zitat von a. schopenhauer

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Man lasse sich den Satz doch mal auf der Zunge zergehen:"jedes überflüssige wort wirkt gerade seinem zweck entgegen!" - dann fällt auf, dass der Satz selbst nicht eindeutig ist. Zwei zentrale Begriffe sind nicht klar bestimmt sondern circular aufeinander bezogen. "Überflüssig" ist bezogen auf "Zweck" und umgekehrt. Das erzeugt eine Schwingung aus der es kein Entkommen gibt, es sei denn - und das ist jedem freigestellt - man wagt eine eigene Setzung. Dazu benötige ich dann Herrn Schopenhauer nicht mehr. Dieser Satz ist eine Anregung, mit der der Anreger den Angeregten alleine lässt. Jetzt kann man sich fragen, ob der Satz ein Beispiel für sich selbst sein soll. Dieser Satz, aus dem Zusammenhang gerissen, ist Futter für Grübler. Andere Leute ziehen Kreuzworträtsel vor.

Es gibt Situationen, in denen das voll zutrifft. "Liebling, es ist nicht so, wie Du denkst...." wird kaum den Ehepartner besänftigen, wenn er mitkriegt, dass er betrogen wird.

Ratsam ist, den Satz in seinem Zusammenhang zu lesen (Arthur Schopenhauer, Über Schriftstellerei und Stil, in: Parerga und Paralipomena : kleine philosophische Schriften, Band 2, Kapitel 23, § 283)

Ein deutlicher Gedanke lässt sich nach Meinung Schopenhauers auch in klaren, fasslichen und unzweideutigen Worten ausdrücken.

Allgemein besteht eine Gefahr, mit der Steigerung eines Ausmaßes das Richtige zu verfehlen. Ein Übermaß einer Einwirkung führt meistens das Gegenteil des Bezweckten herbei. So dienen auch Worte zwar dazu, Gedanken fasslicher zu machen, aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Eine zu große Anhäufung von Wörtern macht mitgeteilte Gedanken dunkler, also weniger fasslich und verständlich. Den optimalen Punkt zu treffen, ist Aufgabe des Stils und Sache der Urteilskraft.

Nach Meinung Schopenhauers versuchen viele Schriftsteller allerdings gerade mit einem Wortüberfluss ihre Gedankenarmut zu verbergen.

Ein überflüssiges Wort ist ein Wort, durch das ein Übermaß entsteht. Es ist für die Mitteilung entbehrlich. Der Zweck der Worte ist, das Gedachte zum Empfänger zu transportieren. Die entbehrlichen Wörter schaden der klaren Sicht, lenken vom Wesentlichen ab und behindern so das Erfassen der Mitteilung. Weitschweifigkeit strapaziert Zeit, Anstrengung und Geduld der Lesenden.

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