wurden im 19. Jahrhundert die Mädchen in England ausschließlich zu Hause unterrichtet?

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Sofern eine Familie es auch nur im Geringsten bezahlen konnte, wurden die Jungen oft, aber nicht ausnahmslos, auf ein vornehmes Internat geschickt. Bis zum 9. Lebensjahr wurden sie meistens zu Hause durch Hauslehrer und Gouvernanten unterrichtet, dann ging es ab auf's Internat.

Andere Kinder gingen auf die Gemeinde- oder, wenn sie arm waren, kurz auf die Armenschulen, wo hauptsächlich lesen, schreiben, rechnen und - ganz wichtig - Religion unterrichtet wurde.

Mädchen wurden ebenfalls in reichen Familien als Kinder immer von Gouvernanten ausgebildet; oft erhielten sie ihre vollständige Ausbildung zuhause - das gab es noch bis ins 20. Jahrhundert hinein. Für Mädchen gab es aber auch Internate; und zwar vor allem für Mädchen, bei denen aus irgend einem Grunde zuhause eine Erziehung nicht möglich war oder nicht ausreichte, z.B. wenn sie zwar aus guter Familie kamen, aber keine Mitgift bekommen konnten und daher keine Heiratschancen hatte. Dann - oder wenn die Eltern tot waren - wurden sie häufiger auf relativ feinen Internaten ausgebildet, um später selbst als Gouvernante arbeiten zu können. Es gab auch einige Internate, die sich um Mädchen aus verarmten vornehmen Familien kümmerten - da herrschten zum Teil grauenhafte Zustände, wie Charlotte Bronte in ihrem Roman 'Jane Eyre' beschrieben hat.

Weiterhin wurden auch die Mädchen aus den einfachen Familien auf Gemeindeschulen geschickt, wo sie neben ein bisschen Lesen und Schreiben und Bibelkunde vielleicht auch Stricken und Flicken oder Nähen von Kleidung lernten.

Viele Kinder in den Elendsvierteln haben aber zumindest in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gar keine Schule besucht, sondern schon von klein auf gearbeitet.

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde es sehr wichtig fuer Fabrikbesitzer, dass die aermeren Schichten auch Lesen lernten, damit sie die Maschinen in den ueberall aufkommenden Fabriken bedienen konnten ohne sich schwer zu verletzen. Zuvor war Schulbildung eher die Ausnahme. In den Fabriken, in denen die Kinder arbeiteten, lernten sie dann oft Lesen und Rechnen. Es gab uebrigens fuer alle zahlenden Kunden, auch die nicht so reichen, ueberall kleine Privatschulen, in denen man seine Kinder mishandeln lassen konnte. ;-)

ich würde eher tendieren, dass Mädchen öfter gar keine Schulbildung erhielten - und nicht nur in England. Die hatten sich doch früher nur auf Ehe und Familie vorzubereiten, da war Bildung nicht so wichtig. Die Jungen aus besserem Hause wurden oft privat (zu Hause) unterrichtet, die anderen durften ein paar wenige Jahre auf die Schule.

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