Zebrafinken haben Baby bekommen und sitzen auf ihn drauf. Normal?

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8 Antworten

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Das machen viele Vögel um die Jungen zu wärmen und vor Fremden zu schützen.

Zebrafinken sind Körnerfresser, die sich vor allem von Grassamen ernähren. Gut geeignet sind also jene Kulturgräser, die auch in der menschlichen (Vollwert-)Ernährung mittlerweile wieder eine Rolle spielen: die verschiedenen Hirsesorten, solange sie kleinkörnig genug sind.
    Wenn schnell Futter für Zebrafinken her muß, kaufen Sie notfalls eine Wellensittichmischung: Diese ist überall erhältlich, und obwohl sie etwas zu grobkörnig ist und vielleicht nicht in allen Bestandteilen dem Zebrafinkengeschmack entspricht, kommen die kleinen Überlebenskünstler zunächst damit klar.

Besser ist auf jeden Fall eine spezielle Prachtfinkenmischung, wie sie von den Heimtierfutter-Produzenten angeboten wird. Sie besteht vor allem aus kleinkörniger Senegal-, Mohair- und/oder Mannahirse und größerer La-Plata- und Silberhirse sowie Glanz; all diese Sorten kann man in gut sortierten Futtermittelhandlungen auch einzeln kaufen, was sich aber bei nur einem Pärchen kaum lohnt. Der große Favorit ist allerdings immer Kolbenhirse, die es in verschiedenen Längen und Farben gibt. Zwar ist diese Hirse "am Stengel" teurer als lose Körner, dennoch sollte man Zebrafinken gelegentlich das Vergnügen gönnen, die frischen Körner aus den Rispen zu klauben.

In Abständen und immer wenn sie brüten, sollten Zebrafinken auch Keimfutter erhalten: Hirse, die man einen Tag einweicht und dann ein bis zwei Tage keimen läßt.

Sand und Vogelgrit sind notwendig für die Verdauung wie auch eine minimale Versorgung mit Mineralien und Spurenelementen. Zerstoßene Eierschalen werden als wertvolle Kalziumquelle ebenfalls geschätzt.
    Sobald sich der Zebrafink eingewöhnt hat, kann man zur Vitaminversorgung auch die beliebte Vogelmiere oder auch Löwenzahn, Salat oder Gurke reichen. Sollen die Vögel später Junge erbrüten (dürfen), sollte man zusätzlich ein spezielles Aufzuchtfutter anbieten, wie es in der Literatur beschrieben wird; mit der Gabel zerdrücktes gekochtes Hühnerei gehört immer dazu.

Ach ja, ein Zebrafink braucht einen Artgenossen nicht nur zum Brüten – lassen Sie ihn nicht zu lange warten

Quelle : !http://www.zebrafink.de/zhalt-ve.htm

Sind Vögel oder andere Tiere in Gefangenschaft als Belustigungs-Sklaven naiver egoistischer Menschen dem Siechtum oder Untergang geweiht? Dürfen wir so etwas tun: Tiere züchten und gefangen halten, also nur zum Spass? Ist es nicht schon genug, wenn wir Tiere essen? Und wem gehört ein Tier, etwa dem, der es kauft? Hat man die Vogel-Eltern dazu befragt, ob sie ihr Junges wirklich hergeben und verkaufen lassen möchten in eine ungewisse Zukunft? Sind Tiere seelenlose Dinge oder Sachen über die wir beliebig verfügen können? Oder sind wir selber seelen- und verantwortungslos?

Alter, ich musste grad so lachen. Wie lächerlich bist du?!

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