde mir sehr helfen :)

LG

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