Wird Lesen überbewertet, ist Lernen aus Erfahrung besser?

Man hört ja immer, dass Kinder (aber nicht nur Kinder...) viel Lesen sollen, um sich zu bilden, um zu lernen etc. Problem ist nur: Was ist denn wenn ein belesener Mensch zwar dadurch dann ganz viel weiß, ganz viel "Kompetenz" hat, aber blöderweise das was er gelesen hat einfach nicht stimmt?

Es passiert mir zumindest immer öfter (je mehr Menschen ich treffe...), dass ich Menschen treffe die "Kompetenz" aus Büchern oder Erzählungen haben und mit aller Überzeugung dieses "Wissen" vortragen. Oft übrigens auch Politiker oder Mediziner oder natürlich Rechtsanwälte... Aber wie gesagt, wenn dieses "Wissen" sich dann als falsch herausstellt wirds natürlich peinlich...

Wäre ein Bildungssystem oder generell eine Art von Lernen möglich, das mehr auf "Lernen durch Erfahrung" beruht, also darauf, dass der Lernende wirklich sich sein Wissen erarbeitet? Ich weiß, in vielen Bereich ist es schwer möglich, da der Mensch nicht alles selber erfahren und testen und durch Experimente sich selber vor Augen führen kann. Aber warum ist es nicht zumindest möglich, oder anders formuliert, warum ist es in unserer Kultur nicht mehr verbreitet, dass man eine striktere Trennung zwischen "abstraktem, angelesenen Wissen" und "auf Erfahrung beruhendem Wissen" macht? Stattdessen höre ich immer öfter von "belesenen" Leuten ein selbstbewusstes "Das stimmt was ich sage!" und wenn man nachbohrt findet man dann heraus, dass die Person eigentlich nur mal etwas gelesen hat.

Wie gesagt, meine Frage: Wird "Lesen" als Bestandteil von Bildung überbewertet oder zumindest fehlbewertet, da Texte auch "falsch" sein können? Wie bringt man den Menschen bei wieder mehr selbst nachzuprüfen oder gar selber wissenschaftlich zu arbeiten statt an Halbgötter die einen Text geschrieben haben, die aber auch nur Menschen sind, zu glauben?

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Deine Erfahrung ist durchaus oft richtig. Allerdings ist es hilfreich, Erfahrungen anderer Menschen kennenzulernen. Und zu überprüfen, ob sie den eigenen Beobachtungen entsprechen. Da man das aber oft nicht ausprobieren kann, habe ich bei sachlichen Fragen , die nicht subjektiv sind und von der eigenen Betrchtensweise abhängen, festgestellt. ; es ist hilfreich zu fragen; eigene Erfahrung oder gelesen- und wenn ja,- wo. Bei simplen Fragen über Lösungen des täglichen Lebens (Garten Haushalt, auch Malerei usw.) ist es relativ einfach - man kann es ausprobieren. Alle anderen Probleme des Lebens hängen aber so sehr von den eigenen Werten, der Erziehung usw. ab, daß Lesen schon eine sehr hilfreiche Vorarbeit ist, um sich einem Thema zu nähern. Der Rest ist Erfahrung - und die ist nur gut für den Einzelnen. Was für mich richtig ist, kann für jemand anderes absolut falsch sein.

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Guck mal im Internet unter Haithabu (Schleswig) nach. Das ist ein sehr gut geführtes Museum in der Nähe von Schleswig. Hier findet man sehr viele fundierte Informationen über die Wikinger. Ebenfalls unter Schloss Gottorf. Da sollten sich doch Themen finden lassen. Einfach anrufen, vielleicht hilft man Dir oder der Link gibt schon Hilfe.

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Wahrscheinlich kannst Du erst im Sommer (bzw., wenn es längere Zeit trocken ist,

versuchen, den Geruch wegzubekommen. Klappt manchmal, wennn man täglich die Seiten umblättert und es offen an einem sonnigen Platz auslüften läßt. Also mit Buchrücken nach oben - Vorher aber wirklich durchsuchen, ob nicht irgendwo Schimmel zwischen den Seiten ist. Dann würde ich mich von dem Buch trennen, -

und es vorher lesen. Wenn es das wert zu sein scheint.

