Zimmerluft fühlt sich trotz 50 - 60% Luftfeuchte total trocken an, woran liegts und was kann ich tun?

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8 Antworten

Die Luftfeuchtigkeit ist in Ordnung, aber die Raumtemperatur könnte ruhig zwischen 16 und 19 Grad liegen.

Achte auch mal darauf, ob Du mit offenem Mund schläfst. Solltest auch mal einen Allergietest/Hausstaub machen lassen.

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Kommentar von lassunstanzen
04.11.2016, 10:55

Ich weiß, dass es schon sehr warm ist, aber ich mags eigentlich so kuschelig :D müsste die hohe Luftfeuchtigkeit das nicht ausgleichen?

Allergietest werde ich auf jeden Fall machen, das hatte ich bisher gar nicht auf dem Schirm :/

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Ich vermute, dass hier eine Schlafapnoe vorliegt. Das beginnt mit schnarchen und betrifft vorzugsweise ältere übergewichtige Menschen (wie z.B. mich). Wegen Muskelerschlaffung im Rachenbereich ist beim Ausatmen der Luftweg über die Nase verschlossen. Das führt zur Rachen-Mund-Atmung ("Schlappatmung") und trocknet schnell die Mund-Schleimhäute aus

Dabei wird der Schläfer wegen Atemnot ständig vom Kleinhirn aufgeweckt, wodurch jeder Tiefschlaf verhindert wird. Das führt zu einem fatalen ständigen Schlafmangel mit Übermüdung, Sekundenschlaf u. dergl. mehr bis zum Herzinfarkt! Abhilfe bringt hier der Lungenarzt. Siehe Wiki CPAP-Beatmung. Mit einem solchen Atemgerät (mit eingebautem Luftbefeuchter) lebe ich seit über 10 Jahren erfolgreich.

Nebenbei: Lüften trocknet die beheizte Wohnungsluft in jedem Falle ganz schnell stark aus, weil mit der Erwärmung der Wasser-Sättigungsgrad absinkt und somit die relative Luftfeuchte. Das kannst Du an den Messinstrumenten kontrollieren und bestätigen. Sollte es also tatsächlich um die Luftfeuchte gehen (was ich nicht vermute), dann sind die Belüftungen auf das absolut Notwendige zu reduzieren! 

Ich hatte ganz unabhängig von der Schlafapnoe auch jahrelang ein großes Problem mit der trockenen Raumluft und bin von daher auch damit erfahren. Derartige Beschwerden zeigen sich aber vorzugsweise tagsüber und nicht ausgerechnet nachts und kaum bei 50-60% relativer Luftfeuchte. Deshalb spricht hier alles für die Schlafapnoe.

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Bei modernen Wohnung ist so eine trockene normal. - Lüften ist natürlich  auch immer wichtig, damit die Luft nicht so stickig wird. - Ich empfehle öfter mal eine Tee zu trinken das ist fast das beste Mittel zum Vorbeugen.

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Da würde ich jetzt eher an Hausstauballergie denken. Entzündete Schleimhäute sind trocken und fühlen sich auch so an.

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Zimmerluft wird als trocken empfunden, wenn sie staubhaltig ist. Das liegt daran, dass der Staub sich auf den oberen Atemwegen absetzt und dort die Verdunstungsfläche stark erhöht. Ausserden steigert das das Krankheitsrisiko. Daher möglichst gleichmässig durchheizen, um eine hohe Anheiztemperatur mit dem Heizkörper, was für starke Staubverwirbelungen in der Luft sorgt, vermeiden.

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Mein Tipp ist, kauf dir einen Luftreiniger und lasse ihn 24 Stunden laufen. Dabei kommt der Staub in der Luft langsam weg. Krank werden wird vom Staub in der Luft und nicht von trockener Luft. Nach ein paar Tagen wirst du sehen, dass es hilft. Heute mit den glatten Böden ist das Problem mit dem Staub noch schlimmer geworden. Früher mit Teppich hatte man weniger Staub in der Luft. War deshalb auch weniger erkältet.

Geh nach draussen, dort ist die Luft auch viel sauberer, das hilft dir bestimmt.

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Vielleicht sind 21 Grad zuviel. Versuch es doch mit weniger. Ich schlafe auch im Winter mit gekipptem Fenster, es seidenn wir haben hohe Minusgrade. Da nehme ich mir eher eine zweite Decke. Versuchs doch mal. =)

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