Zivil bei Bundeswehr - Studium- Pro & Contra?

4 Antworten

Hallo,

wenn du wirklich vorhast zur Bundeswehr zu gehen, dann schau doch mal bei einem Karrierezentrum in deiner Nähe vorbei und lass dich über deine eventuelle Laufbahn individuell beraten. Ich habe die Erfahrung gemacht, das die Leute die dort arbeiten einem immer ehrlich antworten und keine Märchen erzählen.

Was ich dir auf jeden Fall empfehlen kann, ist es sich über die Bundeswehr und ihre Aufgaben zu informieren. Vielleicht hast du in deinem Bekanntenkreis einen Soldaten oder frag doch mal jemanden aus deiner Familie der seinen Wehrdienst geleistet hat und hör dir an was derjenige über das Leben als Soldat erzählt.

Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass jeder seine eigene Meinung über die Bundeswehr hat. Von daher ist es schwer zu sagen die Bundeswehr ist "gut" oder "schlecht". Informiere dich einfach (eventuell absolvierst auch mal ein Praktikum) und bilde dir deine eigene Meinung, denn das ist das wichtige. Du verpflichtest dich, nicht andere! ;)

Hey coccoly, Zivil ein Psychologiestudium bei der Bundeswehr zu absolvieren ist nicht möglich. Der Psychologische Dienst stellt nur Bewerber mit bereits abgeschlossenem Masterstudium für eine höhere Beamtenlaufbahn im nichttechnischen Dienst ein. Das Studium selbst geht nur bei einer militärischen Laufbahn als Offizier der Bundeswehr. Das Studium ist dann in München oder in Hamburg an einer Bundeswehruniversität Dabei spielt es erst einmal gar keine Rolle, was du dort machen willst. Also TSK und Verwendung sind hierbei nicht entscheidend. Im Gegenteil. Einer der Musterungsärzte im Assessmentcenter meinte sogar, dass man mit diesem Studium quasi überall einsetzbar ist. Also, was Tipps angeht nunja. Du musst gut sein. Es werden zwar kanpp die Hälfte aller Bewerber zum Test eingeladen, aber nicht alle davon bestehen (aber dennoch ein Großteil). Entscheidend ist, dass du die sog. "Allgemeine Offizierseignung" bekommst. Das ist im Grunde genommen eine Urkunde, die dir vom Einplaner überreicht wird, in der dokumentiert ist, dass du aufgrund deiner Fähigkeiten als Offizier tauglich bist. Um diese Eignung zu erhalten musst ins AcFüKrBw eingeladen werden (Assessmentcenter für Führungskräfte der Bundeswehr), welches in Köln ist (Fahrtkosten werden erstattet). Dann bekommt jeder Bewerber seinen individuellen "Laufplan" für 2 Tage, in denen die Tests und die Uhrzeiten stehen. Was gleich ist, ist jedoch der Deutschtest, der bei mir um 6:10h in der früh war. Hierbei schreibst du einen Aufsatz in 30 Minuten, wobei du dir das Thema aussuchen kannst. Häufig musst du über 2 zueinander in Beziehung stehenden Begriffen einen Text verfassen. (Ich hab mich für Tabu und Verbot entschieden, wobei du anderes zur Wahl hast). Desweiteren schreibst du einen Mathetest (entscheidend für die Studieneignung: schlecht abgeschnitten = kein technisches Studium) und einen PMO (Persönlichkeitsmerkmale Offizier). Das ist ein psychologischer Test, bei dem du Fragen beantwortest und möglichst ohne Unstimmigkeiten, denn eventuelle Ungereimtheiten kommen später in einem persönlichen Interview zu sprechen (Alkoholismus, Drogen, Gewalt). Jeder Bewerber durchläuft ein GSV (Gruppensituationsverfahren), in welchen innerhalb der Gruppe 2 Probleme gelöst werden sollen. Darauf folgt dann ein Einzelvortrag über ein zugewiesenes Thema (z.B. Geerbtes Haus abreißen, ja nein und warum) Wenn du da alles geschafft hast und nicht ausgemustert wurdest, dann kannst du evtl in deiner gewünschten Verwendung mit dem Studium dienen. Dazu sagt dir jedoch der Einplaner der entsprechenden TSK mehr. Bei mir ist es (wegen meiner Musterung R*G-Schwäche) Fernmeldetruppe mit Psychologie, allerdings ist es schwierig eine Sofortzusage zu bekommen, wobei ich allerdings Glück hatte und dennoch gleich unterschreiben durfte.

Wieso ich dir das ganze schreibe? Du möchtest Psychologie studieren und das geht nur so. Ich weiß leider nicht wie stark dein Wunsch ist zur Bundeswehr zu gehen, doch dir muss bewusst sein, dass du für 13 Jahre (davon 4 Jahre Studium) Soldat bist und den entsprechenden Pflichten nachzukommen hast. Du kannst nicht einfach nach dem Studium gehen und die meisten steigen während der ersten sechs Monate bereits auf der AGA aus (das darfst du, wenn du den Widerruf unterschrieben hast). Dir muss klar sein, dass du dich mit der Unterschrift verpflichtest in den Einsatz zu gehen und du gehörst dann der Bundeswehr. Du wirst alleine auf AGA viel weg sein, nicht regelmäßig daheim sein und später unter Umständen oft umziehen müssen. Du musst das wirklich mit dir vereinbaren. Dir muss einfach klar sein, dass du möglicherweise gar nicht mehr nach Hause kommst, Entscheidungen treffen musst, die dich und andere Gefährden oder töten. Das mag hart klingen, aber je früher du dir darüber Gedanken machst, desto sicherer kannst du dir sein und im Interview sitzt IMMER ein Offizier und ein Psychologe dabei und die merken inwieweit du dich damit befasst hast und das hilft ungemein, denn die wollen keine Leute, die nicht dahinterstehen und selbst noch unsicher sind, denn das sind genau die, die dann abspringen. Beschäftige dich mit dem Thema Bundeswehr und du wirst sehr schnell merken, ob es was für dich ist oder nicht. Praktika und Truppenbesuche können wirklich helfen. Ruf dazu doch einfach im Karrierecenter deiner Nähe an und frag nach. Die vermitteln dich u.U. an die Kasernenoffiziere weiter. Alles in Allem ist das eine Sache, die du entscheiden musst und du darfst es unter keinen Umständen vom Geld abhängig machen!!! (und du verdienst allein während des Studiums schon recht gut) Es ist unabdingbar, dass du dir dieser Umstände bewusst bist und dich am Besten vor deiner Bewerbung damit befasst! Ich allerdings freue mich auf meine Zeit bei der Bundeswehr, weil ich es schon immer wollte und ich denke, dass es das Richtige für mich ist. Ich wünsche dir einfach mal alles Gute und das Beste für den Weg und viel Erfolg für Beruf und Abitur! Mfg Gitarre

Dein Fragetitel macht keinen Sinn.

Psychologen werden im Zivilen nur mit bereits abgeschlossenem Studium eingestellt. Wenn du es bei der Bundeswehr studieren möchtest, musst du dich für die Offizierlaufbahn entscheiden.

Und dann bist du Soldat und kein Psychologe!

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