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wenn Du statt umsonst das Wort vergeblich nehmen würdest, fände ich es fast perfekt. Allerdings scheint es dann damit auch ein Ende der Bemühungen zu geben. Bei der "gegen Null" Version ist noch ein ganz kleiner Zweifel vorhanden.

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Bei beiden Kunststilen kann man davon sprechen, daß sie sich von der traditionellen Art vollkommen gelöst haben. In der Musik , in dem a-tonale Elemente Vorrang hatten, bis dahin als allgemein verbindliche Tonleitern, - etc. (Zwölftonmusik bei den Expressionisten) - keine Gültigkeit mehr hatten. Oder nur noch teilweise.

In der Malerei, Abkehr von wiedererkennbaren Motiven,- Aufhebung der räumlichen Malerei,- Auflösung der klassischen Kunstprägung in Form und Farbe. Bis hin zum gegenstandslosen Malen.

Also in beiden Kunstrichtungen absolute Loslösung von tradidioneller Auffassung .

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Hätte der Erste Weltkrieg verhindert werden können, wenn es nicht die gegenseitigen Bündnisse gegeben hätte.

oder -

welchen Einfluss hatten die Kolonialstaaten auf die Bündnisverpflichtungen innerhalb Europas -

beide Fragen wären natürlich spekulativ. Aber; hätten die Europäischen Staaten keine Kolonien in Afrika und weltweit gehabt,- wäre die Situation in Europa möglicherweise weniger kompliziert gewesen. Da aber genau die aus dem ersten Weltkrieg resultierenden Neuverteilungen in Europa einer der (vorgeschobenen) Gründe für den zweiten Weltkrieg waren, könnte man diesen gedanken durchspielen.

Alles weitere war möglicherweise ja "Folgeschaden" - oder Vorwand für Machtbestrebungen der Staaten, die in die Kriege verwickelt waren.

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Über Erich Maria Remarque gingen über Jahre die Gerüchte, er hieße in Wirklichkeit Kramer (also der Name rückwärts gelesen) . Keine Ahnung, ob das auch stimmt,

es gibt eben allerlei Gerüchte , wenn ein Autor pseudonym schreibt.

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Gundlach, hat super Fotos von Romy Schneider u.v.a. geschossen. Dann natürlich Helmut Newton (siehe Berlin- Newton-Museum) - aber vorzugsweise farbige Fotos - sonst mal in die Vogue gucken (im Impressum sollten die Namen der super Fotografen stehen)

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keine Vorlagen- selbst versuchen, die einzelnen Teile von Hand, d,h. finger, Nägel usw in Kugeln , Quadraten, Rechtecken ausdrücken. Vorzeichnen denke ich, nennt man das. Kann man wunderbar anhand von Reklamezetteln oder Katalogen ausprobieren,-

Einfach mit einem Edding draufmalen.

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Lion Feuchtwanger - (über Rousseau ) "Narrenweisheit"

"Böse Philosophen" dito - auch über Diderot und andere Zeitgenossen vor der Revolution (den Autor habe ich im Moment vergessen, findet man aber u.a. bei Amazon) Sie alle dürften die Französische Revolution maßgebend beeinflußt haben.

Anatol France "Die Götter dürsten" -

bis auf die "Bösen Philosophen" aber alles alte Schriftsteller und entsprechend muß man sich in den Schreibstil einlesen. Und natürlich von Stefan Zweig - Marie Antoinette und Fouché.(bereits erwähnt, sehe ich gerade)

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wenn man der Biografie von Lion Feuchtwanger "Narrenweisheit" Glauben schenken darf, hatte Rousseau zwar viele gute (oder auch schlechte) Theorien, aber sie haben der Realiät dann nicht standgehalten. Viele Theoretiker dienen anderen dann als Vorbild für ihre eigenen Machtansprüche - und so hat Rousseau auch als Wegebreiter gedient. Für sehr verschiedene politische Richtungen. Positiv aber auch für die zukünftige Kindererziehung,- obwohl Rousseau da ein erschreckendes "Vorbild" ist.

Theorie und Praxis weichen eben oft voneinander ab. Aber das ist vielen Denkern so ergangen,

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ANGEBER , Wichtigtuer, machtbesessen,- aber - wohl auch gezwungen, für seinen Thron zu kämpfen. Also sichtbare Symbole zu verwenden. Wie viele Monarchen (die Lilie der Bourbonen usw.) es machten.

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Da ich sehr fortgeschritten bin, (im Alter und im Lesen) lese ich fast immer mehrere Bücher gleichzeitig. Allerdings behandeln sie das gleiche Thema. Der Roman (oft über historische Personen, also eine Biografie),- dann dabei ein Geschichtsbuch (kann auch über google und wikipedia gehen) - dann oft ein Atlas (siehe oben) und Kunstbücher, falls ich mich auf eine Reise vorbereite. Nach Florenz z.B. - da habe ich jetzt einen großen Stapel Bücher "in Arbeit" ,- Dantes "Göttliche Komödie in deutsch,-

über die Uffinzien (aus Florenz, deshalb italienisch, was ich nicht kann, aber versuche, zu raten) - dann eines über Boticelli - zwei verschiedene Städteführer,- etc. Und wenn ich dann die Reise beendet habe, oft noch weitere. So mache ich zwar keine großen Reisen,- aber sehe und suche sehr viel mehr als die meisten Menschen, die sich Städte usw ansehen.

Also fast immer projektgebunden. Unterhaltunslektüre (oder etwas traditionellere Literatur, wie Thomas Mann, Hesse etc.) aber nur einen Band nach dem anderen ,- und immer wieder die Autoren wechselnd. Und eben Nachschlage - oder Nachlesewerke wie die Bibel oder griechische bzw. römische Sagen.

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Suche, da Du mit Sicherheit keinen Bildband von Goya besitzt, über google Bild - von Goya die "Capriccio"s heraus. Da sind viele Gegenstände, aber auch Tiere, wie Eulen, Fledermäuse, Hunde abgebildet.

Auch einen Fächer (für seine vermutliche Geliebte, die Herzogin von Alba), einen grünen Sonnenschirm (auf verschiedenen Bildern zu sehen) einen Zylinderhut (den trug Goya oft und gern) Ketten (groß und schwer) für die Gräuel des Krieges stehend) - und natürlich Zubehör für den Stierkampf. Kann man alles kopieren, abmalen oder (den Fächer z.B. ) selbst falten. Das ganze auf einem schwarzen Schleier (den kannst Du malen ) - und Du hast eine perfekte Collage.

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Es ist wohl so ein wenig wie generell mit der Liebe,- man kann sie nicht erklären.

Möglicherweise findet man in Bildern etwas, das in einem selbst ist,- und man spürt die Wesensverwandschaft. Oder man hat eine große Empathie zu Menschen und deren Ausstrahlung. Die kann man aber nicht beschreiben,- manche Menschen "sehen" das, was der Maler (oder die Malerinnen) ausdrücken möchten,- andere nicht.

Kannst Du erklären, warum Du Dich in einen Menschen verliebst? - Ist so ähnlich.

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Er wurde von den verschiedenen Königs-und Fürstenhäusern eher für seine Fähigkeiten , Kriegsmaschinen zu entwerfen , gelobt. Und beschäftigtd.h. bezahlt. ,- weniger wegen der von ihm ausgeführten Kunstwerke. Hat aber für viele verschiedene Auftraggeber gearbeitet, - seine großen Fähigkeiten wurden erst sehr viel später anerkannt und gewürdigt.

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generell würde ich sagen, überhaupt nicht. Weil es sich oft nicht lohnt, lange zu kratzen und schaben, um eine Plastikpalette zu retten. In Zukunft eben sofort nach demMalen reinigen! Vorzugsweise mit alten Lappen die Farben abreiben und dann den Rest mit Wasser abspülen. So wird die Umwelt etwas geschont - und die Palette bleibt sauber.

Ich habe oft einen alten Porzellanteller benutzt, der hat eine glatte Fläche,- läßt sich leicht von der Restfarbe befreien und ist dann wieder einsatzfähig. Nur nicht mit Küchenpapier reinigen,- jeder hat alte Unterwäsche, die zu einem quadratischen Stück geschnitten wunderbar zum Reinigen nach demMalen geeignet ist.

